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Thema: Winterverluste 2016/2017

  1. #121
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    In nach Info des Bienenzuchtberaters Südwürttemberg
    Zur Erklärung: In ein Honigglas passen ca. 1000 Bienen, in einem halben Glas sind also
    rund 500 Bienen. Findet man fünf Milben im Feinsieb, so liegt der Befall bei einem Prozent,
    bei 25 Milben liegt der Befall demnach bei 5% und ab 6% wird es kritisch für eine sichere
    Überwinterung des Bienenvolks.
    Er beschreibt hier den Bondtest.

    Remstalimker
    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.


  2. #122
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Ah, OK - das hilft weiter. Dann habe ich ein ungefähre Vorstellung. Dann sind die Zahlen doch etwas geringer als vermutet, von der zusammengeschobenen Menge immer noch weniger als im Vorjahr. Beim nächsten Volk werde ich ein 500g Glas drunterhalten, dann kann ich es genauer beurteilen.

    Gruß Andreas

  3. #123
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Heute war endlich Reinigungsflug. Das war die Gelegenheit, die Böden zu reinigen und zu verschließen. Dabei musste ich feststellen, dass 4 von 18 Völkern erheblich in der Beute gekotet hatten. Unter dem Mikroskop konnte ich im Quetschpräparat von Hinterleibern keine Sporen erkennen. Damit kann ich Nosema wohl ausschließen. Somit ist die wahrscheinlichste Ursache Ruhr, verursacht vermutlich durch den starken Blatthonigeintrag im Winterfutter. 2 dieser Völker sind vermutlich weisellos, erkennbar an ihrer Unruhe.
    Falls es morgen warm genug ist, werde ich die kranken Völker durchsehen. Dann weiß ich mehr.

    Gruß Ralph

  4. #124
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Bei dem hervorragenden Wetter bin ich heute auch zum ersten Mal an den Bienen gewesen. Erstmal nur vorsichtig reinschauen und die Gitterböden vom Totenfall befreien. Ich hatte die Böden über Winter alle offen. Für das Innenklima war das wohl diesmal genau die richtige Wahl im Gegensatz zum Vorjahr.
    Ich habe bislang keinen Verlust zu vermelden, aber der Winter ist ja noch nicht um. Letztes Jahr ist mir im Winterendspurt auf den letzten Drücker ein Volk eingegangen, daher bin ich diesmal vorsichtiger mit vorschneller Einschätzung. Das soll mir dieses Jahr nicht wieder passieren.

    Völker sehen soweit alle gut aus, sind ruhig, aktiv und besetzen meiner Ansicht nach auch genügend Wabengassen, teilweise schon über zwei Zargen. Eigentlich wollte ich diesmal einengen und auf eine Zarge reduzieren, aber den Zeitpunkt habe ich offenbar schon verpasst. Mein humorlos renitentes Volk sitzt schon wieder, bzw. immer noch auf zwei Zargen, fast alle Waben belegt, etwa 2/3 - 3/4 darin insgesamt belegt trotz großflächigen Totenfalls auf dem Gitter. Die machen mir allmählich Angst...

    Gruß Andreas

  5. #125
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Gestern auch bei uns der erste Reinigungsflug bei herrlichem Wetter.
    Alle Völker sind bereits gut geflogen, wie mir meine Familie berichtete (ich muss ja leider auf der Arbeit sein;-/
    Erste Durchsicht wird es bei mir aber erst bei stabilerem Wetter geben.
    Bis dahin werde ich lediglich das Gewicht im Auge behalten.
    Grüße aus HH Andreas

    Man kann sich den ganzen Tag aufregen ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu

  6. #126
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Heute bei gutem Wetter Kontrolle aller Völker, falls sichtbare Ruhrerkrankung - komplette Durchsicht. Ergebnis: 5 ruhrkranke Völker von 18, eins davon weisellos. Bei Ruhr Boden und Zarge ausgetauscht, schlimm verkotete Waben entfernt, auf 3-4 Waben mit Thermoschied geschiedet. Das weisellose Volk aufgelöst. Interessant: Auch bei Völkern mit schlimmer Verkotung war der Brutbereich gesäubert, andere Leerwaben dagegen waren vollkommen zugekotet, ebenso die Oberträger der Brutwaben.
    Also: 1 Volk bis jetzt verloren, bei den 4 verbleibenden ruhrkranken Völkern muss ich sehen, wie die Entwicklung wird.
    Gruß Ralph

  7. #127
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Zitat Zitat von Kleingartendrohn Beitrag anzeigen
    ...Das weisellose Volk aufgelöst. Interessant: Auch bei Völkern mit schlimmer Verkotung war der Brutbereich gesäubert, andere Leerwaben dagegen waren vollkommen zugekotet, ebenso die Oberträger der Brutwaben.
    Wie hast Du es aufgelöst (abgetötet oder anderem Volk zugegeben, wenn ja -> einem ebenfalls ruhrkranken oder einem gesunden)? Ich hatte hier ein weiselloses Volk - allerdings ohne Krankheitssymptome - das habe ich mit einer Reservekö. vereinigt, indem ich diese mit ihren 3 Waben Pflegemannschaft und einer 50% Futterwabe als vorläufiges "Trennschied" direkt daneben in die Zarge gehängt habe - war das richtig so?
    Ansonsten ist hier alles i.O. Kotspuren fanden sich allenfalls außen an den Beuten (Dach, Wände). Das führe ich aber auf den ersten Reinigungsflug am 29.1.17 zurück, der nur wenige Stunden Sonne für Kurzflüge noch über geschlossener Schneedecke erlaubte. Mglw. hatte das bereits zur entscheidenden Darmentlastung geführt, denn auch hier gab es im August/September noch eine späte Blatthonigtracht (ca. 2 - 3 kg Honig/Volk, fast schwarz-colafarben, geschätzt durch Kontrolle + Schleuderung aus einem der Völker; es war als einziges noch nicht aufgefüttert und daher schleuderbar).
    Der potentielle Seuchenherd im unzugänglichen Dach-Zwischenboden (300m Entfernung) hat keinerlei Flugaktivität mehr gezeigt. Er ist offenbar nun im 4. Jahr seiner Existenz eingegangen. Ich werde mich bemühen, die Genehmigung zum Verschluß des Flugloches am Gebäude zu erhalten.

    Wie deutest Du die Säuberung des Brutbereiches -> Volk bereits auf dem Wege der Gesundung , da keine neue Verkotung?


  8. #128
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Aufgelöst: Abgefegt vor dem Stand. Kann man machen, wenn gesichert oder zumindest wahrscheinlich ist, dass es nicht Nosema ist. Ruhr ist nicht ansteckend.
    Säuberung des Brutbereichs: Wird wahrscheinlich erst gestern mit dem Reinigungsflug begonnen worden sein, heute waren bei einem Volk die ersten Stifte zu sehen, bei den anderen Kranken blank geputzte Zellen. Ob die Völker gesund werden können, hängt davon ab, ob die Königin keinen Schaden genommen hat. Das werde ich erst bei der weiteren Entwicklung sehen.
    Von gestern zu heute sind noch vereinzelte Kotspritzer dazu gekommen, der gestrige Reinigungsflug hat also nicht gereicht.
    Gruß Ralph

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