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Thema: Winterverluste 2016/2017

  1. #46
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Moin

    Bisher an meinem Heimatstand direkt am Haus, in noch "normaler" nicht zu intensiver Landwirtschaft habe ich 9 Völker eingewintert, und bisher sind 9 Völker noch da.
    Behandlung mit AS60, einmal (für mich schon zu spät) ab 20.08.16 in Nassenheider Professionel.
    Ansonsten keine weiteren Massnahmen gegen Varroa.

    An meinem Versuchsstand im Naturschutzgebiet: 4 von 5 leben.
    Keinerlei Behandlung gegen Varroa seit 4 Jahren.

    Wirklich gezählt wird Anfang Mai
    Beste Grüsse
    Patrick
    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935


  2. #47
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Hallo Zusammen,
    ja, war ein wirklich fieses Bienenjahr, auch hier in der Schweiz.
    Nach einer durchschnittlichen Rapsernte war ich zwischendurch recht frustriert, da ich den Rest des Jahres mit Füttern und Varroakampf bei meinen etwa 100 Völkern zubringen konnte. Ich dachte, ich hätte es langsam raus, aber nach einer totalen Brutentnahme Ende Juli/Anfang August inklusive Fangwabenentnahme und Behandlung mit Ox-Bedampfung waren die Varroen im September bei vielen Völkern wieder massiv da und ich habe wie in den letzten Jahren auch Ox Blockbedampfung machen müssen. Dann war der Oktober aber so kalt, dass sich die Völker nicht mehr erholen konnten und mir blieb nichts Anderes uebrig, als Anfang November noch viele zu vereinigen. Die Unterschiede an den verschiedenen Standorten wie von einigen hier berichtet kann ich bestätigen und führe dies sowohl auf das lokale Klima, als auch den Reinvasionsdruck und das Angebot an gutem Pollen zurück. Trotzdem rechne ich noch mit weiteren Verlusten, etwa 20-30% sehen extrem schwach aus. Nach den -10 Grad Nächten von letzter Woche habe ich noch nicht geschaut, ob sie noch leben. Was bleibt ist die Hoffnung, dass im März genug starke Völker da sind, um die schwachen durch Aufsetzten zu sanieren.

    Ich finde es wirklich furchtbar, jedes Jahr wieder auf die Waben mit verstümmelten und sterbenden Bienen durch Viren/Varroa zu schauen und überlege, im nächsten Jahr auch bei den Trachtvölkern eine Brutentnahme mit Behandlung der Brut/Bienen ausserhalb des Muttervolkes zu versuchen, vielleicht schon im Mai/Juni. Diese könnten nach diesem `Waschgang` die Trachtvölker bei Bedarf wieder verstärken. Mit der Hoffnung, dass dann die Varroabelastung im August/September durch ein oder 2 AS-Behandlungen besser in den Griff zu bekommen sein wird und man auch bei einer Waldtracht Ende Juli/August nicht wie auf heissen Kohlen sitzten muss.

    Mit hoffnungsvollen Wünschen für den Rest des Winters!
    Jan

  3. #48
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Bisher keine Verluste.
    Sehr geringer Varroafall generell. Wirtschaftsvölker einmalig mit Nassenheider Prof. behandelt Anfang August, Ableger mit Schwammtuch einmalig bis gar nicht und Ende November Oxalsäure bei allen geträufelt.
    Ich habe im Flugkreis keinen weiteren Imker, so dass ich ein wenig experimentieren kann. im vergangenen Winter gab es auch keine Verluste.
    Dafür war 2014 als ich anfing, das Erlebnis mit Varroa und führte zu 35% Verlust. Nur Schwammtuch war da zu wenig. Die Verlust kamen alle schon vor der Träufelung.
    Komischerweise nur aus einer Linie. Ein anderer Zukauf von einem Imker aus dem Nachbarort hatte, obwohl direkt danebenstehnd, nur gesamt 300 gefallene Milben, gegenüber den bis zu 5000 Stück gefallenen Milben.
    2015 habe ich das Varroakonzept geändert und einige mit Nassanheider und Träufelung behandelt und einige Völker mit TBE und Träufelung.
    Daraufhin keine Verlust und sehr wenig Milbenfall.
    2016 nur mit Nassenheider Prof. gearbeitet ohne TBE ohne Verluste.
    Sicherlich ist auch der Umstand, dass kein weiterer Imker in einem Umkreis von 3 km zu finden ist und damit eine Reinvasion durch Räuberei ausgeschlossen werden kann, von Vorteil.
    Mal seh´n wie es Ende Februar - Anfang März aussieht.
    Für dieses Jahr steht wieder TBE im Varroakonzept 2017.

    Grüße vom Bienenrammler

  4. #49
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Also meine beiden Völker in der LiebigBeute leben noch. Ich hab den Bodenschieber reingemacht und nach zwei Tagen nachgeschaut.
    Ich vermute es ist eine kleine Traube da ich nur ca. 3 Reihen auf dem Schieber erkennen kann.
    Varoas waren drei Stück zu sehen.
    Ich hoffe die schaffen es.
    Die anderen vier Völker auf DNM leben auch, zwei waren sehr stark.
    Ich lasse mich dann mal überraschen, retten kann ich jetzt eh nix

  5. #50
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    2 Völker mit Ruhr. Noch leben sie, aber wohl nicht mehr lange.

    Gruß Ralph


  6. #51
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Zitat Zitat von Kleingartendrohn Beitrag anzeigen
    2 Völker mit Ruhr.
    Welche Ursache vermutest Du? Ich hörte neulich einen Kollegen sagen, er habe den Eindruck, daß v.a. nach exzessiven Blockbedampfungen mit OX ruhränhnliche Symptome auf der Windel zu lesen seien. Sei die OX aus dem Stock weggeputzt, sei meist auch Schluß mit den Kotflecken auf der Windel.

  7. #52
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Starke Blatthonigtracht, evtl. Weisellosigkeit. Gruß Ralph

  8. #53
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Zitat Zitat von ribes Beitrag anzeigen
    Welche Ursache vermutest Du? Ich hörte neulich einen Kollegen sagen, er habe den Eindruck, daß v.a. nach exzessiven Blockbedampfungen mit OX ruhränhnliche Symptome auf der Windel zu lesen seien. Sei die OX aus dem Stock weggeputzt, sei meist auch Schluß mit den Kotflecken auf der Windel.
    Habe ich noch nie gesehen. Warum auch. Das Schöne an dem Verdampfen ist ja, daß keine absolute Brutfreiheit abgewartet werden muss, so daß man schon früher und bei Flugwetter bedampfen kann. Und damit haben die Bienen auch mal eine echte Winterruhe im Winter. Wer die Bienen bei kaltem Wetter stört, braucht sich über Aufregung und volle Därme nicht wundern, oder?
    Dem Bien folgen, heißt, den richtigen Weg wählen.

  9. #54
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Zitat Zitat von BernhardHeuvel Beitrag anzeigen
    Wer die Bienen bei kaltem Wetter stört, braucht sich über Aufregung und volle Därme nicht zu wundern, oder?
    Ja. Aber das trifft auf die Bemerkung des Kollegen nicht zu. Er bezog sich auf Herbst-Bedampfungen in Zeiträumen, wo noch (zumindest tageweise) Flugwetter herrschte. Was ich an Bernhards Ferndiagnose nicht verstehe: Muß sich ein voller Darm zwingend immer über die Ruhr entleeren? Es gibt ja auch den Normalgang und das Gegenteil von Durchfall. Wenn trotzdem im Stock abgekotet wird, dann steigt das Risiko von Infektionen im ganzen Volk selbstverständlich. Führt das am Ende letztlich zur Ruhr (als Endpunkt gewissermaßen)? Mir fehlen zur Einschätzung die nötigen Erfahrungen mit Bienenkrankheiten, deshalb die Frage.

  10. #55
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Wer hat denn diagnostiziert, daß es Ruhr gewesen ist? Ist das so sicher? Wie erkennt man denn Ruhr?

    Und im September hatten wir es warm, im Oktober sehr kalt. Da saßen die Bienen auch fest.
    Dem Bien folgen, heißt, den richtigen Weg wählen.

  11. #56
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Moin, moin,

    im Falle von Ralph würde ich annehmen, er wisse, was er schreibt, wenn er Ruhr schreibt...

    Ich hatte die letztes Frühjahr, an mehreren Ständen einzelne Völker, und das war nicht schön.

    Diesen Herbst/Winter nach meinem Wissen bisher 1 Volk gestorben, Varroa und Viren, außerdem Grünlandumbruch, denke ich, und zu spät behandelt. Stand allein.

    3 bis 5 sind nicht so stark, wie sie sollten. Ich denke aber, sie schaffen es. Zwei wohl weisellos. Und wer in die Wohnung kackt, wird nicht vereinigt.

    Gruß Clas
    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  12. #57
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Zur Oxalsäureverdampfung im Dezember waren ca. 40% der Völker bereits tot. Aber das hatte sich im September bereits angekündigt.
    Die, die noch leben, haben inzwischen wieder Brut (trotz der niedrigen Temperaturen der letzten 20 Tage).
    Wenn man sich bei den Imkerkollegen umhört, dann hat die Milbe mächtig gewütet.
    Da ich diesem Winter auf Honig überwintere, bin ich gespannt, wie sich das auf die Gesundheit (Ruhr/Nosema) auswirkt.
    Alfred
    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)


  13. #58
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Zitat Zitat von Clas Lehmann Beitrag anzeigen
    ...im Falle von Ralph würde ich annehmen, er wisse, was er schreibt, wenn er Ruhr schreibt...
    Ich habe das nicht bakteriologisch untersucht. Das Erscheinungsbild ist dünnflüssiger Kot an Flugloch und Beutenvorderwand. Das passt nicht zu Nosema, aber zu Ruhr und Amöbiose, vielleicht auch zu CBPV. Ist letztlich auch egal, wenn die Völker sterben, wandern die Waben in den Dampfwachsschmelzer und die Beuten werden nass mit alkalischem Rohrreiniger ausgebürstet.

    Gruß Ralph

  14. #59
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Zitat Zitat von - Markus - Beitrag anzeigen
    Bisher leben 16 von 16, Mitte Dezember sahen soweit auch alle ganz ok aus. Zwischen den Jahren haben leider die Wildschweine eine Beute umgeworfen wodurch das Volk erhebliche Verluste erlitten hat. Es bleibt abzuwarten ob dieses Volk es über den Winter schafft.
    Nach einer kurzen Kontrolle heute muss ich leider davon ausgehen dass es das wildgeschädigte Volk nicht schaffen wird. Schade um das Volk, auch sehr schade um die erst im letzten Jahr gekaufte Zuchtkönigin.

  15. #60
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    Standard AW: Winterverluste 2016/2017

    Hallo,

    dank extrem hartnäckigem Dauerfrost kann ich bis heute nicht sagen, ob und wenn ja, wie viele Verluste ich habe.
    Eigentlich seit den letzten etwas milderen Tagen im Dezember habe ich keine Bienen mehr gesehen, von vereinzelt ausfliegenden bei der einen oder anderen Kiste mal abgesehen.
    Es ist bei uns einfach zu kalt, seit Wochen schon. Wenn sie noch leben, sitzen sie eng und still in den Kisten und selbst bei Sonne zeigt sich von außen kein Lebenszeichen.
    Das kenne ich aus den vergangenen Wintern so nicht, deshalb bin ich momentan noch etwas verunsichert, schiebe es aber auf die ungewöhnlich harte Frostphase in diesem Winter, die ich so noch nicht hatte seit ich imkere.

    Weil es so kalt ist, verzichte ich sicherheitshalber sogar auf das Ziehen von Schubladen.

    Zum Glück habe ich ein Waagvolk, bei dem ebenfalls von außen nichts darauf hindeutet, dass da noch Leben drin ist. Doch die Temperaturkurven und der Gewichtsverlauf belegen, es ist noch Leben in der Kiste und das wacht von Tag zu Tag stärker auf!

    Heute hatte wir wie in den Nächsten zuvor zum wiederholten Mal Frost von < -15°C, unter dem Gitterboden -10°C und im Inneren haben die Bienen dennoch ab Mittag wieder innerhalb von 2 Stunden von 5°C auf 30°C hochgeheizt, ohne dass sich eine Biene am Flugloch gezeigt hätte, trotz Sonnenschein und nur noch geringem Frost im Schatten.
    Diese Aufheizperioden zeigen sich jetzt immer öfter, vorher nur alle 1-2 Wochen, jetzt fast jeden 2. Tag, egal wie kalt es draußen ist. Ich denke, die Brüterei geht wieder los, Zeit dafür ist ja.

    Das gibt Hoffnung, dass auch in all' den anderen still im Forst stehenden Kisten noch alles ok ist, aber wissen tue ich es erst, wenn die ersten Ausflüge stattfinden oder auch nicht.

    Gruß
    hornet
    Ja, spinn' i oder bien i?

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