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Thema: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

  1. #1
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    Standard Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Moin Moin,

    zuerst zu meiner Person: Ich bin 37 Jahre alt und komme aus dem Großraum Bremen. Angefangen mit der Imkerei habe ich dieses Jahr und wurde von meinem Nachbarn ( seit 50 Jahren Imker ) mit dem Hobby infiziert ( er dient auch als mein Pate ). Aktuell habe ich 3 Völker im Garten stehen, diese auf DNM Segeberger. Da mir der geteilte Brutraum nicht gefällt, insbesondere im Bezug der Schwarmkontrolle, möchte ich kommendes Jahr auf DNM 1,5 umsteigen. DNM 1,5 deshalb, da ich schon recht viel vom Segeberger System habe und dieses gerne weiternutzen möchte.

    Nun meine Frage, wie es es im Frühjahr am besten bewerkstelligen kann……..?

    Ich habe im Forum schon viel gelesen, auch mir das Buch „Imkern auf Dadant“ dazu geholt. Ich habe aber noch keine für mich sinnige Antwort für das „Umwohnen“ gefunden.

    Ich habe mir es bis dato so vorgestellt. Ende März würde ich im Rahmen der Wabenhygiene die unterste Zarge entfernen und gleich auf die verbliebene Zarge die DNM 1,5 Zarge mit 2-3 Mittelwände stellen. Diese würde ich mit einem Schied begrenzen. Darüber würde ich parallel den Honigraum geben ( mit Abesperrgitter ), damit wenn Tracht reinkommt, dieser nicht in den 2-3 Mittelwaben eingelagert wird. Von meiner Logik her müßte, sobald die Bienen die Mittelwände ausgebaut haben, die Königin dort hochgehen zum Stiften. Wenn dieses geschehen ist, würde ich zwischen unterer und neuer Zarge ein weiteres Absperrgitter legen, damit die Königin nur oben stiftet. Wenn unten die Brut raus ist, die untere Zarge weg und den DNM 1,5 Raum bei Bedarf erweitern. Soweit meine Idee.

    Etwaige Ableger im kommenden Jahr ( Brutableger ) wollte ich gleich auf DNM 1,5 aufstellen.

    Kann man das so machen oder birgt es zuviel Risiko? Bekomme ich die Völker bis zum Raps großgenug, damit ich diesen nutzen kann oder ist die Frühjahrsernte mit dem „Umwohnen“ hin? Ich wollte so früh wie möglich im Jahr umsteigen, da mich die 2 Bruträume massiv „nerven“, jedes Mal das Brutnest auseinanderpflücken und Zargen verstellen ist nicht so mein Ding…., daher kommt der Kunstschwarm nicht in Frage.

    Für Anregungen, Ideen und Tips bin ich dankbar.

    Viele Grüße

    Northlight


  2. #2
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Meine Empfehlung: Begrenze die Völker im Frühjahr auf einen Brutraum (dann hast Du da schon mal weniger Aufwand) und mach die genannte Umstellung im Sommer nach der letzten Ernte (so habe ich das gemacht).
    Bei dem genannten Verfahren sehe ich die Gefahr, dass die 1,5er Zarge mit Honig vollgetragen wird.
    Gerade wenn es Dir um den Honig geht, ist eine Umstellung nach der Trachtzeit besser.

    Wolfgang

  3. #3
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Moinsen,

    das hängt alles viel vom Frühjahr und den Temperaturen dann ab. Ich habe das vor ein paar Jahren auch im Frühjahr gemacht - einfach auch deshalb, weil ich nicht warten konnte / wollte, bis ich mit Dadant arbeiten konnte.

    Eigentlich gibt es für dich nur zwei Varianten:

    1.) Im Februar einengen auf einem BR und ab März (vielleicht auch schon ende Februar) neuen Brutraum mit 10 MW oben drauf. Wenn die Bienen dann anfangen oben auszubauen bzw. ein paar MW ausgebaut haben, setzt du unten einen Schied und entnimmst bis auf zwei Waben alle Futterwaben und begrenzt ganz hart nur auf Brutwaben. Oben dann ebenfalls eingrenzen (z. B. auf 7 Waben). ebenfalls wird dann oben die Königin fest gesetzt. Honigraum brauchst du nicht geben, den nehmen die sowieso nicht an - ist zu viel Raum. Nach weiteren drei Wochen kannst du dann unten den Raum entfernen und musst dich damit abfinden, dass du massig Nektar wegwerfen kannst. Erst jetzt kannst du oben den neuen HR geben. Und jetzt kommt es auf das Jahr und das Volk an, ob oben dann noch Frühtracht ankommt. Ich habe das mit zwei Völkern gemacht, bei einem hab ich noch etwas, bei dem anderen keine Frühtracht mehr bekommen.

    2.a) Wenn du umweiseln willst, käfigst du bzw. entnimmst du ca. zwei bis drei Wochen vor Trachtende die alte Königin. Bis dahin führst du das Volk normal in DNM und hast ggf schon die Flachzargen als Honigraum gegeben. Ich würde dann auch nur mit einen Brutraum arbeiten. Nach der Honigernte werden dann die alte Kiste weggenommen und an die gleiche Stelle mit neuer Königin eine neue Kiste im DNM 1,5er Format gegeben. In diesem Zusammenhang dann auch ein paar Tage später mit MS oder OX behandeln. Dabei kannst du ggf. wieder auf weniger Waben eingrenzen und das Volk langsam um die noch fehlenden Waben erweitern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Bienen weniger Waben besser ausbauen und du so ein schöneres Brutnest / Waben bekommst.

    2b) Wenn du nicht umweiseln willst, lässt du alles wie bei 2a ohne Königinentnahme und tauscht nach der Honigernte die Kisten aus und fegst entweder alle Bienen bzw. bis auf ein paar alles in die neue Kiste. Was du dann mit der Brut machst, musst du entscheiden - je nach Milbenbefall.

    Gruß
    Frank

    P. S. Ich finde Variante 2 am besten, könnte mir aber denken, dass du genauso ungeduldig bist wie ich damals und 1 machst ;-)
    12er Dadant, Buckfast

  4. #4
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    Rotes Gesicht AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Ok, Danke erstmal.

    Meine Überlegung war ja, dass ich dem DNM 1,5er ja nur max. 2-3 Mittelwäde gebe, damit nicht dieser vollgekleistert wird mit Nektar und sobald diese 2-3 Mittelwände ausgebaut sind, die Königin darin "verhafte".

    Deswegen die Idee mit dem darüberliegenden Honigraum, weil dann dort ja eingelagert werden kann. Würden die Bienen, wenn die Königin oben ist und nur dort stiften kann, trotzdem den Honigraum nicht annehmen und unten, bzw. im 1,5er einlagern, obwohl die Queen da sitzt?

    Gruß

    Northlight

    PS JA, die Ungedult ist gigantisch.......

  5. #5
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    "In der Tracht macht man Honig" (IM Binder), den Brutraum ändern bei TBE oder nach Trachtende mit der Winterauffütterung oder über Kunstschwarm.
    Wenn du das im Frühjahr machst ist der Frühtrachthonig futsch, außerdem mehr Störungen und Arbeit.

    Ich habe in den letzten 2 Jahren die Mehrzahl der Völker mit einem DNM-Brutraum und 2-3 HR betrieben. Das hat so gut geklappt, das ich momentan die Anschaffung von 1,5 DNM nicht mehr plane.

  6. #6
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Entweder im Frühjahr einen Kunstschwarm statt Ableger machen und den auf 1,5 DNM einschlagen, weitere Ableger dann nur Als Zwischenableger oben auf das Volk oder aber weitere Kunstschwärme zum Umwohnen machen, im Juli/August das DNM Volk entweiseln und wie einen Ableger aufsetzen.

    Alternativ ganz simpel, nach der Sommertracht das ganze Volk zu einem Kunstschwarm verarbeiten, mit MS behandeln und dann keine AS geben. Die 1,5 DNM solten nach ca. 2-4 Wochen vollständig ausgebaut sein (mit 1:1 Füttern) und sobald die Waben ausgebaut sind Auffüttern.

  7. #7
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Meine Eine imkert ja auch noch nicht soo lang, aber Ungeduld und Viecher jedweder Art ist nur ganz ganz, ganz ganz selten eine gute Idee. Ich hab dieses Jahr auch zwei Völker auf DNM bekommen, per Königinflugling Ende Mai auf 1,5 umgestellt, mit den Brutwaben 4 DNM-Völker erstellt. Mit dem ungebrochenen Schwarmdusel hab ich jetzt 6 auf 1,5 und 4 auf DNM, einzargig, das geht gut ... im nächsten Frühjahr sehe ich weiter ... verkaufen, umwohnen ... nur kein Stress.

    Gruß
    Marion
    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  8. #8
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Am besten die 1,5 DNM – leer! – auf eine 12er Dadant stellen und die Bienen aus der DNM als Schwarm einschlagen. Danach die 1,5er entfernen und zusammen mit der DNM im Imkermarkt einstellen.
    Dem Bien folgen, heißt, den richtigen Weg wählen.


  9. #9
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Ich habe die letzten 2 Jahre von Zander auf Zadant umgestellt. Also ziemlich das gleiche Thema, was Du machen willst.

    Methode 1:
    Das Volk im Frühjahr auf 1 Zarge DNM einengen. Eine Zarge 1,5DNM mit Mittelwänden aufsetzen. Ganz normal weiterimkern. Du kannst auch schon mit Schied arbeiten. Beim Auffüttern lagern die Bienen das Futter dann in der 1,5DNM ein und wandern im Laufe des Winters nach oben. Im nächsten Frühjahr dann die leere DNM-Zarge wegnehmen.
    Nachteil der Methode ist, dass einiges an Honig im Brutraum versackt. Dafür ist sie sehr einfach und mit wenig Arbeit verbunden.

    Methode 2: Du hängst im Frühjahr die Waben mit Brut aus DNM in 1,5 DMN. Den Rest der Zarge mit 1.5DNM-MW auffüllen. Die Bienen bauen dann die 1,5er ganz normal aus.
    Nachteil ist, dass Du im Frühjahr umhängen musst und damit Unruhe in das Volk bringst. Weiterhin bauen die Bienen an den DNM-Rähmchen nach unten Wildbau.

    Ich habe beide Methoden aufprobiert und beide Methoden haben geklappt. Dabei war mir Methode 1 am angenehmsten. Minderertrag an Honig schätze ich auf ca. 3 Kilo je Volk.
    Auch eine eierlegende Wollmilchsau gibt keinen Honig.

  10. #10
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Zitat Zitat von Tom B. Beitrag anzeigen
    Ich habe die letzten 2 Jahre von Zander auf Zadant umgestellt. Also ziemlich das gleiche Thema, was Du machen willst.

    Methode 1:
    Das Volk im Frühjahr auf 1 Zarge DNM einengen. Eine Zarge 1,5DNM mit Mittelwänden aufsetzen. Ganz normal weiterimkern. Du kannst auch schon mit Schied arbeiten. Beim Auffüttern lagern die Bienen das Futter dann in der 1,5DNM ein und wandern im Laufe des Winters nach oben. Im nächsten Frühjahr dann die leere DNM-Zarge wegnehmen.
    Nachteil der Methode ist, dass einiges an Honig im Brutraum versackt. Dafür ist sie sehr einfach und mit wenig Arbeit verbunden.

    Methode 2: Du hängst im Frühjahr die Waben mit Brut aus DNM in 1,5 DMN. Den Rest der Zarge mit 1.5DNM-MW auffüllen. Die Bienen bauen dann die 1,5er ganz normal aus.
    Nachteil ist, dass Du im Frühjahr umhängen musst und damit Unruhe in das Volk bringst. Weiterhin bauen die Bienen an den DNM-Rähmchen nach unten Wildbau.

    Ich habe beide Methoden aufprobiert und beide Methoden haben geklappt. Dabei war mir Methode 1 am angenehmsten. Minderertrag an Honig schätze ich auf ca. 3 Kilo je Volk.
    ich glaube unsere durchschnittlichen Erträge liegen weit auseinander..., über die Angaben der Honigernten 2016 kann ich nur arbeitsmüde lächeln - eine solche Geigelei im Frühjahr ist vollkommen unnötig und kostet dich vermutlich nicht nur eine Honigwabe, sondern minimal eine Zarge !!!
    Das die Bienen trotz Imker über die Runden kommen, ist nicht das Verdienst des Imkers.
    Im Frühjahr wird der Brutraum mit dem Schied bzw Fenster(Hinterbehandlung) angepasst und frühzeitig der erste Honigraum gegeben.
    In der Tracht können sie Honigräume ausbauen und füllen, da kontrolliere ich nur alle 14 Tage die Drohnenwabe und die folgende Brutwabe, ansonsten unterbleibt die Rührerei im Brutraum. Schwarmtrieb vermeidet man durch junge Königinnen und frühzeitig genug Raum nach oben geben und gelegentliches Schröpfen für Sammelbrutableger.
    Den Brutraum erneuern , wenn es die Varroalast erfordert (TBE, Flugling)-vermindert auch den Schwarmtrieb- oder nach Trachtende(idR Linde) über Flugling oder Kunstschwarm - wo sie mit Zuckerwasser 1:1 sowohl Mittelwände als auch Anfangsstreifen wunderbar ausbauen und gleichzeitig die Varroabehandlung im brutfreien Zustand erfolgen kann. Restliche Brutwaben- Sammelbrutableger oder nach Schlupf mit begatteter Weisel als Kunstschwarm, wenn ausreichend schwer.
    Keine Geigelei, keine unnötigen Eingriffe, und volle Honigeimer...
    viel Erfolg

  11. #11
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Hallo Nordlicht und alle anderen,

    ja, mit der Ungeduld ist das so eine Sache. Wenn Du Honig ernten willst im Frühjahr, setze normal die Honigräume auf und wohne später um (siehe oben).

    Mit den Segebergern gibt es noch eine Variation, die noch nicht genannt wurde. Es gibt Halbzargen, die mit einer Normalzarge eine 1,5 Zarge ergibt. Sobald die Bienen nur auf wenigen DN Waben Brut haben, setzt Du die Halbzarge unter die DN Zarge. Den Freiraum unter den DN Brutwaben füllst Du mit Halbrähmchen auf, den Rest kannst Du schon mit DN 1,5 Mittelwänden auffüllen. Auf genug Futter achten.

    Die Frage bleibt, wer soll im frühen Frühjahr bauen? Bis zum Mai ist es eine enorme Kraftanstrengung für das Volk vom Wintervolk ins Sommervolk zu wachsen. Die Bienen sind im Frühjahr dankbar, wenn sie bereits ausgebaute Waben zum Stiften haben, glaube ich. Bauen sollen sie im Frühjahr im HR. Und zwar zuerst im HR. Beginnen Sie erst im Brutraum ist das Honigmanagement für das Jahr vermutlich verloren. Dann liest man: "Meine Bienen gehen nicht in die HR, was soll ich machen?"

    Vernünftig wäre also, die Frühjahrsentwicklung abzuwarten, Honig zu ernten und dann aus dem Schwarmtrieb heraus "umzuwohnen".

    Bei Deinem Vorschlag eine DN 1,5 Zarge mit nur 2-3 Waben aufzusetzen, wird es vermutlich Wildbau im Freiraum geben. Die Bienen werden nicht weiter nach oben in den HR gehen, da der Abstand zur Brut zu groß ist. Es fehlt die Bienenmasse.

    LG Olivia
    Wiedereinsteigerin nach 20 Jahren. :Biene:

  12. #12
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Moin Moin an alle und vielen Dank für die Tips.

    Ich werde wohl doch dann erst nach der Linde ( oder wie im diesen Jahr den Waldhonig ) dass umwohnen einleiten und die Bienen aus den alten in die neuen Beuten einschlagen. Ich denke dass ist dann der sinnigste Weg um 1. Honig zu bekommen und 2. die Bienen nicht allzu zu stressen.

    Viele Grüße

    Northlight

    Wir

  13. #13
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Hallo Nordlicht,

    hier noch die einfache Variante, die aus meiner Erfahrung Dein Ziel von DNM auf DNM 1,5 plus Frühjahrshonigernte trifft:

    Im aufstrebenden Zustand des Biens ist viel möglich; denn die Energieleistung ist enorm. Mitte April das komplette BN, so teilweise in der unteren Zarge vorhanden, in die obere DNM-Zarge einsortieren; untere Zarge zur Seite. Eine DNM1,5 Zarge auf den alten Boden, mit mind. 5 MW bestücken, Rest mit Futterwaben aus der DNM auffüllen. Die Bienen komplett in die DNM1,5 Beute abschütteln / abfegen, Absperrgitter obenauf, dann die DNM-Zarge mit der Brut und einigen wenigen Bienen darüber setzen. Wichtig ist, dass Du die Königin mit in die DNM1,5 Zarge bekommst. Die Ammenbienen kümmern sich um die Brut, die Flugbienen lagern um die Brut Nektar ein, wenn Platz nach Schlupf entsteht und die unteren MW werden zügig ausgebaut, sofern das Volk stark genug ist. Die Königin will ja legen!

    Wenn die MW im DNM1,5 Raum zu ca. 2/3 ausgebaut sind und die Kö gestiftet hat, das BN mit Schied versehen und die, jetzt z.T. geleerten FW sukzessive entfernen (sitzen hinter dem Schied, DNM1,5-Waben mit BN vor dem Schied). Wenn die Tracht voll im Gange ist, sollten sämtliche FW raus sein, der Raum hinter dem Schied bleibt leer. Zwischenzeitlich ist die alte Brut über dem ASG geschlüpft und der Honig wird dort eingelagert.

    Habe ich so gemacht - tolle Entwicklung des BN und Honigertrag gab es ausreichend (> 25 kg/Volk).

    Probier es aus...

    Rainer
    Anerkennen, was ist ! (Hellinger)

  14. #14
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Hallo Nordlicht,
    Wir haben im dieses Jahr ca. 100 Völker umgestellt von DNM auf DNM 1 1/2
    Es ging ganz einfach, wir haben zu beginn der Obstblüte die überschüssigen Futterwaben entnommen und den freien Platz mit MW ausgefüllt.
    Dann auf den Boden die 1 1/2 Zarge mit 8 MW, 2Baurahmen und einer Futterwabe drauf. Darüber die DNM Zarge mit den Brutwaben, darüber das Absperrgitter und die zweite Zarge mit den Leerwaben und Mittelwänden.
    In der Frühtracht wird der HR vollgetragen und mit dem wachsenden Brutnest die 1 1/2 Zarge ausgebaut und bebrütet. Die Königin wird nach Annahme der 1 1/2 Zarge dort per ASG abgetrennt und die DNM Brutzarge wird 2. HR.
    Nach dem Abschleudern werden die bebrüteten Waben gleich eingeschmolzen da wir im HR ja eigentlich nur unbebrütete verwenden, aber bei der Umstellung war es halt nicht anders machbar.
    Die Völker haben alle super mitgemacht, wir hatten keine Ertragseinbuße und der Schwarmtrieb war durch die Umstellung auch sehr verhalten.
    Wir werden 2017 die restlichen Völker nach dem selben Schema umstellen
    Liebe Grüße Jan und Doreen www.imkerei-schwedt.de

  15. #15
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    Standard AW: Umwohnen von DNM auf DNM 1,5 - wie am sinnigsten?

    Zitat Zitat von Northlight Beitrag anzeigen
    Aktuell habe ich 3 Völker im Garten stehen, diese auf DNM Segeberger. Da mir der geteilte Brutraum nicht gefällt, insbesondere im Bezug der Schwarmkontrolle, möchte ich kommendes Jahr auf DNM 1,5 umsteigen.
    Viele Grüße
    Northlight

    ...

    Ich habe in den letzten 2 Jahren die Mehrzahl der Völker mit einem DNM-Brutraum und 2-3 HR betrieben. Das hat so gut geklappt, das ich momentan die Anschaffung von 1,5 DNM nicht mehr plane.
    Bienenfred
    Also mir geht es so wie "Bienenfred"
    Versuch doch nächstes Jahr erst mal die drei Völker mit einem Brutraum DNM 1,0 zu führen. Der Platz reicht für die Königin vollkommen aus und du brauchst nur ein Rähmchenmaß, das hat auch so seine Vorteile.
    Deine Probleme wären damit auch gelöst, kein geteilter Brutraum, leichtere Schwarmkontrolle und vor allem auch weniger Schwarmlust als mit zwei Bruträumen! Und volle Honigräume!

    Ich kann`s jedenfalls auch nur empfehlen und sehe aktuell keinen Sinn darin ein zusätzliches zweites Rähmchenmaß in die Beute zu hängen, solange der Brutraum auch so groß genug ist, und solange man mit den Honigzargen klar kommt.
    Langfristig gesehen müßtest du dann nämlich auch noch auf kleinere Honigräume umstellen...
    Da kannst du auch gleich Bernhards Vorschlag annehmen.


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