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Thema: Wetter und Waldhonig

  1. #31
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Ne noch lange nicht. Ich warte ja, dass sie anfängt bzw. richtig los geht
    12er Dadant, Buckfast


  2. #32
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Zitat Zitat von beenutzerin Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht soo weit vom Franz Xaver weg und hier war es richtig heftig - das war ein sehr großer, sehr gründlicher Hochdruckreiniger der hier durch ist.
    Meine Bienenstockwaage scheint eingerostet zu sein. Die Waldtracht beginnt hier normalerweise erst später, ich denke so ab M. Juni war das immer der Fall. Ob der massive Wolkenbruch die Waldtracht vernichtet hat, kann ich noch nicht sagen.
    Momentan bräuchten die Flugbienen Regenbekleidung. :-)

    Ich habe schon öfters aufgrund Gespräche mit Imkerkollegen die Erfahrung gemacht, dass es z. B. einige Km entfernt bei einem Wolkenbruch keinen Waldhonig gab und bei mir schon, aber auch umgekehrt.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Wichtig ist mir aber, dass M. Juli Schluss mit der Fichtentracht ist (späten Tannenhonig gibt es bei mir nicht), damit ich da sofort mit der AS Behandlung beginnen kann, um nicht die Wirtschaftsvölker varroamässig in Gefahr zu bringen. Bei Ableger kein Problem, da diese bei Brutfreiheit mit Milchsäure behandelt wurden.
    Franz Xaver aus Niederbayern

  3. #33
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Zitat Zitat von Feuerwehrbiene Beitrag anzeigen
    ...Kann mir von euch wer sagen, um welche Läuse es sich handelt und ob die für eine Waldtracht relevant sind? Ich denke, dass es sich um zwei verschiedene Lausarten handelt.
    ich denke das sind die geflügelten der "stark-bemehlten"
    die dann später so aussehen:

    http://www.stockwaage.de/index.php/g...htenrindenlaus
    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  4. #34
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    Standard Vernichtet starker Regen (immer) die Waldtracht?

    übrigens was der Regen betrifft gibt es folgende Feststellung
    manches mal sind die Läuse schon lange weg, aber ihr Honigtau ist noch da. Beim nächsten Regen wird der dann gänzlich abgespült und es ist dann ganz zu Ende.
    Manches mal kann Hagel oder Starkregen natürlich auch die Läuse runter holen. Das hab ich aber noch nicht so oft erlebt. Ersteres aber schon oft.
    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  5. #35
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    Standard AW: Vernichtet starker Regen (immer) die Waldtracht?

    Alles, was zur Zeit laufen kann, hat es bei dem Regen doch verdammt schwer. Da ist (hier) nicht viel zu finden. Ich weiß aber nicht, ob der Regen dafür gesorgt hat, oder ob schon vorher eh nichts da war. Die momentan stationären dürften aber für die ein oder andere gefüllte Wabe sorgen. Seit gestern haben einige Völker den Wald gefunden.
    Jeder kann Millionär werden, nur nicht alle. (Volker Pispers)

  6. #36
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    Standard AW: Vernichtet starker Regen (immer) die Waldtracht?

    Hallo Berggeist

    Woher weißt du das sie Wald gefunden haben?
    (Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt wissen, was Frieden heißt) Jimi Hendrix


  7. #37
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    Standard AW: Vernichtet starker Regen (immer) die Waldtracht?

    Sie fliegen trotz Auswahl in den Wald. Das machen sie nicht zum Sonnenbaden. Samstag abend alle, die noch unterwegs waren, und gestern über Tag ca. die Hälfte. Die andere Hälfte dürfte sich wohl an den langsam aufgehenden Himbeeren vergnügen..
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  8. #38
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    Standard AW: Vernichtet starker Regen (immer) die Waldtracht?

    Also hier ist alles knochen Trocken - zumindest in den Honigräumen. Habe schon meinen für Meet / Likör vorgesehenen Abschöpfhonig gestern zurück gefüttert. Honigtauhonig ist nicht zu finden und die Hoffnung darauf habe ich begraben. Bei uns kam das meiste ehe von den Blattläusen auf Linden und noch mehr auf den Eichen. Da scheint dieses Jahr nicht viel drauf zu sein. Nun hoffe ich auf die Linde, sonst gibt es nach super Frühtracht keinen Sommerhonig.

    Gruß

    Frank
    12er Dadant, Buckfast

  9. #39
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    Standard AW: Vernichtet starker Regen (immer) die Waldtracht?

    Gestern war ich, wie fast immer sonntäglich mit meiner Frau in unserem Wald. Plötzlich vernahmen wir ein Summen als ob massenhaft Bienenschwärme unterwegs wären.

    Wir gingen der Ursache noch und fanden diese auch - es war eine größere Ansammlung von Faulbäumen die beflogen worden wurden, wie ich es noch nie gesehen habe. Leider zeigte aber abends die Stockwaage wieder minus an und an den Fichten ist keine Bienentätigkeit.

    Leider ist mein Handy und die dann erfolgte Verschlechterung beim hochladen in YouTube nicht die beste Qualität:

    https://youtu.be/yNud55Gudf8
    Franz Xaver aus Niederbayern

  10. #40
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    Standard AW: Vernichtet starker Regen (immer) die Waldtracht?

    Zitat Zitat von honigmayerhofer Beitrag anzeigen
    Gestern war ich, wie fast immer sonntäglich mit meiner Frau in unserem Wald. Plötzlich vernahmen wir ein Summen als ob massenhaft Bienenschwärme unterwegs wären.

    Wir gingen der Ursache noch und fanden diese auch - es war eine größere Ansammlung von Faulbäumen die beflogen worden wurden, wie ich es noch nie gesehen habe.

    https://youtu.be/yNud55Gudf8

    Genauso bei mir.
    War heute vormittag kurz an meinem Waldstand. Unglaubliches Gesumm in den zum Glück sehr zahlreichen Faulbäumen.

    Grüße,

    Thomas

  11. #41
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Das derzeitige "Unwetter" ist ein guter Baustein für die Entstehung einer Waldtracht, weil die Fichten dadurch eine bessere Wasserversorgung haben, und sich dadurch die Wachstumsphase der Fichten verlängert (Stichwort Maitriebe). Aber entscheidend wird sein, ob sich wärend der Brombeerblüte eine ununterbrochene, langanhaltende Wärmephase entwickelt (Ausbreitungsflug). Dafür siehts es derzeit nicht so gut so gut aus.

  12. #42
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Hallo Superdrohn,
    das kann man aber auch ganz anders interpretieren.
    Die Lecanien (die Kleine in großer Zahl) waren bereits seit 2 Wochen am Start. Ich rede hier von den mittleren Schwarzwaldlagen.
    Und was die Fichtenrindenläuse betrifft, die Du ja hier ansprichst, muss man erst einmal abwarten wieviel der geflügelten Mütter die misserable Wetterlage überlebt haben bzw. noch überleben werden.
    Die schlechte Phase mit immer wiederkehrenden Starkregen und schweren Gewitter ist leider noch nicht überstanden.
    Warten wir es ab und berichten dann.
    Gruß Eisvogel
    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  13. #43
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Ja, Warten wir es ab, Warten sind wir Imker ja gewöhnt. Die geflügelten Mütter werden nicht alle die Starkregen überlebt haben, die Starkregen waren einfach zu heftig. Deshalb rechne ich nicht so sehr mit einer außergewöhnlich guten Lachnidentracht, sondern hoffe mehr auf eine ausgewogene Mischung aus Waldblüte und Honigtautracht.


  14. #44
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Zitat Zitat von superdrohne Beitrag anzeigen
    Das derzeitige "Unwetter" ist ein guter Baustein für die Entstehung einer Waldtracht...
    Ich muss mich etwas zurückhalten keinen "Lästerkommentar" zu schreiben deshalb so:
    Das angelesene theoretische Wissen ist sehr von Vorteil und wird nicht selten (zu recht) hier angemahnt. Man muss es aber auch mit der Wirklichkeit abgleichen. "Im Netz ist es leicht auf..."
    Es ist nunmal recht schwer für nicht (mehr) vorhandene Läuse sich stark zu vermehren. Ich habe von der oben von Toyotafan beschriebenen Laus bisher genau eine Kolonie gefunden. In Worten eine, und ich habe gesucht. Der aufsteigende Saftstrom der Fichten ist rum, bevor sich eine ausreichende Anzahl Läuse entwickeln kann. Das gibt hier nix mehr.
    Bei der Tanne geht das auch noch später, aber da ist grad mal gar nix zu finden. Da kann ich sagen: Nach dem Regen nichts mehr zu finden. Da waren zumindest Ansätze.
    Das gilt alles nur für HIER. Jeder muss selber suchen. Direkt vor Ort. Im Nachbarwald und im Nachbarwald vom Nachbarwald.
    Waldtracht ist nicht Gottgegeben (vielleicht zu einem kleinen Teil). Die muss man, genau wie es die Bienen müssen, suchen. Nur in den selltensten Fällen kommt durch Zufall was in die Kisten.
    Jeder kann Millionär werden, nur nicht alle. (Volker Pispers)

  15. #45
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    Standard AW: Wetter und Waldhonig

    Zitat Zitat von Berggeist Beitrag anzeigen
    Ich muss mich etwas zurückhalten keinen "Lästerkommentar" zu schreiben deshalb so:
    Das angelesene theoretische Wissen ist sehr von Vorteil und wird nicht selten (zu recht) hier angemahnt. Man muss es aber auch mit der Wirklichkeit abgleichen. "Im Netz ist es leicht auf..."
    Es ist nunmal recht schwer für nicht (mehr) vorhandene Läuse sich stark zu vermehren. Das gibt hier nix mehr.
    Da kann ich sagen: Nach dem Regen nichts mehr zu finden. Da waren zumindest Ansätze.
    .


    Vor einigen Jahren zerstörte ein sehr zentraler Wolkenbruch die Waldhonigernte. Einige Km von mir entfernt - kein Regen und reichlich Waldhonig.

    Ich würde mich Wetten trauen, dass viele Imker den Waldhonig von der Fichte, nicht von der Tanne, da ist es einfacher - von einem Waldblütenhonig oder Sommerhonig unterscheiden können.

    Oft schon erlebt, alles was in unserem Raum nach dem ersten Blütenhonig kommt wird als Waldhonig verkauft.
    Franz Xaver aus Niederbayern

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