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Thema: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

  1. #46
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Ich habe in Lübeck beim "Dummersdorfer Ufer e.V." angerufen und eine interessante und interessierte Antwort bekommen, ist evtl. auch für einige Andere hier nicht ganz uninteressant - wobei ich vermutlich wieder mal nichts weltbewegend Neues hier beitrage:
    Es gibt den
    Verband deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten e.V.* mit Hauptsitz in Wetzlar,
    an den sind in fast jedem Bundesland Zweigstellen angeschlossen. Dort kann man sich für seinen Landkreis (!!) typische Wildkräutersaat zusammenstellen lassen und beziehen. Die arbeiten mit Rieger & Hofmann zusammen. Besonders interessant fand ich, dass laut deren HP nicht nur regional, sondern auch "sub"regional, also auf Kreisebene differenziert wird. Wie gesagt, ist vermutlich nichts Neues, sollte nur eine Rückmeldung auf den Tip sein

    * bei google "verband der wilds..." reicht schon, um auf die Seite zu kommen

    Gruß Andreas


  2. #47
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Zitat Zitat von AndreasH Beitrag anzeigen
    Gibt es ausser dieser "Veithöchstheimer" oder "Bingenheimer" Mischung, bzw. ausser Saaten Zeller oder Rieger&Hofmann noch andere Hersteller?
    Was gefällt dir nicht an diesen genannten Herstellern?
    Ich bin mit Bingenheimer / Rieger&Hofmann ziemlich glücklich.

    Viele liebe Grüße,

    Miriam

  3. #48
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Das hat nichts mit "nicht" gefallen zu tun, es war einfach eine Frage nach weiteren Anbietern oder Bezugsquellen, weil ich keine anderen finden konnte...

    Gruß Andreas

  4. #49
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Nova Flore klang für mich grad nicht so schlecht. Vielleicht weiß jemand mehr, inwiefern die Marke vertrauenswürdig ist (oder nicht)? Hier der Link: http://www.nova-flore.com/blumenwiesen-nova-flore/

  5. #50
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Hallo,

    welche Blühpflanzen sind denn besonders dafür geeignet, eine Magerwiese etwas aufzupeppen und zwar in der Form, dass die Samen einfach vor dem Mähen/Mulchen oder vor der ersten Wachstumsphase im zeitigen Frühjahr großflächig verteilt werden? Es sollten mehrjährige Pflanzen und keine Dunkelkeimer sein.

    Derzeit gedeihen hier an schattigen/halbschattigen Standorten vor allem Nesseln, in der Sonne sind es Hahnenfussgewächse, die derzeit dominieren.

    Danke und Gruß
    Sven


  6. #51
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Also als Brandenburger kann ich für Lichtkeimer auf mageren Böden nur Saatgut von Robinia pseudoacacia empfehlen.
    Der Dank ganzer Imkergenerationen wird dir über karmische Generationen nachschleichen.

    Bis die richtig aufgewachsen sind, kannste ja Kornblume & Serradella streuen....
    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  7. #52
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Zitat Zitat von molle Beitrag anzeigen
    Also als Brandenburger kann ich für Lichtkeimer auf mageren Böden nur Saatgut von Robinia pseudoacacia empfehlen.
    Der Dank ganzer Imkergenerationen wird dir über karmische Generationen nachschleichen.
    Kommt drauf an, worauf das 'Aufpeppen' hinzielt. Als Läppertracht mit Pollenversorgung über einen längeren Zeitraum bringt das nichts.


    Gruß
    Ludger

  8. #53
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Dann mal los Ludger, was bringt auf ner Magerwiese Läppertracht ?
    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  9. #54
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Hallo Sven, Hallo Molle,

    weder Nesseln noch Hahnenfuß deuten auf eine Magerwiese hin. Im Gegenteil, es scheint sich eher um eine Fettwiese zu handeln. (früher evtl. gedüngt worden?) Eine Magerwiese würde von sich aus schon eine Läppertracht einbringen. Nichts wovon man ernten kann, aber es kann reichen, dass sich Jungvölker ohne weitere Hilfe aufbauen. Magerwiesen haben gegenüber einer Fettwiese die höhere Artenvielfalt. Dadurch wird der Läppercharakter begünstigt, weil nicht alles zur gleichen Zeit blüht, sondern schön nacheinander. Eine solche Wiese kann mehrfach im Jahr die Farbe wechseln.
    Der Weg zur Magerwiese ist lang. Gezieltes Abmagern, durch wenige Mahten im Jahr, wobei das Schnittgut - nach der Samenreife entfernt werden muss gehört dazu. Evtl. kann man von Magerwiesen in der Umgebung, die einem gut gefallen, solches samenhaltiges Schnittgut absammeln und auf der eigenen Wiese verteilen, um die Neuansiedlung geeigneter Pflanzengesellschaften aus der Umgebung zu unterstützen. (Besitzer ansprechen)
    Die Hecke um die Magerwiese drumrum, bietet auch viele Möglichkeiten den Trachtwert der Wiese aufzuwerten.

    Gruß
    Ludger

  10. #55
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Zitat Zitat von Maybee Beitrag anzeigen
    Es sollten mehrjährige Pflanzen und keine Dunkelkeimer sein.
    Danke und Gruß
    Sven
    Vielleicht passt da die Durchwachsene Silphie? Weiß jedoch nicht, ob sie ein geeigneter Bodenverbesserer oder Lichtkeimer ist... Eine mehrjährige Trachtpflanze ist sie allerdings schon!

    LG

  11. #56
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Hallo Ludger,

    ja Du hast schon nicht unrecht. Es ist eher eine sehr oft viel zu trockene Fettwiese. Das war mal ein recht feuchtes Grundstück mit eigenem Brunnen, bis vor ca. 10 Jahren eine Fernwasserleitung ca. 500 m oberhalb verlegt wurde, wobei wohl diverse Wasseradern getrennt bzw. drainiert wurden. Als Begrenzung hangaufwärts und Richtung Westen stehen 10 Linden in einer Reihe, die wurden allerdings gepflanzt, als es noch feuchter war. Denen sieht man es an, dass sie zum Leben zuwenig, aber zum Sterben zuviel haben.

    Einzel stehende Obstbäume, vorwiegend Pflaumen sind in den letzten Jahren eingegangen, obwohl z.T. noch nichtmal sehr alt.

    Insgesamt sind es 6000 m², die Hälfte davon ist vollsonnig und dort bekommt man einfach nix hin. Bis in 30 cm Tiefe könnte man den Boden als Steinerde bezeichnen, alles was tiefer geht ist schon kaum noch mit dem Fiskarsspaten herauszubekommen, weil extrem schiefrig. Der Bewuchs gedeiht recht gut, wenns wenigstens alle 4-5 Tage mal regnet. Kommt der Regen nur alle 3 Wochen, dann wächst da nix, weil der Boden kaum Wasser speichern kann.

    Daher schwebte mir vor, dort eine Art Bodendecker (gibts das für sonnige Bereiche?) anzusiedeln, die dafür sorgen, dass der Boden nicht allzu sehr austrocknet und damit bessere Wachstumsbedingungen auch für andere Blühpflanzen schafft? Gibts sowas oder ist das so ein Fall, wo man sich jegliche Arbeit sparen kann? Oder doch Robinien, um da erstmal ein bisserl Schatten hinzubekommen? Die Nesseln gedeihen in den etwas geschützteren und feuchteren Bereichen jedenfalls prächtig.

    Viele Grüße
    Sven

  12. #57
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Hallo Sven,

    Nährstoffreich, trocken, steinig: da fällt mir zuerst weißer Steinklee ein. Aber ich schau mal weiter. Schau dich mal auf den Bahndämmen in deiner Umgebung um.

    Gruß
    Ludger


  13. #58
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Oder wirf mal einen Blick darauf, was für extensive Dachbegrünungen genutzt wird - die müssen auch Trockenperioden überstehen - Thymian, Oregano, niedrige Sedum, etliche Laucharten (Allium), Walderdbeeren (ja die vertargen erstaunlich viel Trockenheit, weil sie mit Wurzelkonkurrenz klarkommen müssen!), ...

    Evtl wäre es auch hilfreich zumindest einige Flecken/Streifen mit (Sedum)Sprossen eben aus Dachbegrünungsprogrammen zusätzlich zur Auzssaat an zu impfen. Das ist relativ preiswert.

    Gruß
    Marion

  14. #59
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Hallo,

    hier mal ein Bild, wie es da momentan ausschaut.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Wiese.jpg 
Hits:	216 
Größe:	102,1 KB 
ID:	6449

    Bin heute früh mal ne Runde mit dem Rasentraktor am Zaun entlang gefahren, wirklich dicht ist der Bewuchs nicht, vielleicht max 30 cm hoch und wurde dieses Jahr noch nicht gemäht oder von den Schafen bewirtschaftet. Würde sich kaum lohnen, dort mit dem Balkenmäher zu mähen. Mit oberflächlich verteilten Samen klappts dort leider nicht, weder mit Phacelia, noch Weißklee. Nur Hahnenfußgewächse, vereinzelt Löwenzahn und diverse Gräserarten, z.T. recht dickstielig. Wenn man die Wiese regelmäßig mäht bzw. kurz hält (wenns feuchter ist), kommt vereinzelt auch Weißklee zum Aufwachsen und Blühen. Dann haben aber andere, langstielige Blühpflanzen das Nachsehen...

    Hat noch niemand ein Hand-Aussaatgerät erfunden, das man hier und da mal in den Boden stecken kann und das bei voreingestellter Bodentiefe von ca. 2 cm dann das ein oder andere Saatgutkorn freigibt? Das wäre genau das Richtige für hier

    Viele Grüße
    Sven

  15. #60
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    Standard AW: Blühstreifen für die Sommerversorgung der Bienenvölker

    Tja ... mager und trocken sieht schon anders aus und was ist an dem Bewuchs nicht dicht? Da kannst Du nicht einfach was reinsäen, da ist eine etablierte Gras/Pflanzennarbe da.

    Mähen, abräumen, zweimal im Jahr, immer zum selben Entwicklungszeitpunkt. Günstig - wenn der Löwenzahn durch ist und dann nochmal spät im Herbst.

    Für Neuansiedlung ein paar Streifen pflügen, dort säen und sehen was sich halten und verbreiten kann - Origanum, Goldrute, Bergminze, Schafgarbe, Weidenröschen, Habichtskraut, Königskerzen, Hundskamille ... und wie Ludger shcon sagte ... schau mal was an Rainen, Wegrändern in Deiner Umgebung so wächst.

    . Was auch oft gut geht -im Herbst mit reifem Schnittgut (mit Samen) von ähnlichen (Blüh-)Flächen mulchen, auch da dafür sorgen dass der Boden aufgebrochen wurde. Herbstaussaat ist ohnehin vorzuziehen, weil viele Mehrjährige Kaltkeimer sind.

    Marion

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