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Thema: Zementhonig

  1. #16
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    Standard AW: Zementhonig

    Zitat Zitat von Winnie the Pooh Beitrag anzeigen
    Vielleicht in den Augen der "alten Hasen" eine dumme Frage, aber ich stelle sie trotzdem: Kann ich Melezitosehonig vor dem schleudern schon erkennen? Oder erkenne ich es erst weil es sich nicht optimal Schleudern lässt?
    Durfte ich dieses Jahr das erste Mal in größerem Umfang kennen lernen: Wenn du die Wabe anschaust und ein bißchen im Licht drehst siehst du dass es Zellen gibt die nicht leuchten sondern matt wirken.
    Da kannst du auch mal mit einem Schaschlikspieß (oder vergleichbarem) rein drücken, entweder er ist schon bombenfest oder klebt wie Bitumen.


  2. #17
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    Standard AW: Zementhonig

    Hallo,

    bei mir sind die ganzen Kisten betoniert. Seit den letzen Tagen und immer noch tragen sie Melezitose rein, soviel dass sie anscheinend keinen Bock zum Umtragen haben.

    Ich habe nach der bekannten Methode einen leeren HR drauf und dann die brechend vollen Waben gewässert und oben drauf mit transparenter Abdeckung gestellt. Beim HR mit Melezitose habe ich eine Wabe weniger rein, damit das etwas lockerer wird und zwischen den beiden HR's nur einen Spalt gelassen. Bisher haben sie aber kaum was umgetragen. Hab ich was falsch gemacht, oder nur zu wenig Geduld??

    Für Eure Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
    schönen Tag und viele Grüße
    Gerhard
    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  3. #18
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    Standard AW: Zementhonig

    Hallo Gerd,
    ich bin nur Anfänger und kann nur nachquatschen...
    Mir wurde gesagt, solange noch was honigt werden sie nichts umtragen.

    Servus,

    Alex

  4. #19
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    Standard AW: Zementhonig

    Habe mir schon auf folgende 2 Arten geholfen:
    1. Bei Magazinen mit einem Hochboden und einer Öffnung hinten, wo ein Rähmchen reinpaßt: eine Zementhonig-Wabe waagrecht in den Stock gelegt. Das gefällt den Bienen nicht und sie tragen um. Am nächsten Tag die Wabe umdrehen, andere Seite ist dran - fertig, nächste Wabe.
    Das ganze dauert natürlich etliche Tage und man muß täglich hin, aber für ein paar Waben geht das gut.

    2. über den eigentlichen HR ein Leermagazin und dann ein Magazin mit Zementhonig-Waben. Wegen des Abstandes zum eigentlichen HR (durch das Leermagazin) gehören aus Bienensicht die Zementhonig-Waben nicht mehr zum Stock, sie sind so zusagen eine "Futterquelle" und werden umgetragen.
    Das dauert auch einige Tage und man braucht 2 zusätzliche Magazine. Dafür kann man gleich mehrere Waben auf einmal bearbeiten lassen.

    Das ganze funktioniert nach meiner Erfahrung auch wenn es draußen honigt.

  5. #20
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    Standard AW: Zementhonig

    Wird Melezitosehonig von den Bienen wie ganz normaler Honig verdeckelt? Da kann man dann nicht mehr vor dem Schleudern erkennen ob es welches (Zementhonig) ist oder nicht....

  6. #21
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    Standard AW: Zementhonig

    Hat schon jemand versucht, den Zementhonig zu pressen?
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  7. #22
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    Standard AW: Zementhonig

    und nach dem Pressen die Waben in den Schmelzer, oder wie könnte das sonst gehen?
    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.


  8. #23
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    Standard AW: Zementhonig

    Karl Stocker,
    schmelzt nach der Beschreibung die Waben mit einem Schmelzgerät bei 100° aus und gärt Met daraus. Wie mir aus vertrauenswürdigen Quellen zugespielt wurde soll das Pressen nicht gehen. Ich hatte schon meine Obstpresse geputzt.
    Bis vor 2 Jahren dachte ich, Zementhonig ist reine Imkerschlamperei. Ich habe mich getäuscht. Noch lebe ich in der Hoffnung, gleich dem Britischen Königshause, morgen bin ich schlauer. Sind doch im Wald gestern die Bienen auf die Brombeere geflogen.
    Remstalimker
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  9. #24
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    Standard AW: Zementhonig

    Hallo,

    sehr interessante Aspekte. Wenn man die Temperatur noch etwas mehr als 100 °C erhöht, könnte man das Wachs in der Gasphase abscheiden und dann natürlich den Honig durch die Destillation gewinnen. Das Kondensat ist steril und kann unmittelbar in die DIB-Flaschen abgefüllt werden.

    viele Grüße
    Gerhard
    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  10. #25
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    Standard AW: Zementhonig

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.
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  11. #26
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    Standard AW: Zementhonig

    Hallo zusammen,

    ich hätte dann auch noch eine Frage an die Spezialisten.
    Das mit dem Umtragen begreife ich ja noch.
    Aber was ist nach dem Umtagen anders als vorher?
    Der Honig wird doch wieder gleich fest?
    Oder etwa nicht?

    Gruß
    Schilling
    Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom.

  12. #27
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    Beitrag AW: Zementhonig

    Zitat Zitat von Schilling Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    .......................
    Aber was ist nach dem Umtagen anders als vorher?
    Der Honig wird doch wieder gleich fest?
    .......................
    Gruß
    Schilling

    Hallo Schilling,
    So wie ich es weiss, werden große Teile des Melizitose- Zuckers einfach entfernt. Die großen Meli- Kristalle pulen die raus und die liegen dann im Boden. Melizitose- Honig wird über 10% meli- Anteil fest, das soll bis zu dreissig Prozent gehen, nach dem Umtragen soll der meli- Gehalt bei 5-8 % liegen -und der wird nicht fest.

    Die Ausbeute beim Umtragen soll irgendwo bei 50-60% liegen.

    Glücklich wäre ich, ich könnte Dir die Quelle nennen. Die weiss ich nicht mehr. Aber ich habs gelesen und es steckt so in meinem Kopf. Grobe Fehler werden nicht drin sein, die Angaben stimmen zumindest größenordnungsmäßig.

    Sollte es nicht so sein, bitte ich andere um Korrektur.

    Edit: Noch was: Ein Teil des Melizitose- Zuckers wird sicherlich auch von der Biene invertiert. Auch der Melizitosegehalt von Honigtau soll deshalb generell höher sein als im Meli- Honig. Diese Invertierung ist aber wohl nicht so effektiv wie die von Sacharose, gleichwohl dürfte dieser Prozess auch beim Umtragen wirken.

    Gruß Hagen
    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  13. #28
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    Standard AW: Zementhonig

    Hallo,

    hat jemand von euch schon mal konkrete Erfahrungen mit dem Umtragen im Frühjahr gemacht?
    Hat das schon mal einer von euch ausprobiert?

    Viele Waben sind aber nicht vollständig verdeckelt, kann man diese dann aufheben oder eher nicht?
    Wie kalt sollte man den Honig am besten Lagern? Am besten so trocken wie möglich habe ich mal gehört, aber eine ungefähre Angabe zur Temperatur konnte mir noch keiner machen.....

    Danke schon mal im Voraus!
    Wenn ich vor meinem Stande steh´und meine Bienenfliegen seh´so denk´ich oft in meinem Sinn, wie freuts mich, daß ich Imker bin.

  14. #29
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    Standard AW: Zementhonig

    Hallo Miteinander,
    ich kenne nur vom Lesen her folgenden Tipp:
    Die Honigwaben mit Melizitosehonig im weichen Wasser (Regen) wässern, dann in einer Zarge unter die Brutzargen hängen.
    Die Honigwaben in dieser unten sitzenden Zarge werden dann umgetragen (sind bienig gesehen ja völlig deplatziert).
    Dann soll man diesen Honig schleudern können, weil frisch umgetragen, höherer Wasergehalt(?).
    Habe so was aber nicht vor Ort.
    Bei mir ist im Moment Schlehe die zwote: Tautracht an den Schlehenbüschen.
    Da bleiben die benachbarten Felder mit Wicken-Erbsen-Gemenge unberührt.
    Viele Grüße
    Lothar
    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.


  15. #30
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    Standard AW: Zementhonig

    Hallo Lothar,

    in die untergestellten Waben (unter ASG) wird aber Pollen eingetragen, dürften also danach was für die Schmelze werden. Würde mich aber nicht stören.
    Grüße, Günther.

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