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Thema: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

  1. #16
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Oh, die Eisenfeilen von drohne hätten den gleichen Effekt....*sprudel-schäum*
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  2. #17
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Zitat Zitat von rst Beitrag anzeigen
    Hallo Michael,
    ja, hätte ich letztes Jahr bestimmt auch gesagt!
    Aber selbst wenn das fertige Rähmchen "nur 80 ECT" kostet, sind das bei 300 Stück 240 EUR plus ca. 17 kg Wachs (selbst beim Abgabepreis von aktuell 3 EUR) im Wert von ca. 50 EUR. Sind über 300 EUR.
    Wenn ich Leihgebühr für DaWaSchm und die 11kg Gas abrechne sowie Wasser und Soda in die Rechnung einbeziehe, bleiben ca. 250 EUR für mich.
    Meine Mühe und die Arbeitszeit verbuche ich unter Lehrgeld bzw. gesammelter Erfahrung!

    Gruß
    Ralph
    Hallo Ralph,

    rechnerisch hast du ca. 15 Völker verloren oder sehe ich das falsch, was war die Ursache?
    Varroa sicherlich, ich kenne deinen Behandlungsplan nicht.

    In der Bienenzeitung hatte eine Thüringer Imker Einzarger für sage und schreibe 85 Euro angeboten, scheinbar können einige Leute nicht rechnen.

    Es ist immer wieder lustig wie viele Leute von Imkerei Ahnung haben, wenn man für wenig Geld seine Völker verschleudern kann, es ist einfach nur traurig.

    Wie viele Völker hast du jetzt noch?

    Bei mir waren sogar Leute aus dem Osten Völker kaufen, weil da einfach kein richtiger Markt mehr ist und die restlichen Imker mit der Varroa nicht zu recht kommen, evtl nicht behandeln, falsch organisiert sind.

    Neue Rähmchen einfach so in den Ofen werden ist keine schlaue Idee, alles kostet Geld, wenn man sieht das Zubehör immer teurer wird, ich habe keine 300 Rähmchen zum anstecken.
    Des reinigen und wieder verwenden.

  3. #18
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Zitat Zitat von Michael2 Beitrag anzeigen
    ...oder sehe ich das falsch, was war die Ursache?
    Hallo Michael,
    habe überwiegend 2/3 LS. Selbst die Ableger, die sich gut in zwei Zargen entwickelt hatten, bekamen, damit genug Futter für den erwartet langen Winter vorhanden ist, zur Herbstauffütterung noch eine Zarge aufgesetzt.

    Das war wahrscheinlich ein Fehler. Mäusegitter, die die Säuger nicht wieder in die Freiheit entließen, ein weiterer.

    Ursachen? - Einige! - Varroa sicher auch.

    Die Schadbilder waren unterschiedlich. Einmal mit vielen toten Bienen in der Kiste, das andere mal waren die Kisten leer, bzw. eine kaputtgegangene Kö mit einer handvoll Bienen.

    Ich muss aber dazu sagen, auch wenn ich es Ende letzten Jahres schon einmal erwähnt hatte, die meisten leeren Kisten gab es bei mir schon vor der Winterbehandlung. Die sind im Spätherbst noch mächtig Pollenholen geflogen. Und irgendwann flogen mehr Wespen als Bienen.

    Was soll´s, es ist eine unschöne, aber immerhin eine große Erfahrung. Und jetzt Waben einzuschmelzen und Rähmchen zu reinigen ist eine Strafe, die für gewöhnlich "auf dem Fuß" folgt. Weil jetzt wollte ich Rähmchen herrichten und Zargen aufsetzten.

    Letztes Jahr fehlten mir noch Waben zum Erweitern und Honigraumgeben. Davon habe ich jetzt noch genug...

    Zwei schwache hab ich jetzt noch aufgelöst. Drei stehen auf der Kippe, die werde ich auch besser vereinigen. Ein paar sehen verhältnismäßig gut aus.

    Kannst Du ungefähr selber ausrechnen, wie viele es waren bzw jetzt noch sind. Oder zumindest glauben, es zu wissen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier einer gute Völker für wenig Geld verkauft hat. In Süd- und Ostthüringen wird von sehr hohen Verlusten gesprochen, und alle meine "sicheren Quellen" sind versiegt. Ich bekomme, auch für mehr Geld, keine vernünftigen Bienen. Schade. Hat aber vielleicht auch etwas für sich...

    Die Ursachenforschung wird schwierig sein. Es hat auch einige sehr erfahrene Imker erwischt, auch "Profis". Und richtig gut organisierte.
    Und die, die im Moment hier grad über das Unvermögen der Nachbarimker lächelnd schwadronieren, haben ihre Verluste garantiert nächstes, oder übernächstes Jahr. Mit Sicherheit.

    Gruß
    Ralph

  4. #19
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    Standard Völlig OT

    Hallo, Ralph,
    mein Beileid! (und das ist ehrlich gemeint, nicht ironisch)
    Was mich interessieren würde, du schreibst:
    zur Herbstauffütterung noch eine Zarge aufgesetzt.
    Das war wahrscheinlich ein Fehler.
    Warum meinst du das, und wann war das etwa?
    Und 2 Zargen 2/3 LS reicht bei dir normalerweise?
    Wie viele Bruträume hast du normalerweise?
    Und aus was bestand die hauptsächliche Pollentracht spät?
    (Sorry für meine Neugier, aber ich versuche mir ein Bild zu machen, weil es dieses Jahr so völlig uneinheitlich ist, nix Varroa pur mit leeren Kisten überall....)
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  5. #20
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    Standard AW: Völlig OT

    Zitat Zitat von sabi(e)ne Beitrag anzeigen
    Hallo, Ralph,
    mein Beileid! (und das ist ehrlich gemeint, nicht ironisch)
    Was mich interessieren würde, du schreibst:

    Warum meinst du das, und wann war das etwa?
    Und 2 Zargen 2/3 LS reicht bei dir normalerweise?
    Wie viele Bruträume hast du normalerweise?
    Und aus was bestand die hauptsächliche Pollentracht spät?
    (Sorry für meine Neugier, aber ich versuche mir ein Bild zu machen, weil es dieses Jahr so völlig uneinheitlich ist, nix Varroa pur mit leeren Kisten überall....)
    Hallo Sabine,
    die haben mir die dritte Zarge noch voll Futter getragen (müßte ich nachschauen, glaube im September), aber sehr wenig verdeckelt. Dann war das Personal wohl am Ende.
    Die richtigen Völker haben schon 3 Zargen, die Ableger haben sich schön auf den zweien gut entwickelt.
    Ja die Pollentracht. Eigentlich habe ich entlang der Saale genügend Pollenspender, bis in den Wald und unter den Hochspannungsleitungen blüht auch immer etwas. Allerdings hatte ich unmittelbar am Heimatstand Mais und 100m Richtung Saale auch welchen.
    Übrigens hatte die Bienen im Spätherbst 06 unmengen von Indischem Springkraut-Nektar eingetragen. Im Jahr 07 blühte das zwar auch in mengen, aber es kam kaum etwas herein.

    Gruß
    Ralph

  6. #21
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Hallo

    Ist es nicht einfacher die Rähmchen abzubrennen und auch schneller?

    Die Zargen reinigt man doch auch so.

  7. #22
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Hallo,

    ich brenne meine Rähmchen auch immer ab. Geben ein hervorragendes Anzündmaterial für den Schwedenofen. Neu Mittelwände kommen fast ausschließlich in neue Rähmchen.

    Ich mache meine Rähmchen selbst, und die Arbeitszeit geht null auf null auf.

    Gruß
    Werner


  8. #23
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Danke, Ralph!
    Das ist schon untypisch, weil eine dritte Zarge auszubauen und vollzumachen auch im September noch problemlos fluppen sollte, gerade unter Fütterung; das an sich war mit Sicherheit kein Fehler von dir. Da muß schon weit vorher was passiert sein, wenn du schreibst, daß das Personal dann weg war....Normal hast du doch im August/September eher den zweiten Brutpeak, und nochmal ansteigende Bienenzahlen, waren zu dem Zeitpunkt denn noch alle Königinnen da und Brut? Oder hattet ihr ein Ausnahmewespenjahr mit Mord & Totschlag überall? Fachlich korrekte und erfolgreiche Varroabehandlung setze ich jetzt bei dir einfach mal voraus...
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  9. #24
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Hallo Sabine,
    Zitat Zitat von sabi(e)ne Beitrag anzeigen
    ...
    Das ist schon untypisch, weil eine dritte Zarge auszubauen und vollzumachen auch im September noch problemlos fluppen sollte, gerade unter Fütterung...
    Sie mussten nichts weiter ausbauen, waren überwiegend (6-7 von 10) ausgebaute.
    Zitat Zitat von sabi(e)ne Beitrag anzeigen
    ... Oder hattet ihr ein Ausnahmewespenjahr mit Mord & Totschlag überall?...
    Nein, wir hatten keine ausergewöhnlich starke Wespenpopulation.
    Zitat Zitat von sabi(e)ne Beitrag anzeigen
    ...
    Da muß schon weit vorher was passiert sein, wenn du schreibst, daß das Personal dann weg war....Normal hast du doch im August/September eher den zweiten Brutpeak, und nochmal ansteigende Bienenzahlen, waren zu dem Zeitpunkt denn noch alle Königinnen da und Brut? ...
    Ich glaube, da liegt das nächste Problem. Entweder habe ich mit meiner Schwammtuchmethode (Ende August noch einmal) die Brut geschädigt bzw. dort wo ich (im September) keine Kö mehr gefunden habe, die junge Königin gekillt.

    Ich weiß es nicht. Es könnte zu viel schief gelaufen sein. Sollte ich mich wirklich bei den Anfang-Juli-Abschleuder-Behandel-Auffütterer einreihen? Wäre letztes Jahr wohl besser gewesen. Wurde schließlich oft genug empfohlen.

    Wann soll ich die Juni-Ableger behandeln? Anfang Juli, wenn die grad ihr Brutnest richtig aufbauen?

    Gruß
    Ralph

    PS: In zwei sich prima entwickelnden Ablegern waren im September junge, dürre Königinnen und nicht mehr die gelb gezeichneten!
    Geändert von gast018 (15.04.2008 um 19:20 Uhr) Grund: PS hinzugefügt, Monat Punkt geändert

  10. #25
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Warum?

    Hallo Imkers,

    ist es wirklich notwenig, Rähmchen chemisch zu desinfizieren, wenn sie einen Dampfwachsschmelzer durchlaufen haben? Durch den Dampf und das anschließende Abkratzen werden die allermeisten Erreger doch wohl abgetötet, mindestens aber stark geschädigt und der grösste Teil auch entfernt. Die Erreger der meisten Krankheiten sind doch immer in gewissen Mengen in den Völkern vorhanden und kommen nur bei Schwächung des Volkes zum Zuge. Ich muss gestehen, in den letzten zwei Jahren keine chemische Keule zur Desinfektion mehr angewandt zu haben, liege mit meinen Verlusten allerdings auch bei 20, bzw. dieses Jahr bei knapp 30%. Diese doch recht hohen Verluste schiebe ich der Varroa, bzw. meinen Behandlungsfehlern im Spätsommer zu.
    Liege ich falsch mit meiner Desinfektionstheorie?

    zlautz

  11. #26
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Hallo,
    nö, nicht unbedingt, aber die Altvorderen haben jahre- bis jahrzehntelang nicht die Rähmchen gewechselt und weniger Verluste gehabt als wir heute.
    Nicht, daß man das nachmachen soll, aber an der heutigen Rähmchenhygiene würde ich Verluste nun nicht festmachen...
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  12. #27
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Warum?

    Da ich nicht die Keule schwingen will, frage ich ja auch nach der Anwendung von Waschsoda:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Waschsoda
    und nicht von Ätznatron:
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84tznatron
    Die aus dem DaWaSchm kommenden Rähmchen möchte ich nicht so, "wie sie sind", neu in die Völker hängen.

    Abkratzen: Wieviel Seiten hat ein Rähmchen?

    Gruß
    Ralph
    dessen Ausgangsfrage mittlerweile dankenswerter Weise schon beantwortet wurde. Alles weitere wird wohl eher eine Grundsatzdiskussion oder entfernt sich vom Thema!

  13. #28
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    16.
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  14. #29
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Hallo Zusammen,
    da biete ich 18.
    (wenn ich die Ohrenunterseite bis zum Rähmchenschenkel mal als eigene Fläche zähle).
    Viele Grüße
    Lothar
    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.


  15. #30
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    Standard AW: Rähmchen mit Sodalauge reinigen. Dosierung?

    Hallo Leute,
    wenn ich ehrlich bin,muß ich zugeben,das ich noch nicht mal Seifenwasser eingesetzt habe.
    Mit Krankheiten und chemischen Mitteln haben es meine Völker noch nicht zu tun gehabt.
    Normalerweise schneide ich die Waben aus,und schmelze sie ein.
    Da ich jedes Gramm Propolis haben WILL,ist das Rähmchen eh saubergekratzt.
    Ab und zu sind auch mal unansehliche Rähmchen dabei,die schmeiß ich in kochendes Wasser.
    Bei meinen größeren Versuchen,Dampf in Mülltonnen usw,musste ich auch jedes Rähmchen in die Hand nehmen und abkratzen.
    Was sagt mir das ?
    Wenn die Völker gesund waren,reicht es die Waben auszuschneiden.
    Die Rähmchen sind süss,riechen nach Bienenvolk,haben sogar Anfangswachs an den oberen Leisten
    Gruß
    Helmut

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