Beiträge von Björn Bienenfreund


    Man sollte/muß jeden Neuen klarmachen, daß ein beständiger Erfolg nur über eine gewissenhafte Behandlung (auch mit Brutentnahme, Drohnenschneiden etc.) erzielt werden kann.


    Um nicht völlig OT zu kommen: Ich bin mir sicher, daß eine aufgezwungene kleine Zelle genauso gegen die Bienennatur ist, wie es anno domini die großen Zellen waren.


    Viele Grüsse
    Günter (kein h )


    Hallo Günter,
    natürlich braucht ein Anfänger ein klares Konzept zur Behandlung, am besten einen Paten, der eine klare Linie fährt, auch hinsichtlich der Varroa . Aber - es so dazustellen wie es z.B. eine Pia A. tut und einzelne Maßnahmen als quasi "alternativlos"darzustellen, ist nicht ganz korrekt, mein Pate hatte schon Jahre lang keine Drohnen mehr geschnitten und keine Säuren mehr aufgebracht - dutzende von Völkern kamen und kommen seit einigen Jahren gut über die Runden. Es gibt also verschiedene Wege, es ist eher verunsichernd für Jungimker, wenn von verschiedenen Imkern nur ein ganz bestimmter Weg ausschließlich als gangbar bezeichnet wird.
    Wenn Bienen in so kurzer Zeit lernen können, kleine Zellen zu bauen, dadurch vitaler sind und selbstständig kleine Zellen weiterbauen können, dann erscheint mir das doch eine gute Entwicklung. Ich verstehe nicht, da mit dem Begriff "gegen die Bienennatur" zu argumentieren. Was für und was gegen die Natur eines Tieres oder auch des Menschen ist - das ist ein weites Feld, ein sehr weites Feld. Das gibt schnell große Missverständnisse, da jeder schnell meint besser erkannt zu haben, was "die wahre natürliche Lebnensweise" ist ; kenne ich von mir selber auch...
    Eine Hilfe bei dieser Frage mag die Betrachtung einer weitgehend von antropogenen Einflüssen unabhängigen Lebensweise einer Tierpopulation sein, bei domestizierten Rassen ein schwieriges , aber lohnenswertes Unterfangen.
    Viele Grüße,
    Björn

    Berichte über Eric`s Betriebsweise, Erfahrungen einiger Naturbauimker und auch einiger Imker aus Österreich, die ich gelesen habe, lassen die Möglichkeit für mich durchaus als realistisch erscheinen, eine kleine Biene zu erhalten. Auch K. Wallner aus Hohenheim berichtete in einem Telefonat von kleinen Bienen, das Thema ist lange noch nicht durch, neue Versuchsreihen seien möglich; diesmal allerdings mit echten 4,9er Zellen.
    Ich denke, es ist spannend für die Leute, die sich nun an die Arbeit machen wollen, also Aspekte wie Beutenmaß, Umgang mit gesetzlichen Bestimungen, Nachbarimker, Bezug kleiner Waben oder gar kleiner Bienen, persönliches Know How, Reflexion über die eigene Motivation, und vieles andere werden innerlich und im Austausch bearbeitet werden, Genaueres kann man u.a. direkt mit Stephan besprechen. Auch andere Quellen wollen studiert werden, Netzwerke zwischen Interessierten sind am Entstehen.
    Dass wir uns (nicht nur in der Imkerei) langfristig auf einem Holzweg mit immer weiter zunehmender Behandlung , vitaleren Milben und empfindlicheren Bienen befinden , dürfte langsam jedem dämmern; erst gestern noch erzählte mir Guido Eich vom Bieneninstitut Celle, dass er bei seinem privatem Außen-Ablegerstand von 30 Völkern nur noch drei behandeln musste, der Rest sei bereits zu Grunde gegangen...
    LG Björn

    Ich denke:
    Dieser Threat ist bislang, oder wird mal der Grösste, gemessen an Beiträgen.
    Aber: er wird auch der grösste Reinfall. Denke, stephan lacht sich jetzt schon kaputt. Andere werden das in 1-2 Jahren tun.


    So, das musste mal raus


    Wem nutzt so eine Aussage?
    Schade, wenn jeder immer das "raus lassen " möchte, was er gerade an persönlicher Ablehnung empfindet, kommen wir nicht weiter. Dann wird das ein emotionales Chaos. Nicht wirklich hilfreich.
    Grüße,
    Björn
    .

    Geht denn Stefan davon aus, dass sich im Optimalfall an jeder Wabe ca. 10 % Drohnenbrut befinden?
    Ich frage mich das, weil ich überlege, inwieweit seine BW auf Dadant (Dann natürlich ohne Absperrgitter und mit evtl. zwei aufeinander gestellten BR-Zargen) zu übertragen sein könnte.
    Grüße,
    Björn

    Uff... nach 721 Postings bin ich endlich durch und kann mich beteiligen... Ich kann nur jedem empfehlen, sich da durch zu wühlen, insgesamt entsteht ein wertvoller Eindruck, ein umfangreiches Gesamtgebilde entsteht im Kopf, was zu neuen Taten anspornt...
    Mich würde interessieren, wie oft Stephan seine Völker durchschaut, die typische Schwarmkontrolle fällt ja z.B.durch die Anordnung der Waben (Y-Struktur)offensichtlich fort, ebenso würde ich gerne eine genauere Beschreibung seiner Kriterien (in einem Text zum Verinnerlichen) bei der Durchsicht der Völker lesen, Zellgröße(die neuen Fotos auf der HP sind sehr anschaulich), Drohnenbrut,Putzverhalten sind ja einige der Punkte.
    Grüße,
    Björn

    Hallo Sabi(e)ne,
    danke für den wertvollen Hinweis!
    Ich werde noch mehr Platz für ein paar weitere Gleditschien schaffen, da aus dem Link eine Vielzahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten für Mensch und Tier zu erfahren ist.
    Gruß,
    Björn

    Lieber Wilhelm, Du, ich habe doch nirgendwo gesagt, dass Robinien Akazien sind, sie heißen ja auch Robinia pseodoacacia, werden nur im Volksmund fälschlicherweise als Akazie bezeichnet. Andererseits - was soll`s - jeder weiss, was damit gemeint ist, die wirklichen Akazien spielen ja keine besonderes große Rolle im Gartenbau.
    Überdies geht es mir eigentlich in erster Linie um die Geditschie und deren Honig über den ich leider noch nichts weiß was seine Eigenschaften (Geschmack,Konsistenz,Farbe,etc.) angeht.
    Wenn da also jemand etwas drüber mitteilen kann würde ich mich sehr freuen.
    Viele Grüße,
    Björn

    Hallo,
    ich wüßte gerne von Euch, ob es so gut wäre, tagelang das Volk weisellos zu lassen, ein Imker meinte letztens zu mir, er würde nur ungefähr drei Stunden damit warten, dann die gekäfigte neue Königin hinzusetzen und schauen, ob das Volk dennoch Weiselzellen ansetzen würde, was dann ein schlechtes Zeichen bezüglich der Annahme der Neuen wäre. Auch würde er sie länger im Käfig lassen,also sie erst nach ein paar Tagen "freifressen" lassen.
    Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?
    Viele Grüße,
    Björn

    Hallo Kai,
    oh ja, zwischen Gleditschien und Robinien bestehen sehr große Unterschiede, beides habe ich in den letzten Jahren gepflanzt. Die Gleditschie blüht unter anderem wesentlich später(Juli), hat kleinere Blätter, wächst schneller, die Samenschoten sind wesentlich größer. Sie stammt aber ebenfalls aus Nordamerika, ist also ein Neophyt.
    Viele Grüße,
    Björn

    Liebe Frauke,
    doch doch, sie werden ungemein gerne von Bienen angeflogen, haben eine Nektazahl von vier, es brummt darin genauso laut wie in einer Linde!
    Ich habe zudem eine Sorte, welche keine Stacheln hat.
    Toll finde ich auch noch ihr schnelles Wachstum und die filigranen Blätter, die einen besonders schönen Schattenwurf erzeugen.
    Meine absolute Lieblingsweide ist aber die Edelkastanie - sie gibt klasse Nektar, viele Pollen, leckere Früchte und auch noch, (aber nicht bei mir) sehr haltbares Holz.