Beiträge von Björn Bienenfreund

    Hallo,
    Danke für die hilfreichen Ratschläge.
    Fluglöcher habe ich heute morgen bereits auf die kleinste Größe(nur eine einzelne Biene kann sich hindurchquetschen) verkleinert, Phänomen des Fütterns ist trotzdem zu beobachten Zuckerwasserfütterung werde ich einstellen. Dienstag erwarte ich dann ja die neuen (unbegatteten) Kö.
    Meine Überlegung ist es, morgen,(also jetzt schließen) zunächst die Fluglöcher ganz geschlossen zu halten, um die Sache zu beruhigen. Kann das sinnvoll sein ?
    Auch überlege ich, zwei oder drei der Völker an einen dritten Standort zu bringen.
    Zudem habe ich wieder etwas dazu gelernt. Ich dachte, dass die Kleinvölker, 8-9 Tage weisellos, eine Alternative zu Apideakästen sind, um unbegattete Kö. einzuweiseln. Mit dieser Problematik hatte ich Greenhorn nicht gerechnet - bei einzelnen genauso kleinen Ablegern, von denen ich dieses Jahr schon erfolgreich einige in den Start gebracht habe, hatte ich - auch am gleichen Stand - keinerlei Probleme mit Räuberei, bzw. diesem Phänomen. Aber mehrere Ableger vom selben Stammvolk scheinen untereinander eine ungünstige Dynamik zu entwickeln.
    Für weitere Gedanken/Erfahrungen bin ich sehr offen.
    Viele Grüße,
    Björn

    Hallo,
    da sich absolut keine Kämpfe zeigen, trotz deutlicher Präsenz von Wächterbienen, gehe ich nicht von Räuberei aus.
    Das mit der Volksstärke sehe ich auch als etwas grenzwertig an, die Brut-Waben sind jedoch voll besetzt ; auch werde ich gegen Ende des Monats genug Bienen zufegen können und Brutwaben aus anderen Völkern dazu hängen. Da ich mehrmals täglich den Stand aufsuche, hoffe ich eventuelle tatsächliche Räuberei frühzeitig zu erkennen.
    Nur - wird das Einweiseln, welches ich natürlich zeitgleich machen werde, so gelingen? Ich könnte mir auch anschliessenden Arrest für einen Tag oder zwei vorstellen. Die Ableger auf 5 Standorte (die ich so nicht habe)zu verteilen erscheint mir dabei etwas unangemessen zu sein.
    Was meint Ihr?
    Grüße,
    Björn

    Hallo,
    ich habe aus einem Altvolk mehrere Ableger gemacht, die zur Zeit noch weisellos sind.
    Ich werde 9 Tage warten, die Weiselzellen ausbrechen und ein gekäfigte unbegattete Königinnen einhängen.
    So der Plan.
    Ich beobachte allerdings, dass sich die Flugbienen zwischen den Ablegern in regem Austausch befinden, die Mehlbestäubung brachte es an den Tag.
    Ich habe die Fluglöcher recht klein gemacht, es finden keine Kämpfe statt, aber ein, für die kleinen Völkchen (etwa 1 volle Dadantwarbe stark) unerwartet starker Flugverkehr ist zu beobachten.
    Auch sehe ich vor den Fluglöchern Bienen, die offensichtlich emsig Nektar, bzw. Zuckerwasser(ich füttere die Ableger mit Zuckerlösung) miteinander austauschen.
    Sie scheinen sich weiterhin als ein Volk zu verstehen.
    Nun meine Frage an Euch : Wird sich dieses Phänomen negativ auf die Einweiselung auswirken, also Probleme für die neuen Königinnen verursachen können?
    Oder werden sie sich durch die Einweiselung und dadurch entstehenden unterschiedlichen "Stallgeruch" automatisch als eigenständige Völker wahrnehmen und sich "in Ruhe" lassen?
    Auf spannende Antworten freut sich Björn Bienenfreund

    Also...
    Diese Kritik ist so schon häufig formuliert worden, entsprechende Hinweise auf eine ganze Reihe Abweichungen bei den früher beschriebenen Versuchen wurden, auch in diesem Thread (ich weiss, er ist lang, aber es lohnt sich...) bereits mehrfach beschrieben.
    Grüße,
    Björn



    Dies ist ein Keil, der sich in verschiedensten Varianten zwischen uns Imkern auch in anderen Fragen, aber auch innerhalb eigentlich aller anderen Gruppen von uns Menschen zeigt.
    Er spaltet schmerzhaft, einen großen Teil unserer Energie nutzen wir ja in einem darin zugrunde liegenden Kampf, seit Menschengedenken.
    Und ein jeder ist sowohl Keil-Treiber als auch Brückenbauer, zu ganz persönlichen Anteilen unterschiedlich gewichtet.
    Neben der oftmals recht lieblosen Auseinandersetzung vergessen wir viel zu oft das Hände-Reichen, unsere Gemeinsamkeiten. Alte Wunden, Mangelerfahrungen,etc. sind in unseren ewigen Konflikten ständig der Antrieb, sie machen wütend und es geht letztlich bei diesem Ringen um die eigenen Rechte und individuellen Wahrheiten doch immer wieder darum, den alten Schmerz nicht mehr fühlen zu wollen, endlich sicher und "richtig" zu sein.
    Tja - in diesem Prozess wachsen wir aber, würde sonst alles ja gar nicht stattfinden, wenn es sinnlos wäre.
    Und dabei ist das Streben nach einer überlebensfähige, vitale Biene, bzw. einer Umwelt, die das Überleben erst ermöglicht, eine der vielen Baustellen, die wir uns geschaffen haben. - und es gibt halt Meinungen und individuelle Erfahrungen, dass diese Biene wohlmöglich u.a. aus 4,9mm Waben in einer genesenden Natur schlüpfen könnte, um nicht ganz OT zu sein.
    Ob wir so - in einer Welt voller Keile - die Kurve kriegen, also langfristiges Überleben der Menschen mitsamt einer lebendigen, differenzierten Natur wie wir (ich zumindest) uns das doch wünschen - wer kann das sagen.
    Also lasst uns auch die Hände reichen, zusammen am Flugloch sitzen, uns über die bunten Beutenhöschen (war gestern ein beeindruckender Flugtag) freuen und das viele Gemeinsame erleben, auch wenn es nicht so spektakulär wie unser Dissens ist!
    Mit imkerlichen Grüßen
    Björn

    Hallo Ludger,
    Danke für Deinen Tip, nur ist es bei mir so, dass es sich um ehemals 29mm Rähmchen handelt, die ich bis auf die Stelle, auf die der Abstandshalter kommt, auf 25mm (beidseitig etwa 2mm)abgehobelt habe. Die Abstandshalter berühren sich auch nicht, da nur auf die jeweils rechte Seite einer kommt. Auf diese Weise habe ich dann etwa 7mm beespace und Rähmchen, die enger zusammen sitzen, so dass ich dann 32mm statt 35mm Abstand habe. Das hat was mit kleineren Zellen zu tuen.
    Ich denke aber auch, dass ich nun lieber den Mehraufwand in Kauf nehemen werde und Massivholz nehmen werde, wenngleich das Volumen der kleinen Presspappenanbstandshalter ja nur sehr gering ist und sie, was Formaldehyd angeht, auch schon recht ausgegast sein müsste nach ca. 30 Jahren. Aber andererseits müssen die Bienen schon mehr als genug ungesunde Substanzen in Kauf nehmen.
    Gruß,
    Björn

    Hallo, ich brauche für meine Rähmchen Abstandhalter von 3mm. Da ich noch uralte Presspappe habe, überlege ich ob ich davon jeweils Plättchen von ca. 1cmx1cm mache. Im Internet habe ich keinerlei Infos zu Giften in diesem Baustoff gefunden, würde es aber nur verwenden, wennes dazu genauere Infos gibt.
    Weiß jemand von Euch was?
    Grüße,
    Björn

    Habe Sie leider heute Mittag bei 9° C und Sonne nicht fliegen sehen können, war bereits Bewölkt als ich dort war.
    Leider eines tot und eines Dronenbrütig, Futter habe Sie genug - das war meine größte Sorge.
    Bei einem Stand sehr viel Totenfall, bei zwei weiteren fast gar nichts, werde wohl diesen Standort besser aufgeben.



    Gruß Enrico


    Hallo,
    wisst Ihr, wie häufig eine Drohnenbrütigkeit in dieser Jahreszeit vorkommt? Gestern, im Verein , hieß es , dass dies für gewöhnlich erst ab April zu beobachten sei...
    Grüße,
    Björn

    Hallo,
    ich war zwischen 11.00 und 15.30 auf der Messe. War es zu Beginn eher ein "Schweinetreiben", so wurde es zum Schluss leerer und mann konnte besser mit den Ausstellern ins Gespräch kommen. Viele bekannte Anbieter waren da, besonders Weber hatte einen gigantischen Stand. Im Gespräch mit einzelnen Anbietern konnte ich teilw. auch deren Philosophie kennenlernen. Also wie stehen zum Beispiel die Aspekte Wirtschaftlichkeit, Freude an der imkerlichen Arbeit und das Interesse an den Bienen als Lebewesen im Verhältnis miteinander?? Dazu habe ich so meinen persönlichen Eindruck gewonnen, den ich hier aber nicht weiter ausführen würde.
    Darüber hinaus wurden eine ganze Menge nützliche und überflüssig anmutende Dinge angeboten, ich habe auch so manches Teil gekauft.
    Auch ein Gärtner mit Bienenweiden fehlte nicht, eine Henry-Linde habe ich dort mitgenommen. Sie blüht im August und spendet Honig für die Überwinterung. Ein Aspekt, den ich in Zukunft bei den Anpflanzungen noch mehr berücksichtigen werde.
    Ich könnte mir gut vorstellen, nächstes Jahr wieder zu kommen.
    Grüße,
    Björn

    Eh klar:


    http://www.presseportal.de/pm/…lyphosat-ungerechtfertigt


    wir müssen ja noch schnell die Welt ernähren, für Erosionsschutz sorgen und die Autos müssen auch laufen.......


    Puh, da bin ich ja erleichtert, die Bundesregierung wacht über unsere Gesundheit. Jetzt stört mich der Roundup-Acker neben uns nicht mehr. Und bedenkenlos kann ich unser Brunnenwasser trinken. Die Eier unserer freilaufenden Hühner essen. Von den Bienen ganz zu schweigen. Wir sind sicher!
    Ich vertraue den Experten dieser Regierung, sie hatten schon immer die Fähigkeit, Umwelt-Gefahren und Wirtschaftlichkeit vernünftig miteinander abzuwägen.