Beiträge von Björn Bienenfreund

    Ich hatte auch, nach den ersten Stichen vor 5 Jahren , krasse Schwellungen, welche mit jedem Mal bedrohlicher wurden, sich immer weiter ausbreiteten, so dass ich erst Handgelenk, Ellenbogen und schließlich Schulter nicht mehr beugen konnte. Die betroffenen Gliedmaßen sahen aus wie bei einer Wasserleiche... Der Arzt verschrieb Kortison und ein Antihistaminikum. Von diesen Mitteln nahm ich nur etwa ein viertel der verordneten Menge, was bereits enorm wirkte.
    Etwa 20 Stiche später nahm dann die allergische Reaktion immer weiter ab. Medikamente brauchte ich dann nicht mehr.
    Jetzt hat sich der Körper komplett daran gewöhnt; nur die ersten Stiche im Frühjahr führen zu geringen Schwellungen, bei weiteren Stichen gibt´s dann keine Reaktion mehr.
    So hat sich (in meinem Fall )der alte Imkerspruch, dass man nach 100 Stichen dieses Problem los sei, bewahrheitet...

    Hallo Lothar,
    die Apidea-Kästen befanden sich nach erfolgter Benutzung zum Reinigen im ansonsten sehr dichten Imkerraum. Dabei wurden einige Ohrenkneifer eingeschleppt.
    Sie sind also definitiv keine Verschmutzungsquelle für den Honig des nächsten Jahres?
    Viele Grüßüe,
    Björn

    Hallo, Danke für Eure Antworten,
    ich siebe den Honig zumeist nur mit den beiden Edelstahlsieben, das hat sich gut bewährt. Aber auch mit dem sehr feinen Nylonsieb wäre ja die Vorstellung nicht schön, den Kot zuvor im Honig zu wissen.
    Vor den Wachmotten fürchte ich mich weniger, da die Honigwaben (wegen Dadant nach Bruder Adam) ja sehr sauber sind und die Ohrenkneifer lediglich durch einige Apideakästen in den ansonsten sehr dichten Imkerraum eingeschleppt wurden. Dass die Ohrenkneifer ansich nützlich sind, wußte ich lediglich aus allgemeinen Naturschutz-Informationen; in Obstbäumen hatte ich beispielsweise umgedrehte, mit Stroh gefüllte Ton-Blumentöpfe gehängt.
    Also werde ich sie in den Honigwaben gewähren lassen. Oder?
    Viele Grüße,
    Björn

    Hallo,
    wisst Ihr, ob ein Aufenthalt von Ohrenkneifern in den eingewinterten, leeren Honigwaben mit entsprechendem Koteintrag ein Problem für die Reinheit des Honigs bei der nächsten Honigernte dastellen kann?
    Oder werden die Bienen die Waben vor der Einlagerung ordentlich reinigen?


    imkerliche Grüße,
    Björn

    ...Solange wir nicht die Asiatische Riesenhornisse hier haben, gegen die sich die europäische Biene aufgrund zumeist nur eingeschränkter "Einknäul"-Fähigkeit nur bedingt zur Wehr setzen kann, sehe ich gelegentluiche Verluste durch Hornissen gelassen.
    Wenn sich die Angriffe nicht so : http://www.youtube.com/watch?v=JDSf3Kshq1M (Vorsicht, nicht´s für schwache Nerven!!) entwickeln, bin ich also entspannt...
    Gruß,
    Björn

    ... der hört auch auf, Zargenränder abzukehren und vertraut auf Handschuhe ...


    Das sehe ich genauso : die Haltung von "Erfurcht vor dem Leben" ist eine Einstellung, die wir aktiv beibehalten können. Manchmal gibt mein 6-jähriger Sohn einer müden Biene, die er irgendwo gefunden hat, einen Tropfen Honig und hat eine große Freude, wenn diese sich tatsächlich wieder in die Lüfte schwingt; ich kenne sowas von mir auch...
    Das Geräusch einer zerquetschten Biene beim Deckel-Auflegen wird mir immer ein Unbehagen bereiten - und so soll´s auch bleiben...
    Grüße,
    Björn

    Hallo, eine Jungkönigin hat vor einigen Tagen im Apidea-Kasten zunächst ca.6 Zellen bestiftet, die sich dann als Buckelbrut "entpuppt" haben. Nach ein paar Tagen des Nichtlegens stiftet sie nun fleißig (immer noch im Apidea-Kasten); jedoch in zwei Zellen mit zwei Stiften.
    Sind das evtl. nur Anfangsprobleme oder kann ich die Kö vergessen?
    Gibt´s Erfahrungswerte?
    Viele Grüße,
    Björn

    Hallo,


    habe ich das richtig verstanden, Du hast Erfahrungen mit den Belgierinnen? Das würde mich aber interessieren. HAst Du Lust, alle Deine Erfahrungen mit dieser Biene in einem neuen Thread oder per PM zu berichten?
    Danke.
    Gruß
    Kai


    Hallo Lothar,
    das und ein etwas ausführlicheres Fazit aus Deinen Erfahrungen würde mich ebenfalls sehr interessieren.
    Viele Grüße,
    Björn

    Hallo,
    ich habe erst einmal eine unbegattet Kö in ein weiselloses, kleines Volk(3 besetzte Dadant-Waben)über Käfig mit Futterteigverschluss eingeweiselt, was gut geklappt hatte.
    Jetzt beziehe ich mich auch auf einen Artikel in einer bekannten Bienenzeitschrift, Seite 37, wo u.a. Einweiseln von unbegatteten Kö. vorgestellt wird.
    Für weitere Einweiselungen habe ich mir aber einen ganzen Schwung Begattungskästen bestellt, nochmal möchte ich, zumindest nicht in größerer Stückzahl (5 an einem Stand) ist für mich als Kleinimker schon viel), so nicht mehr verfahren.
    Ich werde in ein paar Tagen berichten, wie es geklappt hat.
    Grüße,
    Björn

    Hallo Josef,
    die Völker habe ich erst letzte Woche,4.6. "gemacht", also ein größeres Volk aufgeteilt und dann die Kleinvölkchen an den anderen Stand gebracht. Sie haben also noch einiges zu tuen(auslaufende Brut pflegen, bauen könnten sie auch), aber sie scheinen sich noch nicht (wie denn auch ohne eigenen "Stallgeruch") als jeweils eigenständigen Bien wahrzunehmen.
    Ich werde also bis Dienstag die Schotten dicht machen (Gitterboden besteht), für Wasser,bzw. Futter sorgen und dann evtl. Weiselzellen ausbrechen und die gekäfigten, unbegatteten Kö. einsetzen. Danke für die Hinweise!
    Viele Grüße,
    Björn