Beiträge von Björn Bienenfreund

    Hallo,
    ich möchte Euch den äußerst aufschlussreichen Dokufilm (lief am 30.03.2013 auf Eins plus) über die Seilschaften innerhalb der Agrarindustrie und Politik auf der einen und die Ohnmacht der bäuerlichen Familienbetriebe auf der anderen Seite,ans Herz legen. Die Fakten sind eklatant und die Auswirkungen auf die kleineren Betriebe, sowie auf die Natur sind bekanntermaßen katastrophal.
    Dieser Film ist für mich ein aktuelles Dokument in einer Dichte und Brisanz, wie ich es selten erlebt habe.
    Die 45 min Zeitinvestition lohnen sich !


    http://www.youtube.com/watch?v=JMx2dNspbTI


    Grüße,
    Björn

    Kommt auf die Lindenart an. Hier blühen die (Sommer-) Linden meistens zusammen mit den Edelkastanien, aber ich bin ja noch eine ganze Ecke süd-westlicher. Die Bäume mögen tiefgründige, eher nährstoff- und kalkarme Böden- mach' doch einfach nochmal einen zweiten Versuch, es lohnt sich wirklich, ich finde, Edelkastanien sind neben dem guten Pollen-und Nektarangebot sehr dekorative Bäume. Viel Glück!


    Zu einem Threat über meinen absoluten Lieblingsbaum muss ich mich auch äußern...
    Bei uns im Teutoburger Wald (zwischen Osnabrück und Münster) blüht die Edelkastanie häufig zwischen der Sommer-und Winterlinde. Ich habe in meinem Imkertagebuch den Beflug der etwa 20jährigen Marone (nur 20m vom Bienenstand entfernt) mit der Entfernung, aus der ich den Baum hören konnte, gemessen(mdst. 30m). Diesbezüglich stand sie der Linde, die direkt daneben steht in nichts nach.
    Sowohl Pollen als auch Nektar wird sehr reichlich gesammelt.
    Hervorzuheben ist neben ihrem Nutzen für die Bienen und andere Insekten die bereits erwähnten kohlenhdratreichen Früchte, der würzige Geruch (böse Zungen vergleichen ihn unsensibel mit Spermageruch...) und das Holz mit einer hohen Widerstandsklasse und Spaltfähigkeit, weshalb Staketenzäune daraus hergestellt werden.


    Grüße,
    Björn

    Wie wäre es denn mit der Drachenweide? Sie hat eine buschige und bizzare Form, ist eine gute Bienenweide( von den Weidenarten kann man ja nie genug haben) und überdies eignet sie sich zum In-die-Wase-stellen, ist hübsch anzuschauen.
    Gruß,
    Björn

    Hallo Josef,
    ich hatte die Befürchtung, das dann der weisellose Altvolk-Anteil sich evt. lieber eine neue Kö ziehen würde, als die Ablegerkönigin anzunehmen, bzw. dass die Ablegervolkkönigin abgestochen würde. Aber wahrscheinlich würde letzteres eh nicht geschehen, da sie gut von ihren eigenen "Leuten" geschützt würde oder? Aber aus Deinen Worten entnehme ich, das diese Angst wohl unbegründet ist?
    Hat sich das Einschlagen der Arbeiterinnen des Spendervolkes, statt des Zusammenhängens als ebenso sinnvoll erwiesen?
    Viele Grüße
    Björn

    Hallo


    da ich mal sehen wollte wie es in den HBB aussieht, habe ich mich vorsichtshalber auf eine Vereinigung 2-er Völker vorbereitet. Als ich das erste auf den Wabenbock gestellt hatte, war auf einer Wabe etwa im Durchmesser von 6 cm ein verdeckeltes Brutnest und auf noch 2 Waben Stifte und Brut in Rundmaden Stadium, aber auch nicht größer. Die Königin mußte ich leider abdrücken. Habe die Bienen dann, nach dem sie sich vollgesaugt hatten, in die andere Beute eingeschlagen. Das ging Problemlos, zwei Futterwaben noch zugehängt und Abends 1 l Flüssigfutter verabreicht. Heute Beute schön warm und bester Flugbetrieb. Ohne Vereinigung wäre nichts aus beiden Völkern geworden.


    Hallo Reinhard,
    verstehe ich es richtig, Du hast auf dem Standort eines bestehenden Volkes einfach die mit Honig vollgesaugten Arbeiterinnen eines anderen Volkes eingeschlagen, also nicht vors Flugloch gefegt, sondern direkt hinein damit in die Beute? War das Spendervolk von einem anderen Bienenstand? Und hast Du die (geringe) Brut vom Spendervolk einfach mit dazu gehängt? Und ab welch einer Menge an eingeschlagenen Bienen könnte die Königin des Empfängervolkes gefährdet werden?
    Grüße,
    Björn

    Hallo,
    ich mache mir nach der gut verlaufenen Auswinterung Gedanken über eine Völkervereinigung.
    Ein Volk mit einer 11er Königin hat sich bis jetzt recht mickerig entwickelt, während ich noch 2 Reserveableger habe, die wesentlich stärker in der Entwicklung sind.
    Ich würde das Volk mit der alten Kö. gerne mit einem Ableger vereinen.
    Wäre es möglich, einfach die 6 vollbestetzten Waben des Ablegers in das kleinere Altvolk(12er Dadant) zu hängen?Evtl. Schied dazwischen? Ähnliche Vereinigungen habe ich zwar schon öfter mit Erfolg gemacht, nur ließ ich dann die Bienen entscheiden, welche Königin überlebt. Jetzt will ich natürlich die 12`er Kö aus dem Ableger erhalten.
    Kann ich mich darauf verlassen, dass die junge Kö sich durchsetzt? Oder habt Ihr eine andere Idee?



    Grüße,
    Björn

    Hallo,
    Aus welchem Grund hast du die Bauerneuerung vor der Honigernte gemacht?


    lg
    Andreas


    Hallo Andreas,
    ich wollte mir die Arbeit verteilen, noch genug Zeit des Bienenjahres den Brutscheunen-Ablegern lassen, um sich neue Königinnen zu ziehen und zudem soll lt. einiger Quellen diese Maßnahme vor dem letzten Schleudern die ( im letzten Jahr eh maue) Honigernte erhöhen, da dann ja keine Brut gepflegt werden muss.
    Guido Eich empfahl uns jedoch, die Bauerneuerung und den Schleudertermin einige Tage vorzuziehen, dies würde auch hinsichtlich der Räuberei von Vorteil sein, da die Bienen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz so , ich sag mal "angespannt" sind.
    Das Ergebnis ist, was den BR angeht, sehr gut: der für mich zuvor unbefriedigende Wabenaustausch bei Dardant hat nun gut geklappt, die Varroen und Keime wurden dezimiert und ich habe viel Wachs gewonnen.
    Grüße,
    Björn

    Hallo Marion und Wolfgang,
    ja, so wie von Marion beschrieben, verhält es sich : Die nach dem Schleudern eingelagerten Honigrähmchen haben ca. zwischen 10 und 100 Pollenzellen, da die Bienen nach der Bauerneuerung im BR ja nur MW hatten.
    Da sie evtl. schon Schimmel ansetzen, möchte ich sie so natürlich nicht in der Schleuder, bzw. im Honig haben, sondern sie vor dem Aufsetzen entfernen; lieber würde ich aber die Bienen diese Arbeit machen lassen; evtl. verwendbarer Pollen würde noch genutzt werden (sie standen sehr kalt), die Waben blieben heile und ich hätte deutlich weniger Arbeit.
    Was meint Ihr?
    Grüße,
    Björn

    Hallo,
    da ich letztes Jahr ca. 10 Tage vorm letzten Schleudern die Bienen auf Mittelwände gefegt hatte, haben die Bienen fleißig Pollen in den Honigraum (halbe Rähmchen, da Dardant) eingetragen. Meint Ihr, dass die Bienen beim Aufsetzen des HR diesen alten Pollen mit Sicherheit ausräumen werden?
    Wenn nicht, so würde ich ihn nun Wabe für Wabe entfernen, das habe ich ausprobiert, ist aber aufwendig und schafft viele Löcher in den Honigwaben.
    LG
    Björn