Beiträge von Olivier

    Liebe Mitimker

    Bereits bei einem 1-Wabenableger vor 2 Jahren und vorgestern beim 2-Waben Ablege selber erlebt. Angeleitet nach System P. Aumeier, sind mir Jungvölker geschwärmt. Davon schreibt Frau Aumeier allerdings nichts.

    Im besagten Ableger vorgestern fand ich 5 Königinnen! 1 tot am Boden, 1 gerade abgestochen in der halbgeöffneten Zellen am sterben, 1 auf einer noch ungeöffneten Weiselzelle am herumturnen, 1 am spazieren auf der Wabe, die 5te im Schwarm welchen ich abends wieder rückvereingt habe.

    Konnte die 2 edlen Damen gerade gut gebrauchen.

    Starke 1- oder 2-W Ableger nach 9 Tagen auf 1 Weiselzelle beschränken, mein Rat.

    Ableger schwächer bilden um dem Vorzubeugen, kommt bei mir nicht in Frage, da ich im Mai schon zu oft unvorhergesehene Wetterkapriolen erlebt habe.

    Danke Bernhard
    Interessante Zahlen, will heissen dass ein Wirtschaftsvolk im Sommer mindestens um die 20'000 Bienen für den Innendienst benötigt.
    Macht gut sichtbar weshalb Schwächlinge dem Imker nie/kaum Honig bringen können, in Beachtung von Eigenbedarf, Populations- und örtlichem Trachtverlauf.

    Hallo AC


    Es muss in einem völlig dichten Gefäss verflüssigt werden. Metalldeckel auf Honigglas geht nicht wegen Funkenbildung und Zerstörung des Mikrowellenapparillos.
    Verkehrsfähig wird die Probe anschliessend nicht mehr sein wegen mindestens partieller Überhitzung. Selber essen würde ich sie dennoch.

    Lieber Clemens
    Fehlerstzromschutzschalter FI messen den Strom der von einem Polleiter zum Verbraucher hin und über den zweiten Leiter wieder zurück fliesst. Ist diese Differenz von "Hin-/Zurückstrom" grösser als die 30 mA des FI's, so stellt er schlagartig ab. Ohne diese Abschaltung besteht die Gefahr, dass dieser "Fehlerstrom" über den Mensch gegen Erde/Masse abfliesst und das Herz in 50Hz Schwingungen kommt -> schlechtestenfalls Exitus!
    FI's haben aber meinem Wissen nach auch eine Sicherungs-Funktion, da. heisst bei z.bsp. 13A Stromfluss stellt das Teil auch ab, wenn kein Differenzstrom gemessen wird sondern klassich zu hohe Ströme fliessen.


    Bei 230V und 13 A müssten regulär mehr als 3,0 kW Betriebsleistung benötigt werden, was niemals sein kann.
    Der Melitherm Profi sollte nicht mehr als 750W/230V=3.3 A ziehen, der Standartversion 500/230=max 2.2 A


    Ich würde das Gerät umgehend ohne weiteren Gebrauch dem Hersteller oder einem Fachmann in der Nähe zur Prüfung/Messung bringen.

    Hallo Kikibee

    Da immer mehr Leute einen Induktionsherd haben, müssen dafür die Topfböden magnetisch sein - je magnetischer, desto besser. Es gibt auch noch Edelstahltöpfe, die nicht magnetisch sind. Oder Alutöpfe. Am Gewicht merkt man es nur bedingt, da es auch sehr dünne (billige) Edelstahltöpfe gibt.


    Induktionstöpfe haben zumeist eine Eisenschicht innerhalb der Alu- bzw- den CNS Schichten integriert. Das gibt dann bei nicht wirklich perfekter Fertigung manchmal ein sirren/singen durch das starke magnetische Wechselfeld. Die meisten 'Telefonpfannen' sind ja aus unmagnetischem Alu, müssen also eine Induktionsmasse innwendig haben.


    Das etwas weniger edle V2A (Chromstahl) wird magnetisch sein, das edlere V4A (Chromnickelstahl) unmagnetisch. V2A ist qualitativ zum Wachsschmelzen problemlos, wird meist im einfacher beanspruchten Küchenbereich verwendet. V4A wird für starke Korrosionsbeanspruchungen eingesetzt.


    V2A und V4A sind übrigens längst veraltete aber im Volksmunde nicht ausradierbare Marken-Bezeichnungen der Fa. Krupp.
    CNS Stähle werden heute durch ihre Bezeichnungen viel genauer definiert.

    Hallo Manuel


    Ich empfehle dir einen kleinen Bauentfeuchter anzuschaffen, der entfeuchtet und wärmt gleichzeitig einen 10m2-Raum. Entlüftung ist gut für Winter, Frühjahr, Früsommer, im feuchteren Spätsommer-Herbst bringst du mehr Feuchtigkeit hinein als hinaus und kalte, unisolierte Wände/Böden schwitzen dann schnell (oft nicht sichtbar, Achtung Schimmel), die relative Luftfeuchte gemessen vom Lüfter verhindert das nicht -> Absolutfeuchte muss draussen kleiner sein als drinnen. Deshalb unbedingt Entfeuchter. Ein insektendichtes Gewebe auf die Lüftungsöffnung draussen, Bienen und Wespen finden den höchst interessanten Eingang innert kürzester Zeit! Für das Abwasser gibts einfache Pumpsysteme für unter das Waschtrog, Bodenablauf brauchst du nicht, feucht aufnehmen kann man auch ohne, ist sowieso hygienischer. PS: mach den Raum nicht zu klein, mit 10-15 Völkern brauchst Du genügend Hantier- und Stapelplatz für die vollen und leeren Honigzargen und all das andere Equipment.
    4 Völker sind ja (noch fast) keine.. ;-) gutes Gedeihen und volle Honigtöpfe.

    Hallo


    Insekten kommen nicht aus dem Nichts. Sorge für gute Entwicklungsmöglichkeiten für Schmetterlinge (Brennessln etc., keinen geschleckten Garten) und warte ein Entwicklungsjahr ab und DeinDilemma ist gelöst. ;-)


    Honigbienen wirst Du selten daran finden.

    Ich habe letzten Samstag von zwei Völkern geerntet und dabei den Völkern die noch fehlenden 5 MW (Dadant) gegeben. Nach der Schleuderung habe ich einem Volk alle 5 HR über eine Leerzarge aufgesetzt. Das andere Volk bekamt direkt das Futter über Futterzarge.


    Wie lange belässt man nun die HR auf dem Sammelvolk? Woran erkennt man, dass die Bienen fertig sind mit dem ausschlecken? Gestern Abend gegen halb elf mal kurz den Deckel angehoben und alles voller Bienen gesehen. Da war noch alles voll. Gehen die Bienen dann darauf zurück oder bleiben die einfach in den leeren HR? Bei meinen Adamsfütterern sitzen die auch immer alle in der leeren Zarge.


    Hallo Frank
    Ich mache es erfolgreich so:
    1 Flachzarge mit 5-6 Waben über eine Leerzarge und zurückgeschlagener Folie 2-5 Tage aufsetzen (je nach Volksstärke, Eigenvorrat und Wabeninhaltsmenge).
    Möglichst an Regentage oben lassen. Meliwaben ev. mit Wasser einsprühen.
    Solange es warm ist, gehen sie nicht nach unten und spazieren oben herum.
    Deckel vorsichtig anheben und die Rähmchen vorsichtig kurz anheben und du weisst wann sie leer sind (geht bei mir rauchlos).
    Mit 5 Zargen auf einmal habe ich das noch nie probiert.
    Trachtlücke ausnutzen.

    Interessante Theorie, bei 30% Luftfeuchtigkeit die Honigfeuchte unter 20% bringen zu wollen.

    Die Physik des Wasserdampfdruckes in gasförmigen und in flüssigen Stoffen in Abhängigkeit ihrer Temperatur und Atmosphärendruck machts möglich. Gemessen und dargestellt auf der Skala des relativen Wassergehaltes [% r. F.]. Relativ = gemessener Wassergehalt in Relation zum maximal möglichen Wassergehalt von 100%.
    Guckst du als Bsp. für Luft: Mollier-h-x-Diagramm