Beiträge von Nordhesse

    Also ich probiere es mit einigen Völkern und einem BR mal aus. Aber ohne Brut zum auslaufen in den HR zu hängen. Werde aber wohl gelegentlich die Pollenbrette entnehmen oder wenn die Randwaben mit Honig vollgetragen werden diese nach oben hängen.
    Bebrütete Waben will ich, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt nicht im HR haben.


    Das Altwaben austauschen würde ich dann im Frühjahr machen, wenn dann von zweiräumig überwintern wieder auf einräumigen BR geht.

    Ich denke das sollte so klappen, so in der Art mache ich es auch, ich fege halt noch von ein zwei BW die Bienen mit dazu, aber ich belassen Ableger auch am gleichen Standort und da gehen die Flugbienen halt "verloren" (fliegen in das Ursprungsvolk zurück).
    Wobei ich dieses Jahr einen Ableger gemacht habe und bei dem das Flugloch die ersten Tage extrem klein (ca 2-3cm) gehalten habe. Bei dem sind zumindest nicht sichtbar die Flugbienen zurückgeflogen und es herrschte bereits ab dem ersten Tag reger Flugverkehr (nein keine Räuberei). Ich denke das das sehr verkleinerte Flogloch den gleichen Effekt hat wie ein Ast bei der Methode: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=12017

    So, nun ist die Antwort da aus der Mittelwandfabrik.
    Meine Fragen waren, ob es mein eigenes Wachs ist welches ich als MW bekomme, und wie die es Seuchenfrei und Vrroazid- und Pestizidarm bekommen.


    Die Antwort:


    zu den Fragen:


    Eigenwachsumtausch bedeutet...Du bekommst Dein Wachs wieder zurück!!!
    Jeder Kunde bekommt seinen eigenen Kessel!!!
    Jede Eigencharge wird auf ca. 111Grad erhitzt..und das ca. 5-8Stunden lang....
    ...danach ist es sauber!!!!
    Arbeitszettel....und
    wir sind seit 4 Wochen im BIO-Kreis....mit 4 Zertifikate..nächstes Jahr 7..
    das hat keine Imkerei in Germany...


    Naja ob es nach der Erhitzung wirklich wniger mit Varroaziden und Pestiziden belastet ist....?
    Ist für mich aber relativ egal, wenn es mein Wachs ist welches ich bekomme, da weis ich ja zumindest so in etwa was drinne ist.

    Bin mir zwar nicht 100%ig sicher, aber ich meine solange noch viel rein kommt an Honig, warten die Bienen damit, haben sozusagen zum verdeckeln keine Zeit. Nach ein paar Tagen schlechtem Wetter ist dann dafür meist schnell viel verdeckelt.
    Denke wenn die Spritzprobe ok ist, sollte doch dem Abschleudern nichts im Wege stehen, trotz offener Zellen.
    Für mich ist Schleudern für nächstes Wochenende angesetzt, aber noch fallen einige Waben durch die Spritzprobe :-(

    Hallo Hermann,


    Danke für Deine Ratschläge, so in der der Art habe ich mir das vorgestellt. Werde es mal versuchen und bin da guter Dinge.
    Wenn auch das Gewicht der Honigräume nicht mein Problem ist, da kann man ja immer noch umsteigen auf 1/2 oder so, die einräumige BR Betriebsweise ist für mich, gerade bei steigender Völkerzahl, einfach eine riesen Arbeitserleichtung was den Zeitaufwand betrifft.

    Hallo Nordhesse,
    Ich hab nur einen 9er Zanderbrutraum, es ist so, die Waben werden frei geräumt, momentan ist alles voller Brut. Bei einer Trachtlücke heißts aber aufpassen, besonders nach dem abschleudern daß genügend Futter vorhanden ist. Die Honigräume werden aber deswegen halt auch nicht leichter.
    Gruß Hermann



    Ja ich denke ich werde es dieses jahr erstmal bei 2-3 Völker probieren und dann so nach und nach komplett umstellen.
    Das mit dem Futtermangel gerade nach dem Scheudern in trachtloser zeit habe ich noch garnicht bedacht, danke für den Tip. Aber nach der Sommerernet könnte man dann ja bei Bedarf auch schon gleich mit der Winterfütterung beginnen.


    Wie machst Du das mit den Pollenbrettern? entnehmen? Und was dann damit? für Ableger oder der gleichen oder gibst Du die zu einem gewissen zeitpunkt wieder den Völkern zurück? Oder einschmelzen?

    Wenn viel Pollen reinkommt, kann es passieren, daß im Brutraum alles mit Pollen zugepflastert wird und die Kö. keinen Platz zur Eiablage mehr findet. Ausserdem sind die Randwaben meistens voll Honig. Ein Brutraum reicht nur rein rechnerisch, praktisch siehts anders aus.


    VG
    Günter



    Ja ich denke die Pollenbretter müsste man gelegentlich entfernen, aber den Honig werden die Bienen doch schon umtragen wenn sonst der Platz unten knapp wird.
    Oder was sagt "beehead" dazu? Der hat doch nun schon erfahrung mit imkern in einem BR...

    Servus Katrin
    Dann arbeite doch mit einem BR. Mußt du halt öfters umhängen, Brutwaben in HR und umgekehrt.


    Viele Grüsse
    Günter



    Hm, das versteh ich jetzt nicht, ein BR ja, ist ja auch das was ich gerne machen will, aber warum muss man öfter umhängen? laut beehead müsste die Brutfläche ja auch in einem BR groß genug sein..

    Hallo


    ich habe meine ersten 10 kg eigenen Wachs dorthin geschickt und werde die nächste Woche als MW zurück bekommen.
    Es soll die modernste Anlage in Deutschland sein. Ich kann dann berichten.



    Oh fein,
    da bin ich ja mal gespannt, wobei das "Seuchefrei und Varroa- und Pestizid arm" kannst Du ja auch nicht wirklich überprüfen.....
    Aber dennoch ich warte auf deinen Bericht.



    Hallo beehead,


    Also ich bin momentan auch am überlegen auf einen BR umzusteigen und habe dieses auch bei einem Ableger und einem kleinen Volk bereits umgesetzt.
    Meine Frage hierzu ist aber, ich habe nur 9Waben (Zander) Zargen, meinst Du das 9 Waben als BB auch reichen?
    Mich überzeugt bei dieser Betriebsweise der nur halb so hohe Arbeitsaufwand bei der BR Kontrolle und Schwarmverhinderung.

    also ich bin der Meinung das ist so wie Du es hast schon gut, bei einer Zarge und einem relativ starkem Schwarm dürfte das kein Problem sein. Ungünstig wäre es wenn die Futterwabe irgendwo das Brutnest unterbrechen würde.
    Und die Bienen werden es sich schon so umtragen wie sie es am besten gebrauchen können.
    Ich denke darüber machst Du Dir gerade zuviele Gedanken.