Beiträge von igelke

    Ich habe gute Erfahrungen mit Büchern gemacht. In der Literatur für Anfänger wird ganz systematisch das Bienenjahr mit all seinen Aufgaben und erforderlichen Tätigkeiten beschrieben und oft auch mit hilfreichen Fotos verdeutlicht ( das ist vielleicht manchmal nicht so verwirrend, wie die gut gemeinten Hinweise im Forum). Wenn man dann noch jemanden hat, den man fragen kann, wenn man etwas nicht verstanden hat, kann es losgehen... Und die Zeit die man braucht ist relativ: ich genieße ganz oft die Zeit bei den Bienen, finde es spannend sie zu beobachten, das ist keine Arbeit sondern echte Lebensqualität für mich...Fabian, ich wünsche dir einen guten Start.

    Mich hat die Allergie in meinem 2. Imkerjahr erwischt. Wie ich es gelesen hatte, arbeitete ich ohne Schutz an den Völkern. Es dauerte nicht lange, da bekam ich erste Stiche. Die Reaktionen waren durchaus heftig mit Schwellungen und mir wurde auch schon etwas mulmig - aber ich dachte das gehört dazu und die alten Imker sagten, da gewöhnt man sich dran, das ist gut gegen Rheuma...

    Dann bekam ich einen Stich in die Nase. Nach einigen Minuten wurde mir schwindelig, hinlegen half nicht, ich wurde ohnmächtig, mit Tatü Tata ins Krankenhaus. Die Ärzte sagten, die Imkerei sei für mich unverantwortlich. Ich habe dann auch vorübergehend aufgehört, ging nur noch mit dem Notfallset los. Nach 2 Jahren habe ich mich sensibilisieren lassen. Das bedeutete 10 Tage stationären Krankenhausaufenthalt mit 3 mal täglich einer Bienen-Giftinjektion mit ansteigender Dosierung. Danach noch 2 Jahre alle 4 Wochen eine Injektion durch den Hausarzt.

    Ich bin wieder angefangen zu Imkern, allerdings immer geschützt, mit dem Ganzkörperanzug und Gummistiefeln. Das ist besonders im Sommer lästig aber es geht. In den letzten Jahren habe ich trotzdem 1-2 Stiche im Jahr bekommen (teilweise gar nicht beim Imkern) die Reaktionen waren mit Schwellungen schon deutlich aber mir ist weder schwindelig noch schummerig geworden.

    Ich finde die Bienengiftallergie darf nicht verharmlost werden. Wer betroffen ist, ist echt gefährdet. NeuimkerInnen würde ich zur Vorsicht raten und die Körperreaktionen nach den ersten Stichen genau analysieren. Sobald es sich komisch anfühlt, Schwindel einsetzt, empfehle ich einen Arzt zu konsultieren. Wer betroffen ist, kann sich desensibilisieren lassen, das ist jedoch langwierig und aufwendig. Und man kann auch geschützt imkern auch wenn das nicht ganz so cool ist...

    Hallo in die Runde,

    ich habe letzte Woche erstmalig eine TBE durchgeführt und mit Zuckerwasser (1:1) aufgefüttert. Gestern bei der Durchsicht hatten die Bienen bereits alle Mittelwänden ausgebaut. Was mich irritiert sind die vielen schwarzen Eintragungen. Hat jemand dafür eine Erklärung?

    Gruss Ulli