Beiträge von klausote

    Hallo Bernhard;
    Bekam heute beigefuegten Artikel aus USA "http://www.wired.com/wiredscience/2012/03/neonicotinoids-bee-collapse", worin das Neon.-Pestizide stark angegriffen wird. Wie weit ist es bei Euch verbreitet?
    Wir haben hier festgestellt, dass Imker in der Naehe von grossen Flaechen Agrarwirtschaft auch entsprechend hohe Verluste zu beklagen hatten - bis zu 40%.
    Dagegen blieben Imker in gebirgigen Gegenden weitgehend von CCD verschont - klarer Zusammenhang?
    Man sollte diese Spur verfolgen, um schliesslich wieder vor den Toren von Monsanto, Bayer, BASF etc. zu enden.
    Habe schonmal das Thema bei avaaz.org aufgegriffen. Bin aber nicht sicher, ob die so etwas publizieren.
    Gruesse - Klaus.


    Jede Biene die es nicht schafft alleine in den Stock zu gelangen, lässt auch Krankheiten draussen, die sich bei Altbienen angesammelt haben.
    Bei starken, gesunden Völkern zählt da das Pollenhöschen nicht, deren Verlust ist von der Natur einkalkuliert.


    Das ist schon eine seltsame Meinung zur Anflughilfe - und Deine Immenmedizin. Sind wir denn im Brieftauben-Forum?

    Ich denke, die Varroa IST die Folgeerkrankung.


    Varroa ist die Ursache von Behandlungen, woraus sich "Folgeerkrankungen" aus Falschbehandlung anschliessen.


    @ Luffi:
    Ich denke es liegt an der Varroa und den Folgeerkrankungen sowie nicht rechtzeitig gezogenen Rückschlüssen und Maßnahmen der Imker. Es hat viele schlichtweg "überrascht" das teilweise AS und Thymol bei dieser nassen Sommerwitterung versagt haben..........[/QUOTE]


    Wenn Du starken Varroabefall hattest und zu einer falschen Behandlung gegriffen hast, dann darf es niemanden überraschen, wenn einige Voelker den Winter nicht ueberstehen. Dann hat unser Freund seine Voelker durch falsche Dosierung auf dem Gewissen.
    Im Zweifelsfalle aussitzen, denn anders kommst Du in dieser Jahreszeit nicht weiter.
    Und aussitzen mit einer Flasche Kuemmerling - der passt zur Situation.
    Viel Glueck - Klaus.

    Naja 2011 war ein mieses Aufzuchtjahr, bis jetzt schnitten die Schwarmköniginnen glänzend ab, und Völker mit Zuchtköniginnen sterben reihum. Ist halt nicht immer Varroa...


    Pauschalaussagen sind wenig hilfreich, zumal sich manche Ursachen nicht klassifizieren lassen. Vorhandene Honigwaben in einer leeren Beute sind im Sommer typisch fuer CCD - aber bei eingewinterten starken Voelkern? Oder hat hier die "winterharte" Apocephalus borealis zugeschlagen?

    Hallo Miteinander,


    Würde es Sinn machen, altgedienten Königinnen ein Altersheim einzurichten ? - Muss man sie denn unbedingt töten ? - Wieso kann man sie nicht in kleinen Einheiten weiterleben lassen, bis die Natur die Sache von alleine regelt ?.............Viele Grüsse von Benjabien


    Hallo Freunde,
    ich bin fuer Tierschutz - aber nicht fuer Schwachsinn!

    Hallo Imkerfreunde;
    Ueber das Verschwinden von Bienen bis zum Kollaps ganzer Voelker wurde nun schon jahrelang geraetselt. Nun hat die Staats-Uni von San Francisco eine parasitische Fliege (
    Apocephalus borealis) entdeckt, die man massgeblich mit CCD in Verbindung bringt.
    Haben wir ueber dieses Insekt schon mal in Europa gehoert - oder hat es die US-Gross-Chemie erfunden?
    Bin einmal ueber die Meinung unserer Insekten-Experten gespannt.
    Frohe Imkergruesse - Klaus.


    klausote : laut stephan tun sie genau dies, deshalb der Hype mit den Plastewaben, um die Bienen ”umzulernen”.Natürlich bauen sie NICHT von Generation zu Generation kleiner. Sondern nur wenn es ihnen beliebt. Siehe sabienen


    Hallo;
    Moechte mal die Meinung unserer Wissenschaftler im Forum zu diesem Thema hoeren. Fuer mich unbegreiflich, dass sich genetische Merkmale - u.a. die Groesse der Biene - durch eine Zellenvorgabe beeinflussen lassen. Dass die Biene vom handelsueblichen Zellenmass abweicht und im Wildbau kleinere bevorzugt, ist logisch und akzeptabel - aber nicht anders herum.

    Machts euch mal keine Sorgen, die kleinen Bienen bleiben ja nicht klein, sonst würden sie ja mit der Zeit immer kleiner geworden sein, in der Natur meine ich:
    Bienen, die auf alten Naturbauwaben immer kleiner geworden sind, schwärmen. Und finden einen neuen, hohlen Baum. Würden sie nun kleine Zellen bauen, diese mehrere Jahre bebrüten und wiederum kleiner werden, dann wieder schwärmen, um wiederum kleiner zu bauen...etc....
    Die Natur hat kleine Zellen nicht vorgesehen, und auch Stephan wird keine Bienen haben die freiwillig kleinzellig bauen.
    Die Natur liefert den Gegenbeweis.
    Wenn ich nur den Hintergedanken dieses Stephans kennen würde....


    Hallo,
    ich verstehe nicht, warum die Zellen in Naturwaben von einer Generation zur naechsten kleiner gebaut werden sollen. Auf welchem Schlauch stehe ich?
    Danke - Klaus.

    hallo dennis,
    Wir füttern nie künstliche Zusatzstoffe wie Zuckersirup, Kunstpollen etc.
    Um das Immunsystem der Bienen zu stärken, müssen wir darauf verzichten.
    Unsere Stöcke behalten sehr viel Honig und Pollenreserven zum überwintern. Viele Stöcke bleiben im Winter auf 3 oder 4 Zargen. Jede Zarge hat außen auf beiden Seiten 2 Honiwaben und eine Pollenwabe. Die oberste Zarge ist meist voll Honig.
    Der übrig bleibende Honig wird bei neuer Tracht im Frühjahr entnommen um Platz zu schaffen für mehr Brut.
    liebe Grüße Stephan http://www.resistentebienen.lapalmamiel.com/


    Hallo Stephan;
    Die Vorteile eines gemaessigten Klimas werden besonders bewusst, wenn es an die Ueberwinterung der Voelker geht.
    Auch ich habe starke Voelker auf mehreren Zargen sitzen und muss aufpassen, dass ich im Fruehjahr rechtzeitig aufbaue.
    Ich fuettere nie kuenstlich - wohl aber schon mal Honigwaben aus der Reservekammer. Es muss ja nicht aller Honig aus der Schleuder tropfen.
    Wenn aber der Winter wie in D. sechs Monate andauert, dann sieht es schon anders aus.
    Ja, dann mal frohes Imkern - Klaus.

    Weil das verdammt ZU süß ist, schwierig zu dosieren und einen Nachgeschmack hat?
    Außerdem ist immer noch nicht wirklich klar, was es in Langzeitanwendung für Auswirkungen auf Spermien hat (es galt mal als Kandidat für die Pille für den Mann, und das nicht ohne Grund....)


    @Berbiene, das sehe ich genauso, Danke!


    Ja, verehrte Damen - ob ich gegen diese Argumente etwas ausrichten kann?
    Ich selbst baue Stevia in kleinen Mengen an und suesse entweder mit den Blaettern, Pulver oder Tropfen. Weder Nachgeschmack noch Dosierung stellen ein Problem dar. Ob meine Zeugungsfaehigkeit gelitten hat, muesste man mal testen - selbst mit nur 70+. ;-)
    Weitere Info findet man:
    http://joseppamies.wordpress.c…ltivo-y-uso-de-la-stevia/
    http://www.stevia.com/Stevia_Article.aspx?Id=2269
    Soll ich Euch mal ein Musterpaeckchen schicken?
    Gruesse - Klaus.

    Hallo,
    ich denke wer Bedenken bzgl. Honig hat sollte ihn weg lassen und stattdessen Zucker nehmen, wenn unbedingt ein Süßungsmittel in dem Alter notwendig.........Silvia


    Wenn unbedingt gesuesst werden muss - warum nicht mit Stevia, das vor kurzem auch in der EU zugelassen wurde?