Beiträge von epona

    Hallo,


    ich habe einen Ableger gebildet, indem ich dem Muttervolk drei Rähmchen mit Brut entnommen habe. Ich habe zwar versucht, es zu vermeiden, kann aber nicht ganz sicher ausschliessen, dass die Königin dabei war.
    Schon am nächsten Tag habe ich beobachtet, dass die Bienen des Ablegers, nicht aber die des Muttervolks Pollen eintragen. Der Honigraum ist gut besetzt.
    Was könnte die Ursache sein? Selbst wenn die Königin nicht mehr im Altvolk ist, müsste doch die vorhandene Brut weiterhin gefüttert werden, oder?


    Grüße, Epona

    Vielen Dank für Eure Informationen. Ich hatte diese Instruktion schon vor Jahren von dem Imker bekommen, der mir die Völker verkauft hat und habe es bisher immer so gemacht.


    Ich laufe dann gleich mal los und öffne das Flugloch wieder einen Spalt. Hat es Eurer Meinung nach schlimme Auswirkungen, dass ich das Flugloch nun etwa 24 h geschlossen gehalten habe?


    Grüße, Epona

    Da meine Überschrift nicht mehr zum Thema passte, eröffne ich hier einen neuen Thread (ist das so o.k.?)


    Ich habe eine Frage zum Ableger, die ich Euch Kundigen schon immer stellen wollte:
    Ich mach es immer so, dass ich das Flugloch des Ablegers zunächst mal ein paar Tage mit Schaumstoff völlig verschliesse, bin aber nach wie vor unsicher, wie lange.


    Wenn ich es zu kurz so lassse, habe ich schon erlebt, dass alle Bienen zur alten Beute zurückflogen; wenn ich es zu lange verschliesse, befürchte ich, dass die Bienen verdursten könnten.


    Wie macht Ihr das?


    Viele Grüße, Epona

    Einfach von einer oder zwei zusätzlichen Waben die Bienen mit abschütteln. Da können auch die Flugbienen zurück zum alten Volk. Für ein paar Tage das Flugloch verschließen käme mir nie in den Sinn.


    Gruß Ronald


    Danke, Ronald.


    Mach Ihr das alle so, dass Ihr das Flugloch in den ersten Tagen nach dem "Umzug" nicht verschließt?


    Grüße, Epona

    Hallo,
    ich habe gerade große Durchsicht gemacht (aber mit Schutzkleidung!). Die Situation scheint sich beruhigt zu haben: Ich konnte keine Aggressivität mehr feststellen, obwohl ich ja viele Rähmchen gezogen und auch drei zur Bildung eines Ablegers entnommen habe. Vielleicht war ich beim Joggen einfach zu verschwitzt und sollte auf das Beobachten "im Vorbeilaufen" verzichten....


    Übrigens eine Frage zum Ableger, die ich Euch Kundigen schon immer stellen wollte:
    Ich mach es immer so, dass ich das Flugloch des Ablegers zunächst mal ein paar Tage mit Schaumstoff völlig verschliesse, bin aber nach wie vor unsicher, wie lange.


    Wenn ich es zu kurz so lassse, habe ich schon erlebt, dass alle Bienen zur alten Beute zurückflogen; wenn ich es zu lange verschliesse, befürchte ich, dass die Bienen verdursten könnten.


    Wie macht Ihr das?


    Viele Grüße, Epona

    Hallo und danke für die Aufmunterung und die Denkanstöße.
    Ich denke, ich werde jetzt die nächsten Wochen über erst mal genau beobachten, wie sich meine Bienen verhalten und versuchen, alle unnötigen Reize zu vermeiden. Wenn es sich herausstellt, das sie wirklich deutlich aggressiver geworden sind, werde ich mir Königinnen kaufen.


    Wann wäre da der optimale Zeitpunkt?


    Von der Verwendung von Nelkenöl habe ich noch nie gehört: wie genau funktioniert das und wie gehe ich da vor?


    Viele Grüße bei Schnee und Graupel, EPONA

    Hallo,
    Danke für die Antworten.
    Das klingt ja alles nicht so ermutigend. Ich bin immer ganz erstaunt, wenn ich in den Lokalzeitungen Berichte lese, bei denen ohne jede Schutzkleidung an den Beuten gearbeitet wird und sogar Kindergruppen dabeistehen.
    Ich kann das kaum glauben, sooooo brav waren meine Bienen noch nie, das ich mich das getraut hätte!


    Grüße, Epona

    Hallo,


    vielen Dank für Eure Ratschläge.
    Wenn meine frisch erworbene Königin aber im nächsten Jahr wieder von den Nachkommen dieser genetisch schwierigen Drohnen begattet wird, stehe ich doch vor demselben Problem, oder?


    Grüße, Epona

    Hallo,


    ich habe meine zwei Carnica-Völker seit etwa sechs Jahren und es gab selten Probleme.


    In letzter Zeit habe ich aber das Gefühl, dass meine Bienen stechfreudiger werden.


    Heute nachmittag zum Beispiel habe ich bei meiner Rückkehr vom Joggen kurz vorbeigeschaut und stand ca. 1m neben der Beute, um zu beobachten. Dabei würde ich in die Kopfhaut gestochen, was bisher noch nie vorkam.


    Hat jemand eine Erklärung für diese ungewohnte Aggressivität?


    Was kann ich tun?


    Liebe Grüße, Epona


    Auf jeden Fall rate ich Dir, die Sache im Auge zu behalten und auf ein- und ausfliegende Bienen ohne Haarkleid (besonders schwarz glänzend) zu achten. Dann ist Alarmstufe rot und die Räuberei in vollem Gange!


    Grüße aus dem
    schönen Nordhessen
    von Bernd-Frank



    Hallo,


    ich wärme den alten Thread mal auf: Was sind denn das für Bienen (schwarz glänzend ohne Haarkleid) ?
    Wo kommen die her und warum ist das ein Beweis für Räuberei?


    Grüße, Epona

    Hallo,


    ich habe zwei Völker nebeneinander - heute im schönsten Sonnenschein - stehen.
    Volk 1 habe ich in diesem Jahr neu als Ableger gebildet, hat sich sehr gut entwickelt ist nun in einer vollbesetzten Zarge.
    Volk 2 habe ich seit 1 1/2 Jahren, es befindet sich in zwei Zargen, nicht ganz voll, aber gut besetzt.


    Beide Völker behandele ich gerade zum zweiten Mal mit AS ( Liebig-Dispenser).


    Bei Volk 1 herrscht ziemlich reger Flugbetrieb, bei Volk 2 fliegt vielleicht 1 Biene alle drei Minuten. Unter dem Deckel sieht es bei beiden Völkern gut aus, rege Aktivität.


    Hat dafür ein Erfahrener vielleicht eine Erklärung ? Muß ich mir Sorgen um Volk 2 Machen ?


    Grüße, Epona

    Hallo Michael (auch schön),


    nein, da ist nichts klebrig oder krümelig. Etwas beruhigt mich auch, dass ich gerade beobachtet habe, das viele Bienen mit Pollenhöschen anfliegen. Das könnte doch nicht sein, wenn gerade Räuberei im Gange wäre, oder ?


    Grüße, Epona