Beiträge von Jörg K.

    hartmut Sollen wir jetzt Beweise für volle Kisten bringen oder ihm erklären, dass ein Volk nicht nur aus Brutwaben besteht oder eine brauchbare Betriebsweise mit allen Details erläutern und uns dann vorwerfen lassen, dass irgendwer in Hintermwalde anders arbeitet, nix anderes kennt und das total toll findet und wir demzufolge blöd sein müssen?

    Starke und gesunde Völker sind dabei ein gutes Indiz, daß der eingeschlagene Weg nicht ganz falsch ist.

    Naja. Dann definiere doch bitte mal 'starke Völker'!

    Wer jetzt stark ist muss es im Frühjahr nicht zwingend sein und erst recht nicht zwingend vieel Honig bringen und wer weiß wie es im zweiten Jahr dann aussieht.

    Einflussfaktoren zB. :

    Alter der Königin, Winterbehandlung im Vorjahr, Trachtfolge (Pollen) usw.

    Das ganze Beutenklima hängt halt auch mit der geometischen Form und dem Abstand der Wintertraube zur "kalten" Beutenwand zusammen.

    Es erscheint mir schon recht logisch, dass die Warreimker auf bessere Isolierungen achten müssen. In größeren Kisten kann sich die Wintertraube mehr von der Außenwand entfernen. Dann kann es natürlich wieder zu feuchten/kalten Ecken kommen...

    Mein Fazit:

    Es gibt hier einfach mehr als eine Wahrheit und keine überall-und-immer-ideale Beute. Jeder sollte das Optimum für sich und seine Bienen anstreben.


    Gruß Jörg

    Solche dunklen Verfärbungen halte ich für nicht dramatisch. Der Werra-Ulrich mag das berufsbedingt anders sehen. Meist entsteht so etwas bei zu schwachen Völkern, die einfach die Kiste in dem Bereich nicht beherrschen. Wenn die Beutenteile ein paar Jahre in Benutzung sind, dann verhindert das der der Propolisüberzug.

    Und die Kritik an der Styrodur/Styroporplatte meinte die schlechtere Dampfdurchlässigkeit und/oder die anzustrebende Volksgröße.


    Mein Fazit:

    Alles nicht sooo dramatisch, eher Kür.


    Gruß Jörg

    Guten Abend zusammn.


    Hat jemand Erfahrung mit einer 65 cm Grazeschleuder, tangential, 4 Waben, mit Mittelwelle?

    Kann man da trotz der Welle die Rähmchen in der Schleuder wenden? Die 50er-Schleuder hat keine Welle, da ginge das gut. ...

    Ich habe lange Zeit mit einer ähnlichen Schleuder und 142mm Dadanträhmchen geschleudert. Ein Wenden ohne die Rähmchen nach oben zu ziehen war das theoretisch gut möglich. In der Praxis habe ich das aber nicht gemacht. Das war mir zu hakelig und ich halte es für günstiger das Rähmchen nach oben zu ziehen, sonst brechen sie leichter (kleben am Korb).


    Gruß Jörg

    Hm, eine Taupunktberechnung wäre vonnöten. Aber welche Ausgangswerte nimmt man an? Die Bedingungen ändern sich ja im Jahreslauf doch recht deutlich...

    Sowas hatten wir schonmal durchgespielt. Und als Werte würde ich immer den worst-case Zustand untersuchen -> Ende Februar: aussen -20°C, innen 30°C und hohe Luftfeuchtigkeit.

    Als Ergebnis kam mE. heraus, dass eine 3cm Styropor (oder ähnlich) den Taupunkt an der Aussenseite hat. Würde dann ohne Folie trocken bleiben.


    Gruß Jörg

    Naja... Ich habe ich noch vereinzelt ein paar geschlossene Böden (10er DD). Es schimmelt nicht direkt, aber die sind schon feucht. Trotz trockener Sandgegend hier. Ich versuche das Problem mit größeren Fluglöchern zu beherrschen.

    Meine Vorzugslösung sind Flachböden mit eingeschobener Windel aus 10mm-Sperrholz, Eigenbau mit ausreichend Spiel. Die sind etwa von September bis Mai drin. Damit habe ich die ausreichende Belüftung und trotzdem weitgehend Windschutz.


    Gruß Jörg

    Für Biolandwachs werden langsam auch höhere Preise aufgerufen und offenbar auch bezahlt:

    Entdeckelungswachs ("Neuwachs") 30€/kg

    MW aus Neuwachs über 30...37€/kg

    Wachs aus ausgeschmolzenen Brutwaben ("Altwachs") 15...20€/kg


    Gruß Jörg