Beiträge von Jörg K.

    Wir sollten nicht Arbeiterinnen- und Speicherzellen miteinander vergleichen. Starke Völker bauen sehr bald Speicher- und Drohnenzellen. Die sind natürlich größer.

    Einen guten Eindruck bekommt man bei Naturschwärmen bezüglich der Zellen. Zuerst Arbeiterinnen- , dann natürlich Speicher-/ Drohnenbau.

    Mein liebster keinimker,

    bitte glaube mir, dass ich nicht über Drohnenzellen schrieb und diese auch durchaus von Arbeiterinnenzellen unterscheiden kann. Sogar Naturschwärme hab ich schon mal gesehen, mehrererererer…

    ...Auf jeden Fall werden bei Stabilbau / Naturbau die Zellen kleiner als 5,2 oder 5,4.

    Das sind meine Erfahrungen in 5 Jahren mit Naturbau.

    Das kann ich nicht generell bestätigen.

    Ich glaube wir hatten das auch schon mehrfach besprochen und waren zu der Erkenntnis gekommen, dass die Zellgröße im Naturbau variiert - im Frühjahr und in sehr kleinen Einheiten eher klein, ansonsten "groß".

    Und bzgl. Varroatoleranz gibt es gar keinen Effekt.


    BTW.: Auch wenn ich nicht seiner Meinung war fand es schade, dass der Stephan Braun gesperrt wurde. Manchmal konnte er zum Nachdenken anregen.


    Gruß Jörg

    Ich erinnere mich noch sehr gut an das Aussehen meiner Hand, als mal mir beim MS-Sprühen (15%ig) ein Latexhandschuh zerrissen war. Die Handinnenseite hat sich komplett "gehäutet".

    Mit OS-3,5% wird das nicht einmal rot. Und nein, ich mache sowas nicht absichtlich, passiert aber mal.


    Generell halte ich, nachdem ich seeehr viel ausprobiert hatte, OS-Sprühen für eine der besten wirkungsvollsten Behandlungsmethoden. Weil wirklich low-tec und weil ich nebenher die Völker gut einschätzen kann.

    Nachteil ist der höhere Arbeitsaufwand. Aber wenn ich a) Ableger/TBE-Völker auf Stifte oder b) im Herbst auf Weiselrichtigkeit kontrolliere, dann habe ich die Waben eh in der Hand. Das Ergebnis überzeugt mich!


    Gruß Jörg

    ... Behandlung nach Trachtende, also ca. ab 25.07. Ende der Lindenblüte ( Tracht ) .

    ...eine Behandlung Anfang November brachte einen Höheren Milbenfall als die zuvor...

    Hallo Jürgie,

    das sagt mir eigentlich, dass die Sommerbehandlung nicht besonders wirksam war und du im Herbst, bei Brutfreiheit (schräges Wort!), die Milben dann doch gekriegt hast.

    Und warum über die Freigabe während der Trachtzeit diskutiert wird - weil das ansonsten nicht erlaubt ist und offenbar von vielen Leuten dann gemacht wird.


    Gruß Jörg

    Was ich nicht verstehe ist, dass Varromed keine Wartezeit erfordert, obwohl es AS und Ox beinhaltet. Das verführt zu einer Anwendung von Frühjahr bis Herbst, was Resistenz der Varroa gegenüber organischen Säure begünstigt. VG

    Was hat eine Wartezeit mit der möglichen Resitenzbildung zu tun?

    Na mal halb lang, sei doch nicht so extrem. Aber nimm es mir nicht übel, wer bei Varroaschaden im Dezember von Umweiseln und Sanierung spricht, hat irgend eine Schieflage ...

    Nee, sorry! So sollte es nicht rüberkommen!

    Ich bin mir bewusst, dass bei der Sanierung von vermilbten Völkern sich noch ein Teil der Milben verteilen kann und dass die Viren evtl. auch weiter kommen.

    Wenn ich im späten Herbst solche Völker finde, dann ist das eindeutig zu spät, für das Volk und für meinen eigenen Anspruch. Irgendwo hatte ich mal geschrieben, dass mE. die Kunst darin besteht diese Völker frühzeitig zu finden und zu sanieren.

    Ein bekannter deutscher Imker hatte mal in einem Vortrag gesagt, dass er keine Winterverluste hat (1000 Völker...), nur Sommerverluste. Darüber musste ich etwas nachdenken...