Beiträge von apirita

    Hallo,
    der "Drohnenrahmen" wird nur so ordentlich ausgebaut, weil daneben Waben oder MW sind.
    Wenn eine Zarge komplett ohne Vorgabe ist, werden die Bienen bauen, wie sie wollen.
    Das ist nicht der Sinn der Rähmchenimkerei, dann kann man gleich Stabilbau betreiben.
    Grüße
    apirita

    Hallo zusammen,
    ich bin doch sehr erstaunt, wie eine rein sachliche Frage nach den Richtlinien der diversen Bio-Verbände eine solche Grundsatzdiskussion auslösen kann.
    Wenn man Imkern nach Bio-Standard anstrebt, ist es sinnvoll, sich gerade als Anfänger die Richtlinien anzuschauen. Dann kauft man eben kein Styropor, sondern Holz, kauft Bio-MW, heftet die Belege dafür ab etc.
    Selbst wenn sich der Bio-Honig in keiner Weise von konventionellem Honig unterscheidet, bleibt es doch jedem selbst überlassen, ob man im Umgang mit dem Bien die Bio-Richtlinien beachten will oder nicht. Auch ein Bio-Ei enthält keine anderen Inhaltsstoffe als ein konventionelles Ei, aber der Bio-Ei-Käufer unterstützt mit seiner Wahl eine andere Art der Landwirtschaft.
    Imkerinnen sind in der Tat eine Minderheit, nicht mehr als 10 % der Imkerschaft sind Frauen. Also ist auch diese Aussage richtig.
    Woher die ganze Aufregung?
    fragt sich
    apirita

    Hi,
    in dem Buch "Ökologisch Imkern" von Claudia Bentzien gibt es eine vergleichende Tabelle mit einer Übersicht der Richtlinien verschiedener Verbände.
    Im Netz sind die Richtlinien der kleineren Verbände nur schwer zu finden, mir war es nicht gelungen...
    Viele Grüße
    apirita

    Hi,
    der Link Mironglas hat keinen Shop oder so, das ist nur der Hersteller.
    Ich denke, das Dunkelglas ist einen Versuch wert.
    Am besten schmeckt der Honig eh direkt lauwarm aus dem Stock, oder?
    Dieses Jahr habe ich nach dem Schleudern ein kleines Glas Honig meines Imkerpaten eingefroren. Leider ging einige Monate später der Kühlschrank kaputt, alles im Gefrierfach aufgetaut. Honig war nicht kristallisiert, schmeckte aber zu dem Zeitpunkt deutlich besser als der Honig aus der gleichen Schleuderung, der nicht eingefroren war, sondern normal gelagert. Gefrieren verzögert Zerfallsprozesse. Wenn das Violettglas ebenfalls Zerfallprozesse verzögert, wäre das eine gute Sache. Weniger energieaufwendig als Einfrieren. Wenn sich nach einem Jahr die Unterschiede relativieren, finde ich das nicht so schlimm, Honig soll man essen und nicht lagern.
    Grüße
    apirita

    Hallo,
    heute steht in der Süddeutschen Zeitung ein Beitrag über den freien Willen der Fruchtfliegen. Also, die Insekten haben nicht nur Gefühle, sondern auch einen freien Willen.
    Zu dem von Bernhard verlinkten Text: Wichtig scheint mir die Erwähnung der Situationen, in denen die Bienen Stress empfinden:
    Königin lange in der Hand halten - Kö fallt in Koma
    Königin künstlich besamen - Stress
    Bienenvolk steht in der Nähe einer Hochspannungsleitung oder elektromagnetischer Felder - Dauerstress, Schwächung des Volkes
    Arbeiterbienen im Stress, wenn große Mengen Waben hinzugefügt oder weggenommen werden, wenn Waben oder Bienen zerquetscht werden, wenn übelriechender Rauch in großen Mengen eindringt.
    Das sollte uns zu denken geben
    es grüßt
    apirita

    Hallo,
    danke für die Antworten! Das klärt mir schon mal einiges.
    Nein, ich wollte nicht Warré eins zu eins übersetzen auf Rähmchen-Magazine, aber wenn man intelligente Dinge übernehmen könnte, wäre das doch nicht schlecht. zB eine Flachzarge aufsetzen, unten mit Stoff zutackern und oben Sägespäne rein.
    Sollte also dann eine bessere Isolierung und ein gleichmäßigeres Klima erzeugen als die Matten, die in den Magazinen vorgesehen sind.
    Kalle, in welchen Situationen setzt Du noch unter statt auf?
    Grüße
    apirita

    Hallo zusammen,
    ich lese seit längerem mit und bin seit kurzem angemeldet. Lerne seit dem letzten Sommer Imkern bei einem Imkerpaten und habe ein Volk in Betreuung.
    Vielen Dank für die Buchübersetzung Warré. Habe das Buch nun gelesen und einige Fragen dazu. Es würde mich freuen, wenn Ihr zu den Fragen Stellung nehmt.
    ---[FONT=&quot]
    [/FONT]
    [FONT=&quot] - [/FONT]W- Warré schlägt die so genannte „heroische Betriebsweise“ (Entnahme der Brut vor der Honigtracht, siehe Ste. 137 folgende) vor. Heute hätte das den Vorteil, deurch die künstliche Brutpause die Varroabelastung zu reduzieren. Praktiziert das jemand?

    -[FONT=&quot] - [/FONT]Zur Zargengröße: Sind lange und niedrige Rähmchen vorteilhaft im Winter, weil sie einen langen Zehrweg ergeben? Oder im Gegenteil nachteilig, weil die Bienen evtl an einem Ende sitzen und den Weg zum Futter am anderen Ende nicht überbrücken können? Warré sagt, dass sich Bienen bei Kälte leichter vertikal als horizontal bewegen können, deshalb seien die eher kleinen Zargen vorteilhaft. Stimmt das?

    -[FONT=&quot] [/FONT]- Warré setzt Zargen unter und nicht auf – welchen Vorteil hat das? Er setzt gleich mehrere unter. Könnte man auch mehrere Zargen gleichzeitig aufsetzen, egal ob in Warré oder Magazin?

    -[FONT=&quot] [/FONT]- Das Untersetzen führt automatisch dazu, dass man Honig aus bebrüteten Waben gewinnt. Auch der britische Natural beekeeping trust empfiehlt Untersetzen, weil angeblich die Bienen gestresst werden, wenn der Raum über ihnen verändert wird. Aber auch wer untersetzt statt aufsetzt, nimmt zur Ernte die oberen Zargen weg, in denen der Honig lagert. Also sollte das auch Stress sein. Wo ist also der Vorteil des Untersetzens?

    -[FONT=&quot] - [/FONT]Könnte man auf ein Magazin eine Leerzarge mit einem Heukissen setzen, oder funktioniert das luftzugtechnisch nur bei Warrébeuten (die wohl oben an den Seiten offen sind und eine Art Kamineffekt erzeugen?) Würde ein solches Kissen in Magazinen die Stockluft verbessern/Feuchtigkeit verringern?

    Vielen Dank
    apirita