Beiträge von apirita

    Hallo,
    bei mir ist feiner Cremehonig entstanden.
    Honig ist Obstblüte. Eingefroren Ende Mai, entfrostet Mitte November. Nach paar Tagen schön cremig, hat besseres Aroma als der gerührte, nicht eingefrorene. Eingefroren war der Honig im Gefrierteil eines Kühlschranks.
    War nur ein Test aus Neugier, aber wenn ich eine Gefriertruhe hätte, würde ich Teile der Ernte einfrieren.
    Grüße
    apirita

    genau, Damenstrumpf ist die beste Wahl. Ich hatte unterdessen auch Fliegengitterstoff versucht, aber das hat zu große Löcher. Ein beliebiger Billig-Damenstrumpf vom Discounter zeigte die besten Ergebnisse.
    Es hat getestet
    apirita

    Liebe Heike,
    die Ladezeit ist selbt mit dem schnellst verfügbaren Anschluss recht langsam. Eventuell hilft es, die Bilder runterzurechnen (auf 72 dpi).
    Tja, ist viel Arbeit, so ne Homepage...
    Alles Gute
    apirita

    Zitat

    Das, was ich an Richtlinien für Bio-Imkerei kenne würde ich eher unter naturgemäße oder wesensgemäße Imkerei einordnen.


    Das finde ich übrigens noch dreister.
    Wenn ich ein Bio-Siegel auf meinen Honig tue, sage ich ja erstmal nicht, dass anderer Honig nicht gut ist.
    "Mein Honig ist Bio" ist eine andere Aussage als "Mein Honig ist besser als anderer."
    Aber "wesensgemäß" postuliert, dass man das "Wesen" der Biene verstanden habe. Das ist nun mal nicht nachprüfbar, weil wir die Bienen nicht nach ihrer Wesensart befragen können - jedenfalls werden wir keine Antworten erhalten.
    "Ich imkere wesensgemäß" impliziert "die anderen imkern un-wesensgemäß".
    Oder nicht?
    Es grüßt
    apirita

    Hallo Henry,
    in weiten Teilen kann ich Dich verstehen, aber teils eben auch nicht.
    Wir können nicht ernsthaft verlangen, dass jeder Konsument ein Studium der Lebensmittelkunde abschließt, bevor er einkaufen geht. In der idealen Welt wäre der Verbraucher perfekt informiert, aber das isser nu mal nicht.
    Jungimker werden anfangen zu imkern, sobald sie die Faszination der Bienen erleben - die machen das nicht davon abhängig, ob sie bio-zertifizieren können.
    Bio ist ein Siegel, und keine Marke. Zu einer Marke gehört ein einheitliches Erscheinungsbild etc. Auch die Bio-Imker müssen ihre eigene Marke aufbauen.
    Ja, und Abgrenzung von anderen Imkern durch Zertifizierung finde ich legitim. Warum nicht? Der Aufwand und die Kosten müssen wieder reingeholt werden. Abgrenzen tut man sich ja auch durch Bezeichnungen wie "Stadthonig" etc. Willst Du die Konkurrenz unter Imkern ausschalten? Im realen Kapitalismus? :-D
    Grüße
    apirita

    Zitat

    Wir Imker sollten insgesamt einsehen, daß Tracht immer ein Zufallsprodukt ist oder eine Naturgegebenheit darstellt, die wir aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht selbst beeinflussen können. (Natürlich können wir paar Euodias über den Winter beten oder 15qm Phacelia sähen, aber wirklichen Ertrag bringt sowas nicht.) Wir Imker sind - und das sollten wir mal einsehen - reine Abstauber. Wir nutzen die Natur ohne etwas dafür zu tun.


    Hallo,
    im Prinzip stimmt das oben zitierte natürlich. Aber wie verhalten wir uns?
    Mehr Lobbyarbeit wäre eine Schlussfolgerung - wenn wir mit unseren paar Quadratmetern nichts ändern können, dann sollten wir drauf drängen, dass die Kommunen ihre Flächen mit Trachtpflanzen einsäen etc. Siehe Blühende Landschaften.
    "Bio-Landwirtschaft" ist auch ein Weg, wenn es auch viele absonderliche Vorschriften gibt, die den Sinn der Sache manchmal ins Gegenteil verkehren.
    Aus Verbrauchersicht finde ich Bio-Siegel sinnvoll: Der Konsument kann und will nicht alles über alle möglichen Lebensmittel wissen. Er vertraut drauf, dass "Bio" irgendwie hochwertiger und ökologischer ist als konventionell erzeugte Lebensmittel und greift zu den Sachen mit dem Siegel. Im guten Willen, etwas für die Umwelt (und seine eigene Gesundheit) zu tun.
    Wir können nicht verlangen, dass der Verbraucher sich selbst in Sachen Honig schlau macht und dann zum Imkerhonig ohne Bio-Siegel, aber aus der Region greift. Und woher soll der Verbraucher wissen, dass der regionale Honig von dem netten Imker nebenan nicht voller Perizin-Rückstände ist?
    Da das Bio-Siegel für Kleinimker zu teuer ist, helfen nur Transparenz und Information bei der Begegnung mit dem Kunden. Ab einer Völkerzahl, wo sich die Zertifizierung rechnet, würde ich zertifizieren.
    Es grüßt
    apirita

    Hallo,
    da ich in die Falle getappt bin, würde ich dringend anraten, das Maß zu verwenden, dass die anderen Imker der Umgebung verwenden.
    - es ist leichter, an Bienen zu kommen. Man kann Bienen auf passenden Waben kaufen und diese in die eigene Beute umsetzen. Man muss nicht auf einen Schwarm oder Kunstschwarm warten.
    - die anderen Imker können leichter einschätzen, ob sich Dein Volk richtig entwickelt, weil ihr Augenmaß an die eigene Beute gewöhnt ist.
    - wenn man mal eine Futterwabe braucht oder eine Brutwabe zur Verstärkung und als Anfänger noch keine hat, können andere Imker aushelfen.
    - falls man später bei Erfolg zu viele Völker hat, kann man ebenfalls leichter verkaufen.
    - alle Angaben in Literatur und Internet zu Gewicht/Futtervorräten etc. sind meist für DNM und Zander, allenfalls für Dadant. Zu Langstroth bzw. anderen noch exotischeren Maßen ist es schwerer, Angaben zu finden.
    Ich stelle deshalb nächstes Jahr auf Zander um und bin froh, ein kompatibeles System nach AG Magazinimker zu haben, so dass ich nur die Bruträume neu kaufen muss.
    Also, ich würde das Argument nicht vom Tisch wischen.
    Viele Grüße
    apirita

    Hallo,
    es gibt keine :-D
    Ich bin ja eine Leseratte und habe mich quergelesen. Liebig ist übersichtlich und umfangreich, aber seine Einstellung ist nicht meine, scheint mir.
    Wochenendimker ist ein gutes Nachschlagewerk. Aber der Ton ist antiquiert. Kann ich nur mit Beklemmungen lesen. Eine Schande, dass der Verlag nicht überarbeitet. Wofür gibt es LEKTOREN??? Tippfehler zuhauf noch dazu.
    Ich fand hilfreich für den Einstieg: "Imkern Schritt für Schritt". Aber für die Praxis nicht exakt genug.
    Für Dadant das oben erwähnte Dadant-Buch.
    Außerdem hat mir das ganze Lesen wenig genützt. Wie sagte der Doc: Imkern ist Praxis.
    Trotzdem viel Spaß dabei
    es grüßt
    apirita

    Liebig schreibt so schöne Sachen wie: Die Operation ist Ihnen nicht gelungen? Ihre Bienen tot? Macht nichts! Versuchen Sie es nächstes Jahr noch mal.
    Besonders goutiere ich auch den "Wochenendimker" mit seinem festgefügten Rollenbild. Imkerinnen gibbet nich. Dafür aber "bessere Hälften", die Kaffee kochen und zur Not auch als Entdecklerinnen zu gebrauchen sind.
    =:-o

    Hi,
    kann ich im einzelnen auch nicht übersetzen. Die Essenz besagt, dass die schon befallenen Bienen lebend in einer Plastiktüte bei normalen Temperaturen ans Labor gesandt wurden und dort erst gefrostet und getötet wurden.
    Die Analysen beziehen sich auf Bienen in verschiedenen Entwicklungsstadien (Larven etc.), kann ich aber nicht exakt übersetzen.
    Gibts hier keine Italiener?
    Saluti
    apirita

    Hallo,
    befestigt Ihr die Dämmplatten am Deckel oder legt Ihr die immer brav in zwei Schritten ab (Deckel ab, Dämmplatte ab...). Wenn Befestigung, wie: Drannageln? Meine Dachpappennägel sind zu kurz und nun rutscht Dämmplatte wieder raus. Muss ich mal längere Dachpappenstifte suchen.
    Oder habt Ihr ein besseres System?
    Grüße
    apirita

    Hallo Specki,
    endlich mal ne Frage, zu der ich auch als Anfängerin was beitragen kann.
    - Auf dem Rad kannst Du die Beuten nicht transportieren. Ich fahre die Beuten bzw. Zargen hin und her, weil sie bei Nichtgebrauch im Keller lagern (besser wäre natürlich ein Lagerschuppen bei den Bienen vor Ort). Zum Honigernten musst Du die Zargen auch transportieren. Dafür ist ein Kombi besser als ein Rad. Also Carsharing oder so...
    - Der Zeitaufwand ist variabel. Wenn Dir die Bienen einmal gefallen, sitzt Du sowieso stundenlang davor.
    - Gefällt es Dir, zwischen zigtausend herumschwirrenden Bienen zu stehen? In eine Kiste voller Bienen zu greifen und Waben zu ziehen? Wenigstens am Anfang braucht man Nerven. Bis man weiß, wie man sich verhalten muss.
    Alles Gute
    apirita