Beiträge von Apidät

    Ich habe letztes Jahr ein Fenchelfeld angewandert, aber eher zum Spaß bzw. zum Testen.


    Zum Leitwert kann ich nichts sagen, da ich das nicht getestet habe. Geschmacklich finde ich den Honig wirklich klasse und daher nicht verkäuflich und nur für den Eigenbedarf.


    Der Honig bleibt relativ lange flüssig, fängt aber nach mehreren Monaten langsam zum Kristalisieren an.

    Mein Gedankenspiel zu dem Themenbereich:


    An deiner Stelle tobias600 würde ich als ambitionierter Jungimker nicht nur eine neue Beute erfinden, ein bahnbrechendes Varroabehandlungskonzept entwerfen, Naturbau betreiben und auf Honig überwintern. Zusätzlich solltest du noch völlig neue Wege in der Zuchtarbeit gehen. Dein Zuchtziel sollten varroaresistente, vitale Völker der ursprünglichen dunklen Biene (Apis melifera melifera) mit hohen Bestäubungsleistung und Schwärme auf Zuruf sein die du mit einer eigenen Landbelegstelle durch dichtem Drohnenschleier und Mondscheinbegattung erreichst.


    "Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um." Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker

    Auf 12 Rähmchen auffüttern. Im Herbst dann vier Waben (2 Waben mit Futter und 2 Waben mit verdeckelter Brut) wieder rausnehmen.


    Aus zwei Völkern kann man so ein neues Volk machen.


    ...

    Könntest du BernhardHeuvel noch etwas zum Zeitpunkt der Methode sagen?


    Ich würde dies jetzt Mitte Oktober durchführen. Liege ich damit richtig?


    Ich habe zwar 10er Dadant, könnte mir aber eine Abwandlung „aus 4 mach 1“ vorstellen.


    Grüße vom Apidät

    Zuchtrahmen mit Absperrgitter versehen, dann wird nichts verbaut.


    Vom Anfang an?

    Hast du selbst damit Erfahrungen?

    Ich hatte jahrelang große Probleme mit Verbau der Weiselzellen. Diese wurden teilweise weit vor der Verdeckelung komplett zugebaut. Mit folgenden Änderungen habe ich dieses Jahr in mehreren Serien so gut wie keinen Verbau in voll laufender Rapstracht:


    • Näpfen sowohl horizontal als auch vertikal sehr eng mittig bestücken und auf einer Seite ein Absperrgitter anbringen
    • nach 12 - 24 Stunden ein weiteres Absperrgitter auf der anderen Seite anbringen
    • 6. Tag nach dem Umweiseln wie gewohnt Lockenwickler aufziehen

    Nachdem ich bei der langen Kälteperiode gedacht habe, dass es dieses Jahr nur wenig Honig geben wird, sind die Honigräume mittlerweile schön voll und man kommt fast mit dem Aufsetzen nicht hinterher. Und die Blühzeit ist noch nicht vorbei...


    Meine Völker sind normalerweise auch einigermaßen sanft, obwohl ich diesbezüglich noch Verbesserungspotential sehe, aber derzeit möchte ich meine Rapsvölker nicht ohne Schutz öffnen.

    Warum werden eigentlich so viele Völker gesucht und angeboten?
    Bei den doch noch überschauberen Verlusten um die 20% ist die Reproduktion aus eigenem Bestand locker möglich und sogar noch ein Bestandszuwachs locker drin.

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Verluste nicht gleichmäßig verteilt sind. Manche haben höhere Verluste (potentielle Käufer) und manche wenige oder keine Verluste (potentielle Verkäufer).

    es soll Züchter geben, die verkaufen seit mehreren Jahrzehnten pro Jahr x00 Königinnen/Jahr ohne Thermometer und ohne Brutschrank. Und die werden bis zu 5 Jahre alt.:roll:

    Davon habe ich auch schon gehört. Das war aber nicht die Fragestellung des Threads.


    Dankeschön an alle, die mir hier weitergeholfen haben!:*

    Genaue Werte der Luftfeuchtigkeit sind mit einfachen/günstigen Mitteln nicht so einfach zu erhalten.


    Zwischen welchen Grenzen sollte sich dieser Wert bewegen?

    Ja, ein Motorbrüter unterscheidet sich vom Flächenbrüter dadurch, dass die Luft mittels Motor verwirbelt wird.

    Apidät erkläre mir bitte, wie man mit einer Zweipunktregelung genau 35°C einstellen kann?

    Es gibt einen mechanischen Regler, den man einstellen kann ohne Temperatur-Sollwert.


    Im Brüter habe ich an verschiedenen Stellen, wo die Zellen stehen sollen, mit mehreren Thermometern in regelmäßigen Zeitabständen die Temperatur gemessen. Nach Einstellen am Regler erreichte ich über einen langen Zeitraum die gewünschten 35 °C.


    Was müsste ich deiner Ansicht nach tun? Über Tipps würde ich mich freuen!

    Es handelt sich um einen Jäger „Flächenbrüter FB 80 Bienen“.


    Ich habe die Temperatur mit mehreren unabhängigen Thermometern getestet und auf konstant 35°C einstellen können.


    Für den Wassergehalt kann ich im Boden mehrere Flächen befüllen. Der mitgelieferte Hygrometer, dessen Werte ich nicht ganz traue, zeigt 80 % an. Daher habe ich weitere Sensoren bestellt um diesen Wert zu kontrollieren.


    Was ist ein Motorbrüter? Mit Ventilator?

    Danke Ludger für den Tipp! Ich werde dies baldmöglichst testen.