Beiträge von Apidät

    Cabras Fragestellung habe ich so interpretiert, dass es sich bei der 20 bis 30-minütiger Aktion um ...

    wat!? Fünf Minuten im Volk wühlen muß reichen. Wer länger braucht soll sich zum trainieren 'ne Eieruhr mitnehmen. Also plus Deckel runter, HR wegstellen usw. und Retour vielleicht 10 Minuten. Sonst isses doch Quälerei für beide Parteien. Will nicht wissen, wie viele Probleme durch Slow Motion Bearbeitung gelöst werden im Kontrast zu denen, die dadurch erst entstehen.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Die 20 bis 30 Minuten sind nicht meine Erfindung (siehe #246). Bei einer Schwarmkontrolle sollte die Beute keine zwei Minute offen sein, bei einer Schwarmverhinderung finde ich den von dir genannten Wert von 10 Minuten als absolute Obergrenze.

    Mir reicht das schon. Weil, wie du selbst schreibst die Schwarmkontrolle zwangsläufig noch nix mit der Schwarmverhinderung zu tun hat.

    Cabras Fragestellung habe ich so interpretiert, dass es sich bei der 20 bis 30-minütiger Aktion um eine Schwarmverhinderung (Brechen aller Weiselzellen) handelte und nicht wie im Threadtitel um eine Schwarmkontrolle. Diese Unterscheidung wollte ich nur herausstellen.


    Beim nochmaligen Lesen meines ersten Beitrags, könnte dieser als Richtigstellung von Jörgs Antwort verstanden werden. Das war nicht meine Intention!

    Das die Königin das Legen einstellt, ist meines Wissens richtig. Das macht aber den zitierten Satz trotzdem nicht richtiger.

    Hallo Cabra,


    es ist, so wie vieles im Leben, Übungssache. Und die Schwarmzellen sind meist an Unregelmäßigkeiten oder den Unterkanten der Waben. Daher stören (mich) die Bienen auf den Waben eigentlich nicht.


    Gruß Jörg

    Meist sind die Weiselzellen an Unregelmäßigkeiten oder den Unterkanten der Waben. Das ist richtig und hilfreich um zu schauen, ob ein Volk in Schwarmstimmung ist. Zur Schwarmverhinderung allerdings würde ich dies nicht empfehlen. Zumindest meine Mädels bauen ein paar Schwarmzellen auch mitten in die Wabe und dann hilft es mir auch nicht, wenn ich die meisten Schwarmzellen entfernt habe.

    Bienenköniginnen sind nur bis zum Hochzeitsflug flugfähig, danach werden sie, bedingt durch ihre enormen Eierstöcke, zu schwer, um noch fliegen zu können.

    An diese Theorie glaubt man auch nur solange bis der erste Vorschwarm ausgezogen ist.


    Vielleicht gilt dies für die südafrikanische Honigbienen, aber diese Annahme sollte man nicht auf unsere heimische Art übertragen. Dies passiert in meinen Augen in dem Artikel.

    Du musst schauen, wo bei deinen Beuten der Beespace ist, oben oder unten.


    Normalerweise ist bei 12er Dadant der Beespace unten und bei 10er Dadant (zumindest bei mir!) oben. Das Absperrgitter im Holzrahmen hat auch einen Beespace; das Gitter liegt also nicht mittig. Jetzt musst du deine Anordnung so wählen, dass zwischen Brutraum und Absperrgitter sowie zwischen Absperrgitter und Honigraum ein Beespace liegt.


    Hallo Reiner,


    mich würde interessieren, was die Doppelringe zu bedeuten haben. Rot innen (7,5 km) und grau außen (10 km)? Es wäre super, wenn du mich aufklären könntest.


    Fast vergessen: Vielen Dank für die Bereitstellung dieser Datei!


    Gruß Apidät

    Guten Abend zusammen,


    ich habe zwei Tage lang die Grüne Woche besucht, dabei viele Imkerstände gesehen und diese mir natürlich genauer angeschaut. Was ich dabei befremdlich fand, waren die vielen "bebienten" oder "behummelten" Schaukästen, teilweise mit "Auslauf". Ich kann zwar verstehen, dass man den vielen kleinen und großen Besuchern etwas interessantes zeigen möchte, aber muss das unbedingt ein halbtotes Volk im Schaukasten sein?


    Meine Meinung darauf ist "Nein!". Wie seht ihr das?


    Richtig toll fand ich übrigens den Stand der Slovenen mit dem Hinweis auf folgende Webseite: http://worldbeeday.org


    Euer Apidät

    Guten Abend zusammen,


    wenn ich schon, nur wegen einer kurzen Mitteilung hier im Forum, persönlich von Reiner Schwarz begrüßt wurde, möchte ich hier auch ein kleines Feedback zum Züchterstammtisch geben:


    Zuerst einmal war ich überrascht über die große Anzahl der Teilnehmer und hatte einen höheren Stammtischcharakter erwartet. Die Infos vor dem Mittagessen waren für mich hilfreich, aber ich hoffe, dass ich diese größtenteils auch von der Homepage herauslesen kann.


    Nun zu den Vorträgen am Nachmittag: Der Kurzvortrag von Josef Koller war gut und ich habe großen Respekt vor seiner Leistung. Für eigene Überlebensversuche fühle ich mich (noch?) nicht bereit, aber er hat mich gelehrt, zukünftig mehr Milben zu zählen oder zählen zu lassen. :- )


    Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen (mehr) zu dokumentieren und dazu mir schon ein Konzept überlegt. Reiner Schwarz' Vortrag hat noch ein paar kleinere Hinweise zur Ergänzung meines Vorhabens geliefert. Vielen Dank hierfür!


    Am meisten hat mich der Vortrag von Eugen Neuhauser bereichert und mir wieder einmal gezeigt, wie wenig Ahnung ich von den Bienen und der Imkerei habe. Auch wenn ich nicht alle Anregungen von ihm übernehmen kann oder möchte, so werde ich doch einige in meine Betriebsweise einfließen lassen (Varroabehandlung, Wärmeschied, Wabenausbau).


    Daher vielen Dank an alle Organisatoren und Mitwirkende!