Beiträge von Apidät

    Natürlich bin ich nicht der Meinung, dass die Troll-Rate in Franken besonders hoch ist.


    Der Stichpunkt "Franken" bezog sich auf die beiden zuvor ("Korbimkern", "ursprüngliche Form"), da ich dachte, dass vom ursprünglichen Imker geschaffene Baumhöhlen in Franken den Völkern als Behausung dienten.


    Diesen Gedanken muss ich jedoch nach Recherche korrigieren, denn es gab schon früher verschiedene Betriebsweisen in Franken unter anderem auch Körbe.

    vergiss das zusammenstecken, es gibt Kästen da hat Dadanthalbrahmen in einer Richtung Platz und ganze Dadanträhmchen um 90 Grad gedreht. Da kannst Du in einem Kasten entweder das eine oder das andere verwenden, zu finden unter anderem hier: https://www.imkertechnik-wagne…s-mod-ueberwinterung.html

    Da kannst noch einen 2 in 1 Boden nehmen und anderes Zubehör...

    Dieses System benutze ich auch seit diesem Jahr und bin bisher sehr zufrieden. Man ist sehr flexibel (Vereinen von zwei 6er Mini+, wenn die Begattung fehlgeschlagen ist; Überführung ins Standardmaß) und anstatt Zargentürme hat man vernünftige Maße zum Überwintern (2 Zargen à 12 Mini+), die man kompakt zusammenstellen kann. Mit Überwinterungsergebnissen kann ich erst nächstes Jahr dienen, aber ich bin zuversichtlich.

    Was passieren könnte:

    Die Neue wird nicht (richtig) begattet und die Alte wird vom Volk in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. -> Weisellosigkeit Anfang September


    Umweiselung nach Bernhard? Ich bitte um den entsprechenden Link oder einer Erklärung.


    Ab wann würdet ihr mir zur nächsten Durchsicht raten? Auf was sollte ich achten?

    Ausgangslage:

    - TBE Mitte Juli

    - Oxalsäurebehandlung im Sprühverfahren


    Gestrige Durchsicht:

    - gez. Königin aus dem Jahr 2016 gesichtet

    - schönes Brutnest auf 4-5 Dadant-Waben in allen Stadien

    - eine (und nur eine!) verdeckelte Weiselzelle (siehe Bild)


    Okay, das sieht für mich stark nach stiller Umweiselung aus, die ich in dieser Phase noch nicht beobachtet habe. Meistens nur das Ergebnis mit einer neuen (und seltener noch zusätzlich der alten) Mutti. Der August ist doch schon etwas fortgeschritten und die Drohnensituation ist mittlerweile eher schlecht, daher meine Frage:


    Zu was würdet ihr mir raten:

    - Nichts, der Bien regelt das schon.

    - Weiselzelle den Garaus machen

    - …


    Grüße vom Apidät

    Im Anhang des Buches „Paarungsbiologie und Paarungskontrollebei der Honigbiene“ werden die gesetzlichen Regelungen der einzelnen Bundesländer, darunter auch Niedersachsen beschrieben.


    Zu dem oben erwähnten Gesetz aus dem Jahr 1953 ist im Buch noch eine Ausführungsbestimmung aus dem Jahr 1981 genannt und eine Liste mit Belegstellen.

    Ich habe die letzten Jahre diese Behandlungsstrategie mit Erfolg durchgeführt. Du könntest in meinen Augen die Fütterung nach der Behandlungsserie schon nach mehreren Tagen durchführen und musst nicht bis Ende August warten. Dies würde ich bis zum Erreichen der Sollgewichts gleichmäßig, aber nicht zu viel auf einmal durchführen und nur im Notfall eine 3. Fütterung im Oktober durchführen.

    Der Fenchel wurde äußerst intensiv beflogen, da hat es richtig gebrummt im Feld. Leider war der Blühzeitpunkt relativ spät und es gab wenig Niederschlag, daher konnte ich nur mit den stärksten Völkern etwas Fenchelhonig ernten.


    Ich habe daher die Geschichte als Bestäubungsleistung für eine interessante Bewirtschaftungsform (Blühpflanzen nicht nur für Honigbienen ohne Chemieeinsatz mit Ertrag für Landwirt) und Erfahrungsgewinn verbucht.


    Nächstes Jahr werde ich es wahrscheinlich nochmal probieren, dann mit weniger, ggf. zuvor verstärkten Völkern.