Beiträge von Apidät

    Günstig und dauerhaft sind auch Wein- oder Sektkühler aus Edelstahl. Die sind meist konisch, damit man den Wachs auch wieder rausbekommt. Bei Amazon gibt es die für kleines Geld.

    Die passen dann auch meist in die Styroboxen, die im Lebensmittelbereich eingesetzt werden. In Baumärkten gibt es die für kleines Geld auch als Einsätze für die Euro-Stapelbehälter. Da kann der Wachs dann schön langsam auskühlen.

    Wo Du gerade diese Sektkühler ansprichst: Ich habe mir so einen genau für diesen Zweck gekauft. Beim ersten Mal ging das Wachs auch traumhaft heraus. Bei den Durchgängen danach saß das Wachs aber bombenfest im konischen Sektkühler und war nicht zu entfernen. Hast Du eine Idee, wie man es nach dem Erkälten da wieder sinnvoll heraus bekommt?

    Mein Vorschlag dazu wäre mehr Wasser (nicht unbedingt Meerwasser :P), möglichst heiß dem Gemisch beifügen. Beim Erkalten trennt sich dann Wachs vom Wasser und dieses sollte dann wieder traumhaft herausgehen.


    Grüße vom Apidät

    Zuerst werden hier ganze Rassen anhand einer Königin und ganzen vier standbegatteten Nachzuchten beurteilt, jetzt die Völker anhand des Fotos einer Wabe. Ihr seid mir schon lustige Imkersleut'.


    Grüße vom Apidät

    Bei den Bienen muss man Folgendes unterscheiden:

    - Futterreserve

    - Fütterung


    Ersteres ist wichtig, dass die Bienen nicht Hunger leiden müssen. Bei Zweitem wird Tracht (Nektarstrom) simuliert und die Völker zum Wachsen (Brüten) angeregt.


    Für Ableger ist beides wichtig. Als Futterreserve kannst man Futterwaben aus gesunden Wirtschaftsvölker (unverschimmelt versteht sich von selbst!) verwenden. Eine Fütterung um Wachstumsreize zu setzen ist in meinen Augen trotzdem notwendig. Mit ordentlich Futtervorrat kann sowohl die Futtermenge als auch der Zuckergehalt (sog „dünn Füttern“) reduziert werden.


    Grüße vom Apidät

    Hamburger-Jung : Genau hinsehen! Mglw. könnte es in 2 Wochen auch der falsche Zeitpunkt sein. Das Zeitfenster beim Krokus zwischen Absterben des Blattwerkes und Austrieb des Samenstandes muß man genau bestimmen und zwar auf den konkreten Standort bezogen. Wildkrokusse samen erst im August aus (s.a. #127):

    Krokusse

    Die Krokus-Vermehrung - zumindest in meinem Garten - läuft hauptsächlich unterirdisch über die Zwiebeln. Dafür ist es nur wichtig, dass nicht kurz nach der Blüte das Blattwerk durch Mähen zerstört wird.


    Vielleicht erreicht man eine stärkere Vermehrung, wenn man erst im August mäht, aber der Garten ist ja nicht nur für die Krokusse da...


    Grüße vom Apidät

    Ja, 4 Völker - 2 davon sind ebenfalls meine ertrag stärksten und extrem ruhig. Eins ist Durchschnitt, das 4.habe ich abgegeben, der neue Besitzer ist so begeistert das er nur noch ligustica will. Obwohl sie bei mir mit buckfast gekreuzt sind.


    Aber, die extreme schwarmträgkeit hat sich wohl verloren.

    ;(

    Aber du hattest sie getestet? Waren sie nicht gut?


    Also, das hat nicht unbedingt mit Anfänger zu tun. Ich habe nach Jahren eine Ligustica aus Dänemark getestet. Da kann weder carnica noch buckfast mithalten.

    Jetzt würde mich schon interessieren, mit wie vielen Carnica- und Buckfastherkünfte man schon ausgiebig geimkert hat bzw. haben muss, um solche totalen Aussagen zu tätigen.


    Grüße vom Apidät

    Eine Ferndiagnose ist mit diesen spärlichen Angaben schwierig. Man müsste zum Einen wissen welchen Weiselstatus die beiden Ableger haben und zum Anderen wie schwach diese tatsächlich sind (Bilder von den besetzten Brutwaben!).


    Nach den bisherigen Schilderungen wird es wahrscheinlich auf Vereinigen mit den stärkeren Ablegern und ggf. vorherigem Abdrücken der Königinnen hinauslaufen.


    Grüße vom Apidät

    Nein, ich würde noch einmal junge Brut geben und diese Wabe erst 1 Stunde vor Zugabe der neuen Weisel entnehmen.

    Nur um es zu kapieren: die Maßnahme hat den Zweck, zu verhindern, dass das Volk länger als notwendig hoffnungslos weisellos ist?

    Ja! Bei hoffnungsloser Weisellosigkeit versuchen mehr oder weniger Bienen ihr Glück bei einer anderen Mutti.

    Aber das ist eben der Denkfehler: Das Individuum Arbeiterin pflanzt sich nicht fort. Es pflanzt sich nur das ganze Volk fort - mit den Genen der Königin. Es kann sich also das genannte Verhalten evolutionsbiologisch nicht durchsetzen.

    In den allermeisten Fällen ist dies vollkommen richtig außer beim Sonderfall „Drohnenbrütigkeit“ (allerletzte Möglichkeit die eigenen Gene weiterzugeben).


    Grüße vom Apidät

    Ich mein, bei Brut, wie willst du sicher stellen, dass da keine Drohnen schlüpfen? Die Belegstelle wird sich bedanken;-)

    Die Beuten sind mit Drohneabsperrgitter dicht. Die kommen werder rein noch raus.

    Trotzdem Drohnen aussieben und Drohnenbrut möglichst entfernen, damit die Herren nicht unnötig eingesperrt sind oder sogar das Flugloch verstopfen.

    Oder must die Brut auslaufen lassen, bzw. 7-9 tage Weissellos, Zellen brechen, dann Kö's rein.

    Das umgehe ich ja mit der schlupfreifen Zelle. Bevor die groß anfangen können, Weiselzellen zu errichten, ist ja schon die zugesetzte geschlüpft. Also alles im Lot im Völkchen.

    Das funktioniert in den meisten Fällen auch mit offener Brut. Dann würde ich allerdings einen Ausfressschutz verwenden. Zuverlässigere Schlupfergebnisse hatte ich mit ausschließlich verdeckelter Brut.


    Grüße vom Apidät

    Wieso ich 2 Zellen stehen lassen hab? Paar Posts weiter vorne stand 1-2 stellen stehen lassen. Letztes Jahr bei einem Ableger nur eine Zelle stehen gelassen die nie geschlüpft ist, und war hohl innen drinnen. Aus Vorsicht dass keine Königin Zustande habe ich also 2 stehen gelassen.. oft wird auch gesagt die erst schlüpfende regelt alles. Dann wird halt die zweite auch gebrochen dass nur noch eine da ist.

    Du nimmst Empfehlungen sehr selektiv wahr. Wenn mehrere erfahrene Imker zum Vereinigen raten und ein Jungimker dazu rät eine, maximal zwei Zellen stehen zu lassen, machst du was?


    Grüße vom Apidät, der sich dazu hier jetzt nicht mehr äußert

    Das Testen von verschiedenen Beutensystemen mit wenigen Völkern als Anfänger kannst du ja machen. Allerdings ist es vollkommener Blödsinn, wenn man daraus Rückschlüsse auf die zukünftige Beutenwahl zieht.


    Die Beutenwandstärke hat im Gegensatz zu anderen Einflussfaktoren (Einwinterungsstärke, Krankheitssituation, Genetik usw.) nur einen minimalen Einfluss auf die Auswinterung. Einen statistisch signifikanten Unterschied bemerkt man - wenn überhaupt - vielleicht bei einer hohen Testgröße an Völkern, wenn man die Auswinterung von mehreren Wintern vergleicht. Aber einen Doktor brauche ich soetwas eigentlich nicht erzählen...


    Noch irrsiniger ist es als Anfänger zu versuchen unterschiedliche Betriebsweisen zu vergleichen...


    Dadant ist in unserer Region verbreiteter als man in bestimmten Imkerkreisen vielleicht behauptet.


    Grüße vom Apidät

    Also wenn ich das jetzt richtig verstehe wird im Bienenstock "nach Bedarf" geschaut was gemacht werden muss, wobei die dafür benötigten Organe nachwirkend wieder im limitierten Umfang ausgebildet und verwendet werden können.

    [Ergänzung in blauer Schriftfarbe]