Beiträge von Apidät

    Die Richtwerte zur Behandlung sind abhängig von der Jahreszeit. Für den Frühling gibt es meines Wissens keine Zahlen, da momentan im Normalfall nicht behandelt wird.


    Jetzt mache doch die Böden nochmal sauber, dann zählst du eine Woche intensiv die Windel aus und berichtest uns hier die Ergebnisse.


    Ich gehe davon aus, dass dann kein weiterer Handlungsbedarf vorliegt.


    Grüße vom Apidät

    Ähm, war die Ausgangssperre nicht gerade bundesweit? Ich weiß nicht, ob umlarven ein triftiger Grund ist...

    Ausgangsbeschränkung bzw. Kontaktverbot ist derzeit in Deutschland.


    Die Zeit um Königinnen zu vermehren fängt gerade erst an und das Zeitfenster ist noch länger offen.


    Grüße vom Apidät

    Wenn man so viel Vorsicht walten lässt, dass man sich nicht mal den eigenen Honig aus gesunden Völker verfüttern traut, wäre mir die Imkerei generell zu riskant.


    Grüße vom Apidät

    Ich finde es ziemlich schade, dass es kaum noch Kornblumenhonig gibt. Hier und da finde ich mal welchen. Obwohl ich beim ein oder anderen Anbieter meine Zweifel habe ob der Honig tatsächlich alle Kriterien erfüllt.

    Die Idee, selbst ein Kornblumenfeld anzulegen, war zuerst mehr eine Spaßidee. Mittlerweile nimmt die Idee aber Formen an 😅.

    Momentan schaue ich mich nach einem größeren Acker um. Ich denke mal ein knapper Hektar sollte in eine gute Richtung gehen.

    Was du dabei beachten solltest:


    Die Landwirte werden von deiner Idee nicht wirklich begeistert sein. Für diese Klientel sind Kornblumen Unkräuter, die mit entsprechenden Herbiziden behandelt werden.


    Fachlich kann ich nicht einschätzen, ob ein mögliches Kornblumenfeld den Unkrautdruck der umliegenden Flächen erhöht. Dies ist aber in jedem Fall im Vorfeld abzuklären.


    Grüße vom Apidät



    Anmerkung: luffi 's Vorschlag ist deiner Idee vorzuziehen und könnte deinen Return-of-Invest gegebenenfalls erhöhen.

    Am besten Du machst den entsprechenden Landwirt im Vorfeld auf die Problematik aufmerksam. Als Argumentationshilfe könnte folgende Seite dienen:


    https://berufsimker.de/2020/03…hreiben-bluetenspritzung/


    Grüße vom Apidät

    Auch wenn hier eine Weile nichts geschrieben wurde, möchte ich doch meine beiden Varianten der chemiefreien Imkerei schildern:

    A: Bienenhaus 7 HBB: Brutentnahme nach Bienenfan.de mit 2 Mal 2 Leerrähmchen/2 Leerwaben/ 2 Leerrähmchen nach Zwischenschleuderung Ende Juni seit 2015; Ergänzung Genetik durch unbegattete Weiseln und Schwärme,

    B: Vom Amtstierarzt genehmigte Resistenzzucht im Nachbardorf seit 2018:

    Standbegattung; 4,9 mm Zellen; Wabenanordnung Lüftenegger/Housel; 7 mm Rähmchenabstand; Warmbau; 5 Kuntzsch Eigenbau-Magazine(Flugloch 10cmx0,8 cm, Bretter sägerauh, Gitterboden mit Windel); seltenes Öffnen - keine Schwarmkontrolle; Ablegerbildung mit Schwarmweiselzellen oder Zucht aus dem Eistreifen nach basiszuechter.de; keine Drohnenbrut schneiden; selten Rauch-stattdessen Wassersprühflasche; Bearbeitung nach Mondkalender von Matthias Thun/ Drescher; alle ein/zwei Wochen Windelkontrolle; eine Linie stammt von einer unbegatten Königin von Werner Egger ab und die andere Linie sind lokale Bienen

    Das hört sich nicht nach einem Konzept oder einer Betriebsweise an, sondern an wild aneinandergereihten Ausdrücken, die in den letzten zwanzig Jahren im Zusammenhang mit behandlungsfreier Imkerei standen.


    Grüße vom Apidät

    Hallo zusammen,


    so sieht der Raps gerade bei mir, einer vegetationstechnisch hinterherhinkenden Region aus:



    Ein bisschen Zeit zum Aufbau der Volksstärke bleibt meinen Immen noch.


    Grüße vom Apidät

    Hallo Xara_Sander ,


    ein Kunstschwarm im August, der sehr üppig zusammengestellt ist und von einem erfahrenem Imker betreut wird, kann erfolgreich einwintern.


    Für Anfänger ist dies in meinen Augen nicht zu empfehlen. Hier sollte der Kunstschwarm spätestens Anfang Juli erstellt werden.


    Als Varroabehandlung des brutfreien Volkes würde ich wenige Tage nach der Bildung, wenn mit dem Wabenbau begonnen wurde und nur ganz junge offene Brut vorhanden ist (ca. 3 - 5 Tage nach dem Einschlagen), eine Sprühbehandlung mit Oxalsäure empfehlen.


    Grüße vom Apidät

    Jetzt kommt wieder ein humaner Erfahrungsbericht:


    Ich habe gestern meine erste Zecke 2020 entfernt; nicht vom Imkern, sondern vom Obstbaumschnitt. Mitte März ist schon ungewöhnlich früh; bei dem milden Winter ist es dann doch wieder nicht so ungewöhnlich.


    Grüße vom Apidät