Beiträge von Apidät

    Ok, das ist natürlich eine große Bandbreite. Ich glaube ich mache mir hinsichtlich der Betriebsweise zu viele Gedanken: den Bienen scheint es sowas von Wurscht zu sein....

    Die Betriebsweise umfasst mehr als nur die Beutengröße und ist nicht „Wurscht“ für die Bienen. Die Beutengröße als Teil der Betriebsweise spielt hingegen in meinen Augen für die Bienen nur eine untergeordnete Rolle (siehe Beitrag von robirot ).

    Ich hatte mich auf Zander eingeschossen aber ich glaube, ich sollte mir das mit der Flachzargenbetriebsweise doch nochmal in Ruhe anschauen...

    Wenn du mit „anschauen“ meinst, Imkern mit unterschiedlichen Beutengrößen (Großraum, Flachzargen, zweiräumig usw.) bei der Arbeit am Volk zuzuschauen und ggf. mitzuhelfen, ist das sicherlich eine gute Idee.


    Grüße vom Apidät

    Zurück zum Thema:


    In meinen Augen ist es Quatsch, wegen Propolis-Gewinnung Hoffmannrähmchen zu nutzen. Wenn man in die Propolis-Gewinnung einsteigen möchte nutzt man Gitter, bei Kleinstmengen für den Hausgebrauch findet man genügend andere Stellen in der Beute.


    Daher würde ich auf Hoffmannrähmchen verzichten (Mich nervt das Gequetsche schon bei meinen restlichen Mini-Plus-Hoffmannrähmchen).


    Aber bevor ich mich selbst zu weit vom Thema entferne, mache ich hier Schluss.


    Grüße vom Apidät

    Der Mensch hat keine Resistenz gegen Pistolenkugeln entwickelt und auch nicht gegen das Auflösen in einem Schwefelsäurefass, wieso sollte die Varroa gegen AS, OS, MS resistent werden? Diese TAMs wirken nach meinem letzten Kenntnisstand über die feuchten Haftlappen der Milbe, während die Biene durch ihren Chitinpanzer geschützt ist.

    Bitte daraus nicht schlussfolgern, dass ich ein Freund der Keulenmethode bin, aber im Zusammenhang mit org. Säuren kann ich keine Möglichkeit der Resistenz bei der Varroa sehen.

    Dass der Vergleich mit Kanonenkugeln und Schwefelsäurebad nicht nur hinkt, sondern eher beinamputiert ist, sollte auch dir klar sein.


    Die Anwendung von Ameisensäure ist ein schmaler Grat; zum Einen möglichst viele Varroamilben zu töten und zum Anderen Bienen möglichst wenig zu schädigen. Kleine Verschiebungen dieses Gefüges (Anpassung bezüglich des Verhaltens oder des Körperbaus) könnten eine Behandlung erschweren oder unmöglich machen. Beispiele solcher Anpassungen aus der Wunderwelt Natur, die man zuvor unmöglich gehalten hat, gibt es einige.


    Grüße vom Apidät

    Kunststück: So eine Königin wird (wirklich) maximal 4...5 Jahre alt. Aber als Ausnahme.

    Da kommt das mit den Prozenten hin. :-)

    Beim Imker dürfte die Sterbewahrscheinlichkeit pro Jahr um 1,1…1,15 % erhöhen.

    Grüße Ralf

    Ich glaube auch, dass sich aus Pia Aumeiers Aussage nur schließen lässt, dass sie die Grundrechenarten beherrscht und die Annahme kennt, wie lang eine Königin lebt (100 / 5). In Wirklichkeit wird die Sterbewahrscheinlichkeit jedes Jahr bei einer gesunden, vollentwickelten Königin (keine Einwabennachschaffungskönigin) ansteigen. Das ist meine Vermutung ohne wissenschaftliche Studien zu kennen oder selbst größere Daten ausgewertet zu haben.


    Ap­ro­pos: Bei Menschen gibt es sogar eine extra Einheit dafür:


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mikromort


    Grüße vom Apidät

    In diesem Post wird das YouTube-Video so eingebaut als ob Pro. Polis und der Channel „Mika Garten“ eine Person ist. Ist das korrekt?


    Grüße vom Apidät

    Hallo kapis,

    kannst Du nicht ein altes Partyzelt so ein 3x3(6)m Zelt über den Stamm aufbauen? Zeltbeine evtl 20cm eingraben so dass unten das Zelt mit Mauersteine abgedichtet und beschwert werden kann,. Warmluftgebläse (2kW) reinstellen und "Flugwetter simultieren.

    Ansaugseite mit feinen Gitter abdecken sonst gibt es eine Durchlaufgrill. Beute bezugsbereit neben den Stamm stellen und evtl. Hilfestellung beim Umzug leisten. Später evtl. noch intakte Waben aus dem Stamm retten und in Baurahmen eindrücken (macht sich gut bei kreuzweise gedrahteten Rähmchen) . In einer geheizten "Hütte" lässt es sich auch recht entspannt nach der Königin suchen. Bienen sich da auch recht munter und fliegen aus den Gefahrenbereich. Alles in allen mag der ganze Aufwand den Preis eines neuen Volkes übersteigen aber es sind nun mal Lebewesen denen man beim Überleben helfen sollte.

    An alle hier im Forum: ein gutes und erfolgreiches neues Jahr, viel Glück mit dem Wetter und allzeit gesunde Völker.

    Ob ein solches Partyzelt mit Warmluftgebläse genügt? Ich würde ein richtiges Haus um den Baum bauen und eine automatische Klimatisierung einrichten. Zusätzlich sollte man noch mindestens zwei italienische Kunstschwärme bestellen und das Volk mit diesen Bienen im Frühjahr verstärken. Wer bietet mehr?


    Grüße vom Apidät

    Mit den Rahmenbedingungen kleiner Kunstschwarm im Juli und Naturbau sind die Voraussetzungen so gewählt, dass eine sichere Überwinterung sehr schwierig ist.


    Du solltest dich also in meinen Augen nicht fragen wie du in dieser Konstellation richtig fütterst, sondern wie du vernünftige Rahmenbedingungen herstellst.


    Grüße vom Apidät

    Die Oxalsäure-Sprühbehandlung bei relativ warmen Temperaturen ist eine etablierte Winterbehandlungsmethode. Natürlich ist es nicht schön, die Völker im Winter aufzureißen, aber manche Eingriffe sind eben nötig.


    Bei millefiori habe ich den Eindruck, dass die Problematik der Winterruhenstörung bewusst war und durch Vorbereitung (u.a. mit Hinzuziehen eines Helfers) möglichst kurz gehalten wurde.


    Futtermangel im Dezember sollte wirklich nicht sein. Dafür hat man im September, auch als Anfänger, genügend Möglichkeiten dies festzustellen und ggf. zu handeln. Aber Fehler passieren und jetzt muss dies korrigiert werden. Zur Winternotfütterung kann ich mangels Erfahrung keine Tipps geben, jedoch wurden hier im Forum schon ausreichend Möglichkeiten aufgezeigt.


    Grüße vom Apidät