Beiträge von Apidät

    Platzmangel. Ich habe 7 Rähmchen. Ist allerdings wirklich ein starkes Volk.

    Honigraum hab ich erst am WE draufgemacht.

    Schwarmkontrolle hab ich auch sehr gründlich gemacht.

    Könnte wirklich Platzmangel sein. Ob ich noch eine leere Brutraumzelle reinhängen soll?

    Ich würde lieber nach oben erweitern und einen Honigraum aufsetzen. Ein Honigraum ist selbst für schwache Völker aktuell recht wenig, auch wenn aufgrund des Wetters zumindest bei mir keine großer Nektarnachschub zu erwarten ist.


    Warum hast du den Honigraum erst am Wochenende bei einem vermeintlich starken Volk aufgesetzt?


    Du solltest bei Wohnort zumindest eine Region angeben, damit man zielführende Hinweise geben kann.


    Grüße vom Apidät

    Mit Literaturhinweisen kann ich gerade nicht dienen, aber es stehen verschiedene Zuchtplaner im Netz zur Verfügung. Zur Orientierung würde ich Dir die Webseite von Buckfast Bayern empfehlen:


    https://www.buckfast-bayern.de…larven/zuchtkalender.html


    Der Schlupf ist hier 3 Tage nach dem Schlupftermin. Damit ist die Königin direkt auf der Belegstelle bereit für den Begattungsflug und die vollen zwei Wochen stehen dafür zur Verfügung (Wichtig für Belegstellen in ungünstigen klimatischen Bedingungen und nur wenigen Begattungsflugtagen!).


    Allerdings muss man dann Vorkehrungen treffen (Dunkelhaft, Königinnenabsperrgitter usw.), dass die Königin nicht schon am Heimatstand zu Orientierungsflügen aufbricht.


    Grüße vom Apidät

    Wegen der Brutvernichtungsthematik schreibt Ritter übrigens explizit auch dass die Einwände nicht ganz stimmig sind. Bei der asiatische Honigbiene stirbt die Drohnenbrut vor dem Schlupf wegen der Belastung z.T. selber ab und die Zellen werden von den Arbeiterinnen propolarisiert.

    Das wiederum finde ich jetzt nicht ganz stimmig. Bei der Apis cerana sterben ja nur die varroainfinzierten Larven, beim Drohnenschneiden hingegen wird ein Großteil der Drohnenbrut mit zumeist gesunden Drohnen vernichtet. Vielleicht müsste man zum Verständnis den entsprechenden Buchausschnitt nur detaillierter wiedergeben oder noch besser direkt selbst lesen.


    Grüße vom Apidät

    Das ist wie die Motoröldikussionen im GTI Forum.

    Gemeinsamer Nenner.... unmöglich. ;)

    Mit so einem Post kann man natürlich jeden fruchtbaren Gedankenaustausch abwürgen (um im Autojargon zu bleiben).


    Es muss ja nicht immer jeder auf den gleichen Nenner kommen. Der Austausch von Argumenten, Gedanken und Erfahrungen gerade von unterschiedlichen Sichtweisen ist doch das Spannende hier.


    Grüße vom Apidät

    Dem entgegen steht das weniger Drohnen zu versorgen sind. Meine Landrasse legt teilweise enorm viel Drohnenbrut an, was mich immer wundert, und die Drohnen müssten dann das Jahr durch mit versorgt werden. Welche Energieleistung größer ist , kann ich nicht sagen.

    Zähle oder schätze mal die Drohnen in Völkern mit und ohne Drohnenschneiden. Vielleicht relativiert sich dann deine Aussage.


    Grüße vom Apidät

    gibt es nicht. Die größte Wirkung, die du damit erzielst ist die, dass du eine irrsinnig hohe Arbeitsleistung der Bienen im wahrsten Sinne des Wortes in die Tonne kloppst

    wenn Du das Wachs im nächsten Jahr für Mittelwände verwendest, dann wird nur die Varoa und die Drohnenbrut in die Tonne gekloppt, aber man nutzt die Energie, die im Wachs steckt. Die Schwächung des Volkes durch Varoa sollte in der Auswirkung höher sein und man reduziert den Schwarmtrieb.

    Der Anteil der Wachsproduktion an der genannten Arbeitsleistung ist nur ein geringer Teil, der dann sinnvoller im Honigraum eingesetzt wird. Die Brutpflege der fetten Larven nimmt viel mehr Ressourcen in Anspruch.


    Grüße vom Apidät

    Aufwand und Nutzen stehen für mich beim Drohnenbrutschneiden zur Varroareduktion in keinem guten Verhältnis. Bei Völkern, die nicht mit dem Varraomilbe klar kommen, kann man dadurch nicht auf die Sommerbehandlung verzichten. Bei total vermilbten Völkern hat man schon vorher geschlafen und das Drohnenbrutschneiden ist dann auch viel zu wenig für die akute Situation.


    Grüße vom Apidät

    Das Drohnenschneiden dient der Behandlung gegen die Varroamilbe und macht schon Sinn.

    Zum Sinn des Drohnenbrutschneidens zwecks Varroareduktion habe ich eine andere Ansicht.


    Grüße vom Apidät

    Ein paar Nachfragen:

    Wie viele Weiselzellen hast du gefunden?

    Woher weißt du, dass die Königin nicht mehr da ist?

    Kannst du Näheres zur Volksstärke sagen?


    Ein paar kurze Anmerkungen:

    Wenn das Volk eine Jungkönigin oder eine Weiselzelle hat, dann sind sie nicht weisellos.

    Ohne Brutpflege kann sich das Volk vermehrt um das Nektar sammeln kümmern.


    Grüße vom Apidät

    Der Titel ist denkbar schlecht gewählt, bringt es doch Leute auf die Idee, man könne Bienen füttern, wie Katzen u Hunde oder Vögel....

    Wenn man es von der anderen Seite betrachtet, könnte man auch sagen der Titel ist sehr gut gewählt.


    Jeder der in einer Suchmaschine nach dieser Begriffskonstellation sucht, findet Pflanztipps und keine bedenklichen Honigfütterungsanleitungen.


    Grüße vom Apidät