Beiträge von Apidät

    Die Option nach jedem Schleuderdurchgang den 30kg-Siebkübel hochzuheben und abzulassen konnte ich mir nicht vorstellen. Diese Vorgehensweise war höchstwahrscheinlich nicht im Sinne des Entwicklers, aber wenn es für dich so passt, okay.

    Die genaue Analyse und Ursachenforschung ist aus meiner Sicht ohne Vor-Ort-Kontrolle so gut wie unmöglich und auch nicht unbedingt notwendig.


    Für mich steht fest: Das Volk hat keine Zukunft (keine oder fehlerhafte Königin).


    Meine Empfehlung: Ableger besorgen, mit kleinem Flugloch auf Platz des Volkes stellen, Volk bei gutem Wetter und eingeräuchert mehrere Meter entfernt abstoßen.


    Grüße vom Apidät

    Meine These: Würde man heute genügend Bienen-Völker in einem genügend großen unberührten Gebiet aussetzen, dann würde über einige Generationen der Bestand zurückgehen (da die Eigenschaften wie Honigleistung eben nicht so wichtig zum überleben sind), es würden sich Eigenschaften wie Schwarmtrieb, Fluglochverteidigung, kleinere Volksstärken immer stärker verbreiten und die Biene würde überleben. Wahrscheinlich sogar trotz Varroa. Ich weiß nicht ob Sie varroatoleranz werden oder eben Verhalten wie häufigeres Schwärmen und intensiver Putztrieb zu einer koexistenz führen.

    Gotlandprojekt

    Auch wenn es dir nicht passt, werde ich mir auch in Zukunft erlauben neben Tipps und Hinweisen auch eine Einschätzung der Betriebsweisen erlauben.


    Auch wenn manche Threadersteller trotz Unerfahrenheit äußerst beratungsresistent sind, können vielleicht diese Einschätzungen für andere mitlesende Einsteiger nützlich sein.


    Grüße vom Apidät

    Ok. Nur habe ich nun halt Dadant.


    1. Wie könnte ich das trotzdem bewerkstelligen?

    2. Auf welchem System ist es denn so viel besser?

    zu 1.) Möglichkeit 2 des Ausgangsposts.


    zu 2.) Systeme mit einem Rähmchenmaß, Einraumbeuten oder Warré


    Grundsätzlich halte ich die Überwinterung komplett auf eigenem Honig unsinnig und teilweise problematisch (z.B. Raps- oder Melezitosehonig), aber dazu gibt es hier im Forum schon genug Threads.

    Also , das gleiche ist mir auch passiert, trotz 3 Tage Kellerhaft. Habe extra Zuchtstoff aus der Belegstelle Tiergarten geholt.

    Mein Belegstellenleiter meinte, wenn die Völker, aus denen du die Bienenmasse für Begattungskästchen füllst in Schwarmstimmung sind und es vorallem ältere Bienen sind, erlischt dieser Schwarmtrieb nicht und die Bienen ziehen mitsamt der neuen Köngin aus dem Kästchen aus.

    In meinen Augen wurde hier die Situation schöngeredet (Schwarm). Die Bienen sind in andere Völker geflüchtet, weil es ihnen daheim nicht gefallen hat (Räuberei, Weisellosigkeit...).


    Wie wurden denn die Begattungseinheiten gebildet?


    Grüße vom Apidät

    Die Methode als Schwarmverhinderung einzusetzen widerspricht der Logik (Vermehrung in unten offener Baumhöhle wäre nie möglich gewesen) und eigenen Erfahrungen (viele Baumöglickeiten im Brutraum wirken eher schwarmfördernd).


    Des weiteren wird im Video eindrucksvoll gezeigt, was beim Bearbeiten der Völker passieren kann (Abbrechen von Brutflächen). Das gezeigte Beispiel war wahrscheinlich eher ein Problemchen. Wenn unten quer verbaut wird oder sich die Königin darin befindet wird es erst richtig interessant.


    Grüße vom Apidät

    Bei Wegen und angrenzenden Flächen muss folgendes überprüft werden:


    - Widmung

    - Eigentum mit entsprechenden Grenzen

    - Pachtverhältnisse

    - Unterhaltungslast

    - Nutzungsrechte

    - kartierte Biotope oder Landschaftselemente


    Dies kann man nicht pauschal beantworten und muss für jeden Weg genau betrachtet werden.


    Ich halte daher Vorwürfe an Landwirte ohne genauere Angaben nicht zielführend.


    Grüße vom Apidät