Beiträge von Mindelsee

    Ja, wir haben KS/Brutablegerstände die mit einmal MS funktionieren.

    Die werden en bloc gefüllt und danach nichts mehr rein/raus bewegt.

    Bei VSH-Genetiken sparen wir uns die MS ganz.

    Die brauchen weder Milbenbehandlungen noch Winterfütterung.


    Ja, wir haben auch KS/Brutablegerstände da funktioniert das nicht (Südbaden hat eine sehr hohe Bienendichte) - die brauchen sogar beides: Milbenreduktion und Winterfutter.


    Ob Dein Stand dafür geeignet ist und ob Deine Betriebsweise eine homogene Schwesterngruppe etc. erlaubt, das musst Du selbst herausfinden.;)


    Grüsse vom sonnigen Mindelsee


    Michael

    Hallo,


    das kommt doch darauf an wieviel Milbeneintrag Du hast.

    Stehen die irgendwo in der Pampa mit 10 km Radius bienenfrei, schaffen Sie es ansonsten ohne (Hygieneverhalten vorausgesetzt).

    Stehen die 100 m neben einer Milbenschleuder wird's selbst für VSH-Genetiken manchmal unnötig eng.


    Grüsse vom nebeligen Mindelsee


    Michael

    Hat jemand ne Tüte Chips? ^^


    Langsam wird's amüsant.

    Sind bei Euch wirklich alle Völker (nicht gerade nur 10 oder 20) exakt gleich und Wetter/Tracht/Entwicklungszustand der Völker jedes Jahr ident?


    Dann hätte ich an Eurer Stelle keinen Spass mehr an der Imkerei, wird ja nach 2 Jahren langweilig:P.


    Und das ganze Waben hin- und herhängen hat, neben der Arbeitswirtschaft, auch einen grossen Nachteil: Ihr gleicht so die "Keimlast" schön aus.:thumbdown:


    Grüsse vom nebeligen Mindelsee


    Michael

    Wir nutzen Plattformanhänger (Pritschenanhänger ohne Bordwände). Nur die Stirnwand sollte stabil sein. Ansonsten hat Bodenseebiene recht - Luft von unten hilft viel.


    Beladen wird mit Raupenstaplern (Eigenbau ähnlich dem von Meinrad aus "MiniDumper"). Die passen sogar quer in Scudo/Jumpy Kleintransporter. Das ermöglicht uns den Anhänger angekuppelt zu lassen beim Stapler ein-/ausladen - sehr vorteilhaft.


    Zum Beladen brauchen wir keinen zusätzlichen Hubwagen - einfach mit der nächsten Palette vorschieben bis der Anhänger voll ist.

    Abladen dann mit Alurampen.

    Seitlich Laden braucht halt Platz - den gibt es im Wald nicht immer.


    Grüsse vom sonnigen Mindelsee


    Michael

    So ganz verstehe ich die Aufregung nicht.


    DSGVO hat sicher zu einem geregelteren - und häufig auch bewussteren - Umgang mit sensitiven Daten geführt. Das kann jeder von uns in Vereinen miterleben.


    Beim Urheberrecht, gerade in Fachforen, sehe ich das ähnlich. Wie viele der tiefgründigen und teilweise perfekt geschriebenen Beiträge in diesem Forum habe ich schon bei Imkervorträgen anderer wiedergefunden? Natürlich ohne jegliche Referenz der Quelle ;(


    Solches Trittbrettfahren schadet enorm. Nicht ohne Grund sind einige Experten hier rar geworden.


    Grüsse vom sonnigen Mindelsee


    Michael

    Hmm,


    Viel Spass beim Kran-TÜV. Prüfbuch und Erstabnahme hat ja hoffentlich der Hersteller mitgeliefert/vorbereitet.


    Die SVFLG dürfte Dich zusätzlich um Sachkunde bitten. Zu Recht, denn Unfälle mit Lademaschinen haben oft langwierige Folgen.


    @Werra-Meissnerimker:

    Sowas ist keine Ladung und wird von geschulten Polizeibeamten als Teil des Aufbaus gesehen. D.h. entweder doch Fahrzeugabnahme oder ABE (dürfte bei solchen Maschinen selten sein).


    Gruss vom sonnigen


    Mindelsee

    Vor ein paar Jahren hatten wir in Soltau einen Technikworkshop mit Frank Osterloh. Die Workshopteilnehmer hatten Ihre Erfahrungen mit den jeweils angesprochenen Geräten eingebracht.

    Das hatte vielen bei der Entscheidung für ihre, auf die Betriebsgröße angepasste,Technik geholfen.

    Ich denke gerade darüber nach, dies in 2019 in Donaueschingen nochmals als Tagesworkshop einzuplanen.

    In D-eschingen gab's vor 3 Jahren oder so mal die Möglichkeit Wandertechnik vergleichend auszuprobieren.

    Messe und Workshop ersetzen aber nicht Besuche bei KollegInnen.

    Was auf dem Parkplatz funktioniert muss nicht im Gebirge, in der Au oder auf der Heide zum persönlichen Betriebsablauf passen.

    Nun, die Imker mit Abfüllmaschinen haben ohnehin die Mehrfachnutzung von fremden Einweggläsern aufgegeben.

    Hmm, kann ich jetzt nicht nachvollziehen.


    Was bitte hat die Abfülltechnik mit der Nutzungshäufigkeit der Gläser zu tun?

    Wüsste keine Abfüllmaschine die da Einschränkungen macht.

    Bei den Etikettiermaschinen sieht es freilich anders aus. Aber auch hier spielt die Zahl Vornutzungen keine Rolle.


    Gruss vom sonnigen


    Mindelsee

    Hinweise auf Ertrag pro ha findest Du eher bei Stefan Mandl, nicht unbedingt bei Maurizio.


    Den Wert solcher Angaben in der imkerlichen Praxis kann man aber getrost hinterfragen - zuviele Faktoren die das tatsächliche Ergebnis beeinflussen.


    Gruss vom Bodensee

    Super Sommerwetter,


    tolle Obstblüte am Bodensee,


    Morgen startet er, der Badische Imkertag mit riesiger Ausstellung und spannenden Vorträgen.


    Kommt einfach vorbei und geniesst Veranstaltung, Landschaft und Bodensee.


    Grüsse


    Michael

    Am 21. und 22. April 2018

    findet der Badische Imkertag in Stockach (Bodensee) statt.


    Auf dem Programm stehen spannende Vorträge zu aktuellen Themen:

    Programm (PDF)


    Samstag, 21.4.2018

    11.30 Asiatische Hornisse auf dem Vormarsch Dr. Manfred Verhaagh
    14.00 Lithiumchlorid in der Varroabekämpfung - Stand der Forschung mit Diskussion Dr. Peter Rosenkranz
    15.30 Bestäubungsimker - der Imker als Dienstleister Friedhelm Kemmeter


    Sonntag, 22.4.2018

    11.00 Bienenoptimiertes Mähen Ruedi Ritter
    14.00 Ein Bericht aus der Werkstatt der Neurobiologie - Auswirkungen von Insektiziden/Pestiziden auf das Verhalten von Bienen Prof. Dr. Giovanni Galizia


    Auch die Ausstellung der Imkerfachhändler wird besonders eindrücklich.

    Allein deshalb wäre Stockach einen Besuch wert!


    Alle BesucherInnen sind herzlich willkommen.




    Hallo


    Inzwischen laufen zahlreiche (ältere) Nassleimmaschinen mit DIB-Gewährstreifen. Die meisten sind tatsächlich Enos Fabrikate aus der Kellereiwirtschaft.


    Sie benötigen gewisse Anpassungen (ist kein Hexenwerk, gibt auch professionelle Unterstützung - einfach mal nach Donaueschingen :) ).


    Einlaufzeit/Adjustierung an Glasgrösse ist erforderlich.


    Grüsse vom sonnigen Bodensee


    Michael

    Komisch, zwei meiner Königinnen-Serien sind 2008 komplett 3 Tage vor Schlupf steckengeblieben.

    Die Völker waren nach den massiven Vergiftungen so schwach, dass aus 20 Völkern

    - 46 kg Honig total kamen und

    - 7 überwinterungsfähige Einheiten übrigblieben.


    Scheinbar habe ich Populationsbiologie nicht verstanden.

    Wenn ich 90% Bienen vernichte, grosse Teile der Brut geschädigt sind, der Boden über 2 Jahre Giftkonzentrationen weit über LD50 hat, wie soll da ein Brutzyklus (von wem gepflegt?) wieder vitale Wirtschaftsvölker machen?


    Grüsse vom schwülen Mindelsee


    Michael


    P.S.: Ob sublethale Effekte, spätblühende Gründüngungen, ... besser sind sei dahingestellt.

    Hallo Jörg,


    "leider" kommt seit gestern (massive Regenfälle zu Ende, Temperaturen steigen, Blüten der zurückgefrorenen Bäume brechen gerade auf) wieder ordentlich was rein (> 2 kg/Tag). Ich schätze den Akazienanteil auf 40-60%.


    Macht mir an einem grösseren Ablegerstand gerade echt Probleme.


    Grüsse vom Mindelsee