Beiträge von VDM

    Hallo Andreas (AMK)!
    Das Argument mit dem Standort ist sehr wichtig.
    Ich selber habe kompatible Beuten (Zander) mit 25 mm Wanddicke und ein Vorlagern im Hochsommer habe ich noch nicht beobachtet, obwohl einige Beuten sehr lange in der Mittagssonne stehen.
    Auf der Seite der Magazinimker sind Bezugsquellen aufgeführt. Die Preise bei 'Beutenjäger' erscheinen mir gehoben.
    Mit Seber und Lang habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht (Preis-Leistungsverhältnis). Mit der Suchfunktion gibt es über dieses Thema der Qualität der Hersteller mehr zu lesen.


    Wagner in Murnau hat gute Qualität, nur hatten bislang seine 'kompatiblen' Beuten keine 25 mm Wandstärke (Austauschbarkeit unter den Herstellern).


    Gute Vorbereitungen für den Start


    Andreas

    Hallo Doro E!


    Es stinkt übel. Die aufgelösten Honigreste, ich drücke verdeckelte Futterecken vor dem Wässern ein, fangen an zu gären.
    Ich bin froh um die Gummihandschuhe mit langen Stulpen von der Ameisensäurebehandlung.


    Die Rähmchen werden bei mir getrocknet und bei entsprechender Anzahl in 5% Sodalösung ausgekocht, in 5% Essiglösung neutralisiert (in einer großen Pflanzschale), anschließend abgebraust.
    Sie riechen wie früher die Waschstube meiner Tante. Nichts Gammeliges ist zu verspüren. Das Holz leidet nicht mehr wie sonst bei Sodalösung. Die Rähmchen, vernagelt und mit Propellerleim D3 verleimt, halten die Wässerung durch. Du musst halt schauen, dass sie komplett vom Wasser bedeckt sind.
    Das Wachs wird bei mir noch dreimal mit reinem kalkfreiem Wasser aufgekocht und nach dem Erkalten unten abgekratzt. Zum Schluß mit entmineralisiertem Wasser. Da stinkt dann nichts mehr.


    Ich nehme so eine altes blaues Chemikalienfass mit Deckel und trete einmal am Tag mit dem Fuß kräftig dagegen, damit die Luft aus den Zellen entweicht.


    Meine Tomaten und Himbeeren haben nichts dagen, dass ich diese Brühe an ihren Fuß gieße. Ich bin halt Schwabe. :-D"No nix umkomma lau'" hat d'Hausfrau g'sagt und "A'gschleckt wirscht ond wenn de no so zappelst" und hat die Maus am Schwanz aus dem Sahnetopf gezogen. Wir im Süden müssen Berlin mit durchfüttern.:-D


    Herzliche Grüße


    Andreas

    Hallo!


    Ich habe zwei Versuche mit unterschiedlicher Einweichzeit gemacht. Hier die Ergebnisse:


    Ausbeute Wabenauskochen


    Gewicht gekaufte Mittelwände:
    • Eigenwachs (Goldimkerei Oberschwaben, gewalzt)
    1090 Gr. in 15 Mittelwände = 70 Gr. pro Mittelwand
    • Biorat/Wallner (rückstandskontrolliert, gegossen ?)
    2020 Gr. in 25 Mittelwände = 80,8 Gr. pro Mittelwand
    Anmerkung: Mittelwände aus Eigenwachs werden lieber ausgebaut


    Gewichtsausbeute in Beziehung zu gewässerten Waben (Dampfwachsschmelzer)
    6 Tage: 654 Gr. bei 7,8 Waben = 83,3 Gramm pro Mittelwand
    Gewinn zu Mittelwand Eigenwachs: 19 %
    Gewinn zu Mittelwand Wallner: 3 %


    4 Tage: 653 Gr. bei 12,8 Waben = 75,23 Gramm pro Mittelwand
    Gewinn zu Mittelwand Eigenwachs: 10 %
    Verlust zu Mittelwand Wallner: - 6 %


    Fazit: Ich werde keine weiteren Versuche mit kürzerer Einweichzeit machen, da für mich die Tendenz klar ist und ich zukünftig auf 6 und mehr Tage Einweichzeit achte.
    Wahrscheinlich braucht das Wasser Zeit, um in die verschlossenen Brutzellen einzudringen. Die Waben stammten von einer totalen Brutentnahme. Wahrscheinlich gibt es auch Unterschiede zwischen Brutwaben und alten Leerwaben. Aber da soll ein Schüler einer Bienen-AG oder ein Student eine Arbeit darüber schreiben und sie können beim Weissacher Imkertag berichten


    Herzliche Grüße


    Andreas

    Lieber Bernhard!


    Da Du in der Möglichkeitsform geschrieben hast und keine anderen User geantwortet haben, schließe ich, dass noch niemand es ausprobiert hat oder Erfahrungswerte hat.
    Ja, wenn man mehr Zeit hätte!


    Herzliche Grüße


    Andreas

    Hallo!


    Gibt es eine optimale Einweichzeit der Waben? Hat es unter Euch eine(r) gestestet? Die Suchfunktion brachte keine Antwort.


    Zum Hintergrund der Frage:
    Beim Nassauschmelzen ohne die Waben vorher gewässert zu haben, stellte ich ich eine ungefähre Ausbeute von 1 : 1 fest (Wachsausbeute zu Gewicht Mittelwände).


    Seitdem ich die Waben vorher einweiche, stelle ich eine 12% bis 22 % höhere Ausbeute fest. So bekomme ich einen Wachsüberschuss und das Wachs wird schön gelb.


    Zwar ist beim Erkalten festzustellen, dass noch Restwachs im Trester bleibt. Dieses hatte ich auch schon ausgedrückt, aber es wurde dunkles Wachs und Kerzen gieße ich nicht. Solch dunkles Wachs kommt mir nicht in die Mittelwände.


    Nachdem die Suchfunktion eine Einweichzeit von 1 -3 (und länger) Tage ergeben hat, nun die oben aufgeführte Frage.
    Denn die unterschiedliche Ausbeute von 12 - 22 % Überschuss lässt mich vermuten, dass es mit der Einweichzeit zu tun hat.


    Wie lange brauchen Larvenhäutchen bis sie ganz vom Waser voll gesogen sind?


    Herzliche Grüße


    Andreas

    Hallo Pisolo!


    Für kleine Mengen, wie Du es brauchst, besorge Dir bei Kremer Pigmente den kleinen Glasläufer, siehe : http://www.kremer-pigmente.com…-stiel--klein-883340.html


    Von irgendwo noch eine Glasplatte zum Anreiben der Pigmente. Es lohnt sich, da ja die Pigmente unangerieben jahrelang haltbar bleiben.
    Dann mit kreisenden Bewegungen unter Druck anreiben. Vorher mit einer kleine Spachtel für die Ölmalerei an'manschen', Pigment und Öl anteigen.


    Der Trick ist, dass die Pigmentkörnchen von allen Seiten mit dem Malmittel, hier Leinöl, umgeben sein müssen. Die großen Farbhersteller machen es mit drei Walzen, die unterschiedlich schnell laufen, und die Scherkräfte reißen die Pigmente auseinander und zwingen das Öl um die Teilchen. Ich privat mache es bei größeren Mengen z.B. Beuten mit Glasmurmeln und einem alten Gurkenglas und drehe das ganze 10 - 15 Minuten. Es kommt eine herrlich streichfähige Farbe heraus. Vom sogenannten "Abkreiden" habe ich jetzt noch nichts bemerkt.


    Für kleine Mengen, 10 - 20 Gramm Pigment, reicht der Glasläufer.


    Zur Haltbarkeit, die ersten Beuten haben jetzt seit 5 Jahren ihren Schutzanstrich, möchte ich noch anmerken. Am Anfang bekamen sie 3 - 4 Anstriche von 'mager' bis 'vollfett', wie es Kremer für den Holzschutz Außen empfiehlt. Bei starker Tracht merkte ich aber, wie das viele Wasser nicht schnell genug von innen nach aussen diffundieren konnte und es sich Farbwölbungen nach aussen bildeten. Nach der Volltracht bildeten sie sich zurück.
    Seitdem ich nur noch 1 - 2 Pigmentschichten auftrage, kann ich es nicht mehr feststellen.
    Eisenoxidpigmente (am Besten noch mit Zinkweiß etwas aufgehellt) wirkt laut Literatur antibakterizid. Früher macht man ja sogar Zinkoxidumschläge beim Menschen.


    Fröhliches Malen, bei diesen Temperaturen kann man es ja wieder


    Andreas

    Hallo Horstus,
    meine Norwegerinnen bleiben schön in der Kiste, obgleich ihre Carnicanachbarinnen fliegen bei entsprechender Wärem und Sonnenschein.


    Herzliche Grüße
    Andreas

    Guten Morgen!
    Trotz des leichten Nachtfrostes der letzten zwei Nächte am Rande des Schwarzwaldes brüten sie wieder. Gestern entdeckte ich die ersten klaren Wachsschuppen auf den Windeln. Merken sie die für uns die kaum wahrnehmbare zunehmende Tageslänge?
    Sie brüteten auch letztes Jahr zur Jahreswende. Hoffentlich wiederholt sich jetzt nicht das gleiche Spiel und wenn, dann möge der Winter schnell kommen, damit sie das Brüten wieder einstellen.


    Kommt gut über die Jahre!


    Andreas

    Hallo,
    mit ist beim Öffnen der Beute zum Träufeln der Oxalsäure seither aufgefallen, dass sie direkt unter der Folie sitzen. Ich habe 8 cm dickes Hanfisolationsmaterial über der Folie und unter dem Deckel. Ich bilde mir ein, so können sie über die Oberträger wechseln, um die Bienentraube zur neuen Futterwaben zu führen. Ein Futterabriß zur Winterszeit sei somit ausgeschlossen. Deshalb werde ich die dicke Isolierung beibehalten.


    Herzliche Grüße
    Andreas

    Hallo Sven!
    Würden zur Abschirmung der Wellen die von Imkermeister Beer propagierten Wärmebretter (Diskussionen liefen darüber hier im Forum) auf dem Edelstahlgitter genügen? Mit Plastikgitter bin ich vorsichtig, da ich wegen Ratten oder Mäuse (?) im Herbst schlechte Erfahrungen habe.
    Genügt ein Sperrholzbrett (ca. 5/6 mm stark), welches ich im zeitigen Frühjahr nach Beseitigung des Totenfalls, auf das Edelstahlgitter lege und bis zur Einwinterung darin belasse, um refelektierte Wellen abzuschirmen?


    Herzliche Grüße


    Andreas

    Hallo Bernhard,


    und hier wird der Versuch näher beschrieben: http://www.honeybee.neurobiologie.fu-berlin.de/Reception%20&%20Learning%20of%20Electric%20Fields%20ESM.html


    Wie im Text dieses Links (http://www.fu-berlin.de/presse…013/fup_13_060/index.html) ausgeführt, wäre die Honigbiene das erste bekannte Landtier, welches sich über elektrische Ladungen austauschen kann.
    Bei den Filmen und Beschreibungen über den Schwänzeltanz hieß es zwar immer, sie würden im dunklen Stock mit ihren Fühlern die Schwingungen der Vortänzerinnen abnehmen, aber in den Filmen waren relativ wenige direkte Berührungen zu sehen, soweit ich mich erinnern kann.


    Die elektrischen Ladungen können sie auch so abnehmen. :wink: Dann wäre die Natur schon früher auf das 'Morsen' gekommen! Forschungsaufgabe: Entschlüsselung des 'Bienenmorse'. Hurra, wir könnten dann endlich direkt Kontakt mit unseren 'Sonnenvögelchen aufnehmen! :wink:
    Herzlicher Gruß
    Andreas

    Hallo!
    Genau so ein "selbstgestricktes" Zusetzgitter wie im Link von #40 beschrieben hatte ich mir selbst gebaut und sie haben sich doch darunter "gegraben". Das Zusetzgitter aus Kvarnhult (Link bei #38), welches beide Seiten umfasst und die gesamte Wabe abdeckt (auch die gegenüberliegende Seite) werde ich mir für das nächste Jahr merken und nachbauen. Danke für den Tipp!


    MfG
    Andreas