Beiträge von VDM

    Hallo!

    Das mit den 4 halben Waben dachte ich bei der MS-Behandlung vor einer Woche beim Blick von oben auch. Sie hatten sich alle nach unten verzogen und saßen dicht und in großer Stärke beieinander.

    In deinem Fall würde ich noch eine OS-Behandlung machen. Nach meiner Erfahrung (10 Jahre) vertragen sie die MS-Behandlung gut. Eine darauf folgende OS-Behandlung vertragen sie auch.

    Jetzt wird es wieder kalt für die OS.

    Wenn genügend gesunde Winterbienen im Sept./Okt. geschlüpft sind, könnten sie es zum Frühjahr packen. Du kannst nach einer OS-Behandlung und genügend Futter eh nichts mehr machen.

    Schöne Weihnachten

    Andreas

    P.S. Dem Rat von Ribes in #16 schließe ich mich an.

    Hallo!

    Ich habe die Styrodurschiede mit handelsüblichem Holzleim eingestrichen. In meinem Fall war es 'Ponal'. Nur die Stellen (fasrige Kanten), die nicht sauber eingestrichen waren, wurden angeknabbert. Ich hatte vorher Vollholzschiede, leider sind die schwer.

    Hallo Zonia!


    Gerade habe ich die Gläser mit dem nach Deinem Rezept hergestellten Senf in den Keller zum Reifen gestellt! Zusammen mit dem Besitzer eines Whisky-Ladens hatte ich ausprobiert, welcher Honig, welcher Single-Malt-Whisky zu den Senfkörnern passt. Wir probierten die gemöserten Körner mit einer Löffelspitze Honig und dem per Pipette tropfenweise zugegebenen Whisky aus, bis wir Honig und Single Malt hatten.


    Ich hatte noch getrockneten Rosmarin, aber der war nach einer Nacht Reifezeit zu schwach im Geschmack.
    Dann habe ich Rosmarin frisch aus dem Garten genommen und mit dem Wiegemesser "bearbeitet". Ich habe jetzt nicht ganz so viel Rosamrin genommen, weil er frisch war.


    Wir werden das Ergebnis in drei Wochen testen! Das Ganze schmeckt schon jetzt sehr lecker!
    Die Mischungsverhältnisse deines Rezepts ergaben eine Konistenz wie sie sein sollte.


    Herzlichen Dank für die Bereitstellung des Rezepts.
    Den Name des Single-Malt schicke ich Dir per PN.


    Herzliche Grüße
    Andreas

    Hallo!
    Ich staune über das Zeitgefühl der Bienen! Eine Zunahme der Tageshelligkeit von 4 Minuten seit der Wintersonnenwende merken sie bereits.


    Beim Kontrollieren der Windeln nach der OS-Behandlung entdeckte ich heute auf den Windeln von zwei Völkern die ersten frisch geschwitzten Wachsplättchen.
    Sie haben wieder begonnen zu brüten.


    Da es im Internet allerlei Möglichkeiten zur Tageszeitberechnung gibt, stellte ich fest, die Tage sind seit der Wintersonnenwende gerade einmal 4 Minuten länger geworden. Ich habe noch nichts gemerkt, aber die Bienen.
    Ich staune immer wieder über den Superorganismus der Honigbiene, früher von Johannes Mehrig als erstem als 'ein Bienenwesen' beschrieben und er wurde dafür ausgelacht. Erst Dierzon konnte den Begriff 'der Bien' publik machen.


    Hoffentlich sind alle Winterbehandlungen abgeschlossen!


    Einen guten Rutsch wünscht


    Andreas

    Hallo Sanni!


    Ich setz sie erst im Herbst um. Bis dahin muss ich die Klagen ertragen. Meine "Weisel" lehnt es ab, in der Imkerjacke zu gärtnern. Die Bienen lieben es leider, ihre Anflugschneisen genau über die Gemüsebeete zu legen.
    Ich hatte die Beuten schon umgedreht mit Abflugrichtung Zaun (dahinter eine Wiese) und Richtung Westen. Es hat nichts genützt. Sie wollen aus Osten einfliegen.


    Danke für die Antwort.


    Gruß Andreas

    Hallo!


    Nachdem sich bei dem bisherigen Standort zwar die Bienen, aber nicht meine Frau (Gartenarbeit wird behindert) wohl fühlen, denke ich an einen Umzug 10 Meter weiter unter einen Nussbaum nach.


    Hat jemand hier im Forum Erfahrungen damit? Verabscheuen Bienen den Duft der Walnussblätter?


    Ich frage, weil die Suchfunktion diesbezüglich nichts ergeben hat.


    Der Garten ist so groß nicht.


    Grund für die Frage: Nussbäume wurden bei vielen Höfen gepflanzt, um die Fliegen fern zu halten. Es könnte ja sein, auch die Bienen mögen seinen Duft nicht.


    Bei mir steht der Baum nordöstlich der Bienen. Aus dieser Windrichtung kommt der Wind bei uns nur im Winter. Deshalb war seither nichts von Auswirkung fest zu stellen. Aber wenn sie direkt darunter stehen, könnte es sein.


    Vorteile wären auch: Im Frühjahr hätten sie lange Sonne und im Hochsommer Beschattung.


    Herzlichen Dank für Erfahrungsberichte.


    Herzlicher Gruß


    Andreas

    Hallo!


    Der Austrieb auf den Fotos sieht mir sehr nach Giersch aus. Es ist durchaus denkbar, dass der sich als Unkraut im Töpfchen mit eingeschmuggelt hast.


    Wehe, du hast ihn im Garten!!!! Du kannst jede Ladung Erde auf dem Spaten nach den kleinsten Würzelchen durchsuchen, anders bekommst du ihn nicht merh los.


    Einmal habe ich probiert zu essen (essbares Wildkräuter). Er ist leicht "verdauungsfördernd" und sonst heißt es für ihn: Der Hunger treibt's rein!


    Gruß


    Andreas

    Hallo!


    Der obige Beitrag von "kato" macht mit Recht auf den Rücken aufmerksam.
    Ich imkere mit Zander in Zweieraufstellung auf Böcken. Der Abstand zwischen den Böcken ist so groß, dass ich bequem arbeiten kann ohne mich verdrehen zu müssen. Das Drehen des Rückens mit Last soll ja das pure Gift für die Bandscheiben sein.
    Die oberen Zargen stelle ich beim Durchschauen auf einen Campingtisch, so dass ich mich nicht zum Abstellen bücken muss. Die Höhe der Böcke habe ich meiner recht langen Körpergröße angepasst. Honigwaben werden einzeln entnommen. Bienen werden nach einem Vorschlag von Klaus Nowottnik in der "Bienenpflege" von der Honigwabe in einen großen Karton abgestoßen und -gefegt und nachher komplett wieder zugegeben. Bei dem Karton klappe ich die obere Längsseite zu, so dass es einen kleinen Dunkelraum gibt. Die Flugbienen fliegen zurück und die jüngeren Bienen laufen nicht verwirrt auf dem Boden herum und finden ggf. nicht wieder zurück. Die Völker bleiben ruhiger. Bienenflucht benutze ich nicht, da mir der Honig so trockener bleibt. Wenn eine Kiste voll ist, wird sie sofort ausgeschleudert. Ich bin Hobbyimker, bei großen Völkerzahlen muss anders organisiert werden
    So kann ich neben die Zanderbeuten treten und meinen Rücken schonen.
    Dann dürfte die Frage der Beute keine solch große "Glaubens"frage werden.


    Herzliche Grüße


    Andreas

    Hallo Bienengeist!


    Erst nach 3-4 maligen Aufkochen mit Regenwasser, langsamen Abkühlen und gründlichem Abkratzen der Dreckschicht verschwindet für mein Geruchsempfinden aller Geruch vom Trester.


    Ich habe das subjektive Gefühl, dass es erst nach dem letzten Klären mit demineralisiertem Wasser wirklich sauber ist. Ach ja, und beim ersten Mal aufkochenen, kläre ich mit Zitronensäure. Das bindet ziemlich viel Dreck.
    Ja, ich weiß, dass dies viel Gas zum Heizen kostet, aber da ich meinen Honig auch sehr gerne esse, will ich saubere Mittelwände und ich bin Hobbyimker. Das ist es mir wert.


    Herzlichen Gruß


    Andreas

    Hallo!
    Nachdem ich vorletztes Jahr genau diese wie oben erwähnte frühe Brut ausgeschnitten hatte, wurden die Löcher das ganze restliche Bienenjahr über nicht mehr mit Wabenwerk repariert.
    Ich würde deshalb empfehlen, anschließend entweder ein Stück Mittelwand irgendwie "reinzupfriemeln" oder die verdeckelte und nichtverdeckelte Brut an- und aufreißen (Ja, es ist barbarisch!) und ihnen 1 oder 2 Tag Zeit zum Ausräumen zu geben, dann behandeln. Die Behandlung nach 1 oder 2 Stunden Wartezeit bereits durch zuführen, erscheint mir als zu kurz.
    Ich habe dieses Jahr dann aber nicht wieder nachgeschaut um die Ausräumaktion zu kontrollieren, weil es in der Nacht 0 Grad Celsius gehabt hatte und ich so OS träufeln konnte.
    Einen guten Rutsch wünscht


    Andreas

    Hallo Waldschratt!


    Wenn ich den Prospekt von Seber und Lang von 2014/15 richtig lese, dann hat die Firma keine Zander-Einfachbeute mit 20 mm Wandstärke, sondern kompatible Magazinbeuten in Zander mit 25 mm Wandstärke. Mit diesen Kisten von Seber und Lang bin ich sehr zufrieden, was die Maßhaltigkeit betrifft. Gute Lieferanten brauchen Zeit für Qualität.


    Andere Lieferanten finden sich auf der Seite der Magazinimker.


    Ich kann mir den Kritikpunkt nicht verkneifen, dass mit der Suchfunktion oder etwas Eigeninitative der Punkt nicht auch selber hätte geklärt werden können, anstatt die Zeit von hilfsbereiten Menschen zu beanspruchen.


    Eine frohe Weihnachtszeit
    wünscht


    Andreas

    [quote='Kuden-Imker','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=493012#post493012']


    Das Wachs aus dem Brutraum sollte unbedingt in die Kerze, damit wir Schadstoffe und Reste von Behandlungsmitteln nicht immer weiter anreichern und den Bienen dann als Mittelwand anbieten.


    QUOTE]


    Hallo Michi!


    Da ich nur mit wasserlöslichen Säuren als Behandlungsmitteln, mit der TBE arbeite und mit Zandermagazinen, ich zudem ausschließlich mit rückstandskontrollierten Mittelwänden startete, wird bei mir keine Brutwachs sehr alt.


    Ich habe bislang keine Bedenken. Weiß aber jemand, ob Neonicotinoide oder PSM besonders hitzestabil sind? So dass sich allmählich im Wachs die Kontamination summieren könnte?


    Einde fundierte Antwort wäre sicherlich allgemein interessant. Mit der Suchfunktion habe ich jetzt nichts gefunden.


    Herzliche Grüße


    Andreas


    Nachtrag: Rechtschreibfehler