Beiträge von VDM

    Lieber Patrick!

    Mit dem Eingang habe ich es so verstanden, dass die Höhe nicht mehr als 5,5 Millimeter haben darf, um das Eindringen der Vv zu verhindern.


    Gruß Andreas

    Hallo Joschua1!

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast Du zu wenige Völker für einen Sammelbrutableger.


    Bevor du mit einem 1 Waben-Ableger herum "geigelst", probiere die Methode über Edelmaden im Honigraum (am Dreispitz).

    Das ist eine alte Vermehrungsmethode für Imker mit kleiner Völkerzahl. Ich habe es am Anfang auch so gemacht und war mit den Königinnen zufrieden.

    Die Suchfunktion wird dich mit genügend Information dazu versorgen.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo Melanie!


    Nach dem Vortrag erzählte Dr. Verhaag noch, dass eine Abnahme der asiatischen Hornissen-Völker in Frankreich durchaus auch mit den "normalen" Reaktionen von Insekten auf Witterungsschwankungen erklärbar sei (Brutverhalten). Sorry, dass ich nichts Hoffnungsvolleres berichten kann.

    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen!

    Heute Abend war der Vortrag in Karlsruhe von Dr. Manfred Verhaagh im Naturkundemuseum: Die Asiatische Hornisse Vespa velutina & ihre Bekämpfung.

    "VorsichtBienen" war auch da. Er kann sicherlich auch berichten, da ich leider eine halbe Stunde zu spät kam.

    Was mir in Erinnerung blieb:

    1. Die Art hat inzwischen das gesamte Stadtgebiet von Karlsruhe besiedelt.

    2. Nester, die von oben aus Hochhäusern hätten einsehbar gewesen wären, blieben bis zum Laubfall unentdeckt.

    3. Die Gründungsnester sind von denen der Mittleren Wespe im Aussehen nicht unterscheidbar (siehe Bild 1)

    4. Die Umhüllung ist stabiler wie der von anderen Wespenarten, da mehrlagig (siehe Bild 2).

    So können sie in den Kronen der Bäume auch Hagel und Landregen widerstehen.

    5. Der Stachel der Velutina ist 6 mm lang, der von unserer heimischen Art 3,7 mm lang.

    6. Noch schafft es die Berufsfeuerwehr Karlsruhe mit ihrem größten Hubsteiger die gemeldeten Nester zu entfernen. Wenn sich die Art etabliert hat, kommen sie wegen der hohen Anzahl nicht mehr hinterher.

    7. Die Ausbreitung der Art erfolgt expotienell.

    8. Der Fund in Engelsbrand (Enzkreis, ca. 20 Kilometer Luftlinie von der Innenstadt von Karlsruhe) ist bestätigt.

    9. Nur starke Bienenvölker haben eine Chance bei allerdings verminderter Honigleistung. Sie stehen unter Dauerstress durch die ständige Belagerung.

    10. Die Öffnung des Flugloches darf nicht mehr als 5,5 mm Höhe betragen, um ein Eindringen der Velutina zu verhindern. In dem spanischen Video (siehe oben) sind Edelstahlausführungen von Winterkeilen zu sehen (LEGA aus Italien?). Dr. Verhaagh hat ausgeräuberte tote Schwachvölker gesehen.

    11. In Großbritannien sind erfolgreich Versuche mit untergeschnallten Minisendern durchgeführt, um Nester aufzuspüren. Es scheitert aber noch an den hohen Kosten.

    12. In den Niederlanden wurden erfolgreich Versuche mit Wärmebildkameras auf Flugdrohnen durchgeführt, um Nester aufzuspüren. Die großen Filialnester würden sich durch ihre Wärmeabstrahlung bemerkbar machen. (Anmerkung: In den frühen Morgenstunden?)

    13. Eine Untersuchung in Frankreich ergab, dass auf dem Lande die Nahrung der Velutina einen Anteil von 80% Bienen enthielt.

    14. Bislang seien in Frankreich keine natürlichen Feinde, z.B. Vögel, bekannt. Vögel öffneten nur bei verlassenen Nestern die Hülle auf der Suche nach restlicher Brut. Auch unsere einheimische Hornisse werde von Vögeln in Ruhe gelassen.

    15. Fallen würden mehr Bienen anlocken wie Velutina und hätten sich als nutzlos erwiesen.

    16. Wenn mit vergifteten Fleisch bekämpft werde, müsste das Nest anschließend sofort entfernt werden, da die Vögel (siehe 14.) sonst sich auch vergiften würden. Vermutlich sei es in Deutschland sowieso verboten.

    17. Der Beschuss durch Waffen (Schweiz) oder durch Wasserstrahl hätte sich als erfolglos erwiesen. Die Karlsruher Berufsfeuerwehr arbeite mit Kohlendioxid (Vereisung und Lähmung).

    18. Bislang sei das Aufspüren der Nester am Besten durch Telemetrie erfolgreich gewesen.

    (Im Abflugbereich der Hornissen wird seitlich davon eine Futterstelle eingerichtet. Die Abfluglinie dieser Futterstelle wird in einer Karte eingetragen. Wo sich die Linien kreuzen, ist das Suchgebiet für die Nester).


    Kurzum: Sie wird in 2 -3 Jahren auch Pforzheim und sein Umland erreicht haben. Was ich dann wohl machen werde?

    imkerforum.de/attachment/11630/

    Hallo!

    Das mit den 4 halben Waben dachte ich bei der MS-Behandlung vor einer Woche beim Blick von oben auch. Sie hatten sich alle nach unten verzogen und saßen dicht und in großer Stärke beieinander.

    In deinem Fall würde ich noch eine OS-Behandlung machen. Nach meiner Erfahrung (10 Jahre) vertragen sie die MS-Behandlung gut. Eine darauf folgende OS-Behandlung vertragen sie auch.

    Jetzt wird es wieder kalt für die OS.

    Wenn genügend gesunde Winterbienen im Sept./Okt. geschlüpft sind, könnten sie es zum Frühjahr packen. Du kannst nach einer OS-Behandlung und genügend Futter eh nichts mehr machen.

    Schöne Weihnachten

    Andreas

    P.S. Dem Rat von Ribes in #16 schließe ich mich an.

    Hallo!

    Ich habe die Styrodurschiede mit handelsüblichem Holzleim eingestrichen. In meinem Fall war es 'Ponal'. Nur die Stellen (fasrige Kanten), die nicht sauber eingestrichen waren, wurden angeknabbert. Ich hatte vorher Vollholzschiede, leider sind die schwer.

    Hallo Zonia!


    Gerade habe ich die Gläser mit dem nach Deinem Rezept hergestellten Senf in den Keller zum Reifen gestellt! Zusammen mit dem Besitzer eines Whisky-Ladens hatte ich ausprobiert, welcher Honig, welcher Single-Malt-Whisky zu den Senfkörnern passt. Wir probierten die gemöserten Körner mit einer Löffelspitze Honig und dem per Pipette tropfenweise zugegebenen Whisky aus, bis wir Honig und Single Malt hatten.


    Ich hatte noch getrockneten Rosmarin, aber der war nach einer Nacht Reifezeit zu schwach im Geschmack.
    Dann habe ich Rosmarin frisch aus dem Garten genommen und mit dem Wiegemesser "bearbeitet". Ich habe jetzt nicht ganz so viel Rosamrin genommen, weil er frisch war.


    Wir werden das Ergebnis in drei Wochen testen! Das Ganze schmeckt schon jetzt sehr lecker!
    Die Mischungsverhältnisse deines Rezepts ergaben eine Konistenz wie sie sein sollte.


    Herzlichen Dank für die Bereitstellung des Rezepts.
    Den Name des Single-Malt schicke ich Dir per PN.


    Herzliche Grüße
    Andreas

    Hallo!
    Ich staune über das Zeitgefühl der Bienen! Eine Zunahme der Tageshelligkeit von 4 Minuten seit der Wintersonnenwende merken sie bereits.


    Beim Kontrollieren der Windeln nach der OS-Behandlung entdeckte ich heute auf den Windeln von zwei Völkern die ersten frisch geschwitzten Wachsplättchen.
    Sie haben wieder begonnen zu brüten.


    Da es im Internet allerlei Möglichkeiten zur Tageszeitberechnung gibt, stellte ich fest, die Tage sind seit der Wintersonnenwende gerade einmal 4 Minuten länger geworden. Ich habe noch nichts gemerkt, aber die Bienen.
    Ich staune immer wieder über den Superorganismus der Honigbiene, früher von Johannes Mehrig als erstem als 'ein Bienenwesen' beschrieben und er wurde dafür ausgelacht. Erst Dierzon konnte den Begriff 'der Bien' publik machen.


    Hoffentlich sind alle Winterbehandlungen abgeschlossen!


    Einen guten Rutsch wünscht


    Andreas

    Hallo Sanni!


    Ich setz sie erst im Herbst um. Bis dahin muss ich die Klagen ertragen. Meine "Weisel" lehnt es ab, in der Imkerjacke zu gärtnern. Die Bienen lieben es leider, ihre Anflugschneisen genau über die Gemüsebeete zu legen.
    Ich hatte die Beuten schon umgedreht mit Abflugrichtung Zaun (dahinter eine Wiese) und Richtung Westen. Es hat nichts genützt. Sie wollen aus Osten einfliegen.


    Danke für die Antwort.


    Gruß Andreas

    Hallo!


    Nachdem sich bei dem bisherigen Standort zwar die Bienen, aber nicht meine Frau (Gartenarbeit wird behindert) wohl fühlen, denke ich an einen Umzug 10 Meter weiter unter einen Nussbaum nach.


    Hat jemand hier im Forum Erfahrungen damit? Verabscheuen Bienen den Duft der Walnussblätter?


    Ich frage, weil die Suchfunktion diesbezüglich nichts ergeben hat.


    Der Garten ist so groß nicht.


    Grund für die Frage: Nussbäume wurden bei vielen Höfen gepflanzt, um die Fliegen fern zu halten. Es könnte ja sein, auch die Bienen mögen seinen Duft nicht.


    Bei mir steht der Baum nordöstlich der Bienen. Aus dieser Windrichtung kommt der Wind bei uns nur im Winter. Deshalb war seither nichts von Auswirkung fest zu stellen. Aber wenn sie direkt darunter stehen, könnte es sein.


    Vorteile wären auch: Im Frühjahr hätten sie lange Sonne und im Hochsommer Beschattung.


    Herzlichen Dank für Erfahrungsberichte.


    Herzlicher Gruß


    Andreas