Beiträge von VDM

    Danke für die Antworten!:)

    Da ist mir geholfen.


    Und das mit der glatten Folie, gut!

    Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen!


    Glücklicherweise kennen die Grünspechte in meiner jetzigen Wohngegend meine Beuten als "Winterkonserve" nicht. Meine 25 mm kompatible Holzbeuten wären für sie kein Problem.

    In meiner Heimatgemeinde und Umgebung hat es sich in Grünspechtfamilien herum gesprochen. Lernen durch zuschauen!

    Volle Honigtöpfe wünsche ich allen, obgleich die Chancen dafür dieses Jahr nicht die Besten sind.

    Andreas

    Hallo!

    Muss ich 'Stehr' Ablegerkästen Innen streichen?


    Ich imkere seit Beginn mit Holzzargen. Mit Stropor habe ich keinerlei Erfahrungen, deshalb diese Anfängerfrage.

    Für Ableger habe ich immer 4-Böden benutzt.

    Mit diesen bin ich selten zufrieden gewesen.

    Gründe: Dichtigkeit der Schiede lässt zu wünschen übrig (Eigenbau). Beim Herausnehmen der Waben werden Bienen gerollt. Die Schiede werden zugekittet. Wenn ich Ableger vereinigen will mit einem Zeitungspapierschied, dann gibt es ein Gewürge beim Herausnehmen des alten Schieds und Hineinschieben des Zeitungsschieds (Rahmen mit aufgeklebter Zeitung). Bis dahin haben sich die Ablegervölker längst gegenseitig "begrüßt".


    Da ich aber im Herbst mit neuen Königinnen in den Winter gehe, brauche ich bis dahin Ablegerkästen.

    Wenn ich zu früh einweisele werden mir wie letztes Jahr die auf der Belegstelle gezogenen jungen Königinnen noch umgeweiselt.


    Deshalb habe ich mir die oben genannten Ablegerkästen beschafft. Sie gehen nicht in den Winter (Specht!).

    Da ich viel mit Schied im Wirtschaftsvolk arbeite, habe ich auch Styrodur-Schiede. Wenn ich sie an irgendeiner Stelle nicht sauber mit Holzleim eingestrichen habe, werden sie unweigerlich angeknabbert.


    Deshalb meine Frage. Muss die Oberfläche innen irgendwie geschützt werden?


    Danke für Antworten von Praktikern!

    Andreas

    Habe heute bei den Regenpausen durchgeschaut.

    Brutbretter wurden um 30% reduziert.

    Pollenbretter sind leergefressen.

    Drei Völker hatten nichts mehr im Honigraum. Vom Verhalten her hatten sie Hunger.

    Deshalb habe ich Futterteig aufgelegt, damit es bis Übermorgen reicht.

    Dann soll hier das Wetter wieder besser werden.

    Nur die Völker, die stark aus dem Winter kamen, hatten noch was im Honigraum.

    Die Brutzargen sind leergefuttert.

    Das habe ich so noch nicht erlebt!

    Hallo!

    Vielleicht ist noch interessant zu wissen, dass das kleine Immergrün (Vinca minor) von den Römern ins Land gebracht wurde. Es ist quasi eine Zeigerpflanze für alte Siedlungen und soll sich entlang der Römerstraßen ausgebreitet haben. In der Nähe der alten Römerstraße Pforzheim-Bad Cannstatt habe ich sie schon am Waldrand gefunden.

    Die Römer sollen sie gerne in der Nähe von Quellheiligtümer gepflanzt haben. (Quelle der Information weiß ich leider nicht mehr).

    Ein mythologisches, aber einfach zu handhabendes Pflänzchen im Halbschatten ist ja nicht schlecht.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo!


    Danke für den Hinweis für Anfänger.

    Mir ist bekannt, dass der Trester mit Erde oder anderem Material abgedeckt werden muss.

    Hallo Ribes!

    Genau!

    Der Trester wird nach dem Abkühlen auf dem Kompost entsorgt.


    In der Anfangszeit meiner Imkerei mit wenigen Völkern versuchte ich noch den Trester im Strumpf mit einer ausgedienten Kartoffelpresse die letzten Wachsreste zu entlocken.

    Die Ausbeute war gering. Das Wachs war dunkel und nur aufwändig zu klären. Ich bin bald davon abgekommen.

    Hallo zusammen!


    Da ich gerade dabei bin, die alten Waben nach der Frühjahrsdurchsicht auszuschmelzen, habe ich die Ausbeute wieder einmal gewogen.


    Da ich vor 2 Jahren noch ein Fan des Nassausschmelzens mit vorherigem Einweichen war, siehe Thread:

    Wie lange Waben wässern zum Nassausschmelzen?


    bin ich inzwischen davon abgekommen. Es ist eine ziemliche ekelige Sache, wenn man arbeitsbedingt die Woche Einweichzeit nicht einhalten kann und das Ganze kippt.

    Ebenso hatte ich versucht, dem Trester durch eine Saftpresse einen höheren Wachsanteil zu 'entlocken'. Außer einer großen Matsche hat dies aber zu nichts geführt.


    Mit folgender Methode bin ich inzwischen zufrieden und werde dabei bleiben:


    • In einem geputzten 100 l Edelstahlkessel (bei Ebay gekauft), kommen 15 -20 Liter Regenwasser. Normalerweise wird er zum Rähmchenreinigen mit Sodalauge benutzt.
    • Hochkant kommen 20 Zanderrähmchen hinein. Kleine bis mittlere Flamme auf dem Hockerkocher. Volle Flamme ist sogar kontraproduktiv. Durch das langsame Hochfahren hat der Dampf Zeit das Wachs in den Larvenhäutchen zu verdrängen.
    • Wenn der Trester im Wasser liegt, werden die Rähmchenseiten in die sprudelnden Mitte gehalten, nochmals heiß gemacht, dann die Rähmchen abgeklopft und mit dem Stockmeisel abgeschabt. Die Edelstahldrähte sind so gut erhalten, dass vor dem Einlöten der MW zumeist nur nachgespannt werden muss.
    • Trester wird mit einem Edelstahlsieb abgeschöpft und in einen billigen Dampfentsafter geleert (Tip: Dr. Pia Aumeier).
    • In der 'Suppe' des großen Kessels schwimmen nur noch wenige Häutchen. Das Gas wird abgestellt und bis zum nächsten Morgen erhärtet ein schöner gelber Wachskuchen, der sich gut entnehmen lässt.
    • Der Dampfentsafter schafft auf einem alten Campingkocher so für sich hin (mindestens eine Stunde, besser zwei Stunden). Ab und zu lockere ich den Trester.
    • Wasser/Wachsgemisch wird abgelassen und darf über Nacht hart werden.
    • In beiden Fällen gibt es schöne gelbe Wachskuchen, die nur abgewaschen, aber nicht abgekratzt werden
    • Sie werden am nächsten Tag oder bald darauf noch einmal mit Regenwasser aufgeschmolzen und durch ein Sieb in einen konischen Wachstopf geleert.

    Die Ausbeute lässt mich zufrieden sein.


    Bei den 20 gemessenen Altwaben waren auch frische Pollenwaben dabei. Sollte es so warm bleiben im deutschen Südwesten, hängen bald wieder die Schwärme in den Bäumen.


    Wachskuchen aus dem großen Kessel: 1590 Gramm. Wachsausbeute aus dem Dampfwachsschmelzer: 562 Gramm.

    Fazit: Auf die Wabe umgerechnet, erntete ich 102 Gramm. Meine Mittelwände (gewalzt) wiegen 78 Gramm. So habe ich gegenüber der Mittelwand eine 22% höhere Ausbeute.


    Wenn ich davon ausgehen kann, dass die Bienen zur Mittelwand nochmals 40 Gramm hinzufügen, (irgendwo im Imkerforum gelesen), so kann ich mit den ca. 20 Gramm Verlust im Trester leben.

    Mit der oben beschriebenen Methode habe ich das für mich günstigste Verfahren (bei 7 Völkern) gefunden.


    Vielleicht ließe sich unter Dampfdruck aus dem Trester noch mehr herausholen, oder ich friere sie ein um die Zellwände platzen zu lassen. Aber der Gewinn von ein bisschen Wachs ist mir die strenge Diskussion mit meiner Frau wegen der Gefriertruhe nicht wert.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo!

    Ich meine keine Falle, sondern eine Futterstation für die Velutina mit fleischlichem Angebot, versetzt mit Thuringensis.

    Dass mit dem geringen Größenunterschied in Melanies Post (#110) ist wirklich schade.

    Auf die Idee mit Thuringensis kam ich, da Vögel, die die geschädigten Velutinanester plündern, nicht geschädigt werden.


    Andreas

    Hallo zusammen!


    Könnte die Vespa velutina mit Bakterium thuringensis bekämpft werden?


    Anfang der neunziger Jahre erlebte ich, wie der Schwammspinner die umliegenden Wälder leer fraß. Das Schmatzgeräusch der Raupen war zu hören, fürchterlich! Mit einem Häutungshemmer, vom Hubschrauber gespritzt, wurde versucht, die Wälder zu retten.

    Sie drangen in die Dorfgärten ein. Ich konnte unseren Apfelbaum mit Spritzungen von Bakterium thuringensis (Durchfall bei jungen Raupen).


    Laut Wikipedia gibt es verschiedene Thuringesis-Linien. Siehe den Artikel dort.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bacillus_thuringiensis


    Reagiert das Bakterium auch bei fleischverarbeitenden Velutina?


    Dann könnte ja eine "Futterstation" mit Einfluglöcher gebaut werden, die zu klein für unsere einheimische Hornisse sind.

    Wie groß müssten die Einflugöffnungen sein, um der Velutina den Zutritt zu ermöglichen, der Crapo aber zu verwehren?


    Unsere Hornisse habe ich inzwischen als Gesundheitspolizei für "serbelnde" Ableger (Kümmerlinge) zu schätzen gelernt. Obwohl ein Crapo-Nest 80 Meter entfernt war, strotzten die Völker vor Vitalität (Vielleicht deswegen? Kranke Bienen wurden verfüttert?)


    Melanie ("Hymenoptera") wüsste wahrscheinlich am Ehesten Bescheid. Sie wird natürlich unsere geschützten Wespen im Blick haben.

    Gehen diese auch ran?

    Die Mittlere Wespe hat doch anscheinend nur Fliegen im Visier. Um die Deutsche Wespe und die Gewöhnliche Wespe müssten wir uns vermutlich keine Sorgen machen.


    Wenn die Karlsruher Imker eine Versuchsreihe starten würden, wüssten wir mehr.

    Ich hoffe, ich muss solche Versuche dieses Jahr nicht machen. Die Sichtung der Velutina in Neulingen-Nussbaum (Enzkreis) ist Luftlinie nur ein paar Kilometer entfernt.

    Herzliche Grüße

    Andreas


    Gruß an Patrick, bei dem es bei seinem Standort in Brackenheim vermutlich auch nicht mehr lange dauern wird, bis er unerwünschten Besuch bekommt.

    Hallo Norbert Jung!


    Gibt es eine Chance die vor den Stöcken patroulierenden Velutina mit dem Staubsauger (mit vorgesetztem Trichter) abzufangen, wie ich es einmal am Flugloch mit der germanischen Wespe im Rolladenkasten gemacht habe.


    Oder ist sie dafür zu flink?


    Dann hätte ich wenigstens die Chance die Velutina zu schwächen.

    Wieso kommt mir jetzt der Uriahsbrief in den Sinn, was sicherlich illegal wäre.

    Der Notwehrparagraf dürfte aber gegeben sein, zumindest in Frankreich bei der Untätigkeit der Behörden.

    Das Karlsruher Regierungspräsidium hat ja auch noch keine Idee, die Artenvielfalt diesbezüglich zu schützen.

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Lieber Patrick!

    Mit dem Eingang habe ich es so verstanden, dass die Höhe nicht mehr als 5,5 Millimeter haben darf, um das Eindringen der Vv zu verhindern.


    Gruß Andreas

    Hallo Joschua1!

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast Du zu wenige Völker für einen Sammelbrutableger.


    Bevor du mit einem 1 Waben-Ableger herum "geigelst", probiere die Methode über Edelmaden im Honigraum (am Dreispitz).

    Das ist eine alte Vermehrungsmethode für Imker mit kleiner Völkerzahl. Ich habe es am Anfang auch so gemacht und war mit den Königinnen zufrieden.

    Die Suchfunktion wird dich mit genügend Information dazu versorgen.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo Melanie!


    Nach dem Vortrag erzählte Dr. Verhaag noch, dass eine Abnahme der asiatischen Hornissen-Völker in Frankreich durchaus auch mit den "normalen" Reaktionen von Insekten auf Witterungsschwankungen erklärbar sei (Brutverhalten). Sorry, dass ich nichts Hoffnungsvolleres berichten kann.

    Viele Grüße

    Andreas