Beiträge von Omni

    Phacelia!
    Saat vom Frühjahr bis Herbst: 6 Wochen nach der Saat kommt die Blüte.


    Sind die echt nur so kurzzeitig in Blüte? Oder hält Phacelia auch etwas länger?


    Ich meine nur für 3-4 Wochen Blütezeit lohnt sich Phacelia ja fast nur als "Überbrückung". Der Samen ist fast genau so teuer wie der von Weißklee, aber Weißklee ist eine Staude. Oder säht sich Phacelia so gut aus, dass man den auch nur einmal aussäht und erst mal ein paar Jahre (oder wenigstens ein paar Monate) etwas davon hat?


    (Ich würde ca. 2000m² Wiese bienenfreundlich gestalten wollen)

    Danke Patrick, Sabi(e)ne.


    Keine Sorge, ich werde den Bienen schon nichts klauen, wenn nicht ein erfahrener Imker dazu rät.
    Ich weiss dass die meisten Anfänger ihre Bienen "totgucken", und ich habe schon Strafandrohung von meiner Frau bekommen, dass ich das nicht machen darf.


    Sonntag gehe ich zum Imkerverein-Treffen, mich vorstellen, dann bekomme ich vielleicht schon einen Paten zugeteilt (das Angebot wurde schon direkt beim ersten Telefongespräch gemacht, Pate solange wie ich meine einen zu brauchen). Fand' ich sehr sympatisch.


    Zur Literatur: "Imkern Schritt für Schritt" habe ich an einem Abend verschlungen, und "Einfach imkern" habe ich schon mehrfach durch, das Buch liegt nachts unter meinem Kopfkissen ;)
    Ich denke Bruder Adams Betriebsweise kommt als nächstes dran :)

    Ah, superschnelle Antwort, Danke!


    Hätte noch ein wenig Zeit gehabt, ich lese mich ja erst noch ein, bin derzeit leider noch bienenlos.
    Das soll sich nächstes Jahr ändern, aber dann weiss ich schon bescheid, evtl also bei Pollen-Überversorgung die ein oder andere Wabe für schlechte Zeiten auf Vorrat legen.
    Entsprechend wird schon jede verfügbare Fläche möglichst bienenfreundlich gestaltet.

    Durch eigene Blödheit ist das Posting weg, ich versuche mich noch einmal:


    Ich lese mich seit einiger Zeit ein, und beim Durchforsten der verschiedenen Trachten und deren Ergiebigkeiten hat sich mir folgende Frage in den Kopf gebohrt, und ich bekomme sie da nicht mehr raus. Ich hoffe mir kann wer von Euch helfen:


    Wie sieht es eigentlich aus, wenn die Bienen Tonnenweise Pollen heimbringen? Lagern die das alles ein? Oder hören sie einfach auf zu sammeln? Ich stelle mir vor ein paar Pollen bleiben doch noch immer hängen. Und wenn die fleissigen Damen für schlechte Zeiten bunkern, ist nachher der Brutraum voller Pollen und es ist kein Platz mehr für den Nachwuchs. Muss man da aufpassen und evtl Pollenwaben gegen neue austauschen, oder sind die Damen so clever und werfen rechtzeitig einfach den unnötigen Ballast weg?


    Ich sage mir schon die ganze Zeit: Die Natur regelt das schon, aber wenn cih das nicht frage brennt mir das noch ein Loch in den Kopf ;)


    Danke schon mal!

    Wenn Du in die bestehende Wiese säen willst, dann kannst Du auch die sogenannten "Seedballs" ausprobieren, bei denen der Samen in eine Erdverpackung eingerollt wird.


    Das ist mal eine Idee!
    Ich habe schon überlegt, wie ich sicherstellen kann, dass der Samen wirklich keimt und nicht nur auf dem Gras liegt und dann von Vögeln und anderem gefressen wird. Ich werde dann wohl erst einmal mit einem Aufsitzrasenmäher drüber fahren (so etwas ist im Gegensatz zu einem Trecker vorhanden) und anschließend Seedballs verteilen. Sonst bleiben die Bälle doch noch auf Kniehöhe im Gras stecken.
    Das Matschbälle bauen kann ich gleich zu einem Familienevent machen, unser dann vierjähriger Sohn wird sich freuen.


    Danke und Gruß,
    Chris

    Hallo,


    ich möchte diesen Thread noch einmal "ausgraben", weil wir eine ähnliche Situation haben, allerdings mit "nur" ca. 1/4 ha.
    Wir haben mittlerweile auf der Wiese 10 Apfelbäume, einen Birnenbaum und eine Pflaume angepflanzt. Es ist noch jede Menge Platz, und ich überlege was ich dort sonst noch bienenfreundliches unterbringen kann. (Obstbäume kommen sicher noch ein paar hin, aber dazwischen ist immer vieeeeel Platz.)


    Weißklee habe ich schon auf meiner Liste, aber was kann ich sonst noch gutes dort unterbringen, um meinen zukünftigen Damen das Leben zu versüssen?


    Ich vermute mal eine ordentliche Mischung die das ganze Jahr etwas gibt ist besser, auch wenn dann kein Sortenhonig anfällt. Oder wie macht Ihr das so?

    Jetzt habe ich gerade eben mit einem Imkerverein im Nachbarort telefoniert, bin auf das monatliche Treffen am 14ten eingeladen worden, habe direkt einen Imkerpaten und einen Ableger angeboten bekommen. Die Frage mit welchem Beutesystem ich arbeiten soll hätte sich damit auch erledigt, in dem Verein ist wohl das DNM angesagt.
    Zudem habe ich auch noch erfahren dass in dem Verein jemand aus meinem Abitur-Jahrgang ebenfalls Mitglied ist. So trifft man alte Bekannte wieder.


    Ich fühle mich dort auf jeden Fall willkommen. Danke an alle für den Schubs, so habe ich das Telefon doch wieder etwas schneller in die Hand genommen. Meinen ersten Kontakt zu Imkern werde ich dann wohl besser zu den Akten legen und auf dem zweiten Versuch aufbauen.

    Hallo,



    Das kommt ganz auf Dein Budget an und wieviel Lehrgeld Du zu zahlen bereit bist.


    Beim Budget kommt es mir auf 100 oder 200 Euro nicht an. (Ich weiss ich werde für die Anfangsausstattung 3 Beuten + Völker sicher die 1000 Euro-Grenze sprengen)
    Natürlich will ich möglichst wenig "Lehrgeld" bezahlen (wer gibt schon gerne unnötig Geld aus?), aber lieber zahle ich mit Geld als mit toten Bienen. Ich gebe gerne heute mehr aus und dafür sind meine ersten Bienen die Stammväter - öhmmm.. -mütter der kommenden Generationen.
    (Wenn ich am Material spare und mir die Völker deshalb eingehen, muss ich mir neue Völker kaufen. Dann lieber direkt mehr/besseres Material, da habe ich auch noch länger etwas von.)


    Ich achte bei den Stellplätzen immer darauf, wo welche Nachbarimker stehen. Vielleicht ist es bei Euch aber nicht so schlimm mit der Bienendichte wie hier.
    Hier ist es im Flachland nirgends möglich, weniger als 20 fremde Stände im Flugradius zu haben.


    Bisher habe ich noch nicht bewusst nach anderen Ständen geschaut, aber ich habe bisher noch keine Beute irgendwo stehen gesehen (was ja nichts heisst, ich will meine ja auch nicht für jeden offensichtlich aufstellen).
    Um herauszufinden, wie viele Stände in meiner Umgebung sind, frage ich wahrscheinlich auch am Besten den lokalen Imkerverein?
    Und wenn die Standdichte zu hoch ist? Soll ich auf meine 2 im Eigenbesitz befindlichen Stellplätze verzichten und mir etwas anderes suchen? (Zumindest auf dem 2ten Platz kann ich mir das nur schwer vorstellen, dort sind im Umkreis von 2 km gerade einmal 20 Häuser)


    Warum stellst du dir den nicht JETZT 2 Völker auf? Auch um diese Jahreszeit sind eingefütterte Völker zu bekommen und das umstellen ist durchaus möglich.


    Weil ich schon mehrfach den Rat gehört/gelesen habe "besorge Dir die Völker nicht jetzt sondern erst im Frühjahr, da sind sie dann etwas teurer, aber du hast nicht das Überwinterungsrisiko". Als Anfänger stehe ich sicherlich dumm da, wenn mir ein Volk weisellos aus dem Winter kommt. (Wenn ich das dann überhaupt so erkenne, bisher ist mein Wissen ja nur theoretischer Natur.)




    Lass dich nicht entmutigen und frag bei einem anderen Verein oder beim Imker, bei dem du bisher deinen Honig kaufst. Wenn du einen Kurs machst können auch Kontakte hergestellt werden. Oder du findest hier im Forum einen Imker in deiner Nähe.


    Mein allererster Kontakt war auch eher abschlägig. Der Imker war sichtlich nicht daran interessiert jemanden "an der Backe" zu haben... er fing gleich an zu jammern, dass das soo viel arbeit sein und soo schwierig ...


    Ja, ich glaube auch fast, dass dieses Imker-Ehepaar Konkurenz fürchtet. Die wohnen Luftlinie vielleicht 200 Meter von uns entfernt, und das wusste mein Gesprächspartner auch fast von Anfang an. Ich wurde darauf hingewiesen wie teuer das Imkern denn wäre (Meine Antwort: "Ich weiss, mit 1000-2000 Euro am Anfang muss ich rechnen") und dass ich erst mal Bücher lesen sollte und so weiter.


    Ich muss zu meiner Schande gestehen dass wir schon lange keinen Honig gekauft haben, und dann auch nicht direkt vom Imker... Erst mit der eigenen Obstwiese kam über die Bestäubungsfrage das Interesse, selber Bienen zu halten.


    Dann werde ich mal zum Imkerverein im Nachbarort Kontakt aufnehmen, die haben zumindest eine EMail-Adresse auf einer Webseite angegeben und auch einen Termin/Ort, wo sie ihre monatlichen Treffen abhalten und Gäste willkommen heissen.

    Hallo zusammen


    Ich habe mittlerweile schon unzählige Seiten im Internet durchgearbeitet, Bücher durchwälzt, und auch schon mit dem Vorstand des örtlichen Imkervereins telefoniert, um mich nach Lehrgängen etc zu erkundigen. Dort war man aber erst einmal sehr zurückhaltend, und man sagte mir die Lehrgänge würden erst wieder im Frühjahr beginnen, und ich sollte die Zeit mit Literatur verbringen. Um Bienen sollte ich erst im Frühjahr (nach dem Auswintern) anschaffen, um das Risiko zu minimieren. (Ich hatte ohnehin nicht vor, mir vor dem Frühjahr Bienen anzuschaffen)


    Jetzt stellen sich mir aber ein paar Fragen. (Beim Telefonat hatte ich zeitweise den Eindruck, daß man mich von der Idee der Bienenhaltung abbringen wollte, darum rufe ich nicht so schnell noch einmal dort an und frage lieber hier)


    Sollte ich mich jetzt schon darum kümmern, wo ich im Frühjahr 2-3 Bienenvölker her bekomme? (Sollte man sich evtl vormerken lassen?) Oder reicht es, bis dahin zu warten und dann erst auf die Suche zu gehen?


    Ich denke auch da an die verschiedenen Beutesysteme, ich weiß nicht welches System hier in unserer Gegend das meist gebrauchte ist. Wenn ich jetzt z.B. anfange Zanderbeuten (sind mir mit meinem Wissenstand im Augenblick die sympatischten, bitte keine hitzige Diskussion deswegen :lol:) zu bauen und dann nur Bienen auf DNM bekomme, stehe ich doch ziemlich blöde da.
    Und den Winter abzuwarten und mich erst um die Zargen zu kümmern wenn ich Bienen bekomme, fände ich verschwendete Zeit.


    Wie kompliziert wäre es, ein Bienenvolk von einem Maß auf das andere "umzusiedeln"? (Völker werden ja zumeist mit Waben abgegeben, das System sollte also stimmen)
    Dann bräuchte ich doch z.B. Zargen mit gleichen Außenmassen, aber mit 2 Wabensystemen?


    Ich habe z.B. Zargen für DNM und Zargen für Zander mit gleichen Abmaßen gesehen, könnte man die dann zum umsiedeln in ein anderes System benutzen?
    Zu diesem Thema habe ich leider noch nicht viel gefunden, vermutlich auch weil mir das richtige Suchwort fehlt...


    Und Abschliessend zu unserer Situation (Komentare hierzu sind auch willkommen):
    Wir hätten mindestens 2 Stellplätze.
    Unseren Garten (unter anderem einen Pflaumenbaum, etliche Krokuse, viel Heidekraut), das Grundstück ist umzäunt und weitestgehend mit einer rund 2m hohen Hecke (Sichtschutz) umgeben. (neben den üblichen Gärten auch ein Friedhof, Kleingartenanlage und Ackerfelder in 2 km Flugradius)
    Knapp 5 km Luftlinie entfernt eine Wiese, leider nur teilweise umzäunt, umgeben von größtenteils Ackerflächen, auf denen in den letzten Jahren auch regelmäßig Raps angebaut wurde. Auf der Wiese selber pflanzen wir gerade ein paar Obstbäumchen an.


    Falls wir für irgendwelche Spezialfälle doch noch einen weiteren Platz bräuchten, könnte ich sicherlich die Dachterrasse vom Haus meiner Eltern knapp 3 km von uns entfernt für 2-3 Völker mißbrauchen.

    Nabend celine,



    Die Bretter aus dem Baumarkt sind aber nur 18mm dick, den Bienen macht das nichts, du musst aber einige Maße anpassen....



    Genau das Problem habe ich jetzt am Wochenende auch festgestellt als ich nach Holz für den Selbstbau geschaut habe, in 20mm Stärke findest Du einfach nichts.


    Aber wenn Du mit den 18mm Erfolg hattest, kann ich das ja vielleicht mal testen. Welches Holz hast Du denn letztendlich genommen?

    Hallo,


    vor rund 20 Jahren habe ich mit meinem Vater regelmässig Wein (aus eigenen Trauben) selber gemacht. In dem Zusammenhang haben wir auch 2-3 mal Met angesetzt, allerdings mit gekauftem Honig.


    Wie bereits geschrieben wurde gehört nicht viel dazu, wegen der Hefe mussten wir allerdings ein wenig rumfragen, bis wir einen ortsansässigen Händler hatten. Jetzt zur Zeit der Internet-Shops ist das ja kein Thema mehr. (Einmal google gefragt hatte ich auch schon einen Link: http://www.winzereibedarf.de/)


    Benötigt wird (alles aus dem Gedächnis, evtl vergesse ich etwas):
    - Gär-Gefässe, einen Gäraufsatz, die Hefe, Närsalz, Wasser.
    - Einen nicht zu kalten und nicht zu warmen Ort, an dem möglichst wenig Temperaturschwankung herrscht
    - Geduld


    Wenn ich mich recht erinnere hat das Ganze bei etwa 5 Litern ca. 2-3 Monate gedauert (bei ca. 20°C), das Blubbern im Gäraufsatz wird zunächst stärker und dann halt wieder schwächer, daran kann man schon recht gut absehen, wie weit der Met schon ist. Mengenabhängig sollte das aber nach meiner Erinnerung nur wenig sein, wir hatten sowohl 5 Liter als auch 50 Liter Gefässe, die zeitlichen Unterschiede waren bei ansonsten gleichen Bedingungen vernachlässigbar.

    ... Aber wenn du sie z.B. am Waldrand aufstellst, verlangt der Förster eine Waldbrandversicherung, und die hast du automatisch mit der Mitgliedschaft in einem Imkerverein. Ausserdem bist du bei Diebstahl der Völker ( Was nach dem letzten Winter, laut versch. Imkerzeitschriften, nicht wenige waren ) und Frevel abgesichert.


    Oha, von den vielen Diebstählen habe ich natürlich gelesen. Gut zu wissen, daß man sich dadurch ebenfalls versichern lassen kann bzw. mit einer Vereinemitgliedschaft auch gleich mitversichert ist. Ich dachte tatsächlich daß man auf dem Schaden sitzen bleibt.


    Von der Waldbrandversicherung wusste ich nicht daß die notwendig wird. (Da habe ich mich aber auch noch gar nicht drum gekümmert, erst einmal sollte ich wohl die Gesellenzeit hinter mich bringen)


    Wir werden zunächst die Bienen bei uns im Garten (bzw. auf der Privatwiese) halten, eine Waldbrandversicherung wird da ja erst einmal nicht notwendig sein. Da ich jetzt aber so viel von dem Waldhonig gelesen habe (und meine Frau auf Waldhonig schwört) und wir hier ja einen großen Wald fast vor der Nase haben, werde ich sicherlich irgendwann auch dort einen Standort suchen.


    Dem örtlichen Verein werde ich aber auf jeden Fall beitreten, der Vorstand wohnt sogar nur eine Strasse weiter und mit denen hatte ich schon telefoniert. Wäre einfach Dummheit, ein Imkerehepaar mit 40 Jahren Erfahrung vor der Haustür sitzen zu haben und diese nicht vielleicht irgendwie dazu bewegen zu können, einem Neuling etwas von ihrem Wissen zu vermitteln :wink:

    Hallo,


    als zukünftiger Bienenhalter mache ich mich natürlich auch schon schlau, und da wir vorgestern sowieso den Versicherungsvertreter wegen der Versicherung für unser Haus hier hatten, habe ich den auch gleich wegen der Versicherung für die Bienen gefragt. (Ich habe gelesen dass Bienen irgendwie eine Sonderstellung einnehmen was die Haftung des Besitzers angeht).
    In unserer normalen Privat-Haftpflicht sind die Bienen schon mit abgedeckt. Bienen stehen bei uns sogar explizit in der Haftpflicht drin. Also vielleicht einfach mal in der eigenen Haftpflicht nachsehen, ob dort auch Bienen mit abgesichert sind.