Beiträge von Omni

    Ja wie soll dann die Königin weiter stiften wenn da kein Platz mehr ist? Ist ja anscheinend überall Honig in den Waben.


    HR drauf, damit die nicht noch mehr den Brutraum volltragen und der Platz weiter schrumpft. Ich würde wenigstens 2 ausgebaute MW sowohl in den HR (über das Brutnest) als auch zum BR (an den Rand) geben, aber die hast Du vermutlich nicht.


    Platz geben!!

    Wenn der BR oben schon komplett mit Honig vollgetragen ist, haben die Bienen ein Problem damit den Weg nach oben zu finden, habe ich mir sagen lassen (der Honig wirkt nach oben wie ein Schied). Lösung wäre z.B. zwei mittlere Rähmchen aus dem BR hochzuhängen und durch zwei Mittelwand-Rähmchen zu ersetzen.


    EDIT: Oh, sehe gerade Dadant, na dann weiss ich auch nicht...

    Kann mir gerade nicht so ganz vorstellen, wie das aussieht...
    Mögliche Ursachen, wieso Deine Rämchen so ungleichmässig sind wären Du schiebst Mittelwände/leere Rahmen im Wechsel mit bereits ausgebauten (dann werden die teilweise ziemlich lang weil die Bienen Dickwaben bauen), oder ganz einfach steht die Beute nicht richtig waagerecht. Das würde ich als erstes überprüfen.

    Wenn Du am Montag in den Brutwaben frische Eier drin hattest, entwickeln sich daraus gerade eben erst die Larven...
    Wenn Du jetzt noch bedenkst, dass 2-Tage alte Larven noch zu Königinnen umgebaut werden können, haben die Bienen noch bis morgen Zeit, sich die königlichen Larven auszusuchen...

    Ich mache seit langer Zeit gute Erfahrungen mit dem einfachsten Rezept, meine Empfehlung 1:1:1.
    1 Liter Wasser aus dem Wasserhahn, 1 Liter naturtrüben Apfelsaft (aus dem Tetrapack bei Aldi oder Rewe wer keinen eigenen Apfelbaum hat) und 1 kg Honig, dazu Portwein-Hefe aus dem Hornbach um die Ecke (die haben zumindest bei uns eine Wein-Ecke).
    Alles direkt in der gewünschten Menge zusammenkippen, Gärverschluss drauf und fertig (bisschen Platz für den Schaum oben drauf nicht vergessen!).


    Und dann in gut einem Jahr (vorher ist der Met einfach noch nicht reif, knallt aber dennoch schon wenn es nur darauf ankommt): PROST!

    Ich erweitere meine "Liebigbeuten" genau "nach Liebig":
    Zur Weidenblüte die Einzarger auf 2 Zargen erweitern. Zur Kirschblüte kommt der Honigraum drauf.


    Wenn Du jetzt Ableger gebildet hast und wissen willst, wann Du die erweitern sollst: zur Weidenblüte (genau, im nächsten Jahr).

    1) Nein, verstellen ist nicht mehr. Außer Du verstellst nach außerhalb des Flugradius (und dann 3 Wochen später wieder zurück), oder im Winter wenn die Bienen nicht fliegen. (evtl schaue auch mal hier im Forum unter "Verstellen im Flugkreis", da gibt es Tipps wie man evtl doch noch umstellen könnte)


    2) (Trennschied) Kannst Du machen, musst Du aber nicht. Ich für meinen Teil fülle direkt die Zarge komplett mit Mittelwänden auf, dadurch habe ich nur einmal Arbeit an dem Volk und verpasse mit Sicherheit nicht die rechtzeitige Zugabe weiterer Mittelwände.
    Für Futter, falls das wirklich nötig ist, nehme ich 2 Rähmchen heraus und Stelle ein aufgeschnittenes Tetrapak rein. Fertig ist mein "Fütterer". Bei einem 5 Waben Volk würde mich aber wundern, wenn die nicht schon für wenigstens 1-2 Wochen Vorräte drin haben.


    3) Don't panik! Deutschland ist fast überall feucht genug, so daß man sich kaum um Wasser Sorgen machen muss. Wenn die Bienen die 5 Meter zu der Vogeltränke nicht schaffen, gehören sie erschossen. Bei Tracht sollte der frische Nektar zudem genügend Wasser enthalten, so daß nur bei Nektar-Mangel Wasser nötig sein sollte.

    Wird die Feuerwehr nicht bei Schwärmen angerufen? Da sitzt Du doch direkt an der Quelle, es ist gerade Schwarmzeit, und Du kannst direkt die Feuerprobe bestehen und einen Schwarm fangen, wenn ein Anruf rein kommt...
    Den kannst Du dann direkt in die Beute einschlagen, und der wird sicher auch noch stark genug zum Einwintern.


    Wohin mit den Beuten? Darauf habe ich an alle Anfänger wie mich nur eine Antwort: In den eigenen Garten! Da ist man nahe dran und kann beobachten.
    Es gibt sogar Stimmen die behaupten in einer Stadt finden die Bienen dank der Gärten ein besseres Trachtangebot als bei den Feldern, weil dort dann nur saisonal und nicht durchgehend etwas zu finden ist...


    Wenn Du allerdings Angst hast, dass Du die Finger nicht aus der Beute lassen kannst und die Bienen "totguckst", sollten sie vielleicht doch etwas weiter weg stehen... Aber ich als "fauler Imker" habe lieber einen kurzen Weg wenn ich kontrollieren will.
    Hast Du keinen Garten, ist eigentlich jeder andere Platz zum Anfangen recht, Gedanken wo die Bienen noch mehr Honig eintragen können, kannst Du Dir dann später noch genügend machen.

    Ich habe auch in meinem ersten Jahr einen Ableger gebildet, und nach ausserhalb des Flugkreises verstellt. Allerdings war der neue Stellplatz deutlich kälter und viel windiger, der Ableger kümmerte, so dass ich ihn nach rund 1 Woche zurück geholt habe.
    Ohne Zugwind und bei besserer Temperatur hat sich der Ableger erholt und ist auch zu einem guten Volk geworden.


    Nach meinem Verständnis fliegen doch eh nur die eingeflogenen Bienen weg, und bei einem Saugling sind das doch eh nicht so viele (eingeflogene)?
    Wenn dann das Volk noch etwas stärker gebildet wurde als notwendig, sehe ich nach meinen Anfänger-Erfahrungen keine Probleme auf Dich zukommen.


    Achso, hast Du keinen Gitterboden als zusätzliche "Belüftung"?

    Das sind dann aber Gartenhäuser, die hinter/neben einem Wohnhaus in einem Wohngebiet stehen. Keine Gartenhütten mitten in der Landschaft.


    Wir haben eine Gartenhütte mitten in der Landschaft. Der Architekt gab uns den Tipp mit dem Gartenhäuschen. Ok, da sind 5 Häuser von "Nachbarn" in der Nähe, wenn das als "neben einem Wohnhaus" zählt, dann gebe ich mich geschlagen. Ich würde trotzdem mal einen Architekten fragen, was möglich ist.
    Wie ich schon andernorts mal geschrieben hatte, haben wir sogar mit einem Wohnmobil (mit gültigem Kennzeichen etc.) Ärger bekommen, da hat sich die Stadt beschwert der muss da weg und darf nicht dauerhaft stehen.

    Hallo,


    mach Dich mal bei einem Architekten schlau. Kleinere Bauten für Gartenwerkzeug dürfen einfach ohne Baugenehmigung aufgestellt werden. Bei uns (NRW) ist das irgendwo bei 30m³ Innenraum, was bei einer Deckenhöhe von 2 Metern dann fast 4*4 Meter innenfläche entspricht.