Beiträge von Omni

    Wenn Du am Montag in den Brutwaben frische Eier drin hattest, entwickeln sich daraus gerade eben erst die Larven...
    Wenn Du jetzt noch bedenkst, dass 2-Tage alte Larven noch zu Königinnen umgebaut werden können, haben die Bienen noch bis morgen Zeit, sich die königlichen Larven auszusuchen...

    Ich mache seit langer Zeit gute Erfahrungen mit dem einfachsten Rezept, meine Empfehlung 1:1:1.
    1 Liter Wasser aus dem Wasserhahn, 1 Liter naturtrüben Apfelsaft (aus dem Tetrapack bei Aldi oder Rewe wer keinen eigenen Apfelbaum hat) und 1 kg Honig, dazu Portwein-Hefe aus dem Hornbach um die Ecke (die haben zumindest bei uns eine Wein-Ecke).
    Alles direkt in der gewünschten Menge zusammenkippen, Gärverschluss drauf und fertig (bisschen Platz für den Schaum oben drauf nicht vergessen!).


    Und dann in gut einem Jahr (vorher ist der Met einfach noch nicht reif, knallt aber dennoch schon wenn es nur darauf ankommt): PROST!

    Ich erweitere meine "Liebigbeuten" genau "nach Liebig":
    Zur Weidenblüte die Einzarger auf 2 Zargen erweitern. Zur Kirschblüte kommt der Honigraum drauf.


    Wenn Du jetzt Ableger gebildet hast und wissen willst, wann Du die erweitern sollst: zur Weidenblüte (genau, im nächsten Jahr).

    1) Nein, verstellen ist nicht mehr. Außer Du verstellst nach außerhalb des Flugradius (und dann 3 Wochen später wieder zurück), oder im Winter wenn die Bienen nicht fliegen. (evtl schaue auch mal hier im Forum unter "Verstellen im Flugkreis", da gibt es Tipps wie man evtl doch noch umstellen könnte)


    2) (Trennschied) Kannst Du machen, musst Du aber nicht. Ich für meinen Teil fülle direkt die Zarge komplett mit Mittelwänden auf, dadurch habe ich nur einmal Arbeit an dem Volk und verpasse mit Sicherheit nicht die rechtzeitige Zugabe weiterer Mittelwände.
    Für Futter, falls das wirklich nötig ist, nehme ich 2 Rähmchen heraus und Stelle ein aufgeschnittenes Tetrapak rein. Fertig ist mein "Fütterer". Bei einem 5 Waben Volk würde mich aber wundern, wenn die nicht schon für wenigstens 1-2 Wochen Vorräte drin haben.


    3) Don't panik! Deutschland ist fast überall feucht genug, so daß man sich kaum um Wasser Sorgen machen muss. Wenn die Bienen die 5 Meter zu der Vogeltränke nicht schaffen, gehören sie erschossen. Bei Tracht sollte der frische Nektar zudem genügend Wasser enthalten, so daß nur bei Nektar-Mangel Wasser nötig sein sollte.

    Wird die Feuerwehr nicht bei Schwärmen angerufen? Da sitzt Du doch direkt an der Quelle, es ist gerade Schwarmzeit, und Du kannst direkt die Feuerprobe bestehen und einen Schwarm fangen, wenn ein Anruf rein kommt...
    Den kannst Du dann direkt in die Beute einschlagen, und der wird sicher auch noch stark genug zum Einwintern.


    Wohin mit den Beuten? Darauf habe ich an alle Anfänger wie mich nur eine Antwort: In den eigenen Garten! Da ist man nahe dran und kann beobachten.
    Es gibt sogar Stimmen die behaupten in einer Stadt finden die Bienen dank der Gärten ein besseres Trachtangebot als bei den Feldern, weil dort dann nur saisonal und nicht durchgehend etwas zu finden ist...


    Wenn Du allerdings Angst hast, dass Du die Finger nicht aus der Beute lassen kannst und die Bienen "totguckst", sollten sie vielleicht doch etwas weiter weg stehen... Aber ich als "fauler Imker" habe lieber einen kurzen Weg wenn ich kontrollieren will.
    Hast Du keinen Garten, ist eigentlich jeder andere Platz zum Anfangen recht, Gedanken wo die Bienen noch mehr Honig eintragen können, kannst Du Dir dann später noch genügend machen.

    Ich habe auch in meinem ersten Jahr einen Ableger gebildet, und nach ausserhalb des Flugkreises verstellt. Allerdings war der neue Stellplatz deutlich kälter und viel windiger, der Ableger kümmerte, so dass ich ihn nach rund 1 Woche zurück geholt habe.
    Ohne Zugwind und bei besserer Temperatur hat sich der Ableger erholt und ist auch zu einem guten Volk geworden.


    Nach meinem Verständnis fliegen doch eh nur die eingeflogenen Bienen weg, und bei einem Saugling sind das doch eh nicht so viele (eingeflogene)?
    Wenn dann das Volk noch etwas stärker gebildet wurde als notwendig, sehe ich nach meinen Anfänger-Erfahrungen keine Probleme auf Dich zukommen.


    Achso, hast Du keinen Gitterboden als zusätzliche "Belüftung"?

    Das sind dann aber Gartenhäuser, die hinter/neben einem Wohnhaus in einem Wohngebiet stehen. Keine Gartenhütten mitten in der Landschaft.


    Wir haben eine Gartenhütte mitten in der Landschaft. Der Architekt gab uns den Tipp mit dem Gartenhäuschen. Ok, da sind 5 Häuser von "Nachbarn" in der Nähe, wenn das als "neben einem Wohnhaus" zählt, dann gebe ich mich geschlagen. Ich würde trotzdem mal einen Architekten fragen, was möglich ist.
    Wie ich schon andernorts mal geschrieben hatte, haben wir sogar mit einem Wohnmobil (mit gültigem Kennzeichen etc.) Ärger bekommen, da hat sich die Stadt beschwert der muss da weg und darf nicht dauerhaft stehen.

    Hallo,


    mach Dich mal bei einem Architekten schlau. Kleinere Bauten für Gartenwerkzeug dürfen einfach ohne Baugenehmigung aufgestellt werden. Bei uns (NRW) ist das irgendwo bei 30m³ Innenraum, was bei einer Deckenhöhe von 2 Metern dann fast 4*4 Meter innenfläche entspricht.

    Letztes Jahr sagte mir mein Bienenpate dazu auch, daß kann auch sehr gut Linguster sein. Die Pflanze selber hat schon einen ziemlich penetranten Geruch, und wenn die Bienen Pollen/Nektar davon eintragen, stinkt auch die Beute meiner Meinung nach extrem merkwürdig muffig... (die Bienen stinken bei mir im Augenblick auch wieder)
    Deiner Beschreibung nach würde ich zu allererst hierauf tippen.

    Hallo Stefan,


    die Antwort hast Du Dir doch schon selber gegeben:


    Vitale Völker lösen das Problem der Motte selbst.


    Setze Dich (in Punkto Wachsmotten im Volk) auf die Hände und mache das, was ich am Besten kann: nichts.


    Das die Motte zu einem Problem wird kenne ich nur von Material, welches nicht mehr im Kontakt mit dem Volk ist. Mal hier oder da eine Wachsmotten-Lave sollte Dich nicht beunruhigen.