Beiträge von Omni

    Ich sehe knapp 10 Milben: Eine schwarze ganz oben rechts; rechts oberhalb den Bienenresten in Form eines Radioaktiv-Müll-Zeichens (ca 1/5 links vom Bildrand), 1-2 cm rechts daneben eine etwas hellere. (Darüber am Bildrand oben könnte auch noch eine Milbe sein)
    Dazu 2 nahe beisammen fast ganz unten, ziemlich genau unter der ersten (rechts neben dem gelben Pollen oder Zellendeckel).
    Darunter ganz am Bildrand unten auch noch eine.
    Eine weitere auf der Diagonalen von links unten, vielleicht 3 cm zur Bildmitte.
    Dann etwa auf Bildmitte ganz links am Rand eine recht helle, davon 2-3 cm rechts runter noch eine...


    Auf der rechten Seite des Bildes liegen mit zu viele feine Pollen, dadurch gehen mir die Konturen verloren und ich kann da nix mehr sehen. Aber auf Höhe des "Radioaktiv-Bienenrestes" mehr rechts als mittig vom Bild, da ist sicher auch noch eine Milbe.

    Soll der Experte mal seine Völker kontrollieren, ob nicht sogar eine seiner Königinnen Fahnenflucht begangen hat.
    Aber sicher ist der Experte so ein Experte ohne Bienen, dem kann das gar nicht passieren.

    Man kann sicher auch einfach 60% nehmen, aber ob dann die gleiche Wirkung erzielt wird, wage ich zu bezweifeln.
    Der Erfinder selber sagt, daß 60%ige mit dem Dispenser nicht funktioniert. Liegt wohl an der Verdunstungsmenge, dass dann die benötigte Konzentration in der Luft nicht erreicht wird.

    Hallo (auch) Frank,
    das dachte ich auch mal - vergiss es! Die sind überall, ich hab die auch schon in frischen (verpackten) Mittelwänden gesehen :-(
    LG Frank


    Kann ich bestätigen, bei mir haben sich Wachsmotten durch in neue Rähmchen eingelötete Mittelwände gefressen, von denen ich eine Zarge über den Winter zwischenlagern wollte (war beim Einlöten zu fleissig).
    Die gehen vielleicht bevorzugt an bebrütete, aber wenn davon nichts greifbar ist, fressen sich diese Biester durch alles, sogar in dem Holz der Rähmchen waren auf einmal Löcher.

    Wenn ich das richtig sehe ist eine versetzte Anpflanzung nicht sinnig, weil dann nicht mehr Pflanzen untergebracht werden können.
    d.h. alle 2 Meter (beginnend bei Meter 1) sind auf dem Streifen 2 Pflanzen zu setzen. Damit würden auch die 4 Meter Breite voll ausgenutzt.
    D.h. Du hättest auf 200 Meter genau 100 Pflanzenpaare, also 200 Pflanzen.


    Für die Schlauchlänge:
    Die Pflanzen sind genau 2 Meter voneinander entfernt, d.h. Du wirst bei optimaler Schlauch-Verlegung genau ([Anzahl Pflanzen] - 1) * 2 Meter Schlauch (also 398 Meter) benötigen (plus die Zuleitung zur ersten Pflanze).


    War doch gar nicht so schwer? :)


    EDIT: Oh, ups... Habe ich da jetzt den 1 Meter Abstand zwischen den Pflanzen vergessen? Dann wäre zumindest die Schlauchlänge ([Anzahl Pflanzen] - 1) * 3 Meter Schlauch, aber wieviele Pflanzen...

    Äh, Schwefel kommt, meines Wissens, erst dazu, wenn der Gärvorgang abgeschlossen ist. Mit Schwefel tötet man nämlich nicht nur Bienen, sondern auch die Hefe und vermeidet damit ein Nachgären in der Flasche, was dann wirklich zu einer Bombenstimmung führen kann... Da ich aber meinen Met so lange gären lasse, bis die Umgebung der Hefe zu alkoholig ist, habe ich noch nie Schwefel eingesetzt und auch keine Bomben gebaut.
    (Ich habe aber auch so viele Ballons dass der Met meistens in den Ballons mit Gärverschluss lagert, und ich fülle erst nach einem Jahr in Flaschen um.)


    Richtig, Nährsalz kippe ich üblicherweise (meistens) bei meinen Ansätzen auch noch dazu. Aber pingelig sauber arbeite ich, ehrlich gesagt, nicht. Klar, ich wasche den Ballon aus (mit Sand als Scheuermittel), aber dafür kippe ich ja die Reinhefe dazu, dass hier nicht wilde Gärung passiert. Ich koche den Gärballon nicht aus, da habe ich zu viel Angst dass mir das Glas plötzlich springt.
    Mir ist noch nie ein Ansatz umgekippt, und ich habe mittlerweile sicher schon über 30 Ansätze gemacht (sowohl Wein als auch Met).


    Säure einstellen, davon habe ich gelesen, das aber selber noch nie gemacht. Dafür ist der Apfelsaft drin, der bringt genug Säure mit und hilft später auch beim Geschmack, zumindest bilde ich mir das ein. Ich habe auch schon Ansätze einfach mit Wasser statt dem Apfelsaft gemacht, funktionierte auch. Oder Kirschsaft statt Apfelsaft (das nennt sich dann "Drachenblut"), aber ich mag Kirschen nicht so sehr. Kirschliebhaber fahren aber voll darauf ab.


    Wenn mich also wer fragt: Es ist wirklich super einfach. Ich kaufe beim nach hause fahren im Jodel-Baumarkt um die Ecke die Zutaten (Hefe und Nährsalz, die haben bei uns eine kleine Abteilung für die Obstaufbereitung wo auch alles für den Hobbywinzer steht) und dann kippe ich alles zusammen in den Ballon, benutze die Tetra-Paks auch direkt als Messbecher für das Wasser, Hefe rein, evtl. Nährsalz rein, fertig. Das Aufwendigste ist wohl dabei, den Honig so flüssig zu bekommen, dass er in den Gärballon läuft. Ja, dabei stelle ich teilweise die Honiggläser in warmes Wasser. Wenn der Honig Wasser zieht, stört mich das hierbei nicht :)


    EDIT: Das Abziehen macht man normal damit der Met nicht so trübe ist. Ich lagere meinen Met aber ziemlich lange, die Hefe setzt sich schon in einer Art Schlamm auf den Boden ab, dann fülle ich um, die Flaschen stehen auch noch eine Zeit und es setzt sich noch einiges ab. Wenn man nicht zu hektisch kippt, bleibt der Schlamm beim letzten Schluck in der Flasche, das kippe ich dann weg, opfere es dem Bienengott.
    Ein Bekannter von mir hat sich aber auch für teuer Geld (glaube es waren knapp 200€) eine Filteranlage gekauft. Allerdings hat er jetzt beim Filtern mehr Arbeit als beim Ansetzen.

    Ist gar nicht kompliziert. Ein befreundeter begeisteter Mettrinker hat nach kurzer Anweisung seinen eigenen Met in ca. 15 Minuten aufgesetzt. Das schlimmste war die Wartezeit, nach 1-2 Monaten schmeckt der Met wie Federweisser, aber richtig gut wird er erst nach mindestens einem Jahr (dann gährt er aber schon lange nicht mehr). Der Met war anschließend der beste den er je getrunken hat.
    Klar darfst Du nicht wild gären lassen, sondern solltest schon Reinhefe verwenden.


    Ich kann hier dann nur mein Standardrezept 1-1-1 wiederholen:
    1 Liter Wasser, 1 Liter naturtrüben Apfelsaft (notfalls aus dem Tetrapak), 1kg Honig (alles in gewünschter Menge) in den Gärballon kippen, dazu Reinhefe (ich kann Portwein empfehlen), Stöpsel drauf, warten! (Bei uns steht das bei ca 20°C)
    Wenn Du etwas aufpasst und keine große Sauerei in der Küche anstellst, ist nach 30 Minuten alles inklusive Aufräumen erledigt.


    Das Ganze erinnert mich daran, dass mein Metvorrat langsam zur Neige geht und ich mal wieder neuen aufsetzen sollte... Der Plan für das Wochenende steht!

    Fragen:
    a) Normalerweise läuft es ja so: Abschleudern, 5KG anfüttern, AS Behandlung (laut LWG Bayern). Zu welchem Zeitpunkt kommt die Wabenhygiene rein (entnahme unterste Zarge + neue Zarge oben drauf)?
    b) Würdet ihr einen anderen zeitlichen Ablauf als unter a) genannt vornehmen? (Abschleudern, 5KG anfüttern, AS Behandlung + dazwischen noch Wabenhygiene)
    c) Die Wabenhygiene bei 2 Zargern, wie läuft die ab? Unterste Zarge entnehmen und Honigraum als neue Zarge oben drauf? Dann Bienen einfach in ehemaligen Honigraum klopfen?
    d) Kleine Zusatzfrage: Leider habe ich bei meinem 3 Waben Ableger die OS Behandlung verpasst, da ich zu dem Zeitpunkt keine OS besaß. Welche Behandlungsoptionen habe ich jetzt? Normal Nassenheider bei 3 Waben?


    Vielen Dank für die Geduld bei einem Anfänger. Leider kann ich auch Imkervereinskollegen nicht fragen, da Wabenhygiene hier "je nach Gefühl" vorgenommen wird.


    Ich kenne auch die Empfehlung, direkt nach dem Abschleudern zu behandeln, da sonst auch die AS in das Futter zieht und somit die AS nicht voll wirkt. Ist wohl eine Glaubensfrage. Wenn die Bienen noch genug Futter haben, behandle ich vor dem Füttern. Ebenso ist wohl der Zeitpunkt der Wabenhygiene (untere BR Zarge weg, Honigraum als neuen BR drauf) eine Frage der persönlichen Einstellung. Im Herbst finde ich praktisch, da ich mit meinem Dampfschmelzer die Waben eindampfen kann, wenn nicht mehr so viele Bienen fliegen und ich dann nicht so viele Waben über den Winter bringen muss (wozu mir auch der Platz fehlt). Wer einen Sonnenschmelzer hat, wird wohl im Frühjahr wechseln. Alles eine Frage der Einstellung und der zur Verfügung stehenden Materialien/Räumlichkeiten.

    Wie Bernhard schreibt, habe auch ich die Ohrenkneifer immer nur zwischen Innendeckel und Metaldeckel. Sie lieben offensichtlich das dunkle, trockene, warme dort. Dieses Jahr viele, kann sein ja. Aber im Volk selber, mit Kontakt zum Honig, habe ich noch nie einen gesehen.
    Von daher Antwort auf alle Fragen: Nein, da kein Kontakt zum Volk/Honigraum