Beiträge von Omni


    Auf sein Grundstück kann / darf ich nicht alleine gehen


    Wieso nicht? Sagt das BGB beim Verfolgen eines Bienenschwarms da nicht etwas anderes??? (Ok, Du willst wohl das Nachbarschaftsverhältnis nicht unnötig strapazieren, aber dürfen dürftest Du soweit ich weiß)


    Bis Oktober wird der Schwarm dort nicht sitzen bleiben, oder hat er sich schon irgendwo dort einquartiert?

    Wer da evtl. klauen geht, ist eher weniger an Bienen interessiert.


    Das ist vermutlich der beste Diebstahlschutz, einfach das am wenigsten lohnende Objekt in der Gegend zu sein. Traurig. :(


    Ich halte es ähnlich wie die meisten hier, entweder auf umzäunten Privatgelände, oder wenn öffentlich "zu leicht" zugänglich heimlich aufstellen.


    An all die Kamera-Überwacher:
    Stellt nur sicher, dass Ihr nicht aus versehen öffentliches Gelände überwacht, sonst bekommt Ihr vom klauenden und durch Eure Kamera überführten Dieb noch einen dran, und auf einmal kostet Euch der ganze Spass mehr als hättet Ihr den Dieb einfach ziehen lassen.


    Traurig, das man sich über so etwas Gedanken macht :(

    Ich sehe knapp 10 Milben: Eine schwarze ganz oben rechts; rechts oberhalb den Bienenresten in Form eines Radioaktiv-Müll-Zeichens (ca 1/5 links vom Bildrand), 1-2 cm rechts daneben eine etwas hellere. (Darüber am Bildrand oben könnte auch noch eine Milbe sein)
    Dazu 2 nahe beisammen fast ganz unten, ziemlich genau unter der ersten (rechts neben dem gelben Pollen oder Zellendeckel).
    Darunter ganz am Bildrand unten auch noch eine.
    Eine weitere auf der Diagonalen von links unten, vielleicht 3 cm zur Bildmitte.
    Dann etwa auf Bildmitte ganz links am Rand eine recht helle, davon 2-3 cm rechts runter noch eine...


    Auf der rechten Seite des Bildes liegen mit zu viele feine Pollen, dadurch gehen mir die Konturen verloren und ich kann da nix mehr sehen. Aber auf Höhe des "Radioaktiv-Bienenrestes" mehr rechts als mittig vom Bild, da ist sicher auch noch eine Milbe.

    Soll der Experte mal seine Völker kontrollieren, ob nicht sogar eine seiner Königinnen Fahnenflucht begangen hat.
    Aber sicher ist der Experte so ein Experte ohne Bienen, dem kann das gar nicht passieren.

    Man kann sicher auch einfach 60% nehmen, aber ob dann die gleiche Wirkung erzielt wird, wage ich zu bezweifeln.
    Der Erfinder selber sagt, daß 60%ige mit dem Dispenser nicht funktioniert. Liegt wohl an der Verdunstungsmenge, dass dann die benötigte Konzentration in der Luft nicht erreicht wird.

    Hallo (auch) Frank,
    das dachte ich auch mal - vergiss es! Die sind überall, ich hab die auch schon in frischen (verpackten) Mittelwänden gesehen :(
    LG Frank


    Kann ich bestätigen, bei mir haben sich Wachsmotten durch in neue Rähmchen eingelötete Mittelwände gefressen, von denen ich eine Zarge über den Winter zwischenlagern wollte (war beim Einlöten zu fleissig).
    Die gehen vielleicht bevorzugt an bebrütete, aber wenn davon nichts greifbar ist, fressen sich diese Biester durch alles, sogar in dem Holz der Rähmchen waren auf einmal Löcher.

    Wenn ich das richtig sehe ist eine versetzte Anpflanzung nicht sinnig, weil dann nicht mehr Pflanzen untergebracht werden können.
    d.h. alle 2 Meter (beginnend bei Meter 1) sind auf dem Streifen 2 Pflanzen zu setzen. Damit würden auch die 4 Meter Breite voll ausgenutzt.
    D.h. Du hättest auf 200 Meter genau 100 Pflanzenpaare, also 200 Pflanzen.


    Für die Schlauchlänge:
    Die Pflanzen sind genau 2 Meter voneinander entfernt, d.h. Du wirst bei optimaler Schlauch-Verlegung genau ([Anzahl Pflanzen] - 1) * 2 Meter Schlauch (also 398 Meter) benötigen (plus die Zuleitung zur ersten Pflanze).


    War doch gar nicht so schwer? :)


    EDIT: Oh, ups... Habe ich da jetzt den 1 Meter Abstand zwischen den Pflanzen vergessen? Dann wäre zumindest die Schlauchlänge ([Anzahl Pflanzen] - 1) * 3 Meter Schlauch, aber wieviele Pflanzen...

    Äh, Schwefel kommt, meines Wissens, erst dazu, wenn der Gärvorgang abgeschlossen ist. Mit Schwefel tötet man nämlich nicht nur Bienen, sondern auch die Hefe und vermeidet damit ein Nachgären in der Flasche, was dann wirklich zu einer Bombenstimmung führen kann... Da ich aber meinen Met so lange gären lasse, bis die Umgebung der Hefe zu alkoholig ist, habe ich noch nie Schwefel eingesetzt und auch keine Bomben gebaut.
    (Ich habe aber auch so viele Ballons dass der Met meistens in den Ballons mit Gärverschluss lagert, und ich fülle erst nach einem Jahr in Flaschen um.)


    Richtig, Nährsalz kippe ich üblicherweise (meistens) bei meinen Ansätzen auch noch dazu. Aber pingelig sauber arbeite ich, ehrlich gesagt, nicht. Klar, ich wasche den Ballon aus (mit Sand als Scheuermittel), aber dafür kippe ich ja die Reinhefe dazu, dass hier nicht wilde Gärung passiert. Ich koche den Gärballon nicht aus, da habe ich zu viel Angst dass mir das Glas plötzlich springt.
    Mir ist noch nie ein Ansatz umgekippt, und ich habe mittlerweile sicher schon über 30 Ansätze gemacht (sowohl Wein als auch Met).


    Säure einstellen, davon habe ich gelesen, das aber selber noch nie gemacht. Dafür ist der Apfelsaft drin, der bringt genug Säure mit und hilft später auch beim Geschmack, zumindest bilde ich mir das ein. Ich habe auch schon Ansätze einfach mit Wasser statt dem Apfelsaft gemacht, funktionierte auch. Oder Kirschsaft statt Apfelsaft (das nennt sich dann "Drachenblut"), aber ich mag Kirschen nicht so sehr. Kirschliebhaber fahren aber voll darauf ab.


    Wenn mich also wer fragt: Es ist wirklich super einfach. Ich kaufe beim nach hause fahren im Jodel-Baumarkt um die Ecke die Zutaten (Hefe und Nährsalz, die haben bei uns eine kleine Abteilung für die Obstaufbereitung wo auch alles für den Hobbywinzer steht) und dann kippe ich alles zusammen in den Ballon, benutze die Tetra-Paks auch direkt als Messbecher für das Wasser, Hefe rein, evtl. Nährsalz rein, fertig. Das Aufwendigste ist wohl dabei, den Honig so flüssig zu bekommen, dass er in den Gärballon läuft. Ja, dabei stelle ich teilweise die Honiggläser in warmes Wasser. Wenn der Honig Wasser zieht, stört mich das hierbei nicht :)


    EDIT: Das Abziehen macht man normal damit der Met nicht so trübe ist. Ich lagere meinen Met aber ziemlich lange, die Hefe setzt sich schon in einer Art Schlamm auf den Boden ab, dann fülle ich um, die Flaschen stehen auch noch eine Zeit und es setzt sich noch einiges ab. Wenn man nicht zu hektisch kippt, bleibt der Schlamm beim letzten Schluck in der Flasche, das kippe ich dann weg, opfere es dem Bienengott.
    Ein Bekannter von mir hat sich aber auch für teuer Geld (glaube es waren knapp 200€) eine Filteranlage gekauft. Allerdings hat er jetzt beim Filtern mehr Arbeit als beim Ansetzen.