Beiträge von Imkerei Fläming

    Hallo Bienenliebhaber,


    ich habe bislang nur für den Eigenbedarf Ableger gebildet, also bislang noch keine verkauft. Meine ersten Bienen habe ich aufgrund des bis dahin Unwissens darüber ohne Gesundheitszeugnis gekauft. Ich hatte jedoch offenbar Glück, da ich noch nie etwas mit der Faulbrut zu tun hatte.


    Nun will ich in diesem Jahr aufgrund von Platzmangel, zunehmendem Arbeitsaufwand und zugunsten höherer Einnahmen aus der Imkerei diverse Ableger verkaufen. Wenn ich mir ein Gesundheitszeugnis ausstellen lasse, dann beweist dieses ja, dass die untersuchten Völker frei von Faulbrutsporen oder eben auch nicht sind. Gilt das dann auch für deren Ableger? Oder gilt das dann generell für den ganzen Stand? Im Falle von letzterem: Wie geht man sicher, dass jemand, der ein Gesundheitszeugnis besitzt, die Völker, die er mir verkauft, nicht vorher irgendwo anders zugekauft hat?


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Gibt es eigentlich auch noch andere Möglichkeiten als Blechdeckel, um Beutendeckel langfristig und gut zu schützen?
    Ich hatte sieben Stück der 11er Normalmaßbeuten von Holtermann gekauft, bei denen im Set einfach nur die normalen Deckel dabei waren. Allerdings hielt ich die Metallhauben, die es extra gibt für 14€ das Stück ein wenig zu teuer. Also habe ich diese Deckel einfach so belassen und stelle nun nach zwei Jahren lediglich einige kleinere Falten fest, die sich bilden. Kann sich daraus z.B. irgendwie vermehrter Wassereintritt in die Beute ergeben oder ähnliches, was den Bienen schaden könnte?


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    :daumen:
    Daran sieht man doch, dass es doch auch gut möglich ist, seinen Honig zu dem Preis zu verkaufen, den der Honig wert ist, wenn man nur den Willen dazu hat und sich nicht ganz ungeschickt anstellt. :)


    Ein jeder Imker sollte diesen Willen entwickeln, um einem wertvollen Produkt, wie es unser Honig nunmal darstellt, seinen Wert auch zu erhalten und diesen Wert entsprechend zu entlohnen. Und da muss man dem Kunden eben auch einfach beibringen, dass dieser Wert nunmal existiert und entsprechend auch zu entlohnen ist, sodass es für mich gar nicht in Frage kommt, billiger als 5€ ein 500g-Glas Honig zu verkaufen.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Na, ich weiß nicht. Ich gebe immer nur ungern gleich beim Ersten scheitern auf. Wenn ich das nächste Mal mit meinen weitreichenden Änderungen wieder auf die Nase falle, dann hänge ich Weihnachtsmärkte vielleicht an den Nagel.
    Aber erst kürzlich habe ich z.B. von einem Berufsimker gelesen, der seine Vermarktung nur voll und ganz auf die Weihnachtszeit beschränkt. D.h. er produziert das Jahr über und wirtschaftet in seiner Imkerei und widmet sich lediglich in der Adventszeit der Vermarktung.


    Ich rechne so, andere kriegen es ja auch hin. Und ich muss mein Konzept eben jetzt so ändern, dass ich das auch hinkriege. Und wenn ich nächstes Jahr mit heißem Met im Angebot noch meine Arbeitsstunden auf dem Weihnachtsmarkt heraus bekomme und dann so mit +/-0 den Weihnachtsmarkt verlasse, werde ich einsehen, dass Weihnachtsmärkte für mich (vorerst :cool: ) keinen Sinn machen .... WENNN!!! :wink:


    Zitat

    ... die allerallerwenigsten registrieren doch, wer da ist oder was da die Produktpalette hergibt ...


    Dann muss ich eben dafür sorgen, dass sich das ändert!!! Z.B. über die Standgestaltung. Dieses jahr habe ich mich einfach nur hingestellt und mein Angebot präsentiert. Aber einerseits kann man an der weihnachtlichen Stimmung des Stands arbeiten und andererseits muss man sich eben irgendwas ausdenken, was ein Hingucker ist! Und wenn dieser Hingucker gut gewählt ist, dann bleibt schon allein aufgrund dessen mein Stand in deren Gedächtnis. Durch weiteres Anpreisen der einzelnen Waren kann man z.B. einen Akzent auf die Breite des Sortiments setzen oder auf Qualität oder was weiß ich, womit man sich von der Konkurrenz absetzen will.


    Natürlich ist für viele Honig gleich Honig. Ich stoße auch an meiner Schule immer wieder auf Mitschüler, die mich ganz entgeistert angucken, wenn ich erzähle, dass es unterschiedliche Sortenhonige gibt. Nach deren Definition ist Honig "eine helle, cremige, klebrige, zuckerhaltige Substanz, die von Bienenhaltern und ihren Bienen kommt".
    Aber auch hier lässt sich ansetzen. Zum einen sind eben jene Kunden mein Ziel, die sich eben für die Sache schon interessieren. Mir gegenüber war so ein Ramschladen. Jeder, der da reingegangen ist oder angehalten ist, dem brauchte ich logischerweise erst gar kein Honigbonbon anbieten, der hat bei mir sowieso nicht gekauft, wenn er selbst bei Kleinigkeiten stark auf den Preis guckt.
    Und ansonsten gilt es eben das Interesse zu wecken. Gelingt das nicht, lässt sich auch kaum langfristig ein gewinn daraus schlagen.


    Zitat

    ... Die, die sich Gedanken machen, nachfragen und Interesse zeigen haben meistens sowieso schon örtliche andere Quellen. ...


    Wenn ich diese Einstellung sehe, frage ich mich, wie du überhaupt Kunden gewinnst. Zum einen versuche ich natürlich Kunden zu gewinnen, die sich bisher vielleicht nie mit Honig beschäftigt habe, die nie beim Imker gekauft haben. Dazu muss ich eben dafür sorgen, dass sie sich dafür interessieren etc.. Zum anderen sollte es aber auch durchaus möglich sein, anderen Imkern Kunden abzuwerben. Ich weiß nicht, wo du das Problem siehst, etwas zu bieten, was dich von den anderen abhebt. Inzwischen ist das auch schon vielfach vorhanden, aber eine gute Idee war dazu beispielsweise, die Eigenschaften des Honigs mit auf das Etikett zu schreiben. Dem Kunden erscheint, dadurch dass er beispielsweise plötzlich von einem tollen Geschmack liest, der gleiche Honig als etwas besonderes.


    Aber von mir aus geht da nur mit einer solchen Einstellung ran, bleiben wenigstens mehr Kunden, die dann bei mir kaufen. :wink:


    Freundliche Grüße
    Friedrich


    P.S. Zu meiner Biozertifizierung nochmal: Die 300€, die ich im Jahr dafür bezahle, sind nur dafür, dass ich meinen Honig auch als Bioprodukt bewerben kann. Tatsächlich habe ich nichts an meiner Betriebsweise geändert. Das "Umstellungsjahr" ist dabei lediglich Pflicht und diente mir nur noch einmal dazu, das gesamte Wachs in meinen Völkern einmal auszutauschen, sodass ich nun endlich alle kaputten und alten Rähmchen aus meinen Völkern habe sowie generell keine Waben, die mit Rückständen der vormaligen Besitzer belastet sein können sowie auch eben keine braunen Waben mehr, was ich auch weiterhin so beibehalten will. Es ist hier wie bei den meisten anderen Werbemaßnahmen auch: Eigentlich ist jeder Honig von jedem Imker, eine gute Betriebsweise vorausgesetzt, gleich gut und qualitativ hochwertig. Um Kunden anzuwerben, werden zumeist scheinbar bessere Eigenschaften herausgestellt. Und so verhält es sich ja eigentlich auch beim Biosiegel. Mein Honig wird kaum anders sein als Honig vo einem konventionellen Imker, der wie die meiosten mit Ameisensäure und Oxalsäure gegen die Varroa behandelt und die Völker auch sonst keinen negativen Einflüssen aussetzt.

    Hast du nicht irgendwo Verwandte, die du ab und zu mal besuchst? Also ein größerer Imkereifachhandel, der so eben für mich in Frage kommt, ist Holtermann in Brockel in Niedersachsen. Der liegt zwar nicht direkt auf dem weg, aber da kann man mit wenig Umweg vorbei fahren, wenn ich zu meinen Großeltern fahre. Da brauche ich drei Stunden hin, aber macht ja nichts, ist dann nämlich nur noch eine Stunde bis zu meinen Großeltern. Dort fahre ich ein bis dreimal im Jahr hin. Wenn ich gerade was brauche, nehem ich das da gleich mit, größere Anschaffungen, die sowieso gut überlegt sein sollen, hole ich eben dann, wenn es gerademal passt, Rähmchen etc. bestelle ich halt mal schnell.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Also das Zertifikat erhalte ich nach Abschluss des Umstellungsjahres im April 2013. Die Prüfstelle hier in der Nähe kontrolliert mich nach der EU-Bio-Verordnung sowie den Verbandsrichtlinien des Verbund Ökohöfe e.V. Dieser ist hier ein "regionaler" Ökoverband.


    Für mich hat der Weihnachtsmarkt eigentlich alle drei Sinne. Der wichtigste ist für mich die Vermarktung meines Honigs. Meine Bienen haben diesen das Jahr über produziert, ich habe entsprechend investiert und nunwill ich den Honig auch unter die Leute bringen. Damit geht aber zweitwichtigste Sinn mit einher, dass ich eben das investierte Geld wieder erhalte. Also muss ich auch gewinnbringend verkaufen und meinen Stand eben attraktiver machen, indem ich z.B. den Kundenwünschen nachgehe, indem ich auch heiße alkoholische Getränke anbiete. Wenn ich diesen Schritt gehe, nehme ich aber den Met sowieso in mein Ganzjahressortiment auf. Das Met stellt lediglich eine Veredelung bzw. einfach Verarbeitung meines Honigs dar. Somit vermarkte ich auch auf diese Weise meinen Honig. Schließlich ist der dritte Apekt die Werbung. Wenn mein Stand Kunden anspricht und diese am besten auch noch mit meinen Produkten voll zufrieden sind, so werden sie auf meine Imkerei aufmerksam und kaufen vielleicht wieder oder empfehlen mich weiter, sodass sich eine Stammkundschaft aufbaut.


    Selbstverständlich muss sich so ein Markt rentieren. Ich hatte halt mit mehr Absatz gerechnet. Ich hatte halt keine Erfahrungswerte, so muss man halt Erfahrungen sammeln. Durch Anpassung der Standgestaltung und des Angebots muss ich jetzt eben das Kaufverhalten der Kunden so beeinflussen, dass meine Rechnung wieder aufgeht. Dann muss sich auch die Arbeitszeit lohnen, d.h. ich rechne so, dass ich mir einen Stundenlohn auszahlen kann und ich damit noch immer Gewinn mache, woraus dann die Abschreibung etc. und die Kosten für Neuanschaffungen resultieren. Generell plane ich so das ganze Jahr durch. Welche Arbeiten fallen wie zeitintensiv an? Was ist an Fixkosten da? Mit wie viel Honig ist zu rechnen? Dabei berechne ich diesen dann mit 10€ pro Kilogramm, also dem Mindestumsatz. Und das wann dann übrig bleibt, kann ich in Neuanschaffungen etc. investieren.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Vielen Dank für eure Einschätzungen!


    Hans: Das habe ich nicht erwähnt, aber direkt neben mir war ein Stand, der heiße Getränke aller Art anbot und auch sonst konnte man an jedem zweiten Stand Glühwein erhalten. Der zweite Imker auf dem Markt bot eben Honigmet an, wie du es beschrieben hast. Er meinte, dass dieser eben tatsächlich den größten Teil des Umsatzes ausmache. Er hat auch einen großen Verkaufswagen. So richtig rentiert sich das für ihn zwar auch nicht, aber er ist da ortansäßig, sodass er den Weihnachtsmarkt also auch nur als Werbung benutzt.


    Am liebsten hätte ich mich ja auch auf den Weihnachtsmarkt im 5km entfernten Nachbarort mit 2500 Einwohnern hingestellt, da ich eben mehr daran dachte, regionale Kunden zu gewinnen. Allerdings steht dort auch schon ein anderer Imker und für zwei Imker ist der Weihnachtsmarkt dann doch wieder zu klein.


    Dein Umsatz würde mich dennoch interessieren :p ;) ... einfach so als Idee, was im nächsten Jahr drin sein sollte.


    Im Übrigen wäre generell interessant, wie der Umsatz im Vergleich zu Standgebühr ausfällt.


    Josef: Ich habe eine Strompauschale von 30€ bezahlt. Ich habe also beliebig Strom verbrauchen können. Die Idee mit den Waffeln hatte ich schon, leider kam mir diese zu spät, sodass ich nicht mehr Zeit hatte, dieses anzumelden, da der Veranstalter irgendwie meinte, dass da noch besttimmte Dinge wegen der Hygiene beachtet werden müssten. Wäre mir dieses möglich gewesen, hätte ich sogar noch jemanden aus dem Dorf gehabt, der sich in der Woche für mich dahin gestellt hätte.


    Günther: Ich werde im nächsten Jahr einen eigenen Wachskreislauf in Angriff nehmen. Da ich dann sowieso aals ökologisch produzierend auch zertifiziert bin, lohnt sich die Kerzenherstellung aus eigenem Wachs dann kaum noch. Eigene Mittelwände werde ich nach Möglichkeit alles aus Entdeckelungs- und Baurahmenwachs herstellen. Den Rest des Wachses werde ich entweder gleich direkt als Biowachs verkaufen oder eben, je nachdem, wie aufwenig das ist, die Biomittelwände verkaufen. Für Kerzen kaufe ich dann entweder fertige Kerzen zu oder aber einfach konventionelles Wachs.


    Bienenknecht: Ich werde mal sehen, ob ich im nächsten Jahr mehr in der Nähe Berlins versuche meinen Honig besser abzusetzen. Gerade dort, wo auch Bio-Produkte vermehrt anklang finden, denke ich, wird sich ein Weihnachtsmarkt eher lohnen.
    Wie teuer würdest du denn Kerzen verkaufen? Ich hatte eher befürchtet, sie seien zu teuer.


    Hat eigentlich schon generell jemand mal Erfahrungen mit größeren, "berliner" Weihnachtsmärkten?


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Soo, da ich nun also hier nach Erfahrungen zum Beschicken von Weihnachtsmärkten fragte, will ich an dieser Stelle nun meine Erfahrungen mit euch teilen, vielleicht helfen sie ja eines Tages dem ein oder anderen interessierten Leser.


    Also zuerst nochmal zu den Ausgangsbedingungen: Der Weihnachtsmarkt fand in einer Kreisstadt statt, mit einer Einwohnerzahl von 24.000. Er ging von Mittwoch bis Sonntag, dem dritten Advent, dummerweise fand gleichzeitig in der zweitgrößten Stadt des Kreises ebenfalls ein Weihnachtsmarkt statt. Insgesamt waren 46 Verkaufsstunden geplant. Der Himmel war zumeist bewölkt, gelegentlich regnete es etwas.


    Auch laut anderen Ausstellern war es das schlechteste Jahr seit langem. Ich war nun das erste Mal dort. Zuerst einmal hatte mich der veranstalter angelogen, der mir versichert hatte, dass dort kein anderer Imker vertreten sei. Dort war allerdings ein Imker, der schon immer auf diesem Weihnachtsmarkt gestanden hat.
    Also ich habe insgesamt knapp 300€ eingenommen und komme damit auf etwa +/-0, wenn ich nur den Materialaufwand rechne, den ich für diesen Markt hatte (genau sind es -1,43€).
    Im Durchscnitt habe ich 70€ pro Wochentag (Mi-Fr) eingenommen, am Samstag habe ich es dann immerhin auf 100€ geschafft, was den Gesamtdurchschnitt auf knapp 80€ angehoben hat.


    Der Markt war entgegen der Vorankündigung eigentlich nur von Fressbuden und solchen Billigtaschen-und-Co.-Verkäufern dominiert. Zudem waren es weniger Hütten als angekündigt. Außer mir waren noch der andere Imker, ein Fischwirt und ein Keramikladen sowie jemand, der sich auf Feuerstätten spezalisiert hatte, vertreten, die keine Fressbuden etc. darstellten.
    Entsprechend eilten die Leute eigentlich auch immer nur schnell vorbei.


    Meine Preise waren nicht das Problem, es gab lediglich drei Leute, die verkündeten, dass sie solche Preise nicht bezahlen würden. Es wurde der Wunsch der Kunden nach kleineren Gebinden deutlich ... ich hatte leider nur 500g-Gläser, im nächsten Jahr werde ich die Hälfte der Ernte in 250g-Gläser abfüllen.
    Frühtracht und Sommertracht gab es für 4,50€, Buchweizen für 6,50€ und Heide für 9,00€. Dazu biete ich als Geschnekset ein Honigprobierset aus den vier Sorten mit je 60g für 8,00€. Dieses werde ich im nächsten Jahr ebenfalss aubauen, da dieses fast ebenso gut wie Frühtracht und Sommertracht weg ging. Heide und Buchweizen würden nur ganz vereinzelt von besondeeren Liebhabern gekauft. Buchweizen hatte im Übrigen der andere Imker nicht.


    Mein Kerzensortiment bestand aus Teelichtern (0,50€), kleinen Stumpen (8x3cm; 1,50€), Tannenzapfen (2,00€), Kerzen mit Engelmotiv (5,00€), Tannenbaumkerzen (4,00€), Bienenkorbkerzen (4,50€), großen Stumpen (15x6cm; 8,00€) und gerollten Wabenkerzen (1,50€).
    Diese waren kaum beliebt. Am ehesten fanden Bienenkorb, Tannenbaum, Engelmotiv und Teelichter anklang. Der Wachsduft kam bei der Kälte leider nicht so gut zur Geltung. Ich hatte in einer Laterne einen großen Stumpen angezündet und in der Dämmerung zwischen die einzelnen Angebote Teelichter gestellt. Hauptsächlich wurde der Stand von den Seiten her mit zwei Strahlern beleuchtet. Ich habe zum einfachen Erweckn von Aufmerksamkeit dann noch einen Bienenkorb aufgehängt, was jedoch keine Wirkung zeigt.
    Um die Leute wenigstens aufzuhalten bot ich an, ein Honigbonbon zu nehmen. Es war verblüffend, wie gut das klappte. Am deutlichsten war folgendes Beispiel: Eine Frau ging so schnell vorüber, dass sie schon fast wieder vorbei war als ich überhaupt reagieren konnte. Sie erschrak beinahe als ich hier die Schüssel mit den Bonbons hin hielt. Sie hatte nur einen kurzen Blick auf meinen Stand geworfen und überlegte nun einige Sekunden bis sie sich dazu durchrang ein Honigbonbon zu nehmen. Daraufhin drehte sie sich nochmal zu meinem Stand um und betrachtete ihn genauer. Am Ende hat sie je ein Glas Frühtracht und Sommertracht gekauft sowie eine Bienenkorbkerze. Das bedeutet also, dass ich die Leute noch mehr aufhalten muss, es muss zum Beispiel noch ein Aufsteller vor dem Stand her, um den die Leute herum gehen müssen.


    Schließlich soll das Angebot noch ergänzt werden. In diesem Jahr war erstmal alles nur aus eigener Produktion. Viele Leute fragten aber nach Honigseifen, -cremes, -bonbons, Geleé royale etc.


    Sonntag habe ich den Markt gar nicht mehr beschickt, da der Sonntag ohnehin immer am schlechtesten Verkauf sein sollte und zudem Regen angesagt war. Es waren dann "nur" 34 Verkaufsstunden über die vier Tage, da ich auch immer etwas später angefangen habe und früher aufgehört habe.


    Joa, soweit erstmal. Ich beantworte gern weitere Fragen und bin über weitere Verbesserungsvorschläge sehr dankbar.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Da ich jetzt auch noch einmal die Suchfunktion :oops: dieses wunderbaren Forums bemüht habe, habe ich doch noch einige interessante Beiträge gefunden, die ich an dieser Stelle noch einmal verlinken möchte, sodass auch andere Interessierte die dort geschilderten Erfahrungen gleich beim Lesen dieses Beitrags mitlesen können :wink: :
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=19034&highlight=Weihnachtsmarkt
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=9398&highlight=weihnachtsmarkt
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=9370&highlight=weihnachtsmarkt


    Allerdings sind diese sowieso schon recht alt, sodass sich die Trends eventuell auch schon geändert haben könnten. Ich wäre also über die weitere Schilderung von Erfahrungen sehr dankbar. :) :daumen:


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Welche Erfahrungen habt ihr auf Weihnachtsmärkten im Kaufverhalten der Kunden gemacht?
    Eventuell habe ich die Möglichkeit, einen Platzwunsch zu äußern, welche Stellen sind auf einem Weihnachtsmarkt günstig bzw. welche sind eher zu meiden?
    Generell wäre ich über einige Erfahrungsberichte sehr dankbar. Also auch in der Hinsicht, welche Honigsorten bzw. Kerzenformen und -größen bei den Kunden beliebter sind.


    Hallo Jörg,
    kannst du sagen, was genauer die Leute an dem Weihnachtsmarkt in Groß Briesen so zum Schwärmen bringt? :)


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Hallo holmi,


    Ich meine, vor allem etwas, damit die nicht so leicht kaputt gehen. Es ist wie gesagt eine große Anzahl, die werde ich alle in einen Karton stapeln müssen, damit ich die auch alle da mit hinkriege. Und damit die da nicht aneinander Reiben oder irgendwas abbrechen, hatte ich überlegt, wie ich sie schützen kann.
    Ansonsten danke ich dir aber für den Hinweis zum Einpacken der Kerzen. :daumen:



    Hallo Jörg


    Der Weihnachtsmarkt ist im Kreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Wieso fragst du? :)


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Ich werde übernächste Woche das erste Mal meinen Honig auf einem Weihnachtsmarkt anbieten. Dazu habe ich nun die gesamte Honigernte endlich cremig abgefüllt und fleißig Bienenwachskerzen gegossen. Dem verkauf an sich sehe ich ganz optimistisch entgegen. Das wichtigste werden dieses Jahr noch die Gewinnung von Erfahrungen sein.


    Nun geht mir dazu aber noch einiges durch den Kopf.
    Als erste sind da die Kerzen: Ich habe nun zahlreiche gegossen. Jedoch weiß ich jetzt nicht, wie ich sie am besten sicher und sorgsam zum Weihnachtsmarkt bringe. Gerade die Spitzen der Wachsweihnachtsbäume machen mir ein wenig Sorgen. Desweiteren überlege ich, wie ich diese am besten an den Kunden weitergebe. Auch dieser wird die Kerzen nicht unbedingt so ganz ohne etwas zum Schutz mitnehmen wollen. Wie packe ich die kerzen am besten ein bzw. womit lassen sich diese gut umwickeln?


    Ich habe noch 5kg Bonbons dazu gekauft, um damit auch schon einfach jüngere Kunden anzulocken. Darf ich diese als zugekauftes Produkt ohne weitere steuerliche beachtung verkaufen?


    Soweit erstmal :)


    Freundliche Grüße
    Friedrich