Beiträge von Imkerei Fläming

    Glaube ich kaum ... jedenfalls bei mir hier in der Region werden sich viele Imker zwar beklagen, was für ein schlechtes Jahr das diese ist, aber hier rechnet ja eh keiner nach, was ihn die Imkerei kostet, sonst würden ja nicht diese Ultrabillig-Preise zustande kommen. Der Honigpreis wird bleiben wie eh und je. Nur dürfte man dann eventuell gegen Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres gute Chancen haben, seinen Honig zu gutem Preis zu verkaufen, weil die Billig-Imker dann eben keinen Honig mehr haben. Aber im nächsten Jahr besteht dann wieder das gleiche Problem mit dem Preis.


    Bedeutet also: Dieses Jahr vermehrt auf Kundenbindung setzen, sodass die Kunden auch im nächsten Jahr bleiben. Nicht ganz einfach, aber möglich ...

    ... der PH Wert von Blütenhonig ist mit 3,zerquetschte niedriger als der von Waldhonig mit 5, aber im Waldhonig ist mehr Säure enthalten als im Blütenhonig.
    Ich habe keine Ahnung wie sowas geht ...


    Ich würde jetzt mal spontan vermuten, dass zwar mehr Säure im Wldhonig ist, diese Säuren aber wesentlich schwächere sind als die Säuren im Blütenhonig. Gibt es vielleicht auch bei diversen Blütenhonigen Unterschiede?


    Desweiteren würde ich sagen, dass, wenn der Säuregehalt des Honigs verglichen werden soll, ebenso der Säuregehalt des Zuckers, der bereits in Waben eingelagert ist, damit verglichen werden muss. Bzw. andersherum: Wäre es nicht sinniger den Säuregehalt diverser Nektare und Honigtaue miteinander zu vergleichen bzw. dann mit der Zuckerlösung, die den Bienen zur Einfütterung angeboten wird? Gegebenenfalls müsste man das auf eine entsprechend verdünnte Zuckerlösung berechnen, aber ich denke, dass ist sinnvoller, zu vergleichen, wenn doch ganz offenbar zumindest ein Teil der Säure erst ducrh den Bienenmagen hinzugefügt wird, wenn das Futter eingelagert wird.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Hat jemand Erfahrungen mit der Heidetracht? In der Heideimkerei in der Lüneburger Heide hat man ja eine intensive Vermehrung über Schwärme im Frühjahr betrieben (3-7 Schwärme pro Volk) und über diese dann die Schwächung der Völker, welche den Heidehonig gesammelt haben, ausgeglichen.


    Wodurch kommt die Schwächung der Völker in der Heide eigentlich zustande? Vielfach habe ich hier in unserer Region gehört, dass die zahlreichen Spinnennetze im "Altweibersommer" das Problem seien und die Bienen sich darin verfangen würden. Die Imker meinten, das läge daran, dass die Heide nicht beweidet würde. Normalerweise würden die Schafe die Netze dann zerstören.
    Eine andere Theorie ist, dass die Flugbienen in der Heide schon die Winterbienen seien, die damit geschwächt würden.


    Ich habe im letzten Jahr die Heide Anfang August angewandert. Ich bin fünf Wochen dort geblieben, dann aber noch vor Blühende abgewandert, da mir der Termin zur Einwinterung zu knapp wurde. Dann habe ich den Heidehonig geerntet und schnell die erste Varroabehandlung mit 60%iger Ameisensäure durchgeführt. Danach habe ich die Völker aufgefüttert. Einige haben nur zwei Kilogramm abgenommen, da es schon recht schnell kalt wurde, den meisten habe ich neun Kilo eingefüttert. Das hat auch für alle gereicht, wobei man dazu sagen muss, dass ich mit dem Bienenwagen in der Heide war, also die Völker in Hinterbehandlungsbeuten sitzen. Dann habe ich Anfang Oktober die zweite Varroabehandlung mit 60%iger Ameisensäure vorgenommen. Nachdem das alles soweit geklappt hatte, folgte nur noch im Dezember die Oxalsäurebehandlung. Für die Ameisensäure benutze ich übrigens den Nassenheider Verdunster horizontal.
    Nach meinem Einschätzen lagen die recht hohen Verluste bei mir dieses Jahr, jedoch nicht an der Varroa und nicht am Futter, ich konnte aus allen Völkern wieder Futterwaben entnehmen.
    Zudem fiel mir auf, dass die Flugfronten mehr verkotet waren als im letzten Jahr. Nun ist für mich bei allem nur die Frage, ob es an der Heidetracht, am komischen Frühjahr oder an einer möglicherweise unausgereiften Varroabehandlung gelegen hat.
    Ist die Varroa Mitt September schon soo stark präsent in den Völkern?


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Das Buch von Schick und Spürgin "Die Bienenweide" habe ich auch. Ist auch sehr interessant und umfassend und sehr zu empfehlen.
    Ich werde dann mal demnächst auf Knospen achten.


    Ja, ausprobieren will ich es eben ... es lässt sich halt nur recht schwierig abschätzen, wie groß die gesamte Fläche tatsächlich ist. Zumal teilweise auch einfach nur viele ganz junge Pflanzen da stehen.
    Das Gebiet der Heidelbeere und das Gebiet der Himbeere sind etwa 5km voneinander entfernt.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    ... Wie siehts bei Dir mit english aus ? ...


    An sich ganz gut, warum? :)


    ... ABER die betreiben richtige Zucht (hoher Zeitaufwand), Koller ist naturland-zertifiziert und Kefuss hat zu Beginn Auslese auf Varroatoleranz durch unbehandelt lassen betrieben (beides hoher monetärer Aufwand), im Vergleich zu Dir. Doch letztendlich bestimmt der Markt den Preis und wenn die Imker bei Euch in der Umgebung wirklich hunderte, standbegattete Königinnen/a benötigen, dann bist Du in einer günstigen Situation. ...


    Und weshalb verkaufen die ihre Königinnen nicht teurer? Meines Erachtens ist das ein annehmbarer Preis, aber wir werden ja sehen.
    Übrigens ist meine Imkerei inzwischen nach den Richtlinien des "Verbund Ökohöfe" zertifiziert. Die Königinnen sind dann wahrscheinlich nicht anders als konventionelle, aber damit erschließt sich eben auch der Markt der Bio-Imker für mich.


    ... bedenke aber das Du aus 60 Zuchtstopfen ( Zellen ) ,mit Garantie als unerfahrener Züchter keine 50 Weisel bekommen wirst.


    okay, dann muss ich es nochmal anders formulieren :-D : Also ich habe vor Königinnen nachzuziehen, indem ich 50 Weiselzellen/ Zuchtstopfen bereitstelle. Wie viele Königinnen dann daraus entstehen, werde ich dann also sehen, selbst wenn es dann eben nur 20 sind, was dann aber der hier empfohlenen Anzahl entsprechen würde. Und dann muss ich eben tatsächlich nicht gleich 50 Begattungskästchen bauen, aber selbst wenn ich zunächst zu wenig bauen würde, wenn ich jetzt erstmal 20 baue, so lassen sich diese doch relativ schnell nachfertigen.


    ... Opalithplättchen sind besser, das Zeichnen solltest Du nach der Begattung frei Hand durchführen, es ist leichter wie Du denkst,es wird dabei kein Flügelansatz mit beschmiert. ...


    Ja, so hatte ich das vor

    ... 6. Material zum Zeichnen der Königinnen (Königinnenzeichenrohr, Opalithplättchen, Opalithplättchenleim, Zeichengriffel) ...


    ... Du hast hier viele gute Ratschläge bekommen,versuche daraus deinen Weg zu finden. ...


    Werde ich tun. :) Danke an der Stelle nochmal für die vielen Hinweise und die doch überwiegend konstruktive Kritik. :daumen:


    ... Kennst du einen Zuchtkalender? ...


    Ja, den hatte ich vor, mir mitzubestellen.


    ... da [in Zuchtstoffabgabestellen] kann man aus tollen Völkern sich Zuchtmaterial (Larven) besorgen. Gibt es sogar bei vielen Imkervereinen. ...


    Also unser Imkerverein wird dazu zu klein sein, aber ich werde mich mal umhören.


    ... Preislich wie gesagt : bei Reinzüchtern für 20- 30 € .
    Wald und Wiese wenn überhaupt ca. 10€ . ...


    Also 10€ ist ja wohl Mindestpreis! So viel zahlt man hier für unbegattete Königinnen. Und außerdem: Entweder jemand will einfach nur Königinnen, aus der Region eben, oder er will sie nicht. Und wenn er sie nicht will, dann ist es egal, ob die 20€, 10€ oder 1€ kosten, dann willer eben einfach Zuchtmaterial, das nachweislich gut sein müsste. Aber jene, die einfach eine Königin als Ersatz für ihre verlorene Königin oder für eine drohnenbrütige Königin oder aber für einen einfachen Ableger suchen, die finden dann eben bei mir, was sie suchen.


    ... Dafür brauchst Du mindestens vier Pflegevölker, die man vorbereiten muss, weil diese viele Bienen im richtigen Pflegealter haben müssen, entweder schwächst Du vorher Völker durch Brutwabenabgabe oder vereinst jeweils zwei Völker. ...


    Da ich wie nun klargestellt, in jedem Fall nur 50 Zuchtstopfen ansetzen werde, brauche ich also nur ein Pflegevolk. Eines der stärkeren sollte genügend Jungbienen haben. Früh im Jahr wird es auch nicht werden, wie haben immerhin schon Mitte Mai, also rechne ich so mit Mitte Juni. Wenn die Zander-Schlupfkäfige schon nach 9 Tagen, sprich, wenn die Zellen gerade erst verdeckelt sind, über die Zellen gesetzt werden, wird es wohl kaum dazu kommen, dass eine Königin verfrüht schlüpft. Selbst wenn das umgelarvte Ei schon drei Tage alt war und die Königin zwei Tage zu früh schlüpft, ist es bei einer regulären Brutzeit von 16 Tagen nur möglich, dass sie frühestens am 11. Tag schlüpft, dann ist sie aber schon im Käfig.


    ... Dabei gibt es Zuchtmethoden, die weniger Bienenmaterial (welch gräßliches Wort) verbrauchen und für dem Anfang geeigneter sind.
    Such doch mal nach "Wechselvolkmethode nach Sklenar". ...


    Danke dir für den Tipp.


    ... Das soll jetzt nichts gegen Dich sein, sondern zum Nachdenken anregen. ...


    So habe ich das schon verstanden :)


    Friedrich, hast du genug Jungbienen, um 50 oder auch nur 30 Begattungskästchen anständig zu füllen? ...


    Na, ich denke, die bekommt man aus 32 Völkern zusammen, oder? Wenn Jürgen mit 100 Völkern 200 Königinnen geschafft hat?


    ... Bei einem Begattungserfolg von 50% aber 10 kg (und 100 Kästchen). Lieber mal step by step anfangen, und wie Lothar schreibt kleinere Serien ansetzen und nacheinander ziehen. Der Begattungserfolg ist vor allem vom Wetter abhängig und das kann niemand 3 Wochen im Voraus prognostizieren. ...


    Naja, immerhin mal ein Grund der zu überdenken ist, der begründet, weshalb kleinere Serien sinniger sind. Denn meine Völker unnötig zu schwächen habe ich natürlich nicht vor. Was empfehlt ihr denn als zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Serien?


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Hallo Jürgen,


    also meine Bodengitter haben gar nicht so große Maschen, dass vernünftig große Pollenhöschen da durch passen würden. Wie viel sind denn erhebliche Mengen?


    Hast du diesen Thread nicht irgendwie im falschen Abteil positioniert? Das ist doch nu wirkliche keine Frage, die "Generelles zum Imkerforum betrifft. :u_idea_bulb02:

    ... der demnächst anfängt, zu blühen. ...


    Eben derartiges sagen zu können, war ja das Ziel der Frage nach dem Blühbeginn. :lol:
    Ich bin ja auch ab und zu dort im Wald, um eben zu sehen, wie sie sich generell entwickeln, und im Spätsommer und Herbst, um die leckeren Früchte zu ernten. Nur, das ist ja nicht die einzige Tracht, die ich anwandern möchte, sodass ich schon ungefähr planen müsste, wann dann tatsächlich die Blüte los geht bzw. losgehen könnte.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    ... Dann müsstest du alle "überschüssigen" Königinnen innerhalb einer Woche verkaufen/versenden. ...


    Warum? Ich erwähnte doch bereits, dass ich schon einige Berichte darüber gelesen habe, dass man Königinnen in Begattungskästchen sogar überwintern könne ... davon ausgehend, dass das geht, überlegte ich, also früh im Jahr eine Zuchtserie zu machen und dann eben jederzeit Königinnen für den Rest des Jahres bereit zu haben.


    Der Königinnenzuchtkurs, soll nächste Woche Mittwoch erfolgen.


    Friedrich, gibt es bei euch in Brandenburg eigentlich Zuchtstoffabgabestellen des Landesverbandes?


    Kann ich dir nicht sagen, also ich habe noch nie davon gehört. Was genau ist eine Zuchtstoffabgabestelle?


    ... Die Bienen wollen übrigens in den nächsten Wochen dasselbe, bei längerer Erfahrung mit optimaler Kontrolle der Aufzucht und sie setzen SpitzenKös im Überschuss an, so dass es für Dich und für den Verkauf reicht. ...


    Na, an sich wäre das ja meine erste Wahl ... aber man sagt Königinnen aus Schwarmzellen ja nach, dass sie schwarmfreudiger wären, wie Josef ja auch schon andeutete. Und da bestehen bei den meisten Imkern eben entsprechende Vorbehalte. Ich kann diese Beobachtung allerdings nicht teilen, da der Imker, von dem ich meine ersten Völker habe, nur mit Schwärmen vermehrt, das also alles Schwarmköniginnen sind. Nur wegen der Idee des Verkaufs des Überschusses habe ich mir halt überlegt künstlich zu züchten.


    Mit echten Grenzen meinte ich natürlich Grenzen innerhalb des Rahmens meiner Möglichkeiten. :wink:


    ...die setzen Dir Deine Kunden. ...


    Naa, in Zusammenhang mit diesem Gedanken schrieb ich ja "wenn man ihn [den Verkauf] richtig anstellt".


    ... Warum macht er das dann nicht ?
    Frag ihn ruhig mal !:daumen: ...


    Das könnte ich in der Tat mal tun. :-D


    ... Kannste natürlich machen, wie Du willst, doch wenns schiefgeht war der Aufwand nicht so hoch, mit dem Dazugelernten kannst Du dann die nächste Serie ausweiten, falls Du überhaupt "Zuchtserien" gucken willst.:cool:


    Naja, außer im höheren Aufwand des Material, ist der Unterschied des zeitlichen Aufwands zwischen 20 und 50 Königinnen ja nicht sonderlich hoch. Aber mit dem dazugelernten, das könnte man als Argument gelten lassen. :u_idea_bulb02:


    ... Für wen ? Dich, Kunden, Bienen, Alle...


    Naa, ob der Preis von 20-30€ für Königinnen günstig ist oder ob das schon als teuer gesehen wird oder genau richtig.


    ... Zucht kostet Honig ! ...


    Würde ich nicht sagen. Gerade, was die künstliche Zucht betrifft, werden die 50 Larven, die dazu verwendet werden, kein Problem sein.


    ... Warum wird beim Imkern als Hobby immer ein Gewinn erwartet? In Geld oder Honig? :confused:
    Das ist bei keinem anderen Hobby so....


    Also erstmal kenne ich kaum ein anderes Hobby, bei dem etwas produziert wird. Zudem will ich ja nur meine Ausgaben gedeckt haben, den zeitlichen Aufwand will ich ja nicht unbedingt entlohnt haben.
    Desweiteren ist meine Imkerei schon so angelegt bzw. schon mit dem Ziel entstanden, zumindest mittelfristig einen Gewinn abzuwerfen. Ich will eine angenehme schöne Betätigung haben, die dazu noch ein wenig Geld mit sich bringen kann. Also zumindest der Nebenerwerb könnte in den nächsten Jahren drin sein.
    Und nochmal zur Kostendekcung: Eigentlich sind, zumindest bei mir, alls meine Hobbys, bei denen ich etwas produziere, so aufgebaut, dass ich meine finanziellen Kosten abdecke. Die Geflügelhaltung, seien es Gänse, Hühner, Enten oder Puten, decken mit ihren Erzeugnissen die Futterkosten und diverse Neuanschaffungen etc. ab. Genauso ist es bei unseren Schafen usw.


    ... Nun, was ist denn ärgerlicher?
    Zehn bis zwanzig Zellen, die verpatzt werden oder fünfzig?
    Und schief gehen kann einiges. ...


    Ich finde beides gleich ärgerlich, wie gesagt, es macht ja nur einen geringen Mehraufwand, wie ich finde, während aber bei 50 Königinnen die Möglichkeit auf 30 Königinnen mehr besteht, bei gleicher Wahrscheinlichkeit des Gelingens.


    Freundliche Grüße
    Friedrich, dem dieser Thread in seiner Diskussionsstruktur gut gefällt :)

    Hallo Josef,


    das ist mir schon klar, aber selbst wenn die Abschreibung auf 20 Jahre wäre, wäre es mir zu teuer, weil ich das Geld für die Investition trotzdem jetzt haben muss, wenn ich jetzt anfangen will. Also nehme ich das, was ich mir mit dem Geld, das ich jetzt habe, leisten kann. Und da sind nunmal die selbstgebauten Begattungskästen die erste Wahl.
    Und wenn ich eine höhere Summe investiere, die ich nur gerade so habe, die ich eigentlich auch für etwas anderes gebrauchen könnte, dann muss das Geld eben auch in diesem Jahr bzw. möglichst bald wieder drin sein.
    Zumal die sich ja auch abschreiben ließen, das damit also noch günstiger würde, während ich aber dadurch keien Nachteile erfahre. Meine Begattungskästchen sind genauso gut, wie Kieler, Apidea, Mini-Plus oder sonst irgendwelche Begattungskästchen ... und sie sind meines Erachtens besser als Einwabenkästchen.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Hallo Marakain,


    ja, ich weiß, bei Holtermann habe ich auch diese entdeckt, allerdings schreckte mich der Preis ein wenig ab, der bei bisher geplanter Zahl enorm hoch wäre und sich dieses Jahr nicht rentieren würde. :wink:

    Hallo Josef,


    das stimmt überhaupt nicht. :evil: :lol:


    Ich vermehre von meinen besten Völkern, die eben nicht schwarmfreudig sind, trotz enormer Stärke bislang noch keine Schwarmzelle angesetzt haben und sich auch sonst wunderbarst entwickeln. Ich kann sie ohne Schutz bearbeiten, sie bleiben auf den Waben sitzen und sie tragen viel Honig ein. Deshalb will ich ja von ihnen nachziehen und die nicht so guten Königinnen ersetzen. Ob die keiner haben will, werden wir dann ja sehen, wobei mich interessieren würde, was ihr zur Überwinterungsmöglichkeit von Königinnen sagt.


    Freundliche Grüße
    schmunzelnd, Friedrich :wink:


    P.S. Was heißt denn "dauernd nachgerannt"? Im letzten Jahr habe ich bei 40 Völkern mal 2 Schwärme gehabt, aus dem einen Schwarm des Vorjahres. Von dem züchte ich ja auch keine Königinnen nach und das Muttervolk des Schwarms ist diesen Winter leider eingegangen.

    Das finde ich ja sehr interessant. Danke schonmal für die zahlreichen Antworten. Allerdings überlege ich jetzt: In "Die Bienenweide" von Schick und Sürgin wurde die Blütezeit für die Heidelbeere mit Mai bis August angegeben. Die könnte also schlecht in der Frühtracht untergehen, ist das dann die Kulturheidelbeere?
    Wenn wir gerademal dabei sind: Wann blühen denn Himbeere und Heidelbeere tatsächlich? Teilweise werden in Trachtbüchern sehr lange Zeiträume angegeben. Blühen die dann über die gesamte Zeit alle vereinzelt?


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Mit so viel Resonanz hätte ich gar nicht gerechnet :) :daumen:


    ... hast du eine ordentliche Zuchtmutter? ...


    Eine gekörte Königin habe ich nicht. Ich hatte vor, Eier der Königin meiner besten Völker zu verwenden. Ich hatte schon in einem anderen Thread gelesen, dass man zwischen Zucht und Vermehrung unterschieden solle. Dennoch habe ich es offenbar wieder vergessen und habe geschrieben, dass ich Königinnen züchten will. Also genauer: Ich will Königinnen nachziehen.


    ... Brauchst du denn so viele Königinnen? ...


    Na, an sich gibt es keine echte Obergrenze, wenn ich Königinnen zum Eigenbedarf erzeuge und den Überschuss eben verkaufe. An sich ist dem Verkauf, stellt man ihn richtig an, ja keine Grenze gesetzt.
    Im Übrigen fand ich das eigentlich gar nicht so viel, ein Imker aus meinem Verein meinte, dass er im Jahr etwa 200 bis 300 Königinnen verkaufen könnte, so viele Anfragen habe er.


    ... Brauchst Du die denn gleichzeitig?


    Zudem habe ich schon mehrfach in diversen Imkerzeitschriften davon gelesen, dass Königinnen mitsamt ihrer Begattungsvölkchen notfalls auch in Begattungskästchen überwintert werden könnten.


    ... wäre es nicht besser statt dem ganzen "Zuchtkrams" lieber ein System wie Jenter oder Nikot zu verwenden? ...


    Das habe ich auch schon überlegt. Jedoch ergab sich mir nicht der Vorteil dessen. Wie Marcus schon schrieb, ist da preislich kein Unterschied. Und ob ich mich nun mit dem allgemeinen Zuchtequipment vertraut mache oder mir Jenter oder Nicot aneigne, macht auch keinen Unterschied. Zudem ist mir Holz, ehrlich gesagt, lieber als die vielen Plastikteile, soweit ich das gesehen habe.


    ... Nicht lieber mehrere kleine gute Zuchtserien statt eine große nicht so gute. ...


    Worin liegt dabei der Vorteil? An sich spräche nichts dagegen, maximal die Begrenzung durch das Jahr. Aber wieso wird eine kleine Zuchtserie eher etwas als eine große?


    ... Und es gibt bessere "Wohnungen" für Begattungsableger.
    Etwa Apidea, Kieler, Mini-plus...
    Letztere lässt sich mehrfach verwenden und kann als "eigene Imkerei" mitlaufen. ...


    Was ist an einem selbstgebastelten Begattungskästchen schlechter als an den genannten Standardbegattungskästen. An sich ist da kein großer Unterschied, wie ich finde. Wie gesagt, Styropor ist nicht so meins.
    Kann man andere Begattungskästchen als Mini-Plus nicht mehrfach verwenden? :confused:


    ... Für die paar Kös brauchst Du den ganzen Zirkus gar nicht und falls Du das Spielzeug trotzdem rumliegen haben willst, mach doch erstmal eine kleine Probeserie und kauf dann Material nach, doch ich denke Du wirst Dich da sicher nur noch schwer bremsen lassen...


    Wieso findest du, Molle, jetzt wieder, dass das nur wenige Königinnen seien? An sich hatte ich vor, die Zucht bzw. Nachzucht von Königinnen in den nächsten Jahren fortzusetzen. Nur: Wenn ich eine kleine Serie machen sollte, was spricht also dagegen diese nicht gleich auszuweiten?


    ... Was ist denn eigentlich Dein Ziel bei der ganzen Geschichte ? [...] Kös für die eigenen Völker und überzählige Kös günstig abgeben ? Közucht mal ausprobieren ? ...


    Sowohl als auch. D.h. ... warum günstig abgeben? Meine Preisvorstellungen lagen irgendwo zwischen 20€ und 30€. Ist das günstig?
    Die drei Königinnen, die ich im vorletzten Jahr gekauft habe, lagen in dieser Preisklasse und waren eben auch standbegattet und hatten keine besondere Mutter.


    ... Lernen am Objekt ohne Aufsicht :evil: ...


    Vielleicht bin ich ja auch bloß zu blöd, aber wenn man imkern kann, und den Umgang mit Bienen gewohnt ist, was soll groß schief gehen? Das meiste machen doch trotzdem die Bienen, ich muss die Königinnen bzw. die Larven eben immer nur zur richtigen Zeit an den richtigen Ort verbringen.
    Extra eine Zuchtmutter anzuschaffen, hatte ich jedenfalls nicht vor. Ich beschicke auch keine Belegstellen, sondern mir reicht die Standbegattung.


    Freundliche Grüße
    Friedrich

    Hallo Bienenfreunde,


    ich habe in einem Wald hier in der Region im letzten Jahr bei einem Spaziergang größere Flächen mit Wildhimbeeren gefunden. Sodann überlegte ich, inwieweit diese blühen würden, sodass ich mit dem Gedanken spielte mit ein oder zwei Völkern anzuwandern. Nun dachte ich mir aber, ich frage einfach mal nach, ob schon jemand mit solchen Erfahrungen hat. Von Brombeeren ist mir bekannt, dass diese in solchen Mengen auch einen Brombeerhonig bringen können.
    Als ich gestern wieder dorthin gelaufen bin, um diese noch einmal zu besehen, kam ich des Weges an einer mindestens ebenso großen Waldfläche vorbei, welche mit Blaubeeren, also Wildheidelbeeren, teilweise auch als Bickbeeren bekannt, bewachsen war. Hier befand sich nichts weiter als diese Pflanzen im Unterholz unter den Kiefern, soweit das Auge reichte. Hat jemand mit diesen Erfahrungen?
    Schließlich fragte ich mich, ob es auch Preiselbeerhonig gäbe bzw. Honig von den Cranberries, welche in den USA auch in Plantagen angebaut werden. An sich sollte dis möglich sein, bei einem finnischen Imker habe ich einmal Moltebeerenhonig gesehen, eine Beerenart, die nur sehr weit im Norden vor kommt.


    Freundliche Grüße
    Friedrich