Beiträge von Bienenkönig75



    Also an der Quetstelle habe ich etwas bräunlichen Brei gesehen, vielleicht vom Magen? Ich weiß gar nicht ob so ein Hinterleib bei Bienen "verheilen" kann.


    Ich werde jetzt wie angeraten noch 3-4 Tage warten und dann nachschauen. Wenn ich dann keine Königin und Nachschaffungszelln finde werde ich mir von meinem ortlichen Händler wohl eine neue begattete Königin kaufen und einweiseln, ansonsten wenn sie noch da ist und sogar frische Stifte vorhanden sind werd' ich es wohl riskieren und nichts machen. Die Frage ist, was soll ich tun wenn die Königin zwar lebt, aber - wegen der Verletzung - keine Eier mehr legt. Werden die Arbeiterinnen alsbald für Ersatz sorgen wenn keine Frische Brut mehr rein kommt. Machen die vielleicht ne Stille Umweiselung?

    Das ist der Grund wieso ich meine erste Ableger-Königin nur mit einem Stift direkt auf der Wabe markiert habe... Ich habe viel zu viel Angst sie zu zerquetschen (oder von den nebenher laufenden Bienen gestochen zu werden).


    Wenn ich es im Lehrgang richtig verstanden habe, erkennt das Volk die richtige Entscheidung und handelt entsprechend (lässt sie leben bzw. schafft nach).



    Das mit dem zeichnen direkt auf der Wabe habe ich damals auch probiert, einfach weil es mir am wenigsten riskant schien. Aber es funktioniert nicht, die Tiere halten einfach nicht still und die Farbe landete überall nur nicht auf der Stelle, wo sie hinsollte. In die Hand-Nehmen wie es die Profis machen ist leider für mich ein absolutes NoGo, ich hätte die vermutlich zwischen den Fingern zerquetscht bevor überhaupt Farbe in der Nähe der Königin gekommen wäre. Bleibt letztlich nur die Fangrohrmethode.
    Bin zwar kein Grobmotoriker und die Bienen hier sind auch überhaupt nicht stechfreudig, aber die Angst um die Queen läßt mich sofort nervös und zittrig werden. Für sowas braucht man wohl absolute Nervenstärke und Ruhe.

    So, jetzt hab ich es endlich geschafft! Ich wollte heute die neue Königin eines sich prächtig entwickelnden Ablegers mit einem Farbtupfer kennzeichnen und da ist es passiert - ich habe das Tier beim Einfangversuch zwischen Fangglas und Wabe am Hinterleib eingequetscht. Ich muß dazu sagen daß das Königinnenzeichnen die Arbeit ist, die ich am meisten hasse, da ich dabei immer furchtbar nervös werde wenn ich nur daran denke, weil ich einfach Angst habe dem guten Tier was zu Leide zu tun. Bislang hat es immer noch irgendwie geklappt, aber heute ist eben passiert. Hab mich mächtig aufgeregt.
    Jedenfalls ist der Hinterleib jetzt an einer Stelle eingedrückt und wenn ich es recht erkannt habe ist sogar irgendetwas herausgequollen, das heißt ich fürchte die Königin wird es nicht mehr lange machen. Sie konnte sich aber noch bewegen und ich habe sie dann wieder ins Volk zurück getan.
    Was meint ihr, soll ich die Königin abdrücken um ihr weitere Schmerzen zu ersparen und damit die Bienen gleich mit der Nachschaffung beginnen oder soll ich einfach mal abwarten, was die Arbeiterinnen so mit der Schwerverletzten machen?

    Bei mir genauso! Hier stehen 8 bärenstarke Völker, die Honigräume quillen über und die Bienen fliegen wie die Bekloppten, nur bei meinen Apfel- und Sauerkirschbäumen direkt neben dem Stand herrscht Tote Hose!

    hast du bei deiner Rechnung auch die Märchensteuer mit berechnet? und die eventuelle Verzollung?



    Also die 875 Euro die mir der Logar-Mensch genannt hat sind Endkundenpreise incl. MwSt. Zoll gibt es innerhlab der EU/EG nicht und wird nur ein Thema wenn du z.B. aus den USA importierst. Das einzige was da noch hinzukommt sind die erhöhten Versandkosten (Bienenhalter sprach von 150 Euro) im vgl. zu den deutschen Händlern, beim Bienenweber sind es wohl nur so ca. 50 Euro. Macht aber unterm Strich immernoch ne Preisdifferenz von über 300 Euro oder 25%.


    Werde mich mal erkundigen wie die Garantiebedingungen bei Logar konkret sind.

    Du schreibst wieso wirfst Du dem Händler das Geld dann für nichts hinterher wenn er für Dich das unproblematische Garantiehandling übernimmt?


    Beste Grüße
    Hartmut


    Ob der Deutsche Händler im garantiefall wirklich kulanter, unbürokratischer und schneller etc. reagiert als die bei Logar vor Ort ist letzlich nur eine Mutmaßung oder Hoffnung, die m.M. nach keineswegs diesen immensen Preisaufschlag rechtfertigt, besonders wenn man bedenkt daß der Weber als Händler die Schleudern nochmal günstiger bei Logar bezieht als unsereins. Slowenien ist ja jetzt auch kein kommunistischer Land mehr hinter dem Eisernen Vorhang, das ist Europa, es gibt E-Mail und Internet und der Logar Mitarbeitet hat sehr schnell und verständlich in verständlichem Deutsch auf meine Anfrage reagiert. Beim Bieneweber habe ich oft länger auf antwort gewartet.



    Ich war eigentlich auch fest entschlossen die Schleuder bei einem deutschten Fachhhändler zu kaufen, einfach weil es wohl unproblematischer im Garantiefall ist, aber wenn ich sehe daß die exakt gleiche Schleuder im Direktvertrieb bei Logar über 30 % günstiger ist dann seh ich nicht ein den hiesigen Händler das Geld für nichts hinterher zu werfen. Für 1300 Euro (soviel kostet die o.g. 20/8 W-Logar beim Weber) kann ich mir auch gleich eine 20/12W-Schleuder von Carl Fritz holen, die sind dann wenigstens in Deutschland hergestellt.


    Hab auch lang überlegt ob es eine SW- oder R-Schleuder werden soll, aber Preis und Kapazität sprechen eindeutig für die Radial. Meine Schwester aus Bayern schleudert im Verein mit Radial, und die hat auch nicht mehr Wabenbbruch als ich bisher mit meiner handbetriebenen Tangentialschleduer, obwohl die in Bayern sogar überwiegend Wald- und Wald/Blütenmischhonig haben. Da mach ich mir mit meinem Blütenhonig hier wenig sorgen.


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    Hallo zusammen und einen schönen Abend erstmal!


    Bei mir ist es soweit, ich brauche bald eine neue Schleuder, soll für so 10 bis max. 20 Völker werden. Die alte 3-Waben Weißblechbüchse wurde jetzt verkauft und es ist Platz für was neues aus Edelstahl. Nach reiflichem Überlegen soll es eine Radialschleduer werden, und zwar mit Motorantrieb und für Zander Ganz- und 3/4-Rähmchen.
    Das Kostenlimit habe ich mir jetzt auf 1000 Euro gesetzt, mehr möchte ich einfach nicht ausgeben und irgendwo muß man sich ja ein Limit setzten. Ich habe mir mal zwei Kandidaten ausgeguckt die meinen Anforderungen gerecht werden:


    1) 12W Radial von Bienen-Ruck:
    http://bienen-ruck.de/imkersho…ern/2113-radialschleuder2


    Für 12 Ganzrähmchen, kostet 979 Euro, Hersteller ist mir jetzt nicht bekannt. Was fehlt sind vernünftige Abbbildungen.



    2) 20/8 Wabenschleuder von Logar:
    http://www.bienenweber.de/PDF/…l_Schleuder%2009225_2.pdf


    Die gibt es beim Logar Direktvertrieb für 875 Euro, hat den Vorteil daß es noch 4 Tangential Einhänggitter dazugibt, falls der Honig doch mal sehr zähflüssig sein sollte.



    Was ich sonst so gesehen habe kostet mehr oder weniger deutlich über 1000 Euro.


    Massivholz-Tischer hat noch eine 18W-Schleuder (wahrscheinlich Lyson) für 1010 Euro, leider ist da der 400V Anschluß das k.o.-Kriterium (hab nur 230V wo die Schleduer steht)


    Was wäre eure empfehlung in dem Preisbereich?