Beiträge von Bienenkönig75

    Hier ist seit Mitte/Ende März der Sommer ausgebrochen, Tagestemperaturen praktisch konstant über 20 Grad und schönster Sonnenschein. Derzeit das beste Frühjahr seit 2011. Meine Zander 1,5er haben jetzt den 2. Honigraum drauf, es kommt massig was rein, vermute Kirsche und Spitzahorn, duftet herrlich an den Beuten. Könnte aber bald mal wieder regnen, es ist sautrocken im Moment.

    Ich habe jetzt bei meinem stärksten Volk (z.z. 6 Waben Zander 1,5) den Honigraum ausgesetzt, bzw. aufsetzen müssen weil schlicht und ergreifend der komplette Brutraum "verhonigt". Selbst der Baurahmen, der zu 90% ausgebaut ist, ist fast vollständig mit glänzendem frischen Nektar vollgeschmiert. Zwei Pollenbretter habe ich vor wenigen Tagen hinter das Schied gehängt und ihnen nochmals eine Leerwabe und eine Mittelwand gegeben. Die Königin hat ansonsten kaum noch platz zum legen, ich hoffe sie bringen ab jetzt alles fleißig nach oben. Am Donnerstag soll es hier 20 Grad werden, da wird sicher was los sein.

    Ich habe zuletzt 2010 (glaube war mein 2. Bienenjahr) insgesamt 400 kg Honig mit einer 3Waben-Tangential Handschleuder gekurberlt. Geht zwar durchaus, macht aber keinen Spaß. Allein für das ständige rausholen und wenden hätte ich das Ding am liebsten dem Schrotti vor die Füße geworfen. Beim Handkurbeln neigt man dazu - zumindest bei größeren Mengen - immer schneller zu kurbeln, um schneller fertig zu werden, was irgendwann in Hektik und Wabenbruch ausartet. Bei Motschleudern geht allles schon easy und entspannt. Einge gute Schleuder hält ein ganzes Leben. da braucht man wirklich nicht auf jeden Cent zu schauen. Anfang 2011 habe ich mir eine 4W-Selbstwender geleistet, 2012 kam dann noch eine 20W-Radialschleuder dazu, ideal für meine Flachrähmchen! Würde das sofort wieder so machen.

    Ich habe gestern auch so einen Kandidaten bei mir entdeckt der jetzt noch mal fix umweilseln will. Bei mir sind es zwar nicht 10 oder mehr Zellen, aber 2-3 habe ich schon gezählt. Eigentlich schade, denn es ist mein absolutes Power-Volk das dieses Jahr unfaßbar Viel Honig gebracht hatte und NIE in Schwarmstimmung kam. Ich lasse sie aber einfach machen, die Bienen werden wohl wissen warum sie die jetzige Königin nicht mehr wollen. Begattung sollte kein Problem sein, die haben noch jede Menge Drohnen an Bord.

    Nach dem absoluten Totalausfall bei der Frühtracht war schlimmes zu befürchten, aber es ist dann dank des wirklich tollen Sommers ein gutes, vielleicht sogar richtig gutes Honigjahr geworden. Hätte das Ende Mai nicht erwartet, ja nicht mal von geträumt. Die Robinie war dieses Jahr ein absoluter Volltreffer. Genaue Zahlen gibts natürlich nicht, aber es waren ca. 60% mehr als im Vorjahr, absolut gesehen (also nicht pro Wirtschaftsvolk) sogar die größte Menge, die ich je in einem Jahr geschleudert habe. Wenn mir ein Züchter (will hier keine Namen nennen) nicht so schrottige Königinnen verkauft hätte (man sollte den auf Schadensersatz verkagen) wäre sogar noch mehr drin gewsesen, aber ich will ja nicht gierig werden.

    Also ich verwende seit einigen Jahren nur noch Futter auf Weizenbasis und konnte dadurch keinerlei Nachteile bei der Überwinterung ferststellen gegenüber Zuckersirup oder Zuckerwaser was ich früher verwendet habe. Bei uns im Verein wurde jetzt eine Sammelbestellung für Bienenfutter gemacht und das teure Ambrosia will inzwischen fast keiner mehr da das Weizenzeugs praktisch die gleichen Ergebnisse liefert nur eben deutlich günstiger ist.

    Hallo Gemeinde,
    meine Frage richtet sich an Kollegen, die ebenfalls mal vom 2er Brutraum auf Großraum ungestellt haben. Im Frühjahr habe ich 4 Völker auf Z 1,5 umgestellt, war aber mit der Entwicklung nicht so zufrieden. Frage: Ist es jetzt, nach dem Abschleudern und vor dem Auffüttern günstiger oder doch im Frühjahr. Mein Material steht soweit bereit, brauche nur noch ein paar zündende Ideen.


    Ansonsten war die Ernte trotz schlechtem, kalten Mai und teilweise Zement im Juli gar nicht so schlecht - hier auf 600 m im Unterallgäu.


    Danke und Grüsse
    Salli


    Würd ich im Frühjahr machen. Hat bei mir sehr gut mit zwei Völkern geklappt. Muß mich aber noch etwas an das monströse Format gewöhnen.

    Die ersten Robinien hier in Trier sind in voller Blüte und für die nächsten Tage sind schönes Wetter und Temperaturen zwischen 20-25 C angesagt. Es sieht also sehr gut aus. Seit Sonntag ist vermutlich schon mehr Nektar reingekommen als in den ganzen 3 Wochen zuvor.

    Also hier geht jetzt massiv die Post ab! Seit Anfang dieser Woche massiver Polleneintrag (Weide) und Bienenflug wie im Hochsommer. Aktuell sind es hier 23 Grad Sonnenschein. Die Völker haben jetzt einen derartig brutalen Bruteinschlag vorgelegt daß wohl in 3-4 Wochen mit Schwärmen zu rechnen ist. Neben Unmengen an Pollen kommt bereits jetzt ne Menge Nektar rein, die Waben tropfen nur so. Mittelwände werden bereits ausgebaut. Nächste Wochen kommen wohl die Honigräume drauf. Sieht alles sehr gut aus!

    Hallo zusammen!


    Ich habe heute nach zweieinhalb Wochen wieder mal mal meinen Außenstand abgefahren. Das Positive zuerst: Er wurde nicht abgefackelt oder bestohlen und beide Völker leben noch. Leider mußte ich feststellen, daß irgendein kräftigeres Wildtier (?) bei beiden Kästen die Fluflochkeile einschließlich Mäusegitter rausgerissen hatte, beide lagen vor den Beuten und es sind ettliche Kratzspuren zu erkennen. Dummerweise haben Mäuse offensichtlich die Gunst der Stunde genutzt und sich einquartiert, zumindest eins der Vökler ist extrem unruhig (Bienen sind ganz oben direkt unter der Folie und machen Radau) und die Windel ist übersäht mit halben Bienen. Ich gehe jetzt mal davon aus, daß da ne Maus drinsitzt. Frage: Kann ich die rausschmeißen, indem ich die Zargen mal anhebe in der Hoffnung, daß die Maus unten am Boden sitzt und dann verschwindet, wenn sie plötzlich "gelüftet" wird. Wie vertreibt man so eine Maus aus dem Bienenkasten ohne die Bienen zu stark zu stören?