Beiträge von Rubio

    Eine Blockbehandlung ist auch jetzt möglich. Dafür müssen die Völker ja gerade nicht brutfrei sein.

    Hallo Wolfgang, vielen Dank für Deine Antwort,

    zum richtigen Verständnis frage ich nochmal nach.


    Du hast gute Erfahrungen mit OXS Blockbehandlung ( 3 mal im Abstand von 7 Tagen verdampfen ? ) ohne AS Behandlung? Wenn ja wäre das für mich eine interessante Alternative ( weil Temperatur unabhängig ). Der Bau eines einfachen Verdampfers ist in Vorbereitung.


    "Eine zu späte Behandlung ist natürlich ungünstig, weil die dann erbrüteten Winterbienen geschädigt sind."

    Ich dachte bisher OXS Behandlung durch bedampfen würde die Bienen nicht schädigen und könnte beliebig oft wiederholt werden?


    Grüße Johannes

    Blockbedampfung mit OS

    Vielen Dank für Deine Antwort.

    Ich hatte insbesondere letztes Jahr den Eindruck das die späte AS Behandlung die Völker zurück geworfen hat und sie es nicht mehr aufgeholt haben.

    Daher möchte ich dieses Jahr mit der bewährten AS Behandlung beginnen, also jetzt die Tage, und im Herbst nur noch OS einsetzen.


    Grüße Johannes

    Ich stimme einem Teil der Vorrednern zu, AS behandeln so früh als möglich. Warum soll ich die Bienen einer eventuellen hohen Varroabelastung überhaupt aussetzen und dann Probleme haben das wieder in den Griff zu bekommen.

    Ich nutze keine AS mehr - nur noch OXS

    Auch ich verwende keine AS mehr.

    Wegen der Brutschädigung durch Ameisensäure denke ich über eine alternative Behandlung nach und daher die Frage an Euch: wie behandelt Ihr jetzt?


    Danke und Grüße

    Johannes

    Ich benutze Bienenfluchten, blase nicht nach und lagere die Zargen noch für etwa einen Tag in einem bienendichten, temperierten Raum der nur eine Lichtquelle hat, das ist eine Plexiglasscheibe mit aufmontierter Bienenflucht, funktioniert sehr gut.

    Die Bienen fliegen quasi alle ab und beim Schleudern ist Ruhe.


    Grüße Johannes

    Habe eine off Topic Frage:


    Jemand hat in einem anderen Thema geschrieben er würde neue Königinnen direkt in gut mit Wasser besprühte Bienen eingeben.

    Kann mir jemand den Faden nennen, hätte noch eine Frage dazu.


    Danke Johannes

    Johannes, was beobachtest Du als Spätfolgen ?

    Hallo Beemax,

    ich habe das dieses Jahr zum ersten mal gemacht und finde verschiedene Aspekte daran positiv.

    Bei den Durchsichten notiere ich mir die Anzahl der Brutwaben und kann so eventuelle Einbrüche in der Entwicklung erkennen.

    Im Moment sehe ich noch keine positiven oder negativen Spätfolgen.

    Für dieses Jahr ist das Thema auch durch, ich denke es macht nur Sinn das in einer Zeit zu machen wo die Völker sich in einer Aufwärtsentwicklung befinden.

    Verkühlung der Brut ist dann auch nicht zu erwarten, konnte ich auch nicht an den Nachbarwaben beobachten. Optimal erscheint mir die Gabe der LW zwischen überwiegend verdeckelten Waben, also nicht an einen starren Platz.


    Grüße Johannes

    Eine Leerwabe ins Brutnest zu hängen ist auch meiner Meinung nach ein starker Eingriff.


    Die kräftigen Völker schließen diese Lücke zügig, manche Völker kommen bei mir damit nicht so gut zurecht und haben kein so geschlossenes Brutnest mehr, das wirkt unrund.


    Ich imkere mit eher schwarmfreudiger Landrasse und hatte dieses Jahr sehr wenig Scharmtrieb , das ist ein echter Vorteil. Auch wenn ich berücksichtige welche Eingriffe nötig sind um ein schwarmtriebiges Volk wieder zu " beruhigen". Schwarmvorwegnahme betrachte ich auch einen starken Eingriff. Das Brutnest zerfällt, verhonigt eventuell, Begattung ein Risiko usw..


    An Hand meiner Stockkarten kann ich sehen wie die Völker sich später entwickeln und beobachte die " Spätfolgen", und schaue dann was ich nächstes Jahr mache.


    Aber einen positiven Nebeneffekt habe ich bemerkt, Leerrähmchen hinterm Schied werden bei mir nicht ausgebaut. Da ist Ruhe.


    Grüße Johannes

    Nein, ist keine (gute) Option. Die Bienen sind alle alt und müde. Mutti abdrücken und mit einem fitten Ableger vereinigen.

    Ich antworte zwar etwas spät aber Du hast recht, die kommen wahrscheinlich nicht mehr richtig in die Gänge.

    Grüße Johannes

    Diese LW wurden schnellstens und umfangreich bestiftet, unabhängig vom jeweiligen Volk.

    Dies gilt für Völker mit 4 bis 6 DNM1,5 Brutwaben plus Drohnenrahmen, geschiedet in Segeberger Styroporbeuten.

    Ich kann das so bestätigen, gilt auch für geschiedete Zander 1,5 er.

    Es waren Versuche um auf Naturwabenbau zu wechseln, am Brutnestrand wurden die gerne unvollständig oder ungleichmäßig ausgebaut. In der Brutnestmitte wurden sie zügig und sauber ausgebaut.

    Allerdings hatte ich ab und an den Eindruck das die " Baustelle" auch etwas wie ein Schied wirkte,

    die Königin die Seite zum Baurahmen hin bevorzugte und auf der anderen Seite weniger Brut und mehr Pollen angelegt worden sind. Nach ca. 2 Wochen waren die Rähmchen voll verdeckelt und das Brutnest wirkte wieder geschlossener.


    Grüße Johannes