Beiträge von henrike

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    Huääh, das sind echt ein paar zu viele... Schnecken werden von Fäulnis und Zersetzung angezogen, hat die Beute vielleicht einen geschlossenen Boden und ein eher schwaches Volk, das das Gemüll nicht ausräumt?


    Viele Grüße, Henrike

    henrike
    Die Spitzmäuse waren auch das Argument meines Imkerpaten. Das heißt Du hast auch schon öfter mit Keil und Schub gearbeitet, ohne dass Deine Bienen vor Luftmangel blau angelaufen sind...


    Ja, Schub und Keil und im Winter mit Gitter. Allerdings bin ich dazu übergegangen, das das ganze Jahr über so zu lassen (also ohne Gitter im Sommer). Ich mache da gar nicht viel dran rum und bilde mir ein, dass dann eher gleichmäßige Verhältnisse in der Beute herrschen. Allerdings ist mein Standort recht kühl-schattig, als Vegetationsstandort würde man wohl von frisch-feucht bis wechselfeucht sprechen. Das war bei der Hitze in diesem Sommer vielleicht vorteilhaft, aber spätestens mit Beginn des Herbstwetters bekommt es den Bienen nicht.
    Luftprobleme bekommen sie in der 12er Dadant nicht.


    Viele Grüße
    Henrike

    ...Die Geschichte mit deinem Gitter + Fluglochkeil ist wirklich doppelt gemoppelt! Die Fluglockeile sind ziemlich mäusesicher, ...


    Ich habe tatsächlich auch beides über Winter. Den Keil sogar über Sommer, auch wegen Räubereigefahr, und dann habe ich auch noch den Drohn im Ohr, der sagte, man solle spät nichts mehr am Flugloch ändern. Wie auch immer, die Bienen stören sich nicht dran und ich weiß wenigstens, wo die Dinger sind.
    Wenn man, wie ich offensichtlich, (Zwerg-)Spitzmäuse am Stand hat, dann reicht der Keil nicht aus, da kommen sie durch. Und ein Haufen toter ausgenagter Bienenleichen vor den Beuten ist kein schöner Anblick im Winter. Auch sonst nicht.


    Viele Grüße
    Henrike (mit Gürtel und Hosenträgern, frei nach Henry Fonda)

    Ist schon faszinierend, tolle Bilder! Auch wenn ich diese Fluglochbelagerung nicht anschauen kann, ohne ein bisschen Gänsehaut zu kriegen.
    Diese flächig formierte Fluglochwache der Bienen habe ich bei mir erst einmal zur Abwehr einer besonders hartnäckigen Hummel beobachten können.


    Viele Grüße
    Henrike

    Soll heissen Du änderst nichts an der Zahl der geschädigten Bienen ...


    Hallo Andreas,
    ich bin anderer Meinung. Milben, die ich jetzt noch aus dem Volk bekomme, die schädigen niemanden mehr, und das schon gar nicht bis Ende Dezember. Die Bienen sollen zur (Winter-)Ruhe kommen, was mit Parasiten nun mal nicht gut geht. Ungeschädigt schlüpfende Winterbienen sind das eine, die ungestört ruhende Wintertraube eben das andere. Nach meiner Theorie :wink:
    Allerdings würde auch ich jetzt nicht mehr mit AS, weder Langzeit noch Schwammtuch, herumwerkeln.


    Aber wir drehen uns im Kreis und ich steh hier meinungsmäßig auf verlorenem Posten, vielleicht diskutieren wir das mal in der Hessenmühle oder so.


    Viele Grüße
    Henrike

    Das Leerfliegen wirst Du auch nicht mit der Behandlung verhindern, ...


    Warum bist Du Dir da so sicher? Eine hohe Belastung durch aufsitzende Milben bei Brutlosigkeit könnte sehr wohl auch der Auslöser für das Leerfliegen sein. Oder welche offiziellen Erklärungen gibt es dafür sonst?


    Viele Grüße
    Henrike

    ...Folglich stellt sich die Frage nach dem Sinn einer weiteren Behandlung unabhängig vom Datum und den vorherrschenden Temperaturen.
    Selbst wenn nur ein kleiner Teil der Winterbienen bereits geschädigt ist, so stellt sich die Frage was ich mit einer weiteren Behandlung jetzt noch erreiche...


    Ich möchte das jetzt nicht uneingeschränkt gutheißen, aber ich wäre auch der Meinung, dass die restlichen Milben besser raus sollten. Die Völker fliegen sich doch ansonsten noch vor der Winterbehandlung leer. Was zur Oxalsäurebehandlung noch lebt, überlebt auch in den meisten Fällen. Die anderen verlassen bei Brutfreiheit die Beute und lassen außer Futter nichts zurück. Oder hat das Leerfliegen nun doch nichts mit der Varroa zu tun? :confused:


    Viele Grüße
    Henrike

    Hallo Lothar,


    das ist echt bitter, tut mir leid für Dich. Was jetzt zu tun ist? Die leeren Kisten bis zum Abräumen verschließen. Bei den verbliebenen den Milbenabfall kontrollieren. Du schreibst nichts darüber, wie sich der Milbentotenfall entwickelt hat und wie hoch er zuletzt war. Hattest Du das im Auge?
    Die noch lebenden würde ich um diese Jahreszeit bedampfen, je nach Milben 2-3 mal. Und Daumen drücken, ganz feste die Daumen drücken.


    Viele Grüße, Henrike

    Hallo Ralf,


    Ruf doch den Warda direkt an. Mit "Bäumesammeln", Herbstfärbern und speziell Acer und Nyssa triffst Du genau seinen Geschmack. Hast Du auch Hortensien und Strauchpäonien unter Deinen Hobbies, dann werdet Ihr dicke Freunde.
    Ich würde das Arboretum verlinken (geht aber nicht, jedes Mal muss ich mich neu anmelden und Cookies bestätigen), daher: Kontakt unter http://www.arboretum-ellerhoop-thiensen.de


    Viele Grüße
    Henrike


    PS: oh, automatisch verlinkt...

    Auch im Schatten deutlich weniger Varroen als in den Vorjahreszeiträumen. Aber ist es nicht herausragende Eigenschaft von exponentieller Vermehrung, dass es bis 5 vor 12 noch völlig unspektakulär aussieht...?
    Ich habe Sorge, dass wir in diesem Jahr dann im November mit Heulen und Zähneklappern dastehen und nicht wissen, wie dem Milb Herr zu werden ist. Ich halte jedenfalls den Verdampfer im Anschlag...


    Viele Grüße, Henrike