Beiträge von henrike

    Jein, ob sich ein Standort eignet, könnte ich auch einfach anhand der üblichen Pollen- und Nektarwerte der vorhandenen Gehölze ablesen. Das zeigt dann die generelle Verfügbarkeit über die Monate und vielleicht reicht das auch schon aus. Ob die Pflanzen tatsächlich aber auch angeflogen werden, sehe ich -klar, am Honigertrag bzw. über eine Analyse des Honigs.


    Ich wollte meinen Vortrag mit dem Recht schnöden Thema "Trachtgehölze" (nicht selbst ausgesucht :)) durch irgendwas praktisch anwendbares aufpeppen. Ich dachte da an die Auswertung der schon erwähnten Kartierung durch eine Grafik, Kurve o.ä. zur Entwicklung der Tracht zwischen März und Oktober. In meiner Vorstellung war das alles ganz easy und schnell gemacht... wie das immer so ist.
    Die Trachtformel ist vielleicht ein bisschen theoretisch, bestätigt aber meine Überlegungen und ist vielleicht auch hilfreich bei der grafischen Darstellung, danke dafür.


    Viele Grüße, Henrike

    Danke Wolfgang,
    aber wie bewertest Du dann einen Stand hinsichtlich seiner Trachtlage? Wenn er nicht gerade an einem Rapsfeld liegt...


    Viele Grüße, Henrike

    Danke Franz, das hätte ich gern. Hat aber auch einen recht aussagekräftigen Preis...


    Der Hintergrund meiner Frage ist folgender: ich wollte schon immer mal übers Jahr die Trachten im Umkreis um meinen Stand kartieren. Jetzt habe ich im Verein zugesagt, einen kleinen Vortrag über Trachtgehölze zu halten und möchte das Thema gern anhand so einer kleinen Kartierung und Auswertung zu Nektar- und Pollenverfügbarkeit im Jahresverlauf erläutern. Das stellt mich aber ziemlich zu Anfang vor die Schwierigkeit, wie ich die einzelnen Vorkommen der Gehölze bewerten soll.
    Kann ich übern Daumen peilen und sagen, dass die Bienen zur bestmöglichen Tracht fliegen und sich dieses "Bestmögliche" aus Ergiebigkeit und Entfernung ergibt? In welchem Verhältnis?


    Daneben hätte ich natürlich schon gern auch ein paar griffige Zahlen, wieviel Ertrag z.B. von einer einzelnen großen Süßkirsche im Nahbereich zu erwarten wäre.


    Viele Grüße, Henrike

    Ich möchte diese Frage noch mal hochholen: gibt es irgendwo eine Quelle, die angibt, in welcher Menge und Entfernung große Trachtgehölze vorhanden sein müssen, um nennenswerten Ertrag zu bringen. Und ab welcher Anzahl die Bienen sie im weiteren Flugkreis überhaupt wahrnehmen und anfliegen? Also mal angenommen ich habe da eine Lindenallee oder eine Dreiergruppe Kastanien im Abstand von 1000 m. Ist das abhängig vom sonstigen Angebot? Gibt es dazu Erfahrungswerte?


    Viele Grüße, Henrike

    Echt jetzt? Das ist natürlich blöd. Ist an mir vorbei gegangen oder ist schon ein bisschen her, oder?
    Die Online-Befragung geht wahrscheinlich trotzdem als Meinungsbild in das Umweltprogramm ein. Da wären ein paar deutliche Anmerkungen zu PSM schon nicht verkehrt.


    Viele Grüße, Henrike

    Und nein Henrike, Du hast die Überschrift nicht als Ausblick so gewählt, sondern als Reißer, weil Du nicht die Sparte "Crop Science" betitelt hast, sondern Bayer, was den ganzen Konzern meint :u_idea_bulb02: :roll:


    Na klar habe ich das als Reißer gewählt. Als erfahrener Benutzer bekomme ich immerhin 50 Cent pro Klick auf ein neu erstelltes Thema von Hartmut.:cool:
    Die Kohle muss ich ihm jetzt wohl wieder geben, damit er die Überschrift umändert in: "Einzelne wussten es schon immer - Monsanto will vielleicht Bayer Crop Science übernehmen".


    Trotzdem schönen Sonntag
    Henrike

    Diesen nicht, dafür aber den vor vor einem Jahr, ...


    Die Karten auf dem Weltmarkt sind jetzt neu gemischt: Dow Chemical hat sich mit Dupont zusammengeschlossen und die Chinesen kaufen Syngenta. Insofern ist die gewählte Überschrift schon der Blick in die Zukunft...


    Grüße, Henrike

    Keine Ahnung, da müsste wohl mal ein Jurist was sagen. Persönliche Daten über Bewirtschafter einzelner Grundstücke wirst Du auf Grundlage des Informationsgesetzes wohl aber auch nicht bekommen. Und ganz ehrlich - das ist doch auch gut so!


    Wenn Du schon vom Ziel her denkst, was ist denn Dein Ziel? Der Name eines Landwirts ist es ja nicht allein denke ich - was machst Du dann mit der Information?
    Wenn Du wissen willst, wo der Raps im nächsten Frühjahr blüht, kannst Du das ja jetzt schon sehen und Deine Bienen hin- oder wegstellen.
    Wenn Du mit den Landwirten sprechen möchtest, dann musst Du normalerweise auch nur irgendwen im nächsten Ort oder auf dem ersten gesichteten Trecker fragen, dann bekommst Du den Namen oder zumindest einen Hinweis, wen man fragen könnte. Und dann?


    Viele Grüße, Henrike

    Suppe und Honig unterliegen aber nun mal nicht dem Umweltbegriff. Umwelt ist (anders als Natur im Naturschutz übrigens) das Lebensumfeld des Menschen, also die Ressourcen, die es für jeden zu schützen gilt. Also Wasser, Luft, Boden,... die werden dann wiederum durch Gesetze im Wasser-, Emissionsschutz- und Bodenschutzrecht geschützt. Umweltinformationen sind entsprechend Daten über den Zustand dieser Schutzgüter.
    Vorhaben, wie in Deinem Beispiel das Chemiewerk oder der Kraftwerksschlot unterliegen deswegen auch der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine vergleichbare Produkt-UVP für Pestizide oder Düngemittel gibt es dagegen nicht.


    Rückstände im Honig wäre vielleicht eher was fürs Verbraucherschutzrecht o.ä. Ein Anspruch auf Information zu einzelnen Bewirtschaftern auf Äckern ergibt sich daraus aber auch nicht wirklich.


    Viele Grüße, Henrike