Beiträge von obi11

    Hallo,
    ich hab heut erst wieder ein Smalltalk gehalten und mir lief zufällig jemand über den Weg, der in der Nähe eines meiner Standorte auch Verluste hatte, die zu meinem Erstaunen auch zugab. Wenn tatsächlich, wie oft angenommen die Varroa der Verursacher sein sollte, so müsste ich, und offensichtlich nicht nur ich, mein Behandlungskonzept an die Örtlichkeit anpassen, denn die Völker haben keine Unterschiedliche Behandlung erfahren. Standort 1 keine Verluste, Standort 2 neben meinem einem Volk was dort stand noch einige andere Ausfälle. Dazu muss ich vielleicht anmerken das der Standort schon im letzten Jahr durch hohe Verluste auffiel.
    Ich glaube die Nachfrage nach Völkern variiert regional sehr stark und in oder auch um Berlin ist es ebenfalls sehr schwer an Völker zu kommen. Die meisten werden wohl gleich im verein weggehen um zu „erweitern“. Dazu las ich grad letztens in einer Imkerbörse das jemand die dezente Zahl von 100 Völkern zur Bestandserweiterung in Berlin sucht…

    Liebe Grüße
    Andreas


    Hallo Melanie,
    Deine Frösche waren das? Hab mich schon gewundert warums die letzte Zeit so oft Froschschenkel gab ;).
    Spass beiseite, für Spandau siehts noch etwas eingetrübt aus und die Kirsche braucht wohl noch ein paar Tage länger… Reinickendorf ist ein wenig weiter, was mir dieses Jahr allerdings nicht weiterhilft, weil der Standort wohl momentan unter keinem guten Stern steht..:-(

    Andreas

    Hallo Bernhard,
    ich widerspreche zwar nur ungern und nicht aus dem Grund das die Berliner zusammenhalten müssen ;), aber ich muss Melanie in dem Punkt Recht geben das Pestizide nicht exklusiv für das Bienensterben verantwortlich zu machen sind.
    Ich denke dass sich auch die Art des imkerns gewandelt hat und dies auch nicht ohne Auswirkungen auf die Völker bleibt. Die Kombination der äußerlichen Bedingungen und das Korsett in das wir die Bienen zwängen (bezieht sich nicht auf den Raum sondern auf die Gestaltungsmöglichkeit) machen den Bienen das Leben schwer.

    Liebe Grüße
    Andreas

    Hallo,
    ich weiss nicht wie es woanders aussieht, aber ein Imkerverein hier in der Nähe handhabt das so dass ein erfahrenes Vereinsmitglied Anger/innen während des Sommers helfend und beratend begleitet. Am Ende des Jahres wird jeder Teilnehmer sich ein eigenes Bienenvolk herangezogen haben und es auf seinem Stand einwintern.
    Ich denke die Vorgehensweise macht Sinn und trägt allen Beteiligten Rechnung. Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber, auch wenns schwer fällt.


    LG
    Andreas

    Hallo elisman,
    auch wenn ich Deine Ungeduld verstehen kann, so steht erstmal Theorie auf dem Stundenplan bevor es an die Bienen geht ;).
    Auf dem Imkerkurs wird sicher auch Praktisches und ein Imkerpate wird Dir hoffentlich hilfreich zur Seite stehen und Dich auch bei der Auswahl des Standplatzes beraten.


    Beim Transport sei Dir anzuraten die Beuten zu verschließen, denn ob die Bienen friedlich mit Dir den Innenraum teilen kann Dir niemand garantieren ;)!


    LG
    Andreas

    Ein Volk hat sich schon vor der Winterbehandlung verabschiedet gehabt und die anderen beiden sind noch munter und absolvierten auch die ersten Flugübungen.
    Über den Abgang kann man nur spekulieren, da alle drei Völker die selbe Behandlung erfahren haben und nur das ausgefallenen Volk an einem anderen Standort, der schon im letzten Winter mit hohen Verlusten auffiel, stand.

    Ich hab das Phänomen nun des öfteren selbst beobachten dürfen und anfangs dachte ich ebenfalls an Räuberei, die ich mittlerweile allerdings persönlich ausschließe. Wenn ih nach der Mehlmethode gehe, dann waren es immer die eigenen Bienen, die in Massen einen Betriebsausflug machen.
    Auch heute ist hochbetrieb vor den Beuten und wenn Räuberei ein Thema wäre, so würds eher ein schwaches Volk treffen..


    Ich geh eher mal davon aus, das die wissen, dass Jahr geht zuende und wenn irgendwo noch was zu holen ist, dann sammeln sie recht schnell.


    Andreas


    Die AFB-Einschläge werden dichter - in Spandau und in Pankow und nördlicher Teil Reinickendorf sind schon Sperrgebiete...brrrrrrr, mich schauderts...


    Melanie


    Nicht ganz Spandau ;) Ich lieg gerade noch außerhalb des Sperrgebietes, was mir das Veterinäramt freundlicherweise zusammen mit der Anmeldung mitteilte.
    Wenn ich das richtig sehe fallen Bienen nicht in den Entschädigungskreis und somit zahlt man auch nix...


    Gruß
    Andreas

    Hallo Brummerchen,
    solche Nachbarn gibt’s noch ;) und als „Jung“imker macht man eh alles falsch. Füttern tut man nicht, die finden draußen genug (hab ich mir sagen lassen). Außerdem bleibt ja in der unteren von zwei DN Zargen noch genug für den Winter…
    Ich hab nun das Glück oder auch Pech, dass ich an zwei Standorten imkere und somit vergleichen kann. Von daher füttere ich ungeachtet des Rüffels weiter wie bisher ;).
    Ferner wird ich hier weiter fleißig lesen um festzustellen was andere im Forum hier alles so falsch machen :).

    LG
    Andreas

    Nachdem ich dieses Forum nun schon geraume Zeit nutze um mich mit Informationen zu versorgen muss ich mich mal langsam vorstellen ;).
    Mein Name ist Andreas, ich bin 44 Jahre und imkere seit diesem Jahr mit drei Jungvölkern in Berlin. Auch wenn die Betriebsweise Magazin nicht geplant oder bevorzugt war sind die Völkchen nun in Seegeberger Beuten an zwei Standorten untergebracht.

    Füttern konnte ich mir an einem Standort bis vor einigen Tagen sparen, da der Nachbarimker geerntet hatte und seine Waben offensichtlich honigtrocken lagern will und sie zur Freude aller honigliebenden Insekten im Garten zum ausfressen aufstellte. Ob die Aktion ratsam oder empfehlenswert war lasse ich angesichts der Faulbrutsperrbezirke in Berlin dann mal offen. Entsprechend war der Flugbetrieb meines Volkes sicher zur Freude des Nachbarn über seinem Grundstück.

    LG
    Andreas