Beiträge von obi11

    Ihr seids ja schlimmer als ich :P,

    zunächst unterstelle ich nämlich niemanden böse absicht und wir alle sind nur Menschen, einmal abgelenkt, falschen Käfig gegriffen und eingetütet und fertig ist das Drama?

    Nun haben wir hier eine Schilderung eines Umzuges und ich will auch nicht bestreiten das die vorkommen kann, stelle mir aber die Frage ob die Weisel dann wirklich in einer fremden Kiste landet?

    So wars es jedenfalls eingangs geschrieben und einziger Grund für meine Annahme das da versehentlich eine Unbegattete im Spiel war...

    Moin,

    sicher das die Versandkönigin begattet war? Eine Unbegatte fliegt ja noch aus und die kann sich schonmal bei der Rückkehr im Flugloch irren, soweit die Minis nebeneinander standen.

    Der Rest, da weisellos hat sein Glück dann mit dem Umzug gesucht...

    Nur ein halbwegs plausibler Erklärungsversuch, vielleicht hat ein Experte noch einen anderen...

    Hallo bienenfred,

    da ich davon ausgehe das die Beute am selben Platz stehen bleibt entfällt das neu einfliegen und die Neuorientierung dürfte kein großes Problem sein. Neuen Kasten vor den alten gestellt, wegen der Räubereigefahr zügig umhängen, leeren Kasten weg und neuen auf den alten Platz sollte unabhängig von der Tageszeit keine Probleme geben. Ich habe morgens bevorzugt damit man noch reagieren kann, falls doch was Unverhofftes eintritt. Gut, ich bin auch geschädigt beim Thema Räuberei aber das ist ein anderes Thema ;)

    Um die Jahreszeit früh am Morgen zügig die Rähmchen umgehangen sollte kein Problem sein. Flugloch weiter eng halten...

    Voraussetzung das die Beute am selben Platz steht.

    In einem anderen Thread habe ich gerade das neue Buch von Torben Schiffer vorgestellt. Bei ihm ist die Bienenkiste nach der Styroporbeute die am wenigsten Artgerechte ...

    Definiere Artgerecht… Die Bienen leben in Hohlräumen, ein bestimmts Volumen bevorzugend. Das entspricht ihrer Art und ihrem Wesen. Alles Weitere dürfte eher die innere Überzeugung des Einzelnen darstellen, denn imkern in Styroporbeuten im reinen Naturbau dürfte Art und wesensgerechter sein als durchgängig Mittelwandimkerei und einheitlichem Zellmaß, bevorzugt noch kleine Zellen mit Drohnenbrutschneiden und ähnliche Eingriffe. Auch wenn man die Bienenkiste nicht mag, so ist der reine Naturbau wohl artgerechter als die Mittelwandimkerei.

    Schon klar, die Bienen bauen aus lauter Langeweile unterschiedliche Zellgrößen im Wabenwerk, weil sie eben dümmer sind als der Mensch und keine schlauen Bücher lesen.

    Art und wesensgerecht heißt den Mut zu haben sich auf den Bien einzulassen, für ihn und nicht gegen ihn zu arbeiten und sich Gedanken über sein Tun zu machen, denn eines ist sicher, der Bien weiß es besser als selbsternannte Bienenpäpste und ist unser bester Lehrmeister.

    Das ist genau das Problem unserer konventionellen Landwirtschaft: Statt hochwertige Premiumprodukte zu erzeugen.

    Darf ich an der Stelle mal ein Veto einlegen? Die Vielzahl deutscher Höfe als kleine und mittlere Betriebe erzeugen, unabhängig von der Betriebsform, hochwertige Premiumprodukte unter Einhaltung strikter gesetzlicher Vorgaben. Leider landen die wenigsten Produkte auf dem deutschen Markt sondern gehen in den Export, wo höhere Preise zu erzielen sind. Bei landwirtschaftlichen Produkten zahlt sich "Made in Germany" nämlich noch aus... nicht für den Erzeuger aber für den Vermarkter!

    Das was Du eingangs schriebst trifft sicher auf die dritte Form, neben Bio und konventionell,

    , die industrielle Landwirtschaft zu. Leider wird sich niemand finden der industrielle Landwirtschaft definiert, weil es einfacher und bequemer ist auf alle Konvis einzudreschen. Die Gräben bleiben und das ist für die Ernährungsindustrie sehr praktisch.

    Segeberger Beuten halten eigentlich auch länger als 20 Jahre....

    Meine sind zum Teil älter als 20, nicht weil ich solange imkere, sondern weil ich die geerbt habe zum Imkereieinstieg und sie ansonsten einer thermischen Verwertung zugeführt worden wären. Die waren schon damals alt und es gab sie zum Kauf der Schleuder aus Imkereiauflösung umsonst dazu. Ein schlechtes Gewissen oder nachteilige Auswirkungen auf die Bienen habe ich nicht feststellen können, denn wie beim Pedanten aus Holz wird propolisiert und somit dürfte die Außenhülle für den Bien nebensächlich sein.

    Hallo gunzi,

    als kleiner Nachtrag unabhängig vom Thema Honigbiene. Im Frühjahr wirst Du vielleicht die ein oder andere Hummelkönigin in ähnlichem Zustand finden und hier ist ein Löffel Zuckerwasser hilfreich und lebensrettend für ein künftiges Hummelvolk

    Liebe Claudia,

    ich glaube kaum das Du Dir eine Freude machst, wenn Du offen Zuckerwasser anbietest. Alle Bienen der Umgebung werden sich dann wohl demnächst bei Dir auf dem Balkon einfinden und Du solltest bedenken das wir da von einigen 10.000 reden. Hinzu kommen neben der Honigbiene dann noch die Wespen, welche man derzeit zahlreich antrifft.

    Irgendwann wirst Du aufgrund der Masse beschließen nicht mehr zu füttern und die so verwöhnten Bienen werden sich weitere „Futterquellen“ in der Umgebung erschließen… in der Regel dann kleine Bienenvölker, die ausgeräubert werden und für die Deine „gute Tat“ eine einzelne Biene zu retten den Untergang bedeutet.

    Da seht auch nirgendwo 1,5

    Da steht Segeberger. Groß ist in diesem Fall für mich 1,0.

    Ich gehe in dem Fall davon aus, dass niemand Deckel, Zarge, Halbzargen und Boden einzeln kauft und die Segeberger 1,0 ist komplett im Allgmeinen in 3 gleichgroßen Zargen erhältlich und die 1,5 er eben Brutraum und zwei halbe Honigräume. Aber vielleicht erleuchtet uns der Themenstarter ja noch...

    Sorry, mein Fehler. Ich habe nur Segeberger gelesen und die 1,5 gingen irgendwie verschütt.

    Also, Imkern mit der Großraumbeute. Das isses.


    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Hallo Wolfgang,

    die 1,5 habe ich jetzt einfach mal geraten, denn bei den normalen 1 ern würde niemand eine Wabe rausnehmen wollen, denn der Platz fürs Winterfutter ist bei einzargiger Betriebsweise schon recht knapp bemessen.

    Ich habe jetzt extra noch einmal nachgeschlagen, Emil Warre hat tatsächlich in seinem Buch das Zargendrehen als Teil der Betriebsweise auf Seite 130/131 beschrieben. Allerdings habe ich keinen wirklichen Nutzen feststellen können. und für mich persönlich verworfen, da weder im Baum noch im Korb das drehen möglich wäre.

    Also wenn ich den Themenstarter jetzt richtig verstanden habe imkert er mit DNM 1,5? Dann wäre wohl eher das Buch der Mitforistin Hymenotera, "Natürlich Imkern mit der Großraumbeute" anzuraten? Ohne es gelesen zu haben behaupte ich dennoch das die gute Melanie nicht vergessen hat über für und Wider der Wabenanordnung zu berichten und welche hier wirklich Sinn macht.

    Unabhängig davon bleiben die Rähmchen alle drin, wenn Großraumbeute wird zeitig im Frühjahr geschiedet die Rähmchenzahl reduziert ( Auch wenn mir Heike Aumeier jetzt was hinter die Ohren haut ;) )

    Das Zargendrehen kenne ich nur von der Warre, so ist es imho in gleichnamigen Buch beschrieben? Leider sind uns im Laufe der Jahre die Mandy und der Bernhard verlustig gegangen. Ich meine zumindest Bernhard hatte das verworfen...