Beiträge von obi11

    Moin,

    Berlin ist stark einzelfallabhängig und eine pauschale Aussage zum Standort kaum bis garnicht möglich. Wichtig ist nicht die Größe der Anlagen sondern die Bewirtschaftung, obwohl der Eintrag aus den Anlagen wohl der geringste Anteil der Tracht sein wird... Kastanie, Akazie, Linde dürfte bei mir überwiegen...

    Die Ligusticahybriden (Kreuzung), habe ich eigentlich nur als "Stecher" in der Erinnerung......Aber Honig gebracht, haben Sie.


    Lg Sulz.

    Darum ja der Einwand mit der Ferne.... die F1 vom Gann sind Kuschelbienen und in kurzer Zeit kräftige Völker. Was nützt der Honigertrag wenn die Ernte die Hölle ist bzw. kaum möglich? Ungeduld ist in der Imkerei ein schlechter Ratgeber und selbst wenn heuer keine Queens mehr vorrätig sind, was solls? Es gibt ein nächstes Jahr...

    Da ich mich mal in der ähnlichen Situation befunden habe und mit mündlichen Vereinbarungen auf die Schnauze gefallen bin hier der formal korrekte Weg.


    Zunächst ist das Einverständnis des Vereinsvorstandes Grundvoraussetzung. Ferner benötigt man das Einverständnis der angrenzenden Nachbarn, leider nicht mündlich sondern schriftlich. Des Weiteren wird die Teilnahme an einem Einsteigerkurs und die Mitgliedschaft in einem Imkerverein vorausgesetzt. Die Anmeldung beim Veterinäramt ist eine Selbstverständlichkeit und entsprechende Unterlagen sind beim Ortsverband mit dem der Unterpachtvertrag geschlossen wurde vollständig einzureichen. Der leitet diese dann an den Grundstückseigentümer weiter. Dieser entscheidet dann ob ja oder nein und im welchen Umfang Bienenhaltung gestattet wird. In Berlin werden in der Regel nicht mehr als drei Völker pro Kleingarten genehmigt

    Mir dem Handy hat zwar das Zitieren funktioniert, aber leider konnte ich nichts dazu schreiben.

    Ich verstehe die Beschreibung nicht. Garten von der Oma ist ein Privatgrundstück oder gehört es der Stadt? Was hat das mit der Rente von dem Typ mit der mündlichen Vereinbarung zu tun?

    Ich gehe davon aus das es sich hier um einen Garten der Stadt handelt und der Vorstand/Verwalter fälschlich als Eigentümer angesehen wird.

    Die mündliche Vereinbarung/Nebenabrede endet, wie auch der Pachtvertrag mit dem Tode des Pächters, in diesem Fall die Oma.

    Um die Frage beantworten zu können wäre es interessant um was für einen Garten es sich handelt? In einer Kleingartenanlage gelegen existiert vermutlich der allgemein übliche Unterpachtvertrag in dem eplizit steht das Bienenhaltung zustimmungspflichtig ist. Zustimmen muss nicht der Vorstand der Anlage oder der jeweilige Verband sondern in der Tat der Eigentümer/Verpächter des Grundstückes.

    Wenn man hier in Berlin das Prozedere durchlaufen hat bekommt man im günstigsten Fall vom zuständigen Bezirksamt eine Zustimmung mit dem Beisatz, dass die Zustimmung jederzeit widerrufen werden kann. Ich weiß, dass dies oftmals laxer gehandhabt wird und auf Absprachen mit Vorständen oder Verbänden als ausreichend angesehen werden... dies führt später allerdings oft zu Verdruss

    An das dritte oder auch vierte Volk kommst Du oft schneller als Dir lieb ist... im ungünstigsten Fall wollen die Bienen im nächsten Jahr schwärmen. Wer keine Lust auf Leitern hat nimmt den Schwarm vorweg...

    Wobei da immer noch der "Makel" der Genetik bleibt, denn schwarmträge dürfte die Neue nicht sein...

    Da war die Mama eine Carnica Königin und der Papa ein Buckfast-Drohn. Oder zumindest ein Buckfast-Mischling.

    Wenn die Königin von der Fliege ist, dann würde ich Carnica als Mama ausschliessen und auch wenn ich wenig bis gar keine Ahnung habe so definiert man Buckfast nicht über Farbe...

    Den Bildern nach kann ich auch nix besorgniserregendes sehen :rolleyes:

    Und wenn ich ihn an einen guten Freund zum Geburtstag oder einen Arbeitskollegen zur Beförderung verschenke? Oder soll ich den Honig dafür lieber kaufen gehen? So pauschal kann man das halt auch nicht sagen.

    Du meinst die zuvor kritisierten Berufsimker verfahren anders als ein Präsent aus dem eigenen Honiglager zu nehmen?

    Aus dem zweifelhaften Luxus heraus, einiges an Auflagen vor der Genehmigung zur Aufstellung von Bienenvölkern erfüllen zu müssen, halte ich die verpflichtende Teilnahme an einem Basiskurs für das geringste Problem...

    und wenn ich sehe was jedes Frühjahr an Völkern über den Jordan geht ist das bei so manchen vermutlich auch sinnvoll

    zurück zum Thema, da ich sonst Ärger mit Hartmut bekomme ;) https://www.bienenjournal.de/news/meldungen/imker-berlin/ darin enthalten unter Punkt 5.2.8 Formulierung und Entwicklung von Mindeststandards für die imkerliche Qualifikation und Ausbildung . Wohl mit am Tisch saßen nicht etwa die bösen Berufsimker, sondern allesamt Freizeitimker. Für Berin gesprochen ist in Teilen in städtischen Grün, hier Kleingartenanlagen, bereits heute die Teilnahme an einer Einsteigerschulung neben der Mitgliedschaft in einem Imkerverein für die Genehmigung zur Aufstellung erforderliche. Nicht erst seit der Bienenstrategie sondern schon ein paar Tage länger...