Beiträge von obi11

    Und wenn ich ihn an einen guten Freund zum Geburtstag oder einen Arbeitskollegen zur Beförderung verschenke? Oder soll ich den Honig dafür lieber kaufen gehen? So pauschal kann man das halt auch nicht sagen.

    Du meinst die zuvor kritisierten Berufsimker verfahren anders als ein Präsent aus dem eigenen Honiglager zu nehmen?

    Aus dem zweifelhaften Luxus heraus, einiges an Auflagen vor der Genehmigung zur Aufstellung von Bienenvölkern erfüllen zu müssen, halte ich die verpflichtende Teilnahme an einem Basiskurs für das geringste Problem...

    und wenn ich sehe was jedes Frühjahr an Völkern über den Jordan geht ist das bei so manchen vermutlich auch sinnvoll

    zurück zum Thema, da ich sonst Ärger mit Hartmut bekomme ;) https://www.bienenjournal.de/news/meldungen/imker-berlin/ darin enthalten unter Punkt 5.2.8 Formulierung und Entwicklung von Mindeststandards für die imkerliche Qualifikation und Ausbildung . Wohl mit am Tisch saßen nicht etwa die bösen Berufsimker, sondern allesamt Freizeitimker. Für Berin gesprochen ist in Teilen in städtischen Grün, hier Kleingartenanlagen, bereits heute die Teilnahme an einer Einsteigerschulung neben der Mitgliedschaft in einem Imkerverein für die Genehmigung zur Aufstellung erforderliche. Nicht erst seit der Bienenstrategie sondern schon ein paar Tage länger...

    Ich weiß zwar nicht was für Berufsimker der Bienenlude so kennt, die die ich kenne sind jedenfalls nicht Teil der Agrarindustrie oder industriellen Landwirtschaft… wohl eher das Gegenteil und nicht umsonst bei diversen Aktionen gegen die Form des Wirtschaftens anzutreffen.

    Wer sich den Honigbedarf ansieht dürfte schnell dahinter kommen das für Neiddebatten keine Gründe vorliegen.

    Wer seinen Honig verschenkt, der sollte in der Tat einen Imkerführerschein machen, denn dem fehlt gabz offensichtlich der Respekt vor der Leistung seiner Bienen


    Ich würde das „Pressen“ nicht als Pressen bezeichnen. Es ist doch viel mehr ein anpassen des Brutraums auf eine ausreichende Größe (wer braucht 12 Waben Brut im Dadant???) und das kompakthalten des Brutraums zwecks verbessertem Wärmehaushalt ähnlich wie in einer Baumhöhle.

    Grüße Thomas

    Also um ehrlich zu sein haben meine Bienen ihren eigenen Kopf und sind augenscheinlich der Meinung sie brauchen den ganzen Raum.

    Wie ich zu der Annahme komme? Na umsonst haben sie mich sicher nicht ausgetrickst und lieber hinterm Schied ans Gitter gebaut ;). Wenn Du schon die Baumhöhle erwähnst, so sei anzumerken dass dies ein schlechtes Beispiel ist, weil eben nicht variabel sondern durchgängig das selbe Volumen besitzt

    Futter wird generell wohl ein Thema. Ein Neuling hat es geschafft, den gesamten angehäuften Bestand tatsächlich verhungern zu lassen, hat auch behauptet, es seien andere Ursachen, daher musste jemand auf die Völker gucken. Nicht schön.

    Wenn das einem Anfänger passiert kann man das vielleicht noch nachsehen, wenn jemand, der nicht erst seit gestern imkert, geräuberten Völkern noch den schäbigen Rest unterm Hintern wegschleudert und im Frühjahr ohne ein Volk da steht und fragt warum muss man kräftig die Lippen zusammenbeißen

    Ich glaube so wird es in einigen Völkern in der kommenden Zeit aussehen und viele der Verhungerten sind dann fälschlich der Varroa zum Opfer gefallen.

    Auch bei mir stand Futterteig auflegen schon fest im Terminplan, schon vor Deinem Posting. Wobei hier die Schwärme bzw. der Kunstschwarm schlechter dastehen als die WV...

    Ich überlege gerade ernsthaft, ob das jemand gemacht hat, oder ob du hier jemandem Worte in den Mund legst.

    Versuch mal einen Waldhonigstandplatz zu bekommen, und du brauchst zur Bestätigung der mindestens vermuteten Nahrungskonkurenz nicht mal die Naturschutzverbände bemühen.


    Deine leeren Honigräume mögen zeitliche Zusammenhänge zu erhöhtem Honigbienenbestand haben, es müssen aber nicht zwangsläufig ursächliche sein.

    Dass meine Honigräume im letzten Sommer fast leer blieben, lag ganz sicher nicht an einem sprunghaft angestiegenen Honigbienenbestand.

    Muss ich irgendwem etwas hier in den Mund legen oder reicht es die Beiträge zu lesen? Das ein mehr Bienenvölker bei abnehmenden Nahrungsquellen zu weniger Ertrag führt dürfte naheliegend sein und immerhin musste ich dieses Jahr nicht füttern.

    Einen Stand im Wald dürftest Du in Berlin nur noch schwerlich bekommen und das trotz maßgeblicher Beteiligung der Imkerschaft an der vom Berliner Senat verfassten Beschlussvorlage. Ob oder wegen der Beteiligung der Imker lasse ich mal offen, denn das wäre in der Tat reine Spekulation.

    Deswegen fehlt mir da auch die Hoffnung, es handele sich nur um ein Mißerständnis.

    Die Argumentation gegen Honigbienen sieht eher nach Störfeuer von Fundamentalisten aus. - Es handelt sich eher um Glaubensgrundsätze und Maximalforderungen, ohne das Gespräch oder Lösungen mit der Gegenseite (den Imkern) zu suchen.

    Nunja,

    die hier verlinkte Berliner Bienenstrategie ist Ergebnis aller beteiligten Akteure und wenn ich hier den Faden verfolge, dann verstrickt sich der ein oder andere in Ausflüchte und Widersprüche. Zusätzlich zu dem Zuwachs von läppischen 75% an Völkern kommen noch die 4500 der Wanderimker hinzu, die nur partiell aufgestellt werden und ich denke nicht das ich der einzige bin, dem das an den Honigräumen auffällt. In den Anfängen meiner Imkerei musste ich zweimal schleudern, heute reicht einmal und wenn es dumm läuft bleibt der ein oder andere Honigraum leer... drum möchte ich das Thema Nahrungskonkurrenz nicht wirklich ins Reich der Fabel verweisen.

    Übrigens melde ich zum Jahresende die Zahl der eingewinterten Völker und so kann es eigentlich nicht zu einer Doppelzählung kommen... manchmal hat man im Frühjahr obendrein weniger...

    Die Spalte links dürfte die Jahreszahl 2019 als Überschrift haben, oder?

    Wenn ich mir die Zahlen Daten des DIB angucke zum Vergleich, lässt dass den gleichen Schluss zu, da die Zahlen für Bayern identisch sind, daher werden diese die Datenbasis für o. a. Statistik darstellen.

    Rheinland-Pfalz, Saarland, Nassau als Landesverbände fehlen. Sollte die vorletzte Zeile deren Zahlen abbilden, dann stimmt die Summe auch nicht. 2019 kommen die drei Verbände auf 27.907 gemeldete Völker.

    Daher kann von einem Rückgang von 20% in den letzten 6 Jahren keine Rede sein. Hinzukommen die Schätzwerte Völkerzahlen für die nicht organisierten Imker.

    Richtig erkannt, es fehlt nicht nur der zweite Teil des Datensatzes, sondern leider auch die Jahreszahlen und daraus erkennbar der Anstieg in den einzelnen Bundesländern...

    Gerade Urbanes Beekeeping um es neudeutsch auszusprechen erfreut sich großer Beliebtheit und gerade für Berlin gesprochen hat sich die Zahl der gehaltenen Völer von überschlägig 4400 auf 7700 erhöht, was einer Steigerung von satten 73% entspricht, bei zunehmenden Wegfall von Brachflächen für zunehmende Bebauung. Wenn auch nicht im selben Ausmaß ist dieser Trend in allen Stadtstaaten so zu beobachten und wer will es Außenstehenden verübeln da auf die Idee von Nahrungskonkurenz zu kommen?

    (Das Problem sind in meinen Augen eher die Weizenwüsten in den USA oder die Sojafelder in Brasilien) (Und der schrankenlose Welthandel)

    Gruß vom Harry

    Müssen wir dazu extra in die USA gehen? Kritikwürdig sollten auch unsere Energiemaiswüsten sein, die die Flächenkonkurrenz noch verschlimmern und in Sachen Artenvielfalt knapp hinter der Wüste Sahara rangieren.

    @Rene

    Das Kernproblem ist ein anderes und an dem sind die Vertreter der landwirtschaftlichen Interessen nicht ganz unschuldig. In der öffentlichen Wahrnehmung wird konventionelle Landwirtschaft mit industrieller Landwirtschaft gleichgesetzt, denn es gibt eben auch diese dritte Form in der fehlende ackerbauliche Fähigkeiten mit PSM Einsatz kompensiert werden. Der letzte Satz stammt aus der Landwirtschaft und folglich nicht auf meinem Mist gewachsen. Unter der Form leidet unter anderem auch der Landwirt Deines Vertrauens und man sollte ergründen warum er obskuren Agrarindustrie-Lobbyisten wie Bauer Willi hinterherrennt? Auch wenn der Herr mittlerweile ein Bio-Zertifikat sein eigen nennt zähle ich ihn nicht zu den Guten.

    Zum Thema „vorweggehen“… wenn ich vorweggehe, dann für meine eigenen Ziele, Interessen und Anliegen, die richten sich nicht nach NABU, BUND oder sonstigen Gruppierungen. Unter anderem gehe ich, von einem normalen Betriebsgröße ausgehend, für den Landwirt Deines Vertrauens vorne weg, weil er wichtig ist für den Erhalt der Vielfalt und damit Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft.

    Wer jetzt kritisiert das die Imker bei einigen Dingen mit den Falschen vorweggehen, der muss auch fragen warum er sie nie zu eigenen Aktionen eingeladen hat? Ich bin mir sicher das auch die Landwirte bei den hier kritisierten auf offen Ohren gestoßen wären, denn als Dialogverweigerer habe ich den DBIB nie auftreten sehen.

    Ihr seids ja schlimmer als ich :P,

    zunächst unterstelle ich nämlich niemanden böse absicht und wir alle sind nur Menschen, einmal abgelenkt, falschen Käfig gegriffen und eingetütet und fertig ist das Drama?

    Nun haben wir hier eine Schilderung eines Umzuges und ich will auch nicht bestreiten das die vorkommen kann, stelle mir aber die Frage ob die Weisel dann wirklich in einer fremden Kiste landet?

    So wars es jedenfalls eingangs geschrieben und einziger Grund für meine Annahme das da versehentlich eine Unbegattete im Spiel war...