Beiträge von obi11

    alex ,

    Ich tendiere eher zu einer Weiselprobe. War es ein Nachschwarm mit einer unbegattete Dame dauerts länger mit der Brut.

    Bremse also deinen Tatendrang. Auch wenn Du es gut meinst tust Du den Bienen nicht immer einen gefallen.

    Zusätzlich zum Polleneintrag verschafft Dir die Klopfprobe zusätzliche Gewissheit ob eine Königin im Volk ist. Ohr an die Beute und einmal gegengeklopft... kurzes Brausen=Alles i.o. langes Brausen = Volk wahrscheinlich weisellos.


    AX_EL ich behaupte dreist ja, wobei auch ein drohnenbrütiges Volk Brutpflege betreibt.

    Pollen ist die Eiweisquelle und ist für die Aufzucht unabdingbar

    Moin,

    nur mal vorweg… ein Schwarm will bauen und darum braucht der auch keine ausgebauten Mittelwände.

    Sterzelnde Bienen am Beuteneingang sind das beste Zeichen ob die Königin im Kasten ist. Ist sie es nicht, ich der Rest sicher schnell wieder im Baum. Der Nachbar durfte kürzlich erst wieder die Erfahrung machen und fing dann bei Einbruch der Dunkelheit nochmal 😊.

    Auch wenn es Dir unter den Nägeln brennt, lass den Deckel drauf und begnüge Dich mit dem was Du am Flugloch siehst… Bienen, die ersten Pollen heimbringen sind ein gutes Zeichen.

    Ich habe letzte Woche einen Schwarm kurz nach dem Niederlassen eingefangen und schon da hingen erste Wachsschuppen an der Brombeere. Nach einen Tag ist/sollte da schon Wabenwerk sein und vielleicht der Grund warum die 20% zur Astgabel zurückgekehrt sind?

    Eventuell kann Dir mit der Bauanleitung Hymenoptera weiterhelfen? Ich finde es auf die Schnelle nicht und eigentlich war es auch nur für Hauswände gedacht. Eine Zarte mit Mittelwände kam davor und über EU Schieber/Absperrgittersystem wurden die Bienen temporär umgeleitet... erinnere mich nur dunkel...

    Mit viel Geigelei und viel Glück bekommst die mit dem Bienenleitsystem. Irgendwo war das mal verlinkt... Walnuss Fällen wird eher schwer

    ohne das der Imkerexperte vor Ort war, von nicht artgerechter Haltung zu sprechen?

    Was ist Artgerecht bei Bienen? 2 Völker auf 200 qm Garten ?

    Schlechte Genetik ist nicht strafbar!

    Der hat sich neue "Wachhunde" zugelegt.

    Schlechte Genetik ist nicht strafbar und wie AFB nie vermeidbar, sollte aber vom Imker auch in Bezug auf seine Nachbarn nicht tolleriert werden. Da der Mensch zu Verallgmeinerungen neigt erweist er nicht nur sich einen Bärendienst, sondern die Akzeptanz der Imkerei im Allgemeinen wird leiden. Der Erste, ,der auffälliges Verhalten der Bienen bemerkt ist der Imker selbst, so geht es zumindest mir und eine stille Umweiselung bleibt garantiert nicht unentdeckt... das war in den ersten Jahren nicht so und an der Bienenwohnung oder sonstigen Einflüssen kann es nicht liegen... die restlichen Völker unterliegen den selben Rahmenbedingungen und sind lammfrom.

    Bienen mit solchen Eigenschaften wie im Artikel beschrieben kann ich in der tiefsten Pampa halten, wohin sich ausser einem Bienenklau kein Mensch verirrt, für ein Wohngebiet sind sie gänzlich ungeeignet.

    Nur meine persönliche Meinung ohne Anspruch auf Vollständigkeit bzw. Richtigkeit...

    Im Übrigen produzieren die Hobby-Imker auch aggressive Bienen:


    https://www.br.de/nachrichten/…t-tiere-aggressiv,RPmUAFl

    Ein Grund warum ich nicht an Zucht denke und lieber kaufe. Standbegattung liefert hier zum Teil solche Ergebnisse und darauf kann ich als Imker drauf verzichten... kaum den Deckel gelupft und der Schleier voll... kann mir keiner sagen das die Arbeit so Spaß macht...

    Zu der kritisierten Haltungsform fehlen mir die Angaben, halte das geschilderte Verhalten als bienenuntypisch. Nicht mal die Produkte einer stillen Umweiselung haben sich derartig verhalten.

    Also wenn ich mir die Vita so mancher politischen Entscheider ansehe, dann stellt sich mir bisweilen schon die Frage nach der Fachkompetenz die weitreichenden Entscheidungen zugrunde liegen sollte.

    Zugelassen waren auch die Schummelfahrzeuge von VW (und nicht nur von VW) und auch hier hat eine Behörde blind den Angaben des Herstellers vertraut ohne wirklich eigene Untersuchungen/Messungen anzustellen.

    Hier kann ich selber noch entscheiden ob ich ein Fahrzeug des Konzernes kaufe oder nicht. Bei Bayer-Produkten kann ich es nicht, denn Wirkstoffe finden sich in einer Vielzahl von Produkten an denen sie nicht eingesetzt wurden. Glyphosat ist hier das beste Beispiel und wenn selbst der Hersteller überrascht ist, dass sein Produkt den Backprozess schadlos übersteht, dann muss hinterfragt werden welche Risiken sonst noch bestehen.

    und in weiß

    Sag mal, willst Du da ne Massenhochzeit organisieren? :)

    @Susanne,

    ich habe das Einverständnis meiner Nachbarn vor der Anschaffung der Bienen eingeholt, habe sie seit dem ersten Tag beim AmtsVet gemeldet und auch den Segen des Vereinsvorstandes hatte ich eingeholt. Nur damit ich nicht missverstanden werde.

    Ich habe die 6 von mir genannten Punkte nach fünf Jahren Bienenhaltung erneut vollumfänglich erfüllt und irgendwann bin ich der Bürokratie überdrüssig. In der Sache ist die Aussage das man dann eben mal schnell die Hälfte der Hobbyimker verliert am Thema vorbei. Lässt darauf schließen, dass dies folglich nicht nur Einsteiger betrifft, sondern auch Bestandsimker treffen wird.

    Bezüglich der Faulbrut kam es in den aktuellen Berliner Fällen neben dem Verteiler der Vereine und deren Onlinepräsenzen auch in den lokalen Medien. Das niemand davon Kenntnis hat oder haben möchte halte ich lediglich eine Schutzbehauptung. Wer sich heute informieren will, der findet genug öffentlich zugängliche Quellen und wer das nicht möchte den zwingt man auch mit keinem Imkerführerschein dazu. Informationsbeschaffung zur Fortbildung ist in jedem Handwerk unabdingbar und gerade in der Imkerei lernt man nie aus. Ich persönlich würde das nicht an Vereinsgebunden oder Freier Imker festmachen wollen… es soll auch Vereinsimker geben, die als schwarmverhindernde Maßnahme ein Mäusegitter zur Schwarmverhinderung während des Urlaubs für gut erachten. Zugegeben, schwärmen wird da nix, aber auch mit der Begattung der geschlüpften Weisel könnte es problematisch werden…

    LG

    Andreas

    @Melanie,

    Die Art Imker wirst Du mit einem Imkerführerschein nicht vermeiden können. Die Tierheime sind voll und das nicht nur durch Sterbefälle. Die Biene wird hier keine Ausnahme machen, wie Dein Beispiel ja zeigt. Da besagte Dame obendrein wusste das sie zum Verbringen über die Bezirksgrenze ein Gesundheitszeugnis brauchte war sie offenbar nicht ganz unbefleckt was die Imkerei anbelangt und daher hätte auch kein Führerschein die Aktion verhindert.

    Bevor man solch eine PR-Aktion startet sollte man sich informieren wie es in Teilen Berlins aussieht mit der Bienenhaltung.

    Für Spandaus Kleingärten ist es seit fünf Jahren augenscheinlich so das folgende Unterlagen vor der Erlaubnis des Grundstückeigentümers, in dem Fall Land Berlin, eingereicht werden müssen…


    1. Nachweis der Fachkunde entweder durch Absolvierung eines Einsteigerkurse oder Ausbildung
    2. Anmeldung beim Veterinäramt
    3. Einverständniserklärung diverser Nachbarn
    4. Mitgliedschaft im Landesverband Berlin
    5. Beschränkung der Völkerzahl auf 3
    6. Kein Honigverkauf und keine Werbung auf der Parzelle


    Was bitte möchte man nun weitere 5 Jahre später erneut fordern? Erneut, weil jemand auf die glorreiche Idee kam, das die Einwilligung des Vorstandes betreffender Kolonie nicht ausreichend sei und die Unterlagen nach 5 Jahren einforderte. Aus eigener Erfahrung kann ich also nur beisteuern dass, wenn da nicht Bienen gestanden hätten kaum welche hinzugekommen wären, da die Bürokratie Zeit und Nerven ohne Ende kostet.


    Ob man dem Kleingartenwesen und der Imkerei damit einen Gefallen tut lasse ich offen, knüpfe aber mal provokant die Forderung daran die oben genannten Forderungen auch auf private Grundbesitzer auszudehnen um die Bienendichte zu senken ;)

    Moin Clas,

    vielleicht ein wenig überspitzt dargestellt, aber die mediale Hetzjagd nimmt/nahm da Formen an jenseits des guten Geschmacks und wenn man die Gruppe betrachtet in der dies stattfand, so wird das viele Imker-Neulinge wohl eher davon abhalten den Stand, seine Balkon-Bienen oder was auch immer ordnungsgemäß beim Veterinär zu melden ohne befürchten zu müssen im Falle eines Falles einem medialen Shit-Storm ausgesetzt zu sein.

    Ich bin ja doof und hab ohnehin keine Ahnung, nur frag ich mich ob andere noch weniger Ahnung haben, denn ich glaube wir sind uns einig das selbst bei größter Sorgfalt eine Infektion nicht ausgeschlossen ist und keiner von uns davor gefeit ist irgendwann mal einen positiven Befund seiner Futterkranzprobe zu bekommen und dazu müssen die Völker nicht einmal zwangsläufig räubern.

    So, nun geh ich Lebensarbeitszeit sparen 😉 und den Rest der liegengebliebenen Aufgaben nacharbeiten nachdem die Telekom den Anschluss innerhalb von nur fünf Tagen instandgesetzt ha.

    LG

    Andreas

    Definitiv nicht. Es handelt sich um einen anderen Bienenstand, der im Sperrgebiet lag und beprobt wurde.

    Das erklärst Du dem Lynchmob auf Facebook mal lieber selber denn da hängt Robert eh schon an der Laterne und Du daneben🤔. Dagegen anzuschreiben ist schlicht müssig... Die brauchen einen Schuldigen, den haben Sie und mir bleibt der Strick erspart 😀.