Beiträge von Clas Lehmann

    Moin, moin,


    aber irgendwie gebricht es doch für mein Gefühl dem Verfahren an der imkerlichen Beschaulichkeit, an der Ruhe, an der Naturbusenhaftigkeit... In sich ruhend, sonnigen Tages und sonnigen Gemütes summend bei den summenden Immen...


    Dann Donnergetöse, eine Abgaswolke und Zweitaktgenengel in den höchsten Tönen: Der Imker wirft den eigens umgebauten Bienenwegpuster an und pustet damit die Bienen weg...


    Ich spüre da Kontrast, Gegensatz, ja, Disharmonie, sogar auch das... Wesensgemäß ist das für mein Gefühl wohl allenfalls für den imkernden Mann.


    Weiterführend empfehle ich:


    http://www.youtube.com/watch?v=QiGJXIaZtzU


    Gruß aus Todenbüttel
    Clas

    Moin, moin,


    ich habe ja zwei Beuten, nach ihrer Herkunft benannt, leben in einer die Ralphis und in einer weiteren die Evis. Die Ralphis sind die aktiveren um die Zeit, fliegen, sammeln, haben bis vor 2 Wochen noch gebaut. Die Evis wirken ruhiger, stehen später auf und machen einen gelasseneren Eindruck. Daher war ich verwundert, dass die Wache, von der man sonst nichts sah, plötzlich draußen einen Strafraum definierte...


    Leichte Rangelei? Ich hatte den Eindruck, da wurden auch welche abgestochen. Und es kamen m.E. mehr als abgewehrt wurden.


    Bei den Ralphis habe ich heute morgen das Flugloch wieder etwas erweitern müssen, bei den Evis ist es jetzt bald soweit. Die kriegen nun doch wieder 2 cm Breite, als Leiste hintergeschraubt.


    Gruß Clas

    Moin, Melanie,


    ich bin kein Wespenbekämpfer, aber es gab Situationen, in denen ich mich gegen ein bestimmtes Wespenvolk entschieden habe. Hornissen sind hier noch nie über sehr kleine Anfangsstadien hinausgekommen, und ganz bestimmt nicht, weil ich ihnen was getan hätte. Warum die zu nix gekommen sind, weiß ich nicht. Möglicherweise kamen sie mit der Beleuchtung auf dem Dachboden nicht klar. Im Schuppen aber gibt es kein Licht, und da wurde auch nichts von.


    In Wespennestern aus den Vorjahren im Dachgebälk, möglicherweise auch an aktuellen, gedeiht hier Aphomia sociella. Ich sehe die Falter immer wieder am Licht. Eine gewisse Regulierung der Wespendichte schaffen die sicher auch. Geht die eigentlich auch an Bienenwaben?


    Auf jeden Fall ist der Falter ein Gegenargument gegen Nestreste in der vorgesehenen Hornissenwohung.


    Gruß Clas

    wenn Wespen dann zum Erfolg kommen und die Bienen überwältigen, was machen die dann mit dem geklauten Vorrat? Können die so viel Fressen?



    Moin, Markus,


    das ist aus Wespensicht nicht die Frage. Vorräte in der Form kennen die nicht, das ist für die eine Futterquelle, und die ist je ergiebiger umso attraktiver. Ähnlich, wie die Bienen Trachtpflanzen beurteilen, und daher am eigenen Apfelbaum vorbei in die Kastanien toben...


    Ich habe auch nichts gegen Wespen, aber wenn es zu viele sind, können die schon extrem lästig sein. Vor ein paar Jahren gab es hier im Umkreis von 100 m 18 große Erdwespennester, und ständige Gesichtsinspektionen durch die bei der Arbeit im Garten oder auf dem Hof ab Juli sind wirklich nicht spaßig. Erdwespennester direkt am Buddelloch kleiner Kinder stimmen mich auch eher unduldsam. Bienen hatte ich damals noch keine.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    am Freitag morgen sah ich eine merkwürdig eilig vor der einen Beute (Flugloch etwa 8 mal 1 cm) hin und herfliegende Biene, die dann direkt darin verschwand. Weiter war nichts zu beobachten. Gestern war ich nicht da, und heute morgen war da eine deutliche Fluglochbewachung und Einlasskontrolle sowie Kämpfe. Querverkehr zur anderen Beute fiel mir nicht auf. Einen merklichen Gewichtsverlust haben die noch nicht erlitten.


    Ich habe dann das Loch auf 2 mal 1 cm verkleinert, bei beiden Beuten, Windeln eingelegt, damit man morgen sehen kann, was drinnen passiert ist am heutigen Tage und das Wetter wurde auch schlechter. Die Bewachung blieb energisch, und ich hatte den Eindruck, sie war erfolgreicher, die Kämpfe wurden seltener, und es wurden die zurückgeschlagenen Räuber (?) schon außen an der Beute sitzend angegriffen und nieder gerungen.


    Insgesamt habe ich in einer Stunde so etwa 30 Kämpfe gesehen.


    Ein geringer bis mittlerer Sammelflugverkehr setzte auch wieder ein, bis es zu kalt und nass wurde und daher überhaupt Ruhe einkehrte.


    Ich denke, ich werde das weiter beobachten und erst bei Fortbestehen des Problemes die Bienen umstellen. Eine weitere Beute, in die ich sie umhängen könnte, habe ich nicht, die sollen erst im Winter entstehen.


    Ist das zielführend so?


    Auffällig und mir verwunderlich war bei der Beobachtung der Fluglöcher, dass es jetzt noch einige Drohnen gab, die in die andere Beute eingelassen wurden.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    ich wußte nicht, dass der Varroatiger Afranseder Erich heißt, als ich da um etwas mehr Offenheit und Klarheit bemüht war. Mir gefällt die gefundene Lösung sehr gut, und insofern etwa von meinen Beiträgen Stichgeruch ausgegangen ist und Alarm ausgelöst wurde: Mir ging es nicht gegen die Person, sondern um Klarheit der Voraussetzungen der Diskussion. Den Tigger nehme ich also zurück...


    Gruß Clas

    Moin,


    bei meinen Beuten ist hinten im hohen Boden ein Einschubloch. Dort kann man, über dem Gitterboden, eine Varroaschulade einschieben. Die Windel darin hat ein Loch.


    Man kann aber auch eine Universalwindel einschieben, die dann direkt auf dem Gitter steht und dieses abdichtet. Wenn ich mehr Lüftung möchte, schiebe ich erst zwei Leisten ein und stelle die Universalwindel darauf.


    Gruß Clas

    Moin, moin,
    ich habe so eine wunderschöne, aber blöde diagonal am oberen Gitter hängende Wildbaunase mittig in ein Rähmchen eingeklebt und das Rähmchen eingehängt. Diese Wabe ist inzwischen ausgebaut. Ein gleichzeitig eingehängtes Rähmchen mit Mittelwand ist deutlich schlechter ausgebaut und eines mit Randstreifen zeigt auch nicht viel...


    Mir scheint also aufgrund dieses Erlebnisses ein moderat lenkender Umgang mit dem Wünschen und Wollen der Bienen auch nicht verkehrt.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    warum kann man nicht offen reden? Welche Informationen gehen durch Offenheit verloren? Oder hat das zulassungsrechtliche Gründe?


    Und den Zusammenhang des zitierten Sprichwortes mit der behaupteten Notwendigkeit, beim Werben zu schleichen, kann ich auch nicht recht erkennen.


    Gruß Clas

    Moin Petra,


    könnte man sicherlich, offen Produkte diskutieren nämlich, und dann wüßte jeder, worum es geht. Und es wäre auch interessant.


    So aber, pauschale Methodenkritik und -propaganda, ohne das wirtschaftliche Interesse an der Propagierten offen zu legen und zu einer Frage nach Flüssiganwendung gleich mal den Dampf geben, den einer denn verkaufen möchte: Ich finde, mindestens das Benutzerprofil müsste dann den Hinweis enthalten, den Rubikon gab.


    Natürlich ist es legitim, etwas verkaufen zu wollen, aber wirklich feine Leute erklären diese ihre Position von vornherein...


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    Umlaufverdampfer?! Wenn ich danach google, finde ich verfahrenstechnische Apparate, die für imkerliche Zwecke sicher ungeeignet sind.


    Bienen fangen und einfrieren möchte ich eigentlich auch nicht, um es mal auszuprobieren.


    Gruß Clas