Beiträge von Clas Lehmann

    wenn Wespen dann zum Erfolg kommen und die Bienen überwältigen, was machen die dann mit dem geklauten Vorrat? Können die so viel Fressen?



    Moin, Markus,


    das ist aus Wespensicht nicht die Frage. Vorräte in der Form kennen die nicht, das ist für die eine Futterquelle, und die ist je ergiebiger umso attraktiver. Ähnlich, wie die Bienen Trachtpflanzen beurteilen, und daher am eigenen Apfelbaum vorbei in die Kastanien toben...


    Ich habe auch nichts gegen Wespen, aber wenn es zu viele sind, können die schon extrem lästig sein. Vor ein paar Jahren gab es hier im Umkreis von 100 m 18 große Erdwespennester, und ständige Gesichtsinspektionen durch die bei der Arbeit im Garten oder auf dem Hof ab Juli sind wirklich nicht spaßig. Erdwespennester direkt am Buddelloch kleiner Kinder stimmen mich auch eher unduldsam. Bienen hatte ich damals noch keine.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    am Freitag morgen sah ich eine merkwürdig eilig vor der einen Beute (Flugloch etwa 8 mal 1 cm) hin und herfliegende Biene, die dann direkt darin verschwand. Weiter war nichts zu beobachten. Gestern war ich nicht da, und heute morgen war da eine deutliche Fluglochbewachung und Einlasskontrolle sowie Kämpfe. Querverkehr zur anderen Beute fiel mir nicht auf. Einen merklichen Gewichtsverlust haben die noch nicht erlitten.


    Ich habe dann das Loch auf 2 mal 1 cm verkleinert, bei beiden Beuten, Windeln eingelegt, damit man morgen sehen kann, was drinnen passiert ist am heutigen Tage und das Wetter wurde auch schlechter. Die Bewachung blieb energisch, und ich hatte den Eindruck, sie war erfolgreicher, die Kämpfe wurden seltener, und es wurden die zurückgeschlagenen Räuber (?) schon außen an der Beute sitzend angegriffen und nieder gerungen.


    Insgesamt habe ich in einer Stunde so etwa 30 Kämpfe gesehen.


    Ein geringer bis mittlerer Sammelflugverkehr setzte auch wieder ein, bis es zu kalt und nass wurde und daher überhaupt Ruhe einkehrte.


    Ich denke, ich werde das weiter beobachten und erst bei Fortbestehen des Problemes die Bienen umstellen. Eine weitere Beute, in die ich sie umhängen könnte, habe ich nicht, die sollen erst im Winter entstehen.


    Ist das zielführend so?


    Auffällig und mir verwunderlich war bei der Beobachtung der Fluglöcher, dass es jetzt noch einige Drohnen gab, die in die andere Beute eingelassen wurden.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    ich wußte nicht, dass der Varroatiger Afranseder Erich heißt, als ich da um etwas mehr Offenheit und Klarheit bemüht war. Mir gefällt die gefundene Lösung sehr gut, und insofern etwa von meinen Beiträgen Stichgeruch ausgegangen ist und Alarm ausgelöst wurde: Mir ging es nicht gegen die Person, sondern um Klarheit der Voraussetzungen der Diskussion. Den Tigger nehme ich also zurück...


    Gruß Clas

    Moin,


    bei meinen Beuten ist hinten im hohen Boden ein Einschubloch. Dort kann man, über dem Gitterboden, eine Varroaschulade einschieben. Die Windel darin hat ein Loch.


    Man kann aber auch eine Universalwindel einschieben, die dann direkt auf dem Gitter steht und dieses abdichtet. Wenn ich mehr Lüftung möchte, schiebe ich erst zwei Leisten ein und stelle die Universalwindel darauf.


    Gruß Clas

    Moin, moin,
    ich habe so eine wunderschöne, aber blöde diagonal am oberen Gitter hängende Wildbaunase mittig in ein Rähmchen eingeklebt und das Rähmchen eingehängt. Diese Wabe ist inzwischen ausgebaut. Ein gleichzeitig eingehängtes Rähmchen mit Mittelwand ist deutlich schlechter ausgebaut und eines mit Randstreifen zeigt auch nicht viel...


    Mir scheint also aufgrund dieses Erlebnisses ein moderat lenkender Umgang mit dem Wünschen und Wollen der Bienen auch nicht verkehrt.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    warum kann man nicht offen reden? Welche Informationen gehen durch Offenheit verloren? Oder hat das zulassungsrechtliche Gründe?


    Und den Zusammenhang des zitierten Sprichwortes mit der behaupteten Notwendigkeit, beim Werben zu schleichen, kann ich auch nicht recht erkennen.


    Gruß Clas

    Moin Petra,


    könnte man sicherlich, offen Produkte diskutieren nämlich, und dann wüßte jeder, worum es geht. Und es wäre auch interessant.


    So aber, pauschale Methodenkritik und -propaganda, ohne das wirtschaftliche Interesse an der Propagierten offen zu legen und zu einer Frage nach Flüssiganwendung gleich mal den Dampf geben, den einer denn verkaufen möchte: Ich finde, mindestens das Benutzerprofil müsste dann den Hinweis enthalten, den Rubikon gab.


    Natürlich ist es legitim, etwas verkaufen zu wollen, aber wirklich feine Leute erklären diese ihre Position von vornherein...


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    wären?


    -


    Ich leide etwas unter dem Eindruck, diese Zusammenhänge und Möglichkeiten wären bereits ahnend erfühlt durch den Tigger Erich...


    -


    Wie hieß doch noch gleich das Gerät aus den grauen PVC-Rohren...?


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    Umlaufverdampfer?! Wenn ich danach google, finde ich verfahrenstechnische Apparate, die für imkerliche Zwecke sicher ungeeignet sind.


    Bienen fangen und einfrieren möchte ich eigentlich auch nicht, um es mal auszuprobieren.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    inzwischen konnte ich jetzt gerade immerhin ohne Schutzkleidung zum Kompost gehen, die meisten haben sich etwas beruhigt und gehen ihrer Arbeit nach. Und morgen kann ich bestimmt wieder wie gestern und immer, wenn kein Futter drin ist, vor dem Flugloch sitzen und Pollenträgerinnen zählen...


    Gruß Clas

    Moin Traugott,


    an Räuberei glaube ich nicht, die Fluglöcher sind so eng, dass der den Bienen nötige Verkehr mit etwas hupen und drängeln und übereinandersteigen abgewickelt werden kann. Diese Ärgerlichkeit und ein deutlich verstärktes Vorspiel, aber auch einzelne Bienen, die sich den Aufenthalt von Bienenfütterern im Garten verbitten, gibt es jedesmal, sobald die das Futter entdeckt haben. Deswegen habe ich Fütterung auch schon abends vorgenommen, geht auch nur, wenn den nächsten Tag keiner im Garten sein will...


    Weisellos glaube ich nicht, sie sagen bei Erschütterung der Beute "Sum!", flogen die letzten Tage eifrig und trugen ordentlich Pollen ein. Durchsehen um diese Zeit...? Ich weiß nicht recht.


    Den Futtereimer gibt es hier natürlich, aber den gibt es immer und der interessiert sie auch nicht. Sie wollen hier nicht essen, es ist mehr eine Kundgebung mit zweigestrichenem Summ! und deutlichem Aggressionspotential. Das ist auch seit den ersten Futtergaben im Prinzip so, jedenfalls seit der zweiten.


    Reibungslos, wenn auch beim Aufsetzen etwas kleckernd, auf die Bienen... so ein paar Tropfen sollten ja eigentlich nicht unten rauskommen, und soweit ich sehen konnte, kam da auch nichts. Und es war ein Versuch, ob es so vielleicht friedlicher zugeht.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    danke für die mitgeteilten Erfahrungen. Hast Du bei der Gelegenheit auch Milbenfälle gezählt? Wieviele sollten da fallen?


    Die Behandlungen zum ersten des Monats wären wegen der Reinvasion nötig, begründen die. Und zugelassen sei es, in Österreich und der Schweiz. -


    Es kann ja aber nur entweder diese Anwendungsempfehlung richtig sein, oder die Oxalsäure die Bienen verätzen, so dass ihre Lebensspanne so drastisch gemindert wird, denn wo um die Zeit das Potential für eine elastische Reaktion herkommen soll, weiß ich nicht so richtig.


    Wieso die Oxalsäure als Sublimat auf den Bienen soviel verträglicher sein soll, erschließt sich mir auch noch nicht so ganz...


    Wie also geht man als Oxalsäureanwender mit der Reinvasion um?


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    unsere Bienen (ein Schwarm und ein diesjähriger Ableger) waren im Sommer sanft und gut, ich konnte im T-Shirt hingehen und sie anschauen, aufmachen, und hineinsehen. Um sie in den eigenen Kasten umzuhängen, habe ich einen Hut mit Schleier getragen, was nicht nötig gewesen wäre...


    Mit jeder Futtergabe (Ambrosia Sirup) werden sie giftiger und schwirren zorngemut um die Beuten und bis ans Haus heran. Ich habe daher bereits einen Schutzoverall gekauft, aber eigentlich nicht als Freizeitkleidung für den Garten... Heute morgen habe noch mal gefüttert, und im Moment werde ich gestochen, wenn ich nur in den Garten gehe. Einfach so, und von anderen böse angeschaut.


    Meine These ist, dass sie das Futter als Unordnung in den Vorräten wahrnehmen und daher verteidigungsbereit reagieren.


    Ich habe das zunächst mit der Futtertasche hinten, als das nicht mehr passte, oben draufgesetzt, mit einem Futtereimer mit Siebdeckel und von unten probiert: Die Empörung ist zunehmend, egalweg. Ist das bei anderen auch so?


    Gruß Clas