Beiträge von Clas Lehmann

    Moin, moin,


    bei Marshmellows stellt sich mir persönlich die Frage nach dem "Warum überhaupt?" seit eh und je... Hochfrequente Schauder des Grauens überlaufen mich, bei der Vorstellung, die auch nur in die Nähe der Bienen zu rücken.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    ballern voll und verdeckeln oder tragen sie es wieder an den Rand, wenn es trocken ist? Wenn es kein Personal für die weitere Vorratswirtschaft gibt, und der mögliche Lagerplatz ist so weit weg? Eventuell schiebst Du nochmal je Seite eine der Leerwaben an das Brutnest heran? Da ist es dann warm und gut zu arbeiten.


    Täglich füttern taugt m. E. eh nicht viel; lieber alle 2 Tage und dann eine doppelte Menge.

    Ansonsten halte ich um diese Zeit auch wenig vom häufigen Wabenziehen; guck Dir lieber den Einschub an...


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    Rasensode hochklappen und da einige hin und wieder zu und festtreten... Oder walzen, hinterher. Bei kleinen Löchen vom Löwenzahnstecher nur eine rein... Nicht wässern.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    ich meine auch, das sollte gehen. Eventuell lässt sich aus so einer Hortgruppe ernstlicher Imkernachwuchs rekrutieren.


    Wir haben seit Jahren Bienen auf einem Schulgelände, Förderzentrum G., und ernten mit den Kindern und besuchen die Bienen. Dort sind die Kinder verschleiert, ich nicht.


    Auch in der Arche Warder gehe ich mit Schulklassen und Kindergartengruppen an die Bienen und dort sind die Kinder in der Regel nicht verschleiert. Bisher gab es einen Stich, bei der Ernte, das Kind hat "Au!" gesagt, ich habe den Stachel entfernt und ein zerkautes Spitzwegerichblatt empfohlen. Nach einer halben Stunde sah das aus wie ein Bienenstich...

    Wir gucken immer erstmal von vorne auf das Flugloch, ich setze mich neben die Beute und erzähle von den Bienen und von dem, was die Kinder da sehen. Dabei entscheide ich, welches Volk ich wie weit öffnen werde, und das tu ich dann. Abhängig von der Tagesform der Bienen und von den Kindern und ihrer Tagesform. Honig aus der bienenbesetzten Wabe zu naschen oder ein Volk durchsehen oder beides... Ernte braucht natürlich Vorplanung.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    hört sich an, als bräuchtest Du einen Langrasmäher. Oder Schafe, die das verwerten.

    Blühende Wiesen anzulegen, alles andere als trivial. Die ergeben sich aus einer Nutzung, die etwas mehr entnimmt, als sie zurückgibt, und sie sind ein hochkomplexes Gefüge und Projekt für Jahrzehnte. Ein mir bekanntes gelungenes Beispiel bedeutete um die 20 Jahre Bemühung.

    Schau mal nach Linaria vulgaris. Die könnte es da tun. Wicken kommen auch von selber, tragen Stickstoff ein... Am Zaun täte auch ein Epheu oder ein Parthenocissus oder ein Brombeer... Alles eher nicht Wiese, sondern Saum.

    Gruß Clas

    Moin, moin,


    hinsichtlich der Butterblumen möchte ich nochmal die Gattung Hypochoeris auf den Markt werfen.


    Die Frage, was unter welcher Pflege auf welcher Wiese blühen wird, ist nicht so pauschal zu beantworten.

    In aller Regel ist der Nährstoffeintrag und -status so, dass die Arten begünstigt werden, die daraus möglichst viel Biomasse bilden. Hochstauden wie etwa die großen amerikanischen Goldruten oder Mädesüß oder Wasserdost oder Große Brennnessel oder die großen Ampferarten. Bei den Gräsern Fiederzwenke, Quecken, Pfeifengras, Rohrglanzgras... Wenn man da mulcht, ist die Mulchschicht so dicht, dass das gar nichts nützt, um mehr Vielfalt zu erzeugen. Krokusse sind da auch eher chancenlos. Die Nährstoffe werden auf dem kurzen Weg recyclet und die Arten bleiben dominant. Um solche einzudämmen muss die Biomasse raus.

    Geophyten mögen es nicht, wenn man ihnen die Assimilationsflächen abmäht, egal, was man dann damit macht. Also erst welken lassen.


    Samenverbreitung, egal von was, braucht Lücken in der bestehenden Vegetation, also mähen und abharken. Arten, die man nicht will, nicht zur Saatreife kommen lassen. Wässern eher nicht.


    Daraus ergibt sich: Mahd, nicht vor Mitte Juni, Material anderwärts kompostieren. Je nach Wüchsigkeit ein zweiter Schnitt im September. Oder Mahd, mit Nachweide.


    Krokusse haben im Frühjahr gerne ein nicht zu dichtes Streupolster, wobei das Streupolster der Gräser an sich für die Bienen und Hummeln angenehm ist, weil es sich schneller in der Sonne erwärmt.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    wenn man mal diese Befunde, dass subletale Dosen einiger Neonicotioide die Replikationsrate der DWV in der Biene um bis zu 3 Größenordnungen nach oben schiebt und auch den Befall des ZNS ermöglicht, da mit hinein denkt, könnte man doch mal die Hypothese prüfen, ob eventuell die Frage der Vermehrung in der Milbe auch davon getriggert werden kann....? Indem deren Immunsystem dadurch möglicherweise dadurch ebenfalls geschwächt wird?


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    bei der Frage, ob man sieht, ob Randwaben verdeckelt sind, hilft die Waage nicht viel... wenn man aber beim Abräumen hinterm Schied volle Waben hingehängt hat, was ich mitunter mache, wenn ich wo nicht ganz so oft kommen kann, sagt sie schon was, was man sonst nicht weiß...

    Gruß Clas, der alle mehrfach wiegt. Eines sogar kontinuierlich.

    Moin, moin,


    Oxalsäure sublimieren, oder sprühen, je nach Befall im Block oder nach Brutentnahme. Für Ameisensäure ist es zu spät und zu kalt und dem Wetterbericht nach läuft Dir da die Zeit noch weiter davon.


    Eng halten. Kleines Flugloch. Füttern. Wenn Du das Zielgewicht nicht mehr erreichst, nach der Winterbehandlung Futterteig auflegen.


    Gruß Clas.

    Moin, moin,


    und wieviele Bienen sind nun in den Feglingen? Erschreckend stark geschwunden... Das kann vieles heißen.

    Gaaanz enges Flugloch, erstmal auf besetzte Waben schieden, leicht füttern mit Zugang direkt über dem Brutnest/den besetzten Waben und in 3 bis 5 Tagen nach dem Abfegen nochmals besprühen/bedampfen. Fluglochbeobachtung: Pollen? Räuber? Motivierte Bienen? In 4 bis 6 Wochen nochmals durchsehen und die Vereinigungsfrage beantworten.


    Gruß Clas

    Moin, moin,


    nicht die Bienen sind ja das Problem, sondern der Mensch, der sich so benimmt.


    Damit aber schafft er natürlich Vorbehalte gegenüber Bienen und Imkern.


    Gibt es in Thüringen Schiedsleute?


    Gruß Clas