Beiträge von Clas Lehmann


    Man nehme einen Topf mit Erde, sät bis zum 1.9 ca 30 Körner / m2 aus. (Feinkrümeliges Saatbeet) und schaut sich die Entwicklung und den Befall mit Schädlingen mal an.

    Da lese ich nichts von Hektarerträgen.

    Moin Llecter,

    das kommt, wenn man nicht den ganzen Beitrag 813 (?) zitiert. Dort steht im letzten Satz, man möge nicht vergessen, den Ertrag auf den Hektar hochzurechnen.


    Gruß Clas

    Es ging um reproduzierbar ertragssicher. Und das ist eher.... schwierig. Wenn das Mal klappt und Mal nicht, ist er auf professioneller Basis, wirtschaftlich, unmöglich.

    Moin Ralf,


    nein. Robinienhonig gibt es mal, und mal gibt es ihn nicht. Eine reine Robinienhonigimkerei geht natürlich wirtschaftlich und imkerlich nicht. Das versucht ja auch keiner. Im Landwirtschaftlichen Betrieb ist aber der Raps auch nur ein Bein von mehreren. Schon, weil er in der Fruchtfolge eher weit stehen sollte.

    Dass aber die Ernten der einzelnen Kulturen jahrweise unterschiedlich ausfallen, liegt im Wesen der Landwirtschaft. Im Können des Landwirtes liegt es, diese Schwankungen möglichst auszugleichen, aber es bleibt ein Anbaurisiko, und bei Bioraps ist das nicht klein. Also braucht es Abnahmepreise, die das Anbaurisiko angemessen berücksichtigen.

    Gruß Clas

    Moin, moin,


    ich gestehe jedem konventionellen Landwirt zu, konventionell zu wirtschaften.

    Was mir zu weit geht, ist die Behauptung, es gehe nur so, und er müsse alles, was er tut, weil es anders nicht gehe. Und wenn dann irrelevante Versuchsanordnungen zur Beweisführung empfohlen werden, dann reagiere ich vielleicht allergisch. Kreuzallergie zu den Schildern, die hier vor einigen Jahren bauernverbandlicherseits an Ackerstellen mit ertränkter Kultur, Kümmerwuchs an Ackereinfahrten oder mit unter den Pflug genommenen ehemaligen Feldwegen aufgestellt wurden, und die Behauptung trugen, so sehe Ökolandbau aus und hier wäre der fehlende Pflanzenschutz die Erklärung. . Ich habe etwas gegen unredliche Argumentation.

    Gruß Clas

    Glaub mir das Ungeziefer kommt auch mit wenig Wurzelraum ;)

    Ja, natürlich, gerade und besonders deutlich, wenn der Raps, der normalerweise so um und bei in einem Kubikmeter Boden wurzelt, in einem kleinen Blumentopf jeglichen vorstellbaren Mangel leidet. Der Versuchsaufbau ist einfach nicht seriös, um den Ertrag von Bioraps zu modellieren und dann vom Blumenpott auf den Hektar hochzurechnen. Der Hektar besteht nicht aus Blumenpötten. Beziehungsweise ist ein Boden mit einem effektiven Wurzelraum von 20 cm Mächtigkeit einfach ganz und gar ungeeignet für Rapsanbau. Auch bei ansonsten konventionellem Vorgehen wird das nix, und das beweist eben nicht, dass man Raps überhaupt nicht anbauen könnte.

    Gruß Clas

    Ich schlage einfach mal vor, jeder macht hier mal ein eigenes kurzes Experiment zum Tema Raps ohne PSM.

    Man nehme einen Topf mit Erde, sät bis zum 1.9 ca 30 Körner / m2 aus. (Feinkrümeliges Saatbeet) und schaut sich die Entwicklung und den Befall mit Schädlingen mal an.


    Ernte und hochrechnen der geernteten Menge auf den ha nicht vergessen, falls es was zu ernten gab

    Moin, moin,


    Topf mit Erde? Das wird so oder so nichts. Der ist viel zu klein, hat viel zu wenig Wurzelraum und beweist daher genau gar nichts. Der Vorschlag, so die Möglichkeit zu prüfen, eröffnet aber den Raum für Zweifel an der Sachkunde oder der Redlichkeit des Vorschlagenden...


    Gruß Clas

    Ist doch super, wenn's klappt. Ich seh da jetzt persönlich keinen Anlaß für Schadenfreude.

    Moin Ralf,


    Freude ja, aber wieso Schadenfreude?

    Mich stört nur die dogmatisch vorgebrachte Behauptung, das gehe nicht. Denn ich sehe, das es wohl geht.


    Gruß Clas

    Moin, moin,

    die beratungsinduzierte Furcht ist da groß, und die Rapszüchter sind hoch erstaunt, wenn sie sehen, dass das tatsächlich geht und die Bestände ordentlich aussehen. In der Nachbarschaft der Felder, an denen meine Bienen stehen, gibt es durchaus auch konventionelle Flächen.

    Und nein, es ist kein Hexenwerk, aber die Topagrar ist jetzt nicht gerade für Ökofreudigkeit berühmt. Deren Anzeigenkunden sind neben Herstellern von Landtechnik eben auch prominent die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln. Und wenn sogar die ja, soweit der Artikel anlesbar ist, da durchaus offen sind und positiv berichten, scheint ja da dedie Bekämpfung des Spaltpilzes durchaus auf gutem Wege.

    Gruß Clas

    Moin, moin,


    Raps im Bioanbau funktioniert gut und gerne, und ich stelle da die Bienen gut und gerne hin. Das Anbaurisiko ist nicht zu vernachlässigen, der Vorfruchtwert aber auch nicht, und der Ertrag zeigt sich im Drusch und dann im Verkauf der Frucht.

    Die Behauptung, das gehe nicht, ist offenbarer Unfug. Dass es manche Landwirte nicht wollen, halte ich für ok; dass sie dann aber Dummtüch quaddeln, nicht. Im letzten Jahr stand der Bioraps deutlich besser, als mancher konventionelle, in Sichtweite und auf vergleichbaren Böden.

    Gruß Clas

    Moin, moin!

    Nein. Kreuzdorn. Rhamnus carthatica.


    Gruß Clas

    Der steht am Waldrand. Ist bestimmt nichts gepflanztes.

    Doch, da ist ne Biene auf dem Bild. Genau über größten Blatt

    Moin moin,


    ich wäre geneigt, den für Kreuzdorn zu halten.


    Gruß Clas

    Der Raps ist bei uns durch :( aber noch nicht trocken.

    Weiß noch nicht wie ich die mit HR transportieren kann/soll.

    Dort stehen lassen ist ja auch keine Lösung.

    Der Transport von Völkern mit vollen Honigräumen ist nicht ohne. Da ist ein Verbrausen praktisch vorprogrammiert.

    Wenn ich ein Tag vor der Abholung die Bienenflucht einlege, könnte ich die Bienen separat von den HR transportieren und am Standort wieder zusammensetzen?

    Moin, moin,

    nein, das wird auch auf Verbrausen hinauslaufen, denke ich. Das wird im Brutraum für alle zu eng.

    Und nein, Honigräume mit nur Mittelwänden sind auch keine Lösung.

    Geduld.

    Gruß Clas

    Blütenansätze an der Robinie? Die hat doch gerade Laub ausgetrieben oder? ;)

    Vg

    Moin, moin,

    ja sicher. Wenn die blühen will, legt sie die Anlage dazu bereits in der Kospe im Vorjahr an, und mit dem Laubaustrieb und dem Längenwachstum der neuen Triebe wird die Anlage sichtbar und wächst ihrerseits...


    Gruß Clas

    Moin Simon,


    das müsste sich aber zumindest teilweise eleminieren lassen, wenn die Daten vergleichbar erhoben werden. Also auch der Entwicklungs- und Blütezustand der Bestände. Und je mehr Versuche man beobachtet und auswertet, desto mehr Klarheit könnte da hineinkommen.


    Gruß Clas