Beiträge von dngundel

    Hallo Axel die Leisten sind einfach zwischen die Seitenwände der Zarge eingepasst und von aussen nach innen mit dünnen Drahtstiften fixiert.

    Gruss Dieter


    Hallo Zusammen,

    hier noch eine Anregung zum Schmelzen im Zargenstapel. Habe mir hierzu einen Holzdeckel gebaut in den die Dampfplatte der Tapetenablösers passt. Durch die umlaufende Nut ist das auch ziemlich dampfdicht, wenn mann die Platte mit zwei Steinen beschwert. Gedampft wird hier dann von oben. Schöner Nebeneffekt ist, dass der Tapetenablöser auch noch zu seinem eigentlichen Zweck eingesetzt werden kann.

    LG Dieter



    Hallo Zusammen,

    die Diskussion ist hochinteressant und hat mich dazu gebracht mal etwas genauer zu rechnen.

    Ohne Lohnansatz und ohne Bewertung von Nebenprodukten habe ich aktuell mit 15 Völkern und 35 kg Durchschnittsertrag je Volk Erzeugungskosten zwischen 4,00 und 4,50 Euro je kg Honig.

    Um eine vernünftige Marge erzielen zu können ist nicht nur der Verkaufspreis sondern auch die Erzeugungskosten zu betrachten.

    Was mich bei meiner Kalkulation sehr überrascht hat war, wie unterschiedlich sich einzelne Faktoren auf die Gesamterzeugungskosten je kg Honig auswirken.

    Der vermeindlich hohe Anschaffungspreis der Schleuder (Annahme 1500 Euro Anschaffungspreis, Nutzungsdauer 20 Jahre) wirkt sich mit 14 ct/kg gering aus, im Gegensatz zur Anschaffung der rähmchen (40 St je Volk, Preis 1,5 Euro, Nutzungsdauer 5 Jahre) die sich mit 34 ct/kg wesentlich stärker auswirken.

    Ein durchschnittlicher Völkerverlust von 20% pro Jahr kostet je kg Honig 75ct (bei 15 Völkern und 130 Euro je Volk). Kann ich Die Verluste auf 15% verbessern sind das dann "nur" noch 55ct.

    Die Etiketten kaufe ich für 10ct/St.

    Das heisst je kg immerhin 20ct.

    Bei den Gläsern ist ganz entscheidend, dass man den Rücklauf def Gläser gut organisiert. Bei einmaliger Nutzung des 500g Glases habe ich Kosten von 70ct je kg. Mehrmalige Nutzung reduziert diesen Kostenblock deutlich.

    Mobilitätskosten j e kg Honig habe ich bei ca. 750 km und einem Kostenansatz von 25ct/km von immerhin 36ct/kg.

    Winterfutter hat einen ähnlich hohen Einfluss auf die Gesamtkosten je kg.

    .....


    Resümee:

    Ich kann nicht nur von den Verkaufspreisen her denken sondern muss auch analysieren welche Faktoren den grössten Einfluss auf die Erzeugungskosten haben und diese optimieren.g

    Angeregt durch die Forumsdiskussion konnte ich für mich einige Faktoren identifizieren mit deren Verbesserung ich meine Kosten je kg Honig merklich reduzieren und die Margen deutlich verbessern kann.


    Für meine Imkerei heisst das nun z.B. die Nutzungsdauer für Zargen, Boden und Rähmchen durch pfleglichere Nutzung und konstruktiven Holzschutz zu erhöhen, Völkerverluste reduzieren,

    Winterfütterung nicht mehr nach Schema sondern die Völker individuell und mit Waage einfüttern.

    Rücklauf der Gläser verbessern (Pfandsystem?) und meine Fahrten zu den Ständen besser planen um Weniger Kilometer zu fahren....

    Im gegenzug werde ich mir ein drittes Doppelsieb und einen weiteren Abfülleimer kaufen ☺ um mir die Arbeit im Schleuderraum zu erleichtern und vielleicht noch die eine oder andere Anschaffung die ich mir bisher aus Kostengründen vergniffen habe, deren Einfluss auf die Erzeugungskosten je kg nur gering ist.


    viele Gruesse
    Dieter

    spezielle Halterung?

    Modifizierte Zarge mit 118mm -120mm Höhe , 4x 8mm (beespace) Leiste unten quer fuer die Hohenheimer Einfachbeute reicht aus.

    Gruss Dieter

    Was meint ihr mit "Leiste unten"??

    sorry, sind nicht 4 sondern 5 Leisten. Die Rähmchen werden in die Zarge gestellt, deshalb sind unten in der Zarge Leisten als Lager erforderlich.


    Hallo Lilie,

    die Beutel sind als Cellophan, Zellglas deklariert, mehr kann ich dazu nicht sagen. Da die Rähmchen direkt in der Zarge ausgebaut und verdeckelt werden sind die trocken, da läuft normalerweise kein Honig raus. Nicht komplett verdeckelte Rähmchen sind zum Selbstverzehr bestimmt. (lecker)Gruss Dieter

    spezielle Halterung?

    Modifizierte Zarge mit 118mm -120mm Höhe , 4x 8mm (beespace) Leiste unten quer fuer die Hohenheimer Einfachbeute reicht aus.

    Gruss Dieter

    Hallo Zusammen,

    ich kaufe mir fertige Rähmchen, mit Seitenlänge 11x11cm und 5cm breit. Die Rähmchen werden als Streifen geliefert und müssen noch "gefaltet"werden. Die Verbindung erfolgt über Zinken an den Enden. Die Rähmschen werden in die Zarge gestellt. Hierzu habe ich mir extra Zargen mit Leisten unten gebaut. Anfangsstreifen sind erforderlich, da sonst kreuz und quer gebaut wird. In die Zarge (Hohenheimer Einfachbeute) passen 28 Rähmchen. Ein Rähmchen fasst ca. 400g Wabenhonig.Verpackt in Cellophanbeutel mit Schleife sieht das super aus.

    Gruss Dieter


    Hallo,


    betreibe mein Rührgerät mit Getriebemotor mit 180 watt bei max 90 U/min mit Doppelflügelrührer, drehzahlgesteuert über Frequenzumrichter der Honigschleuder.
    Geht bei normalen Hobboks (Füllmenge ca. 30-35 kg) nach der Ernte ganz gut, bei aufgetautem Honig (insbesondere Raps) fehlt Leistung.
    würde heute mit 370 Watt bauen.

    Hallo,


    habe ebenfalls ein Rührwerk mit Drehstrommotor.
    Betrieben wird es über den Frequenzumformer meiner Honigschleuder. habe hierzu eine Cekonsteckdose und Stecker zwischen FU und Motor installiert, so daß ich entweder den Motor der Schleuder oder alternativ den Motor vom Rührwerk mit dem FU betreiben kann.
    Beide Motoren (220/380 Volt) sind auf Stern angeschlossen.


    Gruß
    Dieter