Beiträge von Rallemann

    Vielleicht wäre das Dach ein Option , wenn es ein Flachdach ist wo die Leuzte ja eigentlich nichts sehen von den Bienen.


    Sorry für's miesmachen, aber auf's Dach ohne Absturzsicherung wird kein verantwortlicher Vermieter (schon gar nicht Gesellschaft/Genossenschaft) zulassen. Bei Verkehrssicherungspflichten geht die Haftung weit bis in den persönlichen Bereich hinein. Und in der Regel kennt man seine Mieter nur recht oberflächlich. Da kann man nicht auf vernünftiges Handeln vertrauen. Du glaubst nicht, auf was für Ideen die Leute kommen...

    Auch ich als Imker würde in meinem Beruf als Vorstand einer Wohnungsgenossenschaft die Bienenhaltung auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses untersagen.


    Es geht ja nicht nur um das individuelle Recht der Bienenhaltung (wobei ich hier denke, dass Bienen eben keine Kleintiere sind und deshalb der Genehmigung bedürfen), es geht um ein friedliches Miteinander. Wer den Krieg in den Nachbarschaften täglich erleben muss, weiß die voraussichtlichen Folgen der Balkonbienenhaltung einzuschätzen. Alle Imker wissen wohl auch, dass viele Menschen kaum eine Biene von einer Wespe unterscheiden können. Da ist die nächste Störung des Hausfriedens schon programmiert.


    Das Wohl der Gemeinschaft muss über die Verwirklichung der Hobbywünsche des Einzelnen stehen. Zumal es ja nur um den Ort der Ausübung dieses Hobbys geht. Stadtimkerei kann auch auf Grün-/Freiflächen in der Stadt betrieben werden.


    Ich stelle meine Bienen auch nicht auf Grundstücke unserer Genossenschaft, obwohl es da durchaus interessante gäbe, weil ich um den Wirbel weiß, der daraus entstehen würde.


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf
    (...der ständig mit Problemen um Hunde-, Katzen-, Kaninchen-, Ratten-, Kinder😉-Haltung konfrontiert wird)

    Lieber Holger,


    wie schon geäußert, bin ich für diese Fragestellung wohl im falschen Forum. :oops:


    Es reicht mir nicht deshalb nicht, weil es jemand anderes geschrieben hat, sondern, weil das Gesetz eben ausdrücklich andere Vorschriften zulässt. Aus meiner beruflichen Praxis kenne ich es häufig, dass die Rechtslage sich eben nicht aus einem Gesetz ergibt, sondern meist eine Kombination mehrerer Vorschriften zum Ziel führt.


    Die andere Frage, die ich hinzugefügt habe, finde ich im übrigen fast noch spannender aus juristischer Sicht: Wenn die Legaldefinition des "Loses" in einer Vorschrift (§1 LKV) steht, die nicht gilt (wg. §2 LKV), kann ich sie auch nicht anwenden. Somit brauchen die Honige mit "Ausnahmebeschriftung" auch nicht gleich zu sein. Sonst hätte nur § 1 Abs. 1 für ungültig erklärt werden dürfen.


    Aber für so etwas zu diskutieren ist hier nicht der richtige Ort. OK, ich gebe auf. :Biene:

    Nun glaub mal dem Gesetzestext statt dem Herrn S. - oder schreibe dem, dass er es erklären soll.


    Hab ihm geschrieben, bin auf die Antwort gespannt.


    Darüber hinaus habe ich gefragt: "Außerdem soll sichergestellt sein, dass für diesen Tag nur eine Sorte Honig erzeugt/abgefüllt wird. Auch dies geht nach meinem Verständnis nicht aus der Verordnung hervor, da ja der gesamte § 1 nicht gilt, wenn die Ausnahmen nach § 2 zutreffen. Und die Forderung nach vergleichbarer Erzeugung, Herstellung oder Verpackung ist in § 1 Abs. 2 geregelt, der aber bei Vorliegen der Ausnahme eben nicht gilt."


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

    Deine Reaktion, jakobleipzig, finde ich, offen gesagt, etwas blöd. Da kann ich - sogar noch erfolgversprechender - zu jedem Thema viele anschreiben und erhalte viele Antworten. Dann brauche ich mich gar nicht ans Forum zu wenden.


    Ich glaub ja dem Gesetzestext, aber eben auch der hat eine Klausel, die andere Regelungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften zulässt. Ist aber anscheinend eher was für ein Juristenforum als für Imker.

    Lieber Stefan, ich schaue gern und häufig in Gesetze, da ich auch beruflich viele juristische Angelegenheiten zu klären und ein Faible für die Juristerei habe.


    Genau das von dir beschriebene ist ja, was mich jetzt stutzig macht: anscheinend nicht nur ich kenne die beiden Möglichkeiten so: Losnummer mit "L" davor oder taggenaues Datum. Fertig. So wie's in der LKV steht.


    Jetzt schreibt der Herr Spürgin, dass dem taggenauen Datum auch ein "L" vorangestellt werden muss. Damit wird aber doch das Datum zur Losnummer (und nicht zu deren Alternative). Es gibt ja kein vorgeschriebenes Format. Ich könnte auch mein Geburtsdatum, das meiner Frau, meines Sohnes und meiner Tochter (oder auch deren Namen) nehmen für vier verschiedene Lose. Mit einem "L" voran ist es einfach nur eine eindeutige Ziffernkombination, die das Los kennzeichnet.


    Hat er also übertrieben, beides ("L" und Datum) zu verwenden? Aufgrund der Unberührtheitsklausel der LKV (insofern steht eben nicht unbedingt alles drin) könnte es ja noch andere Vorschriften geben, die das doppelt moppeln vorgeben...

    Offenbar seid ihr genauso überrascht wie ich. In der Tabelle "Was muss aufs Etikett" steht unter "Los-Kennzeichnung" wörtlich: "Wird dem taggenauen Mindesthaltbarkeitsdatum ein 'L' vorangestellt, dient es auch als Loskennzeichnung, solange nicht mehr als eine Honigernte täglich abgefüllt wird."
    Als Beispiel ist dann "L 18.12.2016" angegeben.
    Verfasser des Artikels ist Armin Spürgin.
    (Arbeitsblatt zu 06-03-01 der Schulungsmappe "Basiswissen für Imker")
    Demnach ist das Datum ohne "L" eben kein Ersatz für die Losnummer.
    Verwirrte Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

    "Mindestens haltbar bis" (ausgeschrieben! ) ja sowieso. In der Tabelle der Ergänzungsseiten für den Imkerordner steht aber eben (zusätzlich) ein "L" vor dem Datum.

    Hallo zusammen,


    bei Angabe des taggenauen Mindesthaltbarkeitsdatums braucht ja keine Losnummer angegeben zu werden. Soweit mein bisheriges Wissen. Jetzt habe ich im aktuellen DBJ gelesen, dass dem Datum dann ein "L" voranzustellen ist. Ist das so, hab ich bisher falsch gekennzeichnet? Es ist das erste Mal, dass ich diesen "kleinen Unterschied" lese, auch im Honigkurs wurde nur die Gleichung "taggenaues Datum = keine Losnummer erforderlich" aufgestellt...


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

    Naja nicht ganz, es ist ungefähr so wie wenn du in deinem Salat Bio Paprika, Bio Gurke, Bio Käse machst, aber dann gespritzen Treibhaussalat aus Spanien für 0,49€ rein tust. Ist dann dein Salat noch Bio und gesund oder, halb Bio oder ist es eigentlich wurscht?
    Was anderes ist es bei deinen Mittelwänden auch nicht, in meinen Augen eine reine Glaubensfrage.


    Gruss


    Maxikaner


    Zunächst ein "frohes Neues" an alle.


    Maxikaner : Der von Dir beschriebene Salat ist doch weniger schadstoffbelastet als ein nur mit gespritztem Gemüse zubereiteter. Also unter'm Strich "gesünder", wenn auch nicht "gesund", um deine Frage zu beantworten.


    Wir werden es wahrscheinlich nicht (mehr) hinbekommen, das rundum-glücklich-und-gesund Paket zu schnüren. Aber jede Entlastung ist in meinen Augen gut. Wenn ich ein Elektroauto fahre (mit Wind-/Solarstrom geladen!), emittieren auch alle um mich herum schädliche Abgase. Aber die Luft wird eben nicht noch zusätzlich durch mich verschmutzt.


    Wenn ich Mittelwände aus unbelastetem Wachs verwende, ist die Gesamtbelastung meines Wachses geringer als mit belastetem Wachs. Egal, was und wieviel die Bienen eintragen.


    Ich persönlich löte nur Anfangsstreifen (aus nur seuchenfreiem Wachs) ein und lasse die Bienen den Rest machen.


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

    Hallo,


    ich habe mir auch was selbst gebastelt ( Henry :p ): drei ausgediente Segeberger (ca. 40 Jahre alt und leicht beschädigt - von meinem Imkerpaten) übereinander in eine große Kunststoffwanne gestellt. In die unterste Zarge ein Loch für den Schlauch des Tapetenablösers gemacht. Darüber ein Absperrgitter (für den Trester) und in die oberen Zargen die Rähmchen mit den auszuschmelzenden Waben gehängt, zu oberst einen Deckel. In die Wanne kommt eine Schicht Wasser, damit das Wachs darauf schwimmt. Am Ende hast Du eine schöne große Platte Wachs.


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

    jonas , #29 "Eine konkrete Benachteiligung bei Vorauskasse für den Kunden, kann ich zudem nicht erkennen." mag bei ein paar Königinnen so zutreffen, aber ich habe im Unternehmen schon erlebt, dass ein hoher Betrag verloren ging: "kleiner" Handwerker (mit dem wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiteten) erhielt Vorschuss zur Materialbeschaffung bei einem größeren Auftrag; kurz darauf Insolvenz; 5stelliger Betrag weg, Material weg. Dumm gelaufen. Seitdem nur noch mit Bürgschaft oder Sicherungsübereignung.


    honig , #40: Ich persönlich achte darauf, dass ich möglichst per Lastschrift zahlen kann oder z.B. "Trusted Shops" möglich ist. Es sei denn, es handelt sich um "Kleingeld", das ist im Zweifelsfall dann eben wech...


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf