Beiträge von Jirka

    Hallo auch wenn ich meistens eher stiller Mitleser bin benötige ich jetzt doch einmal die Meinung des Forums.


    Vollgender Sachverhalt:


    Im letzten Jahr (Spätsommer) bemerkten wir in einem im letzten Jahr gebildeten Kunstschwarm 2 Königinen. wie die zweite Königin (ungezeichnet) in das Volk gekommen ist, ist unklar,
    Weiselzellen wurden davor keine Bemerkt. Das Volk entwickelte sich super auch was das Brutbild anging (es ist nicht ganz klar ob beide Königinnen gelegt haben, aber
    wenn man wollte, konnte man sich zwei leicht versetzte Brutnester einbilden).


    In diesem Jahr wurden bei der ersten Frühjahrsdurchsicht nach wie vor zwei Königinnen gesehen. Es war allerdings auffällig, dass neben reichlich Arbeiterinnenbrut auch vermehrt
    Drohnenbrut in Arbeiterinnenzellen zu sehen war. Nun gut die Bienen werden das schon richten.


    Vor 15 Tage wurde erneut durchgeschaut und beim Ziehen einer Wabe purzelte uns die "Altkönigin" (gezeichnet) (die mit der der Kunstschwarm gebildet wurde) eingeknäult in Bienen entgegen
    und viel auf den Erdboden. Die zugelaufene Königin war nach wie vor lebend im Volk und stiftete auch (gesehen bei gezogener Wabe). Das Brutnest wies nach wie vor Arbeiterinnenbrut
    neben Buckelbrut auf, mit Tendenz eher zur Buckelbrut. Die herausgefallene Königin wurde vor dem Schließen des Volks wieder hinzugegeben (sie lebte ja noch und auch hier dachten wir
    die Bienen entscheiden das schon).


    Gestern erfolgte eine erneute Durchsicht. Die "Altkönigin" befand sich nicht mehr im Volk die zugelaufene schon. Es waren viele Stifte zu sehen und leider auch viel Buckelbrut und wenig auslaufende Arbeiterinnenbrut.
    Ansonsten machte das Volk einen guten Eindruck reger Pollen- und Nektareintrag und auch gebaut wurde schon in Ansätzen (DNM 1,5 Wabenverlängerung).


    So eigentlich war ich gestern schon kurz davor die übriggeblieben zugelaufene Königin abzudrücken und aus einem Nachbarvolk eine Wabe mit frischer But zum Nachschaffen zuzuhängen, habe mich dann aber doch entschieden
    noch 10 Tage zu warten, um zu schauen was aus den frischen Stiften wird.


    Neben dieser Möglichkeit könnte ich aus einem Volk welches anscheinend Umweiseln möchte (erste WZ letztes WE gebrochen Königin stiftet noch gut) die Königin entnehmen
    und in das Problemvolk einweiseln.


    Drohnen sollte es in 2-3 Wochen wenn eine Jungkönigin fliegt schon genug geben (Wetter ist logischerweise ein anderes Thema).


    So die Diskussion ist eröffnet nach Vorschlägen.



    PS.: Wenn sich bestätigen sollte, dass die Bienen sich für die unbegattete Königin entschieden haben bin ich doch schwer enttäuscht.

    Da ja grad so ein Beitrag da ist stell ich meine Frage auch gleich mal hier rein:


    Also ich habe beim Beinenweber auch Oxalsäure kristalin gekauft:


    Auf dem Etikett steht unter anderem Oxalsäure (logisch), CAS-Nr: 144-62-7 und Einecs-Nr: 205-634-3 sowie Index-Nr.: 607-006-00-8


    Nun bin ich leider etwas verwirrt was ich da habe Oxalsäure wasserfrei oder Oxalsäuredihydrat.
    Laut CAS-NR. ist es Oxalsäure wasserfrei. Das doofe ist nur das unter der EINECS-Nr (EG-Nr.) und der Index-Nr. beide Stoffe geführt werden (und Oxalsäuredihydrat wiederrum ne andere CAS-Nr hat).


    Ich denke aber das es den Bienen dann nicht egal ist ob ich 17,5 g oder 12,5 g nehme auf nen halben Liter.


    Meine Verrung ist jetzt relativ groß und ich wüsste gerne ob ich jetzt die schon abgewogenen 17,5g in einem halben Liter Flüssigkeit lösen kann oder ob ich das für die wasserfreie Oxalsäure noch hochrechnen muss auf mehr Volumen.


    Danke Schön

    Hi,
    ich wollte mich mal zum Thema GVO's bei Zierpflanzen zu Worte melden.


    An und für sich ist logischerweise gerade aus dieser Richtung auch Pollen zu vermuten und gerade hier würde eine Zulassung als Lebensmittel durchaus problematisch (kostspielig) werden.
    Allerdings gibt es soweit mir bekannt nur eine Handvoll gentechnisch Veränderter Zierpflanzen auf dem Markt. Diese werden sehr wahrscheinlich kaum als Beet und Balkonpflanzen gehandelt da sie einfach viel zu teuer für den "normalen" Bürger sind. Anders sieht es mit riesigen Schnittblumenfeldern aus. Aber auch da sehe ich in Deutschland auf Grund des Klimas kaum Gefahren.
    Was man bei der ganzen GVO Geschichte nicht außer Acht lassen sollte ist der unterschied zwischen Gentechnik und Züchtung. Die meisten Resistenzen neuen Sorten etc. Im Zierpflanzen- und Gartenbau enstammen Züchtungen (auch wenn diese mittlerweile nicht mehr mehreren Jahre dauern). GVO's sind nur alle die Organismen denen Fremd-DNA mittel biotechnologischer Maßnahmen eingepflanst wurde, also DNA welche nicht aus der gleichen Art bzw. aus Artverwandten kommt.


    An sonsten bin ich auch sehr gespannt in welche Richtung sich das Urteil weiterentwickelt, denke aber das eine Panikmache im vornherein wenig Sinn ergibt.


    Einen wunderschönen Tag
    Jirka

    bezüglich der As kann ich dir da nur zustimmen aber leider klappt das mit der Betriebsweisenumstellung nur langsam. Auf Perspektive streben wir das auch so an wie du totale Bauerneuerung und dann maximal noch Restentmilbung mit OS und das ganze möglichst komplett auf Naturbau aber naja vlt wird das nächstes Jahr was.

    Hi,


    beide Antworten sind erstmal zumindestens nicht auszuschließen.


    Bei der Theorie das die AS-Konzentration zu hoch war haut allerdings das dann mit den Tagen nicht hin
    am 01.09. erfolgte die Behandlung dann müssten alle Brutzellen die an dem Tag Verdeckelt waren nicht großartig durch die AS geschädigt worden sein.
    am 06.09. hätten also in jedem Fall noch verdeckelte Brutzellen da sein müssen.


    bei der anderen Variante sind zwar soweit keine UNstimmigkeiten allerdings müsste das Volk dann echt totales Pech gehabt haben, zumal das Einlaufen der Königin ohne Probleme abging (wurde auch direkt am Flugloch als die ihrige erkannt) außerdem Waren keine geschlüpften Weiselzellen zu sehen.


    Naja wahrscheinlich wird die richtige Antwort nie gefunden werden.


    Wir hoffen das die neue zugesetzte Königin das Ruder jetzt noch rumreizen kann und nicht das die Umweiselung jetzt an einer unbefruchteten Königin scheitert die da noch im Volk rumrennt

    So um das Problem zu schildern fange ich mal ganz am Anfang an:


    01.07.: Bei einem Volk haben wir eine otale Bauerneuerung gemacht und mit den Brutwaben einen Ableger (nachfolgend Ableger genannt)gebildet (2-zargig)


    23.07.: Varroabehandlung des Ableger mittels Schwammtuch (44 ml)


    27.07.: Ableger gefüttert mit 5 l ApiInvert


    02.08.: junge Brut im Ableger gesehen; Futter wurde nur sehr spährlich angenommen


    15.08.: Königin vom Ableger gezeichnet und anschließend wieder einlaufen lassen wie immer durchs Flugloch (ohne Probleme); Futter nach wie vor kaum abgenommen; Brut in allen Stadien


    01.09. erneute Behandlung mit AS und Schwammtuch


    heute: Durchsicht des Volkes dabei keine Brut mehr, Königin wurde nicht gesehen (sollte ja eigentlich ne weiße Krone auf haben) und es waren deutlich weniger Bienen (Vorher gut 2 Zargen besetzt jetzt sinds grob geschätzt vielleicht noch 5 Waben besetzt).
    Futter war zumindestens in der oberen Zarge ausreichend vorhanden und Pollen auch.


    Wir haben direkt im Anschluss eine Reservekönigin aus einem Kieler unter Futterteig dazugesetzt um noch zu retten was zu retten ist (hoffentlich).


    So wir stellen uns jetzt natürlich die Frage was ist da passiert. Hier mal die Gedankengänge die wir bis jetzt hatten:


    Varroaschwarm: Würden wir ausschließen da erstens der Milbendruck nicht so hoch war und andererseits dafür dann doch noch zu viele Bienen da waren und drittens wäre dann noch Brut vorhanden.


    Normaler Schwarm: Möglich aber auch da wäre noch Brut vorhanden.


    Leerfliegen aufgrund zu hoher AS-Konzentration: siehe die beiden vorherigen.


    so bleibt noch das wir beim Zeichnen irgentwas versemmelt haben, obwohl die Dame ohne Probleme wieder aufgenommen wurde. Diese Variante wäre jedenfalls rein rechnerisch möglich. Dann wäre die letzte Brut ungefähr gestern geschlüpft. Möglich wäre auch noch das sie sich deshalb eine Königin nachgezogen haben, die würde jetzt gerade mal auf Hochzeitsflug gehen. Unklar bleibt dabei aber weiterhin wo mindestens die Hälfte der Bienen abgeblieben ist und also schwach können die auch nicht gewesen sein in der letzten Zeit ansonsten hätten die anderen Völker das wahrscheinlich gnadenlos ausgenutzt.


    Ich hoffe jetzt hier auf vielleicht noch einige hilfreiche Ideen um das Problem aufzuklären und hoffe das das Thema nicht wieder sinnfremd breitgelatscht wird.


    Einen wunderschönen Abend wünschen
    Sandra + Jirka

    Hi,
    Ich hab da mal ne Frage:
    Warum hab die Bio-Honiggläser im Bioladen keinen Gewährverschluss?
    Das haben wir jetzt schon bei zwei verschiedenen Läden festgestellt und haben so richtig keine Antwort darauf denn ich denke mal das entsprechende Gesetz wird auch bei Bio-Honig greifen. Bin sehr gespannt auf die Antworten.
    Viele Grüße
    Jirka und Sandra

    so neues von uns:
    Vorgestern haben wir wieder ins betreffende Volk geguckt. Eine Wabe war bereits vollständig mit Stiften oder auch schon frischen Larven voll. Die noch sehr schlanke Königin war auf der Nachbarwabe zu finden. Alles in allem machten die Bienen einen deutlich ruhigeren Eindruck.


    Das einzige was uns stutzig gemacht hat waren 2 Weiselzellen die angesetzt und auch mit Futtersaft gefüllt waren. Beide haben wir gebrochen (ob das jetzt gut oder schlecht war sei dahingestellt). Schwarmzellen können es nicht gewesen sein, da das Volk gerade mal eine halbe Segeberger Zarge ausfüllt. Der zweite Brutraum ist noch gänzlich unangetastet.


    Wir werden in ca. 1 /2 Wochen noch einmal nachschauen, in der Hoffnung das die Bienen sich dann auf ihre neue Königin eingeschossen haben und das Volk wenigstens bis zum Winter eine gute Einwinterungsstärke erreicht (Honig ist da dieses Jahr eh nicht mehr zu holen).

    kurzes Update:


    also nach heutiger Durchsicht.


    Es ist eine Verdeckelte Weiselzelle da, die restlichen sind alle noch offen. Die Königin haben wir nicht gesehen und frische Stifte waren auch keine mehr vorhanden.
    Außerdem zeigten sich die Bienen auch sehr unruhig (weisellos halt).
    Wir werden uns jetzt die nächsten 3-4 Wochen auf Kontrolle von außen beschränken, auch wenns schwer fällt. Und hoffen das sich das Volk dann mit neuer Königin fängt und wenigstens noch auf Einwinterungsstärke aufstockt.


    Viel Grüße
    Sandra + Jirka

    b) Die Weiselzellen lagen direkt auf den Waben mitten im Brutnest also nicht am Rand oder unten sondern so als wären normale Brutzellen zu Weiselzellen ausgezogen wurden.


    d) Futter ist mehr als genug da (11 Waben passen rein davon sind 4 mehr oder weniger stark mit Brut, und der rest Futter, vlt mal noch eine Pollenwabe) in der oberen Zarge sind lediglich Mittelwände und 2 ausgebaute Waben


    e) Schaches Volk sagte ich ja bereits. Zudem war nach dem Winter die Beute soswohl außen aber auch innen vollgekotet (Vermutung auf Ruhr auch die Kotfarbe bestätigt das, sicher war es allerdings nicht). Nach umsetzen in eine neue Beute und einengen auf eine Zarge war aber alles in Ordnung (keine neuen Kotspritzer mehr innen)

    bei einem starken Volk würde ich dir vollkommen recht geben aber da die es noch nicht mal schaffen die unterste Zarge gut zu füllen (war zumindestens heute so) denke ich das ein Schwarm ausgeschlossen werden kann.


    Das mit dem Honig und das Abwarten haben wir uns auch schon gedacht ;)