Beiträge von Jirka

    Heute auch wieder sehr schwärmend - aber leider nichts zu fangen. 6 Meter hoch war einfach nicht zu bekommen und Mitte zu weit weg...

    Naja, habe eh keine Kiste mehr frei und offenbar will auch keiner mehr Bienen... alle ducken sich weg anstatt "Hier!!" zu brüllen wenn man "Schwarm!" ruft ^^


    M.

    Wenn du mal die Info über einen Schwarm im Osten der Stadt bekommst...wir haben noch ein/zwei Kisten frei (Honigräume werden ja dieses Jahr nicht so viele gebraucht da kann man noch neue Beuten aus den alten DNM 1,0 basteln. Fangen würden wir ihn in jedem Fall, die Bienen haben ja relativ wenig davon wenn sie sich im nächsten Dachkasten o. Ä. niederlassen.

    Ein letztes Mal werde ich mich jetzt dazu noch zu Wort melden denn was in jedem Fall stimmt ist das diese Diskusion hier teilweise fehl am Platz ist und im betreffenden Verein diskutiert werden muss.


    Ralf bzw seine Meinung:


    Vorneweg ich achte dich als engagiertes Mitglied im Verein, welches auch oft mal innovative Ideen mit in den Verein bringt (und diese mehr oder minder sogar wissenschaftlich betrachtet).
    Und das du die Vereinsvölker betreust ist große Klasse, aber das machst du FREIWILLIG gehört also meiner Meinung nach hier nicht zur Diskussion.


    Aber und genau das ist der Knackpunkt, den ich jetzt sehr gerne noch ein letztes Mal hier klarstellen möchte (und was auch das Anliegen von Kruppi ist), es geht um die Freiwilligkeit.
    ich möchte meine Zeit gerne selber einteilen können. Und von dieser ist neben Familie und Beruf nicht mehr so viel übrig. Und die paar Stunden am Nachmittag und am Abend unter der Woche zählen zumindestens in meiner persönlichen Rechnung nicht dazu, sondern lediglich die Wochenenden und das sind nur 52 im Jahr und von diesen gehen noch genügend für unvermeidbare Wochenendaktivitäten drauf. Und auch wenn du schreibst das es ja nur 4-5 Stunden pro Jahr sind ist es ein Wochenendtag der weniger ist. Mir persönlich ist auch dieser Tag wichtig und ich möchte zusammen mit meiner Familie selber entscheiden wie und wo ich diesen verbringe (das schließt einen gemeinsamen Nachmittag mit der Familie im Bienenlehrgarten nicht aus).
    Desweiteren finde ich es vom Verein aber auch von dir (ja dieser persönliche Angriff muss jetzt mal sein sorry) vermessen zu eintscheiden, ob der Abgeltungsbetrag (also mindestens 30 €) Peanuts im Vergleich zu den sonstigen Lebenserhaltungskosten darstellen. Bezeichne es als Krümelkackerei aber von 30 Euro kann ich meine Familie im günstigsten Fall eine Woche lang ernähren oder einen Monat die Telefonrechnung bezahlen um hier im Forum zu schreiben. Ich finde 30 € sind durchaus eine Menge meines Geldes über das ich doch bitte schön alleine Verfügen möchte.
    Zum ach so gelobten Thema Öffentlichkeitsarbeit mal vorneweg: so leid es mir tut die gestiegenen Mitgliederzahlen des Vereins haben in meinen Augen kaum etwas mit der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zu tun, sondern fast auschließlich mit dem gesteigerten Medieninteresse am Thema Bienen in den letzten Jahren und weitaus größeren Institutionen die dieses hervorgerufen haben (Berlin summt etc.).
    Und auch bei mir in der Imkerei kommt jedes Jahr die Kita zu Besuch und es wird alles gezeigt und erklärt. In diesem Jahr wurde soagr in der Kita ein Schauschleudern veranstaltet zusammen mit den Eltern. Zugegeben es handelt sich dabei um die Kita meiner Tochter, aber meine Tochter selber braucht das nicht, die ist eh öfters live mit dabei.
    Öffentlichkeitsarbeit ist auch jeden Gespräch das jeder von uns Imkern mit nicht Imkern zu deisem Thema fürt.


    Und ich habe kein Problem damit wenn vom Verein auf freiwilliger Basis Hilfe gesucht wird, aber dann wäre es schön wenn das wenn möglich langfristig erfolgt und nicht erst zwei oder eine Woche vorher (auch des öfteren schon vorgekommen). Gerade gegenüber dem Thema IGA bin ich aufgeschlossen und eigentlich war auch schon vorgesehen da mit anzupacken.Zum Glück lässt sich das ja langfristig planen sollte man meinen und vor allem auf die nette Art.


    So bevor ich noch mehr in ins Reden komme (da geht noch mehr glaubt mir ;-) )



    Ich werde mir jetzt in Ruhe überlegen wie ich mit der aktuellen Situation umgehe solange ich von offizieller Seite nicht informiert wurde, habe ich dafür ja auch noch etwas Zeit.


    Remstalimker Du hast natürlich vollkommen recht, das es in Berlin genügend Imkervereine gibt aber eigentlich ist für mich der Wechsel des Vereins nur die letzte Wahl, da es für mich einer Flucht gleich kommt.


    In diesem Sinne einen wunderschönen restlichen Sonntag.

    @ Berggeist: Genau so wie du es schreibst ist es ja bei mir und Kruppi und vielen anderen Mitgliedsbeitrag und damit verbunden die Versicherung sind genau das was ich als Nutzen vom Verein erwarte. Wenn dann noch eine Futtersammelbestellung dabei rum kommt perfekt. Alles darüber hinaus ist Bonus und sollte bitte auf freiwilliger Basis erfolgen.
    Btw. Es wurde hier ja schon mal angesprochen und ohne jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen der Verein (der Vorstand) hat sich damals warum auch immer gegen den bereits in der Wuhlheide bestehenden Bienenlehrgarten entschieden (der schon jahrellang vom Verein genutzt wurde). Dieser würde sogar durch die Angliederung an das Fez gärtnerisch gepflegt. War halt nur kleiner. Aber egal ich denke mal das Thema ist im Verein eh abgeschlossen und jetzt muss jeder selbst sehen wie er damit umgeht. Wobei ich ja nach wie vor nicht von dem Ergebnis der Abstimmung bzgl. der Satzungsänderung informiert wurde.

    Ich möchte bezüglich der Vergleiche mit diversen Sportvereinen etc. anmerken, das diese Vergleiche meiner Meinung etwas hinken, da in diesen Fällen die Mitglieder direkten materiellen oder anderweitigen Nutzen aus dem Verein ziehen. Am Beispiel des Fusballvereins wäre das der Fusballplatz, Ball oder auch die Mannschaft ohne welche ein einzelnes Mitglied gar kein Fußball spielen könnte. Im Falle des Imkervereins ergibt sich dieses Verhältnis nicht zwingend. Seit dem Bienenlehrgarten existiert habe ich von diesem für mich persönlich noch keinen Nutzen erkennen können. Schleuderetc habe ich selber und es wäre auch zu weit für mich mit meinen Zarten zum Schleudern dort hin zu fahren. Und Innerliche Öffentlichkeitsarbeit mache ich im kleinen Rahmen hier in meinem Kietz selber... .Also stellt sich mit ernsthaft die Frage wozu ich Pflichtarbeitsstunden leisten soll, was bringen mir diese. Ich weiß das klingt tierisch egoistisch, aber in der Hinsicht ist der Verein auch egoistisch. Dann sollte man die Arbeitstunden an eine Nutzung der Vereinsgegenstände koppeln.

    Hallo Kruppi dann scheine ich ja zumindestens in Bezug auf meine Nerven auch nichts verpasst zu haben. Ich hatte auch überlegt zur vom Vorstand sogenannten Jahreshauptversammlung zu kommen, um bei der Abstimmung über die wichtigen Sachen mit dabei zu sein. Allerdings hätte ich bis spätestens 21:30 eh die Segel gestrichen. Es ist immer wieder spannend wie einige Leute in unserem Verein es schaffen stundenlang über Nichtigkeiten zu diskutieren. Und von Fortbildung kann meiner Meinung momentan auch keine große Rede sein, da findet hier mehr Fortbildung statt. Was mich am allermeisten erschreckt ist das ich von der beschlossenen Satzungsänderung hier im Forum Kenntnis erlange und nicht über einen der vielen direkten Kommunikationswege des Vereins. Defakto weiß ich offiziell von einer Satzungsänderung noch nichts. Auch ich denke ähnlich wie Kruppi über die Pflichtarbeitsstunden und werde mich dann wahrscheinlich nach einem anderen Verein umgucken. Köpenick bekommt dieses Jahr überraschend Zuwachs denke ich. Wenn ich von einem Verein nur wenige Gegenleistungen erwarte bin ich auch nicht bereit dafür für irgendetwas in die Pflicht genommen zu werden.

    In Berlin zumindestens in meinem Kiez ist die Robinie auch gut weggeregnet worden. Ein paar Blüten sind noch da, aber der Großteil sah und sieht wie bei Bernhard aus. So schlecht war die Robinie in den letzten Jahre noch nie. Der Regen war aber trotzdem bitter nötig; und die ersten Sommerlinden fangen seit gestern mit blühen an.

    Das mit der Brutpause dachte ich ja auch anfänglich. Was mich stutzig macht ist das die herangezogene Königin ja schon einmal die komplette Zarge zugestifftet hat. Klar möglicherweise haben sie ganz still und leise noch einmal umgeweiselt , diesbezüglich aufgefallen ist mir aber nichts (was ja nicht zwingend etwas heißen muss).


    Zellen sind alle blitzblank und schreien förmlich nach Stiften.


    Das mit nicht im Volk rumwühlen ist natürlich vollkommen richtig nur unter der Annahme einer Weißel die nicht legen kann (warum auch immer) bin ich da etwas in Zeitdruck.

    Folgende Fakten
    Ein Volk auf DNM 1,5
    -am 31.5. Entnahme der Königinnen für einen Kunstschwarm ; Volk sollte sich eine neue Königin nachziehen (hatte auch schon Näpfe , teilweise verdeckelt)


    -am 4.6. brechen der Wz dabei Schlupf einer Königin. Diese war blöderweise aufgeflogen so das deren Verbleib fraglich war (zurück ins Volk geflogen oder in den benachbart stehenden Honigraum oder verloren gegangen)


    -am 12.6. Honigernte dabei Nachschauen im Brutraum ;Stifte waren zu sehen also in Ruhe gelassen.


    -am 25.6 Nachschauen dabei keine jüngste Brut und keine Stifte dafür viel verdeckelte Brut und welche die kurz davor stand


    -am 27. 6. Erneutes schauen nach Stiften dabei Suche nach der Königin. Es wurden keine Stifte gesehen und auch keine Königin (aber große Flächen mit verdeckelter Brut), deshalb Weiselprobe mit einer Wabe mit jüngster Brut und Stiften


    -06.07. Weiselprobe war negativ, keine Weiselzellen angesetzt. Erneutes sehr gründliches Suchen nach Stiften und Königin war negativ, nochmal Weiselprobe. Die Bienen schlüpfen jetzt alle, so das mittlerweile viele leere Zellen da sind


    Die Bienen verhalten sich als wäre eine Weisel da: sie heulen nicht, sie Bauen, sie tragen Nektar ein, sie sind ruhig und nicht aggresiv (und ziehen ja auch nicht nach).
    Das Volk ist relativ voll.


    In der Annahme das auch die zweite Weiselprobe nichts bringen wird, werde ich diese Woche sobald Zeit ist die Bienen einmal durch ein Absperrgitter kehren. Wenn ich die Königin dabei nicht finde bin ich echt ratlos.
    Mir ist schleierhaft was die da gerade abziehen.


    Gedankenhilfe dringend erbeten.

    Drei unbegattete Königinnen seit Dienstag den 16.06. unterwegs, bis heute nicht angekommen und mittlerweile sicherllich nicht mehr am Leben. Naja mal schaun was der Versender meint... . Die Post jedenfalls versteckt sich hinter dem Streik was irgentwelche hilfreichen Informationen angeht.

    Was ich Buckelbrut nenne ist klassischerweise Drohnenbrut in Arbeiterinnenzellen (Drohnen sind auch kleiner als normale Drohnen). Also in meinen Augen ganz klar ein Fehler der Königin.
    Drohnenrahmen ist bei DNM 1,5 Naturbau nicht nötig und auch nicht zielführend.
    Prinzipiell Stimme ich dir ja zu das eine Königin uns einem umweiselnden Volk nicht ideal ist. Da aber im Problemvolk nun mehr nur noch wenig auslaufende Arbeiterinnenbrut ist und der Rest Alles männlich, gebe ich hier lieber erstmal die nicht mehr ganz so perfekte Königin und schaue das erstmal das Verhältnis männlich weiblich wieder halbwegs ins Lot kommt.