Beiträge von jakobleipzig

    Zur Frage "Vet.-Amt":

    Grundsätzlich soll jeder Bienenstand angemeldet werden, bei der Tierseuchenkasse und beim zuständigen Vet.-Amt. In manchen Gegenden geht das in einem Aufwasch, bei mir hier sind das zwei anscheinend völlig getrennte Vorgänge.

    Das Vet.-Amt sollte Dich nach der Herkunft des Volkes fragen. Ist es ein Schwarm, darf es kein Gesundheitszeugnis verlangen (dessenungeachtet tut dies z.Z. das Leipziger Amt vehement). Ist das Volk innerhalb des Amtsbezirkes zu Dir gekommen, wird üblicherweise kein Zeugnis verlangt.


    Doch was ist schon "üblich" bei einem Amt? Es kann also sein, dass das Amt bei der Anmeldung darauf besteht - dann ist oft ein persönliches Gespräch helfend. Es handelt doch sich um ein Volk, eigentlich nur um einen Ableger, der ein Volk werden will, dass nur 2 km gewandert ist! Es finden sich da Kompromisse - eine Untersuchung in der nächsten Saison z.B., wenn das Volk etabliert ist.

    Er meinte der beste weg zu lernen wäre einfach anzufangen und ich könnte Ihm jederzeit anrufen wenn ich hilfe benötige.

    Womit Du (er) nicht Unrecht hast - für manche lernt sich am besten in der Praxis, andere wollen erst Theorie, bevor sie praktisch anfangen. Letztere haben Dir hier geschrieben; die schreiben immer und bei jedem Anfänger, dass die erst mal Theorie machen sollen.

    Lass Dich davon nicht irre machen, viele (die meisten?) Hobby-Imker haben mit Bienen angefangen. Wenn Du praktische Unterstützung vom Volksspender und einer Imkerin bekommst, ist das viel wert - soviel haben die meisten am Anfang nicht gehabt.

    Eigentlich hatte ich ja versucht, dir zu erklären, dass GENAU das nicht notwendig ist, weil kein fachkundiger Imker bei "Kastanie" an die Rosskastanie denken würde...aber ich schrieb ja auch, "na ja, fast jeder".

    Als ich mal meine Beobachtung zur Kastanie (stehen bei mir einige) in diesen Faden einbringen wollte, wurde ich sogleich belehrt, dass hier "natürlich" nur die Edelkastanie gemeint sei. Es scheint doch besser zu sein, ein Thread-Eröffner überlegt sich, ungeachtet angeblich "üblicher" oder "bekannter" Fachbegriffe, immer einen etwas exakteren Titel.

    Worüber "dürfen" wir hier denn nun schreiben? Oder lieber schließen?

    Mit so einem scheinethischen und esoterischen Geschwätz, wie in diesem Artikel, kann man keinen echten Imker beeindrucken.

    Wir sind erwerbsorientierte Tierwirte und als solche sind und bleiben wir Drohnenbrutschneider, Königinnenabdrücker, Honigräuber, Massentierhalter und Neopytenverbreiter.

    Außerdem hassen wir jede Konkurrenz - auch die von Hummelzüchtern ;-)

    Der Bienenlude (programmatischer Name?) ist wohl der Hard Core-Imker, auf jeden Fall der echte.

    Wo kannst Du Esoterik in diesem Artikel erkennen? Wann ist Ethik nur Scheinethik - wenn sie Dir nicht passt?

    Ich hatte Mitleid mit dem kleinen Schwarm in der Fangkiste. Hätte ich ihn zu dem anderen Teilschwarm dazugegeben, der schon 2 Tage in der Beute lebte, die hätten sich sicher nicht mehr erkannt und dann bekämpft?

    Jetzt habe ich zwei Minis mit genug Zeit, nächstes Jahr tolle Völker zu sein.

    Danke für Eure Erfahrungen. Das klingt eher danach, dass sich diese beiden Schwärmchen nur vereinigen lassen, wenn man eine Königin rausnimmt (und hofft, die andere ist i.O.). Dann hätte man statt zweier Mini-Schwärme einen verstärkten Mini-Schwarm.


    Darauf läuft schon der erste Beitrag hinaus, das 2. Volk gesiebt dazuzugeben.

    So ein Nachschwarm (meine Annahme) ist schon nicht so groß. :(

    Beim Einfangen läuft die eine Hälfte in die Fangkiste und bildet dort auch eine Traube (1 kg). Die andere Hälfte bildet wieder eine Traube am Baum (ca. 1 kg). Und lässt sich nicht dazu bewegen, auch in die Kiste zu laufen. :(:(


    Nun habe ich 2 Minischwärme. Kann ich die in einer Beute wiederzusammenbringen?:confused:

    Schließlich waren sie ja ein Schwarm. Bis vorhin.