Beiträge von jakobleipzig

    Hm, ich hatte die Hornissen direkt über meinen Kopf im Büro, anfangs nur durch Gipskarton (später noch durch eine Holzplatte) von mir getrennt. Im November ausgeräumt und den Hohlraum unzugänglich gemacht.

    Der Hornissenabfall hatte zwar den Regips durchtränkt, doch Geruchsprobleme hatten wir nicht bemerkt.

    Egal welche Zeitschrift - der Artikel ist schlicht Unsinn. Dort wird beschrieben, wie man Alkohol mit Zutaten mischt, so stellt man z.B. Liköre her. "Alkohol selbst machen" ist das nicht, sondern nur verwenden von Alkohol.

    Beim Brennen/Destillieren stellt man wirklich Alk her, deswegen auch der scharfe Blick des Staates, der seine (hohe) Alkohol-Steuer haben will.

    Ich habe auch bloß eine Frage dazu:

    Im Bienenbrief wird das Futter auf Rübenbasis als etwas geeigneter als das vom Weizen bezeichnet - ein Hersteller, der beide Futterarten anbeitet, bezeichnet aber gerade das Weizenfutter als Winterfutter.


    Sind die Unterschiede überhaupt gravierend (für die Ernährung der Bienen)?

    Wenn es keine verdeckelte Brut gibt, ist OS eine mögliche Behandlung. Gilt als bienenschonend, wirkungsvoll, aber nicht in die Brut wirkend.


    Aber was heißt: Königin weck? Wenn die wirklich weg ist, müsstest Du Dich doch erst um dieses Problem kümmern?

    Vielleicht mal zurück zur Ausgangsfrage?

    Ich finde ja die meisten Antworten recht gewagt angesichts der unsicheren Aussagen zum Volk.

    Hier wird von einem Volk geschrieben, das lethargisch wirkt, kein Futter annimmt - aber wir wissen noch nicht, ob es krank ist, ob es Brut hat (und wenn ja - die richtige) und ob es eine Königin hat. Das klingt nach einem Volk im Abgang, da kann keine Ferndiagnose, sondern nur noch ein erfahrenerer Imker vor Ort helfen. (Klar, behandeln und Füttern kann man immer, auch wenn es nicht mehr hilft...)

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...?

    Warum denn, haben halt etwas länger benötigt um die Infos zu finden ^^

    Es ist viel leichter (und damit schneller), in einem Forum etwas zu schreiben als einen fundierten Artikel zusammenzustellen - zumal mir die Imker als eine extrem kritische Leserschaft erscheinen.

    Sagt einer, der jahrelang Zeitschrift für eine ganz liebe Leserschaft gemacht hat.

    Also grundsätzlich eine Option, wenn man "sicheres" Wachs hat.


    Ich habe solche MW dieses Jahr ebenfalls im HR gegeben. Ergebnis: Sehr viele großen Zellen sind entstanden (siehe Bee Green), sicher als Drohnenzellen gedacht. Für die Honigeinlagerung sollte das aber kein Problem sein?

    Hat das Volk diesen HR nicht voll eingetragen, wurden auch die MW nicht vollständig ausgebaut, was m.E. stimmig erscheint.


    Das Stearin-Szenario (Markus) klingt ziemlich düster.

    honigmayerhofer schrieb:
     

    Der Vorschlag von Hartmut " Also bitte jetzt hier nicht wieder ein weiteres Thema zerreden, sondern mal paar Lösungsvorschläge aufzeigen...gefällt mir.

    Ich denke eine Möglichkeit wäre es, nur die Hälfte einer MW zu verwenden, ich mache das so, d.h.

    nur 50 % Risiko. Bei Verwendung von Anfangsstreifen könnte man je nach Grösse, das Minimum aúf 10 - 20 % drücken die Völker mit verpfuschten Wachs zu schädigen.


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    Ich hoffe, es interessiert noch mehr, sich zu den Erfahrungen mit "Wachssparen" auszutauschen:

    Sehe ich das richtig, dass Du die Halb-MW alle nebeneinander und nicht versetzt einhängst? Kannst Du schon Erfahrungen mitteilen, wie das dann ausgebaut wird?

    Der Vorschlag von Hartmut " Also bitte jetzt hier nicht wieder ein weiteres Thema zerreden, sondern mal paar Lösungsvorschläge aufzeigen...gefällt mir.

    Ich denke eine Möglichkeit wäre es, nur die Hälfte einer MW zu verwenden, ich mache das so, d.h.

    nur 50 % Risiko. Bei Verwendung von Anfangsstreifen könnte man je nach Grösse, das Minimum aúf 10 - 20 % drücken die Völker mit verpfuschten Wachs zu schädigen.



    (Hab dazu einen eigenen Thread zum Thema halbe MW aufgemacht)

    Besser finde ich, wenn Du die Gewichte deiner Beuten samt Rähmchen ermittelst (findest Du ev. für Deine Beutenart im Netz), dazu schätzt Du das Bienengewicht je nach Volksstärke (kannst auch zählen, 0,1 Gramm wiegt eine Biene ungefähr).

    Wiegst Du nun Deine Beuten, erkennst Du die enthaltene Futtermenge.

    Auffüttern, spästens im September, bis zum Wunschgewicht.

    Naturbau und Honig als Winterfutter-belassen kann man in jeder Kiste machen.

    Das ist das übliche immer sogleich auftauchende Argument, dass "einfach" o.a. auch im Magazin geht. Doch warum sollte man Magazin verwenden, wenn man es konsequent nicht nutzen will?

    Ich betreibe noch immer eine Bienenkiste, nicht nur aus Nostalgie an meinen Imker-Start. Diese mache ich max. 3x im Jahr komplett auf, mehr nicht - das will ich bei meinen Segebergern gar nicht erst versuchen. Ich würde befürchten, dass ich da die Rähmchen nicht mehr rauskriege.

    Es ist schon ein Unterschied, ob Magazin oder Einraumbeute. Einen "Streit" darüber, was nun sinnvoller, effektiver, wesensgemäßer, besser ist, halte ich für unfruchtbar.

    Beim Verwenden eines Dampferzeugers (zB zum Tapetenablösen) hat man ein anderes Problem: Der daraus hervortretende Dampf ist zwar kalkfrei und das Wachs wird schön gelb, aber die Kalkreste bleiben im Verdampfer und machen diesen ggf. kaputt, wenn man ihn nicht reinigen kann.

    Da mache ich mir bei einem Gerät für unter 19 € weniger Gedanken...