Beiträge von jakobleipzig

    Diese Steuernummer (Format 000/000/00000) muss bei Finanzamt beantragt werden.

    Da war das dann schnell erledigt und ich hatte kein Probleme die neue Steuernummer zu erhalten.

    Jetzt bin ich etwas verwirrt. Bisher dachte ich immer, dass die Steuernummer, die ich in diesem Format bereits seit Anbeginn meiner Arbeitnehmer-Laufbahn habe, ausreichend ist. Muss ich tatsächlich eine zweite beantragen?

    Du hast (D)eine Steuernummer, logo. Auch wenn die sich mal von Amtswegen ändert, hast Du diese eine Steuernummer.

    Da ich für die paar Bienen (und den wenigen Honig, den ich per Rechnung verkaufe) nicht FA-relevant bin (keine Einkommenssteuer, keine abzuführende Umsatzsteuer), verwende ich diese auf den Rechnungen. So lange keiner (außer hier im Forum Wolfgang) einen Einwand dagegen hat, verwende ich die weiterhin.


    Aber ich frage mich inzwischen - hier und in anderen Diskussionen - um Himmels Willen, warum so viele Imker so ein angespanntes Verhältnis zu Regelungen, Gesetzen und Verordnungen haben und alle stets und ständig in Frage stellen und mit einem Riesenaufwand nach Schlupflöchern suchen, statt sich an den bestehenden Vorschriften zu orientieren!

    Das wird kurz etwas OT: Nicht nur als Imker, sondern als freier und selbständig denkender Mensch betrachte ich keine Regelungen... ohne eignes Denken!

    ICH kann mich nicht bedenkenlos der Fremdbestimmung durch Obrigkeiten jeder Art hingeben, auch nicht als Imker. Deswegen lese ich solche Diskussionen über das Machbare und das "Richtige" mit Interesse. Oft muss ich den Kopf schütteln über die Beiträge der §§-Reiter, die es hier einige (und auffällig dominante) gibt.


    Unser D. hat freilich eine reiche Geschichte, wenn es darum geht, möglichst denkfrei Regeln und Gesetze zu befolgen. Auch ich habe eine Assoziation zu Deinem Beitrag, nämlich die zum Roman "Der Untertan". (Der hätte nie geimkert, es sei denn es sei ihm befohlen worden...)

    Fakt ist: Wer Völker/Ableger verkauft, sei es im gleichen Gebiet oder nach auserhalb, braucht ein gültiges Gesundheitszeugnis.

    Ich denke, dass dies KEIN Fakt ist, eher (sicherlich vernünftiges) Wunschdenken.

    Wenn die zuständigen Vet.-Ämter beim Verbringen innerhalb ihres Bezirkes kein Zeugnis sehen wollen (und es Käufer gibt, die ebenfalls nicht darauf bestehen), dann sehen sich Imker nicht gezwungen, eines zu beantragen.

    Das wird zumindest unter miteinander bekannten Imkern weit verbreitet sein. (Und ist auch etwas ganz anderes als der von Dir geschilderte Fall.)

    Natürlich kaufen viele Menschen Völker auch ohne Zeugnis (weil sie den Imker kennen oder sonst warum). Rechtlich greift die Pflicht für Völker, die woanders hin gebracht werden, und dann ein Zeugnis haben müssen. Denn am neuen Ort muss das (theoretisch) vorgelegt werden. In vielen Amtsgebieten ist es aber üblich, dass ein Zeugnis beim Verbringen innerhalb des Bezirkes nicht erwartet wird.


    Naturschwärme brauchen naturgemäß kein Zeugnis...

    Auslegungen in Bezug auf Kunstschwärme, die ja aus bestehenden Völkern gewonnen werden, erwarte ich jetzt mal hier!

    Hier wird als ein Argument gegen das DIB Glas genannt, dass man mit dem "Verein" nichts zu tun haben möchte. Das sehe ich kritisch. Bei aller berechtigten Kritik an DIB und seinen Landesverbänden: Es ist mir wichtig als Imker ein Vertretung auf diesen Ebenen zu haben...

    Das ist ja ein interessanter Ansatz.

    Frage: Welche von deinen Interessen siehst du konkret durch den DIB vertreten?


    Gruß Jörg

    Das geht vom Thema weg, soll aber nicht unbeantwortet bleiben.

    Was glaubt Ihr, wen ein Entscheider aus Politik oder Verwaltung anspricht, wenn er Fragen mit Bezug auf Imkerei hat? Den nächsten Imker, den nächsten Verein - oder eher doch den Verband? U.a. dazu sind Verbände da.