Beiträge von jakobleipzig

    Bei mir im Dorf hat vor ca. 1 Woche die Kastanie gesummt wie verrückt. Einen Tag lang.

    Durch den Schnellstart-Frühling stimmt hier sowieso keine Trachtfolge...

    Wie geht man mit einem "Fachmann" (Bauer) um, der sich statt von Sachkenntnis von Panik leiten lässt?

    Hier im Forum gibt es einige, die sowohl Schafe als auch Bienen halten - wieso eigentlich sollten Schafe überhaupt gestochen werden?

    Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass beim Überquellen der Bienen oder beim Auflegen des ASG (auch bei mir (Segeberger) kein beespace zwischen OT und ASG) ein Übersprühen mit Wasser hilft. Ähnlich wie beim Schwarm, die Bienen fliegen nicht mehr auf und verziehen sich etwas nach drinnen.


    Da muss kein Nelkenöl drin sein.

    Es bleibt dir nach den Aussagen hier nichts anderes übrig, als einen sofortigen Rückbau. Und eine Wartezeit bis Gras darüber gewachsen ist und dann einen Bauantrag stellen.

    Zum Glück sind die "Aussagen hier" für den konkreten Einzelfall im realen Leben nicht verbindlich.

    Leki hat "hier" nun verschiedene Ansätze lesen können - schreibe doch später mal, wie Du Dich entschieden hast und wie es weiter ging.

    Unsere Alt-imker meinen alle "das passt schon". :/

    Danke

    Was wahrscheinlich der beste Rat ist. Sie kennen sich aus, lokal vor Ort, was da ohne Probleme üblich ist.

    Und sollte doch mal ein Amt kommen und bemängeln, dass irgendein Maß die Nichtgenehmigungs-Grenze überschritten hat, lässt sich mit dem Zuständigen in der Regel friedlich reden (immer reden, sich möglichst nicht auf schriftliche Auseinandersetzung einlassen!) und eine praktikable Lösung finden. Ich habe die meist konstruktiv erlebt, wenn man im gutwilligen Gespräch rauskriegt, was der "braucht" um das stehen zu lassen. Irgendwelche "Strafen" wegen Verfahrensfehlern gibt es in der Regel nur bei uneinsichtigen Streithähnen.

    Stellst Du dagegen erst einen Antrag bevor Du handelst (hast ja schon;)), gibst Du die "Macht" über Dein kleines Projekt an einen Dir unbekannten Bearbeiter ab - vielleicht ein fachahnungsloser Bürokrat, der lauter sinnlose Auflagen findet, nur damit er in seinem Büro sicher sein kann. Und der sich ohne Deinen Antrag nie für Deinen Schuppen interessiert hätte.


    Nun, eine kleine Schaumschicht nutze ich ggf. als Anlass zur Erklärung, dass dies eine mögliche Erscheinung bei einem Naturprodukt ist, eine Individualität - die im industriell abgefüllten Honig nicht vorkommt.

    Ähnlich erkläre ich übrigens, wenn sich bei einem besonders trockenen Honig "Blüten bilden". Ein sichtbarer Qualitätshinweis!

    Für mich ist es eine Kindehits-Erinnerung, dass ein Honig eine kleine weiße Schicht drauf hat. Deswegen finde es nicht negativ.


    Die Massenhonig-Hersteller kippen Tonnen verschiedener Honige zusammen und machen ihn "gleich" - jedes Glas in jedem Markt soll ja gleich sein, damit der Kunde immer das Gleiche kriegt (nix mit "Naturprodukt). Dabei wird aus den Eigenheiten eines einzelnen Honigs (Pollen, Konsistenz etc.) eine beseitigte "Störung".

    Man kann bei dem Thema schon erwähnen, dass Bienendichte (und unangemeldete Völker) mit Sicht auf AFB ein wichtiger Aspekt sind. Das wäre ok. Hier schlagen aber zwei, drei mit Lust auf jeden ein, der auch nur ansatzweise anders über den Umgang damit denken könnte.


    Zu Deiner polemischen Frage: Ich pflege überhaupt keinen Umgang mit AFB.

    Und wenn es irgend geht, pflege ich auch keinen Umgang mit einem Amt. (Und z.Z. schon gar nicht mit dem bei mir zuständigen Veterinär - den Grund dafür kannst Du in anderen threads lesen. Ich wohne in Henrys Amtsbezirk.)

    Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst,

    Hier haben wir sie wieder, die "Nummer sicher". Toller Ratschlag, völlig ignorierend, wie oft hier im Forum festgestellt wurde, dass gerade Ämter von dieser Materie oft wenig Ahnung haben. Wo ist sie also, die Sicherheit?

    Und einem Hobby-Imker mit wenigen Völkern für diese Lappalie einen "Fachanwalt" (klingt gut, doch wer ist wirklich Fachanwalt für Ur-Produktion?) zu empfehlen?

    Kann man froh sein, dass aus Wilhemshaven ein angemessener Beitrag kommt.