Beiträge von jakobleipzig

    16 Jahre her, aber eine fundierte Untersuchung.

    Deine Realität besteht aus den subjektiven Einzelerfahrungen von sehr verschiedenen Imkern und deren Vermutungen.

    (Nicht, dass ich nicht die Erfahrungen der anderen höchst interessiert lesen würde!)

    Aber in dem Punkt, dass etwas OS-Dampf aus der Beute entweichen darf, sind wir uns hier erstaunlicherweise ziemlich einig 8o

    Rainer, zumindest hier in Tieflandsbucht-Sachsen gab es noch keinen Frost, da ist sicher noch Brut da.

    Aber im Zusammenhang mit dem teilweise fehlenden Brutstopp in milden Wintern wurde aufgezeigt, dass eine Behandlung bei Restbrut trotzdem effektiv ist. Das manchmal empfohlene Aufreißen der Restbrut muss nicht sein.

    Zu Zahl und Abstand der "Blockbehandlung" durch Verdampfen: Im Bericht der Mellifera-Versuche 2001 wurde von großen Abständen ausgegangen, nach der ersten Behandlung eine weitere zur Restentmilbung erst 2 Wochen später.

    Ich las den Wirkstoff: Amitraz.

    Wenn Du danach suchst, wirst Du die Diskussionen finden (z.B. über Rückstände, die im Honig gefunden wurden), die nach der deutschen Zulassung von "Apitraz" geführt wurden.

    Ginge es den Kühen nicht so gut, würden die lange nicht so viel Milch bringen.

    Übertragen heißt das: Die Menschen, die die größte Leistung bringen, am meisten arbeiten, am meisten verdienen, sind die gesündesten.

    Blödsinn!

    Wer am gesündesten ist kann "die größte Leistung bringen, am meisten arbeiten, am meisten verdienen".

    "Blödsinn" ist kein sehr überzeugendes Argument.

    Um es Dir zu erklären:

    - Wer am meisten arbeitet und größte Leistung erbringt, tut dies auch nur in einer bestimmten Lebensphase. Wenn Du Dir nur diese ansiehst, hättest Du Recht. Und verdrängst dabei, dass der Superlativ "das meiste" oft nicht gesund ist, schon auf kurze Dauer.

    - Dass es den Hochleistungskühen "gut" gehen würde, finde ich eine schockierende Ansicht. Das lässt sich wohl einfach über die passende Definition regeln. (Bei Dir: Weil sie viel Milch geben, geht es ihnen gut. Weil es ihnen gut geht, geben sie viel Milch.)


    Ich finde aber, dass der Vergleich zu den Kühen nicht allzu helfend für die Frage zum "Gutgehen" für die Bienen ist.

    Wenn Du keinen geschlossenen Boden hast, ist die Größe des Flugloches für die Frage der Lüftung nicht interessant.

    Beachten musst Du den winterlichen Totenfall, der ein kleines Flugloch, einen Keil oder jede andere Verengung schneller verstopfen kann. In dieser Beziehung gefällt mir das große Flugloch, mit einem Mäusegitter gesichert. Dort wo ich Keile hatte, bin ich immer mal kontrollieren gegangen und habe freigestochert.

    (Nachteil des Gitters: Die Bienen verlieren daran oft ihr Pollenhöschen. Ist dann schon peinlich, so nackt und ohne Höschen im Bau zu erscheinen;))