Beiträge von jakobleipzig

    Es gibt in der Bevölkerung so etwas wie eine Ratten-Phobie, weswegen andere wiederum (Punker) sie gerne halten. Die können sehr zahm werden.

    Sachlich ist es so, dass es Ratten in der ganzen Welt gibt (sind also richtige Konkurrenten für uns ;)) und sie in dieser Welt auch ihre Funktion haben. Schädlich sind sie nur, wenn ihre Population zu groß wird (was meistens an der von Menschen bestimmten Umwelt liegt). Deswegen werden sie, wie andere wilde Tiere auch, immer wieder in der Population begrenzt. Bei uns wird das noch regelmäßig gemacht (in der Kanalisation, weil die ziemlich frei von anderen Tieren ist). Ich bin in den letzten 20 Jahren nur wenigen Ratten begegnet (im Hühnerstall, natürlich). Mit denen konnte ich dann gelassen umgehen. Sollte es eine Rattenplage geben (kann man ja nie ausschließen), würde ich auch erst einmal die Kommune einschalten.

    Ich hab auch schon von Leuten gehört, die gern ihre Imkerei gewerblich anmelden wollten, wurden aber nicht angenommen.

    Hintergrund: Verlustbringende Unternehmungen können die persönliche Gesamtsteuerschuld auch mindern - Stichwort: Abschreibung…


    Grüße Ralf

    Oh nee... wat´n Durcheinander. Eben "gehört".

    1. Imkerei ist kein Gewerbe, weil Ur-Produktion. Deswegen keine Gewerbe-Anmeldung. Dagegen musst Du Gewerbe anmelden, wenn es vorgeschrieben ist (z.B. wenn du neben der Ur-Produktion noch anderes, per Definition Gewerbliches machst).

    2. Das hat mit der (verlustmindernden) Versteuerung nix zu tun, für die interessiert sich das Finanzamt. Du kannst ein Gewerbe auch als Liebhaberei, also ohne Gewinnabsicht ausüben, musst es aber als Gewerbe anmelden.

    (Beispiel: Ich hatte jahrelang einen kleinen Verlag, ohne Gewinnabsicht, aus Spaß am Thema. Natürlich musste ich den trotzdem als Gewerbe anmelden.)

    Ich hatte die auch mal im Büro, über dem Fenster. Der Gipskarton suppte nicht nur durch (Hornissen erzeugen ekligen, nassen Abfall), er wurde auch langsam durchgenagt. Damals hatte ich eine alte Platte von unten dagegen geschraubt, das olle DDR-Presszeugs haben die nicht durchgekriegt.

    Im Herbst geht das Volk immer ein, egal wie schön der Platz ist. Sie produzieren jetzt Königinnen, nur diese überwintern irgendwo. Und bauen im Frühjahr ein neues Nest auf.

    "Unser" Plagwitzer Wanderimker (ebenfalls Bio) hat sich auch für diese Art Verpackung entschieden.

    Vorteil: Er fällt auf, ist etwas Besonderes.

    Nachteil: Der Honig ist nicht zu sehen.

    Und ich denke, das ist keine Lösung für Kleinstimker, die Becher werden nicht von Hand bedruckt, was eine größere Stückzahl erwarten lässt.

    Warum wird hier immer von Rasse geredet? Es ist schlicht und einfach die Honigbienenrasse mit den Verschiedenen Arten.


    Führt zwar etwas OT:

    "Art" bezeichnet eine Gruppe Organismen, die sich von allen anderen Gruppen von Organismen
    unterscheiden, und die sich untereinander fortpflanzen und fruchtbaren Nachwuchs
    erzeugen können. Die (Tier-)Art ist die Honigbiene.

    Der Mensch hat verschiedene Honigbienen gezüchtet, die sich voneinander unterscheiden (aber sich miteinander fortpflanzen können, weil von der selben Art) - das ergibt verschiedene "Rassen".

    Ab welchem Reinheitsgrad man eine Biene noch als reinrassig bezeichnet, ab wann eine Mischung, wird bei den Züchtern definiert.


    Wieviel ml As muss ich jetzt einbringen?

    20 ml oder 40ml?

    Danke

    Schwammtuch? Wenn ich 2zargig bin, nehme ich die 44ml, denn es soll der gesamte Raum ausgenebelt werden. Sitzen die Bienen vorrangig unten, ist der erste AS-Schock auf die Brut auch nicht so heftig.

    Die Schwammtuch-Methode wurde vor Jahren hier im Forum beschrieben (Henry). Wird freilich zunehmend abgelehnt.

    Als Verdunster ist wohl der Nassenheider der ausgereifteste. Deswegen gab es zum Liebig-Dispenser gleich ablehnende Reaktionen.

    Blütenbiene deutet es an: Jeder Honig ist anders. Außerdem hat der Fragesteller nicht erwähnt, welche Konsistenz sein Honig haben soll - fest, steif, cremig, flüssig...?

    Bei meinem ersten Honig 2018 (RAPS) muss ich mich beeilen, dass ich ihn überhaupt rühren kann, da kann man zuschauen, wie er fest wird ;)

    Woher solln die wissen was Angst ist? Ist Insekten und den meisten Tieren total unbekannt.

    Angstschweiß bemerken sie vielleicht?

    Natürlich wissen Tiere nicht, was Angst ist.

    Aber Tiere reagieren auf andere Lebewesen und deren Verhalten und Ausstrahlung etc. Und Angst zeigt sich in bestimmten Ausstrahlungen (nicht nur im "Angstschweiß") und Verhalten (benimmst Du Dich wie ein Bär, wirst Du angegriffen).

    Deswegen ist innere Ruhe eine wichtige Vorraussetzung im Umgang mit Bienen.