Beiträge von jakobleipzig

    Zum Thema, was zu diesem hier geführt hat: bei "Flow-hive" im Quellthema habe ich aufgehört zu lesen, weil es offenbar ein Sonderfall ist, für den es noch nicht allzu viele Erfahrungswerte in der deutschen Imkerei gibt. Ist es überhaupt jemandem der dortigen Teilnehmer aufgefallen, dass der verlustige Imker eine Flow-hive benutzt hatte? Gründlich lesen kann solche Verläufe vermeiden...


    Gruß Andreas

    Im Gegenteil: Ich denke, die Agressivität kommt meist schneller, wenn ein nicht akzeptiertes Modell verwendet wird. Man geht davon aus, dass da wieder so ein Unbedenklich-Ahnungsloser auf eine Masche abfährt - ähnlich bei Bienenkistlern u.a.

    Also haben eher die aggressiven Schreiber genau darauf reagiert.

    War wohl klar, dass diese Fragestellung wieder und ungefragt die Hoffmann-Gegner aufs Feld ruft. Ich verstehe nicht, warum denen es so wichtig ist, an diesem Punkt immer wieder ihr "Besserwissen" zu schreiben. Damit der thread-Ersteller nicht irre wird: Ich habe mich nach (sehr wenigen!) Erfahrungen mit Nägeln für Hoffmann entschieden (hatte mein Ober-Imker Herny auch) und bereue es bis heute nicht. Man muss damit umgehen können (wie mit den Abstandshaltern auch).

    Ich würde bei mir so eine Umstellung zargenweise machen: im Frühjahr die untere ersetzen, bei der Ernte etc. In der Zarge mischen brächte mich irgendwann durcheinander.

    Die habe ich schon angeschaut, scheinen sehr gut geeignet - benutzt Du sso eines?


    Aber die Preise waren in Dollar - habe ich da falsche Quellen erwischt? Die sollte es doch auch bei einem einheimischen Händler geben.

    Da meine Autobatterie (fürs Verdampfen) gerade den Abgang macht, interessiert mich das Thema aktuell schon und ich habe verschiedene threads dazu gelesen.

    Das IEDAL-Gerät sollte sich für beides verwenden lassen: Verdampfen (mit höherer Leistung - ich bin mir nicht sicher, ob 10A fürs Pfännchen reichen) und fürs Einlöten (2-4A). Dazu wünsche ich gute Möglichkeit zum Regeln der Leistung, damit diese jeweils passend zu meinen Rähmchen und meinem Pfännchen eingestellt werden kann. Handlich sollte es sein ... bei so vielen Wünschen ist "billig" fehl am Platz.

    Das Problem mit der Zulassung ist einfach der Arbeitsschutz. Wie kann man diesen in einer Zulassung mit verankern? Da man einfach davon ausgeht, das man sich nicht selbst ausreichend gegen die Dämpfe schützen kann und man uns vor uns selbst schützen muss, kann es nicht zugelassen werden. In Österreich, Schweiz usw. scheint der Schutz der Bevölkerung nicht an erster Stelle zu stehen und oder die Menschen dort sind so intelligent das man ihnen nicht vorschreiben muss, wie man sich ausreichend Schützen muss.

    Kleine Korrektur: Arbeitsschutz "war" das Argument. Es ist inzwischen in einer Dr.-Arbeit wiss. widerlegt. Aber seitdem hat keiner das Zulassungsverfahren neu aufgelegt; es wurden aber Zulassungen für alle möglichen anderen Verfahren (Streifen zum Einlegen) beantragt und erteilt. Wer will eine Zulassung für Verdampfen in D. beantragen?

    Ich schmelze in den Styropur-Zargen aus, das reinigt die gleich von möglichem Ungeziefer.

    Von einem schwund konnte ich bisher nix bemerken, die passen alle weiterhin.

    Aufpassen: Auflageschienen aus Plastik verkraften den Dampf meist nicht.

    Gibts einen Plan, wie Du das super-Honigvolk da wieder raus bekommst?

    Wir haben das schon einmal gemacht, indem wir eine Segeberger davor aufgebaut haben, mit Lockwaben - die Bienen mussten da durchfliegen und siedelten dann auch stückchenweise um. Im Nachhinein finde ich das aber Geigelei (ich verrate jetzt nicht, mit wem ich das gemacht habe).


    Das Volk wird im Frühjahr in eine Beute gekehrt. Vorhandene Brut kann in Rähmchen gebaut und zugehangen werden.

    In diesem Fall bist du sicher so zuvorkommend, uns über die Gründe zu informieren ……?

    Es waren zwei:

    1. Ich habe regelmäßig Rapsfelder am Dorf, die BiKi wird aber nur einmal im Frühsommer beerntet. Da ist der Rapshoniganteil längst fest.

    2. Ich habe dieses Jahr ein super-Honigvolk drin. Der HR war dermaßen gefüllt, dass ich die Waben nur in Schwerstarbeit rausgekriegt habe. Alles fest gewesen, wie eingeklemmt, musste rausgehebelt werden. Bei solcher Erntearbeit drehten die durchaus geduldigen Bienen irgendwann durch.

    Und das fand ich widersinnig: Eine sehr gute Ernte lässt sich (fast) nicht ernten; die schwachen Ernten dagegen leicht? Und dann auch noch siehe 1.


    War aber etwas Besonderes, die Bienenkiste (für mich, nicht für die Bienen).